Posts by Fachwerkliebhaber

    Hallo Frank,


    echt der Wahnsinn! Dagegen können sogar einige professionelle Modellbauer einpacken! Du könntest es zu einem echten Beruf entwickeln lassen und ne eigene Firma gründen, die so Bausätze herstellt! Vor allem das Innere der Kirche echt der Hammer:applaus:Der Fliesenboden spiegelt sich unheimlich realistisch, die Leuchten, der filigrane Altar sowie die Kanzel!

    Eine Frage: was machst du gegen Staub? Weil die Schicht kartoniert ist, kann man den leicht dann abwischen?


    Schönes Wochenende dir auch

    Andreas stell dich doch bitte nicht so naiv. Aus meiner saarländischen Heimat könnte ich dir unzählige Bsp nennen, wie Behörden und Politiker korrupt sein können, wenn das "Belohnungsgeld" von "grünen Energiekonzernen" hoch genug ist...

    Aber ins Detail möchte ich hier nicht eingehen, das wäre zu vertraulich!


    Gerade auf kommunaler Ebene gibt es keine Grenzen in der Hinsicht... Leider ist dieses Problem aber bundesweit zu beobachten!

    Andreas und Compagnie : manchmal frage ich mich auf welcher Seite du/ihr steht...


    Die Causa Neustädter Markt ist für mich ebenso eine Sabotage der Modernisten, die um jeden Preis die Reko-Erfolgsgeschiche der GHND zerstören wollen oder zumindest blockieren mithilfe des Denkmalschutzes wie das jüngste Bsp das Stadthaus in Mannheim !


    Bestes Bsp ist doch wie man einen rekowilligen Investor wie Herrn Wießner mit dem nur einen Steinwurf entfernten Bauprojekt namens Narrenhäusel so viele Steine in den Weg gelegt hatte damit er aufgeben sollte!

    Zum Glück war er sehr hartnäckig und hat daran geglaubt.:daumenoben:


    Wenn es jedenfalls nach der Politik, den von euch so geschätzten "demokratischen Behörden", der Stadt Dresden selbst sowieso, gegangen wäre, gäbe es heute keinen Neumarkt und bis auf die Frauenkirche auch keine nennenswerte Rekonstruktion in Dresden und wohl auch sonstwo in Deutschland (Ausnahmen wie das Berliner Schloss bestätigen die Regel)!

    Das alles wurde nur durch bürgerschaftliches Engagement bewerkstelligt und ist im Grunde das einzig Urdemokratische


    Daher bleibt es für mich völlig unverständlich, wie man als ApH-Forist diesen korrupten Behördenklüngel auch nur im Ansatz verteidigt!

    Aber Saarlouis wurde von den genannten Städten doch am wenigsten stark getroffen, oder

    Bis auf das kleine von dir genannte Altstadtviertel und die KAsernen sowie gründerzeitlichen Erweiterungen ist die Innenstadt leider ziemlich seelenlos wiederaufgebaut:


    Rathaus;



    Markt:



    Franz Str.



    Rückseite der Stadtkirche ist eine Katastrophe:



    Vorderseite ist neogotisch:


    Ein Kriegsverbrechen bleibt ein Kriegsverbrechen, das kann man nicht so "einfach" rechtfertigen"... Was allein in Dresden, Würzburg und in den hier genannten Städten 1945 an Kunst sinnlos vernichtet wurde ist ein Skandal! Zumal Deutschland doch eh schon am Boden lag...


    Dazu ein Zitat vom Historiker Christian Zentner

    Quote

    „Ob es sich bei den deutschen Luftangriffen u. a. auf die militärisch verteidigte Stadt Warschau (26.000 zivile Opfer trotz mehrfacher Vorwarnung durch Flugblattabwurf seitens der deutschen Luftwaffe) im September 1939 oder bei dem ab 11. Mai 1940 von der britischen RAF geführten Luftkrieg gegen deutsche Städte, bei der anschließenden Luftschlacht um England [...], bei der deutschen Bombardierung der verteidigten Stadt Rotterdam am 14. Mai 1940 (900 Tote) oder bei dem zum Flächenbombardement ausgeweiteten Bombenkrieg der Alliierten ab Anfang 1942 (Area Bombing Directive) mit 537.000 Opfern unter der Zivilbevölkerung Deutschlands um Verbrechen gegen die Menschlichkeit (aufgrund der Haager Landkriegsordnung von 1907, Art. 25) gehandelt hat, wird mittlerweile in Bezug auf die Bombardements der Alliierten kontrovers diskutiert.“

    Wenn dänische Städte genauso bombardiert worden wären im letzten Augenblick würdest du das gewiss anders sehen....


    Zu Zweibrücken: ja die Stadt ist nicht besonders schön, aber es hätte wie zb in Stuttgart schlimmer kommen können... Der Wiederaufbau ist sehr monoton, er erinnert mich teilweise an Würzburg!

    Ein Alleinstellungsmerkmal aber ist, dass es in der Stadt am Schlossplatz ein Denkmal für die Vernichtung der Stadt gibt, ziemlich einmalig:




    Gerade entdeckt: eine 59 teilige Bilderstrecke von den Zerstörungen:


    https://www.t-online.de/nachri…rophe-in-deutschland.html


    Das Ausmaß ist jedenfalls gewaltig!


    Da wir uns ja wohl alle einig sind, dass das Unwetter nicht von der Antifa bestellt wurde, um das deutsche Volk zu vernichten, finde ich es ehrlich gesagt mehr als unangebracht, die Katastrophe zu nutzen, um auf die "mainstreamgerecht" Verharmlosung linker Taten in Westdeutschland hinzuweisen (???) und gegen irgendwelche linken Splittergruppen zu politiserien. Eine ähnliche Energie würde ich mir beim Verhindern einer zukünftigen Zunahme solcher Ereignisse durch den menschengemachten Klimawandel wünschen!

    Genau mein Humor, über die Politisierung jammern und selbst das Unwetter für seine grüne Agenda missbrauchen "menschengemachter Klimawandel ist schuld" Fehlt noch dass die AfD dahinter steckt und die Nazis!


    Es gibt dazu übrigens auch andere Meinungen von Meteorologen!


    https://exxpress.at/klimaforsc…t-klimawandel-erklaerbar/

    Lächerlich! Der winzige Stützpunkt namens "Groß-Friedrichsburg" wird zur "Kolonie" aufgebauscht.

    Nur mal zum Vergleich: suche mal auf der Weltkarte mit den Kolonien des 17. Jh. Groß-Friedrichsburg raus. Da brauchst du ne Lupe ! Frankreich, England, Spanien und Portugal waren Imperien dagegen:


    https://images.app.goo.gl/gpGycB2rVE77NPwP9


    Das Ganze war dann auch so "erfolgreich" dass es von 1683-1718 keine 40 Jahre gehalten hatte!


    PS: es ist im Übrigen unerheblich, ob es Groß-Friedrichsburg gegeben hätte für das Berliner Schloss...

    Wie kommst du darauf, dass wir das unterschiedlich einschätzen? Ich habe mich nicht zu den Inhalten geäußert, die die Personen in Bezug auf das Schloss öffentlich kundtun. Ich kritisiere lediglich den Umgang einiger Foristen mit abweichenden Meinungen und Einstellungen, indem man den Personen unterstellt, außerhalb unserer demokratischen Grundordnung zu stehen. Dieser Reflex, jeden Rekonstruktionsgegener als Extremisten zu titulieren, geht mir gehörig gegen den Strich und schadet der Sache.

    So ein Witz und das sagt der Richtige! Wer ist denn andauernd am Wittern der "rechten Gefahr" im Forum wenn man "abweichenden Meinungen und Einstellungen" hat? Richtig, ein gewisser tegula.


    Und für mich sind Leute, die so voller Hass sind auf unser Berliner Schloss und es gerne wieder vernichten wollen eben Extremisten mit 0 Argumenten (Die Kolonialzeit ist über 100 Jahre später gewesen als der Bau des barocken Schlosses zb) ! Der Artikel ist so einseitig, dass es Gott erbarmt! Da gibt es nichts zu leugnen...


    Und ja "demokratisch" dürfen sich diese Leute auch nicht nennen, denn der Wiederaufbau des Berliner Schlosses wurde merheitlich vom Deutschen Bundestag beschlossen damals!


    Aber man sollte da vielleicht lockerer sein, da gebe ich anderen Foristen Recht! Diese kleine Minderheit hat doch in Wahrheit nichts zu sagen, denn die Rekonstruktion war ein voller Erfolg, da es der Mehrheit gefällt und ein neuer Touristenmagnet wird.

    Man kann dieses Projekt wohl sehr gut mit dem Café "Populaire" in Berlin vergleichen: vorher war es zwar historisierende 80er Jahre Inneneinrichtung, die aber mehr Seele hatte als der heutige nackte Beton, der zwar "ehrlicher" ist aber eine Eiseskälte ausstrahlt...

    Da hilft auch nicht, dass man die Deckenbalken freilegt, diese sind wie ein Fremdkörper für den Rest, der wie aus'm Ikea-Katalog sein kann!

    Oder man kommt zu dem Schluss, dass dieses Konzept vielleicht seine Schwächen hat.


    Als ob es das "aktuelle" Konzept keine Schwächen hat siehe Würzburg.

    Aber wir drehen uns im Kreise: du siehst das Kaiserreich halt sehr kritisch und ich sehe die aktuelle Globalisierung sehr kritisch


    Vielleicht sollte man doch sich hier auf Bauwerke konzentrieren aus dieser würdevollen Zeit! Dann gibt es weniger Zoff...

    Ein kleiner Auszug aus dem Merkur von deutschen Erfindungen, die vor allem in der zweiten Kaiserzeit entstanden sind (u.a. auch weil der Staat sehr technikaffin war, speziell Wilhelm II )


    https://www.merkur.de/welt/deu…aribo-or-zr-90573289.html

    Das Kaiserreich war wohl genauso wenig "periklesisch" wie das Mittelalter "finster" war.


    keiner Ideologie

    Naja, du stellst doch damit das Kaiserreich auf eine Stufe mit zb der Zeit des Elends des 30 jährigen Krieges und der Revolutionsjahre/ Napoleonischen-Eroberungsfeldzüge, die nicht gerade sehr günstig ausfielen für Deutschland....


    Dass diese Epoche wie kaum eine andere aber für einen damals noch nie dagewesenen Wohlstandsprung stand, dass sich die Einwohner der Städte idR mehr als verdoppelten, und dadurch viele zt prächtige (Wohn-)Gebäude und ganze enorme Stadtviertel und Erweiterungen entstanden sind, viele Erfindungen entwickelt wurden von denen wir bis heute profitieren (Stichwort Mobilität, Elektriziztät, etc...) das wird gerne ausgeblendet.