Posts by Eduard

    Vielen Dank für die Bilder, die meinen Blick auf Hannover etwas erhellen. Ich kenne die Stadt nur ein wenig und sie wurde mehr immer als maus-grau vorgestellt. Mit den hier gezeigten Tradiotionsinseln gehört sie für mich zumindest nicht mehr in die Riege der ganz furchtbaren Städte Westdeutschlands. Immerhin!

    Der Autoverkehr und das Parken haben auf dem Bild aus 1936 auch schon viel vom Flair zerstört; letztendlich vielleicht einfach der Preis, den wir heute für Mobilität und die häufig vorzufindende funktionale Trennung von Arbeitsplatz und Wohnort zahlen müssen. Eventuell wird diese Trennung durch die Digitalisierung ein Stück weit zurückgenommen und Wohnungen und Häuser werden wieder mehr als nur Schlafsäcke.


    Den Alex haben ich im Herbst 2017 das letzte Mal gesehen. Lustig und bezeichnend waren die Blicke der um sich schauenden asiatisch aussehenden oder englisch sprechenden Touristen, die sich zu fragen schienen, ob dieses kalte und zugige Betonungetüm tatsächlich eine Sehenswürdigkeit sein soll.

    "Nägel mit Köpfen" sind gemacht, sobald saniert wird. Bis dahin ist noch einige Zeit und bald ja auch Kommunalwahl. Abwarten ... ;)

    https://www.tagesschau.de/fakt…esen-faktencheck-101.html


    Die Tagesschau befasst sich mit dem Thema Im Faktencheck

    Ich halte viele Standpunkte der AfD zum Thema "Klimawandel" für falsch. Dennoch ist es sehr bedenklich, wenn der ÖR so einseitig auf die inhaltlichen Unzulänglichkeiten einer einzelnen Partei in einem einzien Thema hinweist.
    Als die Grünen und Co. 2015 meinten, die Flüchtlinge würden unser Land bereichern, es kämen überwiegend Fachkräfte, die unsere Renten zahlten, etc., wurde auch keine öffentlich-rechtliche Stellungnahme gegen diesen offensichtlichen Unfug abgegeben. Vom Rechtlichen (Art. 16a GG) ganz zu schweigen.


    Mir kommt der Eindruck: Gegen die in weiten Teilen des ÖR verhaßte AfD konnte man in einzelnen Politikfelder sich nur moralisch entrüsten (Flüchtlinge, EU-Schuldenvergemeinschaftung). Jetzt beim Thema "Klimawandel" kann man sachliche Fehler nachweisen und das wird nun weidlich ausgeschlachtet. Mit parteipolitischer Neutralität hat dies natürlich nichts zu tun.


    Modhinweis (Onkel Henry) : Parteipolitische Diskussionen sind hier bittschön zu unterlassen, wenn der Strang nicht geschlossen werden soll.

    Die Energiewende ist sinnvoll und auf lange Frist "alternativlos". Ich kritisiere das Überstürzte, das im Ergebnis zu gigantischen Mehrkosten, wirtschaftlichen Schäden und landschaftlichen Verunstaltungen führt, aber kaum zu CO2-Einsparungen führt. Selbst windarme Regionen mit Windrädern zu verunstalten und folgenschwere Eingriffe in die Natur vorzunehmen, halt ich für wenig sinnvoll. Maßhalten!
    Ähnlich ist es mit den E-Autos. Langfristig macht es Sinn, Alternativen zum Verbrennungsmotor zu erforschen, welcher in den letzten Jahren selbst viel, viel effizienter wurde. E-Auto für alle funktioniert nicht, da zu wenig Strom und Ressourcen für Batterien. Technikoffenheit!
    Beim Autoverkehr stellt für mich das Problem dar, daß immer mehr übergroße Autos gefahren werden, die keiner Funktion dienen (SUV). Hinzu kommt, daß die Bahn über Jahre kaputtgespart und der ÖPNV immer weiter verteuert wurde. Hier sehe ich seit Kurzem tatsächlich Aussichten und Verbesserung.

    Anbei, ich weiß nicht, ob hier bereits thematisiert: Der Hacker-Pschorr-Keller neben der Theresienwiese wurde abgerissen und durch modernistisches Geraffel ersetzt. Ich war, als ich dies vor wenigen Tagen gesehen habe, regelrecht entsetzt ob der baulichen Situation.


    https://www.tz.de/muenchen/sta…-abgerissen-11411643.html


    Sehr bedauerlich, wie sich das Areal innerhalb weniger Jahre verändert hat.

    Sehr schade. Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1949 sah aber auch wirklich gut aus, hätte ich einige Jahrzehnte älter eingeschätzt.

    Danke für die vielen schönen Bilder, die meinen letzten Urlaub mir wieder ins Gedächtnis rufen.
    In Budapest gab es einige Monate lang Straßenkämpfe, aber wohl keine Flächenbombardements, oder?
    Ein paar Brüche gibt es im Stadtbild schon, z. B. auch gegenüber der Stephanskirche, insgesamt aber sehr schön und Lichtjahre vor allen Städten in der BRD; aber auch vor Wien.

    Ich war in diesem Sommer nach einigen Jahren Abstand wieder in Wien und leider - ohne alles genau verorten zu können - macht sich die in diesem Thema beschriebene Entwicklung wirklich bemerkbar. Natürlich hat Wien immer noch sehr viel Schönes, allerdings sind die Lücken, die in den letzten Jahren geschoßen worden, sehr stark wahrnehmbar.
    Kein Vergleich zu Budapest, das ebenfalls nicht unwesentlich Kriegsschäden zu verkraften hatte, oder gar dem wunderbaren Prag.

    Die neuen Entwürfe stellen auf jeden Fall Verbesserungen dar. Jeder weiß, daß es in der geschichtlich so reichen Stadt Köln sehr viel architektonischen Müll gibt.
    Köln lebt von seiner Lebensart und seinen verbliebenen charmanten Ecken.
    Machen wir uns nichts vor: Köln gehört heute zu den "interessanteren" bundesdeutschen Städten und auch städtebaulich geht es tatsächlich noch schlimmer.

    Naja, es kommt immer darauf an, was man für besonders wichtig erachtet. Für mich steht und fällt alles mit einer intakten, zumindest in Teilen und Grundzügen historischen, urbanen, lebendigen etc. Innenstadt. Diesbezüglich, finde ich, kann man Bonn jetzt wirklich nicht mit Regensburg oder Heidelberg vergleichen.
    Dennoch hat Bonn freilich auch seine Vorzüge.

    Ich störe mich daran, daß auch in Süddeutschland mittlerweile gefühlt "überall" Windkrafträder stehen. Wenn diese an einigen wenigen Stellen konzentriert stünden, wäre das nicht so das Problem. Man baut doch auch nicht eine Industrieanlage oder eine Gewerbeimmobilie irgendwo in die Natur, sondern konzentriert diese an gewisse Stellen, so daß der Rest davon verschont bleibt. Warum geht das nicht bei Windrädern?

    Lieber eine WKA in 1000 Meter Sichtweite, als ein AKW in 1000 Kilometer Entfernung.
    Luftpost

    Das Problem ist, diese Alternative besteht nicht. Da die meisten - oder sämtliche? - unserer Nachbarn nicht auf Atomenergie verzichten wollen, befindet sich an jeder Stelle in der BRD ein AKW in weniger als 1000km Entfernung. Es ist ein politisches Thema, aber Windkrafträder, die letztendlich Industrieanlagen sind und viel zu oft mitten in der Natur stehen, als der Weisheit letzter Schluß zu verkaufen, halte ich für "unterkomplex".

    Ich war einmal in Langwasser und finde diesen Stadtteil - wie die Bilder es zeigen - einfach nur furchtbar. Ein typisches Kind der späten 60er und frühen 70er: Zersiedelte Wohnbungalows und Plattenbau(hoch)häuser.
    Von der Raumgestaltung eine unglaubliche Verschwendung, da die Grünstreifen in keinser Weise ein heimeliges Gefühl aufkommen lassen; weder Stadt noch Land, ein Un-Ort ohne Eigenqualität.


    Solche Stadtteile gibt es (leider) überall. Schlimmer ist, daß "moderne" Stadtteile der letzten zehn Jahre häufig kaum urbaner wirken.
    Nicht ganz klar bleibt mir immer noch, was dieses Thema zumal mit der Benennung "realistisch" (eine persönliche Wertung) eigentlich bezwecken will. Natürlich besteht Nürnberg nicht nur aus der Kaiserburg, dennoch schwingt mir in diesem Thema eine gewisse bewußte Negativität mit. Der Vergleich einer Trabantensiedlung der 70er mit den schönsten Seiten der Altstädte Esslingen und Tübingen (warum gerade diese beiden?) macht ohnehin keinen Sinn. Selbige Siedlungen finden sich übrigens auch in Tübingen und vor allem Esslingen, wo es neben der teilweise erhaltenen Altstadt mehr als genug (Industrie-)Zersiedlung gibt.

    Ein völlig uninspirierter Kasten, der so auch im Gewerbegebiet stehen könnte. Was sagen die Regensburger Bürger dazu?

    Lübeck hatte das zweifelhafte "Glück", als eine der ersten deutschen Städte im Krieg bombardiert zu werden. Daher waren die Schäden auch geringer.


    Wien ist natürlich eine schöne Stadt. Nur neben den touristischen Hotspots gibt es drumherum und dort, wo Kriegsschäden bestanden, auch viel Brutales und Nichtiges. Zudem wird manches historische Viertel dort aktuell zerschoßen.


    Nürnberg war, wie Köln und Frankfurt, eine besondere Stadt. Besonders hoch waren bei allen Dreien ebenso die Kriegsschäden. Im Verhältnis dazu hat sich Nürnberg mit Abstand am stärksten seinen historischen Charakter bewahrt. Natürlich hätte vieles anders und müßte heute besser gemacht werden. Das bezweifelt doch keiner.
    Nichtkriegszerstörte Städte eignen sich nicht zum Vergleich.


    Der Rest ist Redundanz. Nur alles immer schlechtzureden, ist Unfug (auch wenn es die meisten "Gefällt mir" gibt) ; genau wie Nürnberg mit Duisburg oder Bochum zu vergleichen.