Posts by Dase

    Quote from "youngwoerth"

    Dresden war im Gegensatz zu Leipzig eine Weltkulturmetropole.


    LOL


    Absoluter Brüller. Oder sagen wir besser, Offenbarungseid. Sorry Woerthi, aber wie soll man dich nach sowas noch Ernst nehmen? Du hast vielleicht in vielen Städten gelebt, viel mitgenommen hast du aber scheinbar nicht.

    Im Prinzip könnte man sich auch überlegen, allgemein für diese Fotovergleiche einen Extra-Thread aufzumachen. Ähnlich wie das Buch "Leipzig im Wandel" (gleich auch ein guter Threadtitel ;) ) schaut man sich diese Vergleiche eigentlich immer wieder gern an, in diesem Thread würde das wahrscheinlich untergehen.


    Grüße,
    *D

    Quote from "Leipziger"

    Noch ein paar neue, Fotos von vor einer Woche – vorher-Bild habe ich größtenteils auch, würde aber den Rahmen sprengen....


    Finde ich nicht ;)


    Ähnlich wie heiji finde ich auch die Karl-Heine-Straße 13 wunderbar. Gerade der vordere Teil der Straße lebt ja momentan wieder auf, zum Glück konnte ja auch die Stillegung der Straßenbahnlinie 14 zum August letzten Jahres verhindert werden. Wenn das so weitergeht (auch Allgemein in Plagwitz), hat die Karl-Heine-Straße auf jeden Fall ein erhebliches Potential wieder eine sehr belebte Magistrale zu werden.

    Quote from "rakete"

    und wie findest du die jetzige situation auf der gelben fläche - mit den verbretterten brauereikellern, dem in sich zusammengefallenen "bräustübel" und der betonierten fläche samt betonmauer?


    Keine Frage, für den Straßenblock und die unmittelbare Umgebung ist das Stadtteilcenter eine extreme Aufwertung. Ich finde beispielsweise, dass auch das Kaufland-Center in Reudnitz trotz verpasster architektonischer Chancen eine Verbesserung auch für das direkt umliegende Gebiet ist. Nur muss man leider feststellen, dass sich die wirtschaftliche Sogkraft dieser Center sich bisher in Leipzig eher negativ auf umliegene Geschäftsstraßen ausgewirkt hat. Zugegeben, gleichzeitig sind die meisten dieser Straßen momentan aus eigener Kraft nicht fähig, ihren ehemaligen Stellenwert wiederzuerlangen - ein Center mit 7000m² Verkaufsfläche wird die Möglichkeiten der Georg-Schuhmann-Straße aber auch nicht unbedingt steigern.


    Einzige noch halbwegs funktionierende alte Magistrale/Geschäftsstraße ist die Karli, wo ja mehr Wiederstand gegen geplante Zentren herrschte und herrscht. Schade, dass es in Gohlis nicht wie in der Südvorstadt oder in Plagwitz gelungen ist (und wie es in Berlin oft praktiziert wurde), die Brauereigebäude zu sanieren und dann mit weniger klassischer Verkaufsfläche, dafür mehr anderer Nutzung, zu bestücken.


    Insofern ist das natürlich zwiespältig, ich tendiere aber eher dazu, funktionierende Geschäftsstraßen gut zu finden.


    Ich finde, der letzte Absatz des verlinkten Lizzy-Artikels fasst das Hauptproblem gut zusammen:


    Quote

    Martin zur Nedden spricht zwar gern von der Aldisierung im Stadtgebiet, meint aber nur die Discounter. Die aber nur die Hälfte dessen sind, was die Versorgungslangschaft in Leipzig seit 15 Jahren sichtbar deformiert, das Verkehrsaufkommen (gegen alle Stadtratsbeschlüsse) deutlich erhöht, wohnortnahe Infrastrukturen aushöhlt und vor allem auch die Idee einer kompakten, urbanen Stadt nachhaltig untergräbt.


    Quote from "rakete"

    übrigens ein sehr informativer und anschaulicher beitrag von dir. wieder mal. danke!


    Keine Ursache. Man wird ja selber gerne mit Infos beliefert ;)


    Grüße,
    *D

    Das APH-Forum setzt mal wieder die Themen in der Leipziger Presselandschaft ;) Nachdem Leipziger bereits hier in einem Nebensatz darauf hingewiesen hatte:


    Quote from "Leipziger"


    Hier im Forum wurde bereits auf ein Druckereigebäude in der Teubnerstr. 12 hingewiesen, das zu Loft-Wohnungen ausgebaut werden soll von der gleichen Firma, die die Druckerei Jütte, Kreuzstr. und eine anderes Industriegebäude in der Sternwartenstraße bereits saniert hat:


    findet sich heute ein Artikel über besagte Tabakmanufaktur in der Leipziger Volkszeitung:



    Dazu gibt es wie zur Buchbinderei Johannisalle und zur Druckmanufaktur Kreuzstraße eine schöne, sehr umfangreiche Website:


    http://www.tabakmanufaktur-leipzig.de/


    Nochmal fix die Seite des Projektentwicklers PEG:


    http://www.premiumestategroup.de


    Wie es der Zufall so will, hab ich auch davon am Wochenende ein paar Bilder gemacht, finde aber, die sind besser im folgenden schönen Strang aufgehoben:


    Das Graphische Viertel zu Leipzig: Das Buch im Mittelpunkt


    den vielleicht noch nicht jeder kennt.




    Schliesslich gibt es noch einen weiteren Artikel in der LVZ, der kurz zusammengefasst besagt, dass nun schliesslich die bisher als Buckelpistenparkplatze genutze Fläche an der Ecke Lindenthaler Straße/Georg-Schuhmann-Straße (rote Fläche):


    http://i238.photobucket.com/al…co_sucks/lindenthaler.jpg


    mit einem *Trommelwirbel* Altenheim bebaut werden soll. Leider von der Gruppe Semmelhaack aus Elmshorn, die schon den Altenheim-Neubau am Täubchenweg verbrochen hat. Nichtsdestotrotz eine Aufwertung der Kreuzung. Überhaupt wird die extrem perforierte Gegend in wenigen Jahren durch den bereits erfolgten Fertigbau der 90er-Bauruine (grüne Fläche), die im Bau befindlichen Stadthäuser (blaue Fläche) und das Altenheim städtebaulich (wenn auch vielleicht weniger architektonisch) sehr aufgewertet. Das in der Planung befindliche Stadtteilzentrum auf dem Gelände der ehemligen Brauerei (gelbe Fläche) halte ich dagegen für ein archaisches Relikt der 90er. Hier ein Artikel dazu aus der Lizzy, den ich schonmal im DAF gepostet hatte:


    Lizzy Online: Im Norden wird's ernst: Verwaltung will vorhabenbezogener Bebauungsplan fürs "Stadtteilzentrum Gohlis" durchziehen


    Grüße,
    *D

    Hallo,


    es wird mal wieder Zeit, diesen schönen Strang aus der Versenkung zu holen. Die Premium Estate Group hat in den vergangenen anderthalb Jahren die Tabakmanufaktur Sternwartenstraße saniert (siehe Leipziger Bau- und Sanierungsprojekte). Hierzu ein paar Fotos vom Wochenende:




    viele weitere Fotos befinden sich hier:


    http://www.tabakmanufaktur-leipzig.de/


    Nochmal fix die Seite des Projektentwicklers PEG:


    http://www.premiumestategroup.de


    Hier noch ein schon länger saniertes Objekt in der Seeburgstraße - weiß jemand mehr dazu:




    Leider hat sich an folgendem Objekt nichts getan:


    Quote from "spacecowboy"

    Das neogotische Gebäude in der Seeburgstraße wurde kürzlich schon eimal gezeigt. Die Sanierung hat gerade begonnen. Es werden 13 Eigentumswohnungen entstehen. Schön.


    Im Gegenteil, die Plane mit den Sanierungsplänen ist wieder entfernt :(




    Details:





    Grüße,
    *D

    Quote from "spacecowboy"

    Um auch mal wieder was mit eigenen Bildern beitragen zu können, habe ich am Samstag folgendes Neubauprojekt fotografiert. Es nennt sich Central Park Residence, in dessem Mittelpunkt 3 neue Stadtvillen stehen. Die Zeichnung sieht vielversprechend aus, ich fürchte allerdings, dass eine wohnflächenoptimierte Gestaltung, die schon aus der Zeichnung hervortritt, das Ergebnis schmälern wird. Mal abwarten.


    Schönes Projekt, hatte ich persönlich bisher noch nix von mitbekommen. Interessant auch, dass der Berliner Denglisch-Edelsprachschwulst auch in Leipzig Einzug hält. Aber okay, wenn es die Klientel so möchte :D Die Schwägrichenstraße ist auf jedenfall der ideale Standort dafür. Hoffentlich geht es dann auch bald mit dem Gästehaus der DDR-Regierung vorbei (die Plattenbauruine im Hintergrund deines Bildes), das sollte schon Mitte der 90er abgerissen werden, steht da aber immer noch. Nicht, dass man früher oder später noch auf die Idee kommt, die zu sanieren. Hier ein interessanter Artikel dazu aus dem Archiv der Berliner Zeitung:


    Mielkes Kaffeekanne zum Gebot


    interessantes Detail:


    Quote

    Ist der Hotel-Klotz aus den 60er Jahren dann leergeräumt, wird er abgerissen. Er soll einem Neubau im Stil eines Altbaus aus der Gründerzeit Platz machen.


    Das wird zwar inzwischen gegessen sein, aber hat jemand mal von dem Projekt gehört?


    Grüße,
    *D

    Da es bisher noch keiner erwähnt hat:



    Gute Nachrichten also - sicherlich ist der Sendesaal als solcher erhaltenswert gewesen, vom städtebaulichen Standpunkt her finde ich es persönlich aber positiv, dass das bunkerähnliche Gebäude verschwindet. Im Endeffekt sind das Bausünden aus vergangenen Jahrzehnten, die da beseitigt werden.


    Hier die live-maps Übersicht (Sendesall und Anbau Villa Tabea sind deutlich zu erkennen):


    http://i238.photobucket.com/al…ucks/rundfunkzentrale.jpg


    Zunächst die Sendezentrale:






    Die Villa Tabea:




    rechts der Anbau, der verschwinden wird



    Projektseite Villa Tabea


    Grüße,
    *D

    Quote from "Stiffler2207"

    Habe noch ein Beispiel gefunden, auch von der GRK-Holding, die Ecksteinstraße 45 klick!


    unter Referenzen gibt es einige neue Bilder :o


    Da man auf der GRK-Seite das Beispiel Waldstraße leider kaum erkennen kann, hier mal ein paar Bilder vom Wochenende:



    Im Detail:




    Und hier noch ein beispiel aus der Lessingstraße:


    Quote from "madmellow"

    Danke für den informativen Artikel!


    Was ich aber bedaure ist die völlige Konterkarierung aller kommunalen Anstrengungen Leipzigs (in Bezug auf Stadtverschönerung, Infrastrukturprojekte und Image) durch den Kaufkraftindex. Vergleicht man Leipzig (110) mit Dresden (111) gibt es faktisch keinen Unterschied. Vergleicht man aber selbige mit Magedeburg (128) oder Chemnitz (128) heisst es, dass hier noch aufzuholen wäre. Subjektiv empfinde ich Leipzig aber schon seit Jahren als überproportional prosperierender als beide Städte (Chemnitz + Magdeburg) zusammen. Nungut, hier fehlen mir wahrscheinlich Kenntnisse über Zahlungsströme aus dem Umland wobei auch die nicht sonderlich postiver sein können als in Leipzigs Umland.


    Ich glaube hier gibt es u.A. 2 Faktoren - vielleicht liege ich aber auch völlig schief. Einerseits ist die Ausstrahlung ins Umland größer, weil nicht direkt eine weitere Großstadt in der Nähe liegt, andererseits liegen beispielsweise in Chemnitz und Magdeburg die großen Einkaufscenter auf Stadtgebiet. In Leipzig zwar zum Teil auch, aber allein der Saalepark in Günthersdorf zieht sicherlich schon einiges ab.


    Dresden wiederum hat einerseits einige sehr nahe und gut angeschlossene Städte in unmittelbarer Umgebung (Radeberg, Radebeul, Coswig, Heidenau) und ist andererseits die einzige Großstadt auf weiter Flur.


    Es gibt sicherlich mehr Gründe, aber ich denke, die genannten spielen schon eine Rolle.

    Quote from "Benni"

    Und welchen Argumenten mal glauben schenken soll, weiß ich auch nicht.


    Das ist ja das Schlimme. Es gäbe viele valide Argumente für und wider den Flughafen, aber beide Seiten übertreffen sich im öffentlichen Diskurs an Plattheiten und Primitivitäten.


    Grüße,
    Daniel

    Quote from "Johan"

    Vergleicht mal die Gründerzeitervierteln von Köln mit die von Berlin.


    Naja, man muss aber zugeben, dass dies eher den fehlenden Mitteln als dem fehlenden Willen zu verdanken ist. Früher oder später wären sämtliche Gründerzeitviertel in Leipzig und Berlin Platten gewichen. Dafür gab es ja bereits weitreichende Pläne. So gesehen kam die Wende für die Gründerzeitbauten weder zu früh noch zu spät.

    Quote from "Benni"

    Was ist mir dem Grundstück dahinter?


    Du meints oben rechts Brühl Ecke Ritterstraße? Da wollte jahrelang ein Investor ein Parkhaus bauen, das konnte aber verhindert werden. Was der aktuelle Stand ist, weiß ich gerade gar nicht.

    Neuigkeiten aus der Innenstadt: der nächsten Platte gehts an den Kragen - naja, so halb - die LVZ schreibt heute:



    Ich bin gespannt, wie der Umbau aussehen wird. Dass die Lücke zur Ritterstraße geschlossen wird, ist sehr positiv und lässt hoffen, dass das Endergebnis von Außen nicht mehr zu erkennen seien wird. Hoffentlich wird auch die Straßenflucht am Brühl wieder hergestellt. Kein Abriss - wenn der Rest der Grundstruktur noch stimmt - warum nicht. Auch wenn ich persönlich lieber wenigstens zwei Neubauten (die beiden Ecken) gesehen hätte, die das Ganze ein bisschen kleinteiliger machen. Übermässig lang ist die Fassade zur Goethestraße aber nicht. Positiv, dass Wohnungen entstehen sollen. Hier die Live.Maps-Ansicht des Gebäudes:


    http://i238.photobucket.com/al…95/disco_sucks/brhl76.jpg

    Quote from "Brandmauer"

    Sehr schlimm! Das wird wohl die "Mutter aller falschen Dachaufbauten" in Berlin.


    Habe die Ecke an der Friedrichstraße gestern mal gesehen - sah selbst bei schönstem Wetter wirklich besch...eiden aus. Werde bei Gelegenheit mal Fotos einstellen.

    Quote from "Dase"

    Selbstnutzer in Leipzig: Neuer Treff, erfolgreiche Bilanz und eine mögliche Zündung für die unbeliebten Einfallstraßen


    Sehr schöner Artikel mit interessanten Hintergrundinformationen. Beim Blick auf die Selbstnutzer-Seite habe ich dann noch eine Seite mit Baustellenfotos gefunden - weiß nicht, ob die schon mal verlinkt wurde, nichtsdestotrotz sehr interessante Fotos von aktuellen und beendeten Stadthaus-Bauvorhaben (Achtung: Flash-basiert): Selbstnutzer-Baustellenfotos


    Und wieder ist ein Selbstnutzer-Projekt Thema in der Leipziger Presse, diesmal bei der LVZ. Fotos der genannten Objekte befinden sich weiter oben im Thread.



    Dazu der Kommentar von Jens Rommetzsch


    Quote

    Guter Seismograf


    Die Zahlen klingen nicht sonderlich spektakulär. Seit sieben Jahren gibt es die Leipziger Selbstnutzerbewegung. In dieser Zeit konnten mehr als 130 Familien mit ihrer Hilfe ein eigenes Heim errichten. Doch die Bedeutung dieser städtischen Initiative geht weit über die nüchternen Zahlen hinaus. Die Selbstnutzer verstanden sich stets als Pioniere. Sie haben ihre Projekte vorzugsweise dort begonnen, wo eigentlich Hopfen und Malz verloren schien. Wo niemand hinziehen wollte, weil es ringsum nur so von Ruinen, Graffiti und Unkraut wimmelte.
    Der beabsichtigte Effekt ist am deutlichsten an der Industriestraße eingetreten. Das Engagement zweier Leipziger Architekturbüros und einiger mutiger Bauherren hat dort zur Wiederbelebung eines ganzen historischen Viertels geführt. Dabei halten sich die Kosten für das längst nicht mehr umstrittene Modell in engen Grenzen. Im Durchschnitt steuert die Stadt für jeden erfolgreichen Selbstnutzerhaushalt 3000 Euro bei. Ein geringe Summe angesichts der Kosten, die sonst für die Rettung heruntergekommener Straßenzüge entstehen. Natürlich ist nicht jedes Selbstnutzerprojekt geglückt. Doch selbst bei einem Flop war es immer noch ein guter Seismograf, wo sich große Investitionen lohnen und wo nicht.


    Dies als zusätzliche Informationsquelle bezüglich der demografischen Wirkung der Selbstnutzer-Projekte.

    Quote from "youngwoerth"

    Dazu gibt es im Dresden-Forum völlig konträre Meinungen!
    Schade, dass zwischen den Unterforen hier immer wieder so abwertend polarisiert wird.


    Das weiß ich, und mir ist auch bewusst, dass du eher kein Kellerverfechter bist. Fakt ist aber, dass es auch im Dresden-Forum eine ständige Diskussion zwischen Wunschvorstellungen und vernünftiger menschenwürdiger Architektur gibt. Dazu zähle ich eben auch Diskussionen um Keller oder Dachlandschaften. Hier sind reine Fassadenrekos, zumal noch am falschen Platz (da der originale Platz momentan nicht zur Verfügung steht) und die Leipziger Passagentradition missachten, aber auf einmal okay. Da fehlt mir ein bisschen die Konsistenz.

    Quote from "Philon"

    Ah ja, und die wurden also nach dem Krieg abgerissen und durch Gründerzeitbauten ersetzt. Wusste gar nicht, daß in der DDR noch in der Nachkriegszeit Gründerzeitbauten errichtet wurden.


    Spitzfindigkeiten, wohin das Auge reicht. Auch dir sollte vollkommen klar sein, dass damit gesagt werden sollte, dass in Leipzig schon immer großflächig Um- und Neugebaut wurde. Das gehört zur Geschichte der Stadt und ohne diese Umbauten gäbe es heute nicht die ganzen Messehöfe des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts, aber auch nicht Mädlerpassage oder Barthels Hof.



    Für diese eindimensionale Weltsicht fehlen mir echt die Worte. Wer nicht 100%ig für dich ist, ist gegen dich, richtig? Niemand ist über dich hergefallen, es wurde lediglich erläutert, warum eine Reko am genannten Ort nicht praktikabel ist (auch wenn du die Gründe nicht einsehen willst). Gleichzeitig wurden alternative Objeckte genannt, an denen die Anstrengungen besser aufgehoben wären. Aber nein, anstatt darauf auch nur mit einer Silbe einzugehen, läufst du lieber mit dem Kopf gegen die Wand und verdrückst dich einmal am Tag beleidigt ob der unwürdigen Leipziger. Ich kann nur sagen: du tust jedem Rekonstruktionsbemühen damit einen Bärendienst. Welcher Bauherr sollte sich mit einer solchen Dikussionskultur auseinandersetzen wollen?

    Quote from "19 century boy"

    Nachdem ich mehrere Monate nur mitgelesen hab (und das mit Begeisterung) kribbelt es mir nun doch ein bisschen in den Fingern. Liegt höchstwahrscheinlich am Thema, vielleicht hab ich aber auch nur zu viel Kaffee getrunken, wobei ich allerdings nur ersteres thematisieren will.


    Herzlich willkommen bei APH! Wir sind nicht immer so böse zueinander ;)


    Quote from "19 century boy"

    Natürlich ist es schade um diese Häuser und genau so schade ist es dass die Moderne im Allgemeinen, scheinbar nicht im Mindesten fähig ist esthetische Verluste, wie diesen zu kompensieren, anders lässt sich die Rekowelle ja nicht erklären


    Das ist das Grundproblem - moderne Architektur ist nur in den seltensten Fällen fähig, ästhetisch mitzuhalten. Das ist das eigentlich Traurige.