Posts by Fachwerkliebhaber

    Ja der Pfarrer weiß es sogar und kennt den psychisch kranken Täter offenbar:

    Quote

    Die Pfarrkirche St. Katharina in Wallerfangen ist am Dienstagmorgen Opfer von schwerem Vandalismus geworden. Trotz Schäden in voraussichtlich fünfstelligem Bereich zeigte Pastor Herbert Gräff ein „gewisses Verständnis“. Denn „das ist die Tat eines kranken Menschen“. Dessen Vater sei bereits bei ihm gewesen und habe sich entschuldigt. Die psychischen Probleme waren bekannt, berichtete Gräff, „doch so einen Schub wie diesmal hat es wohl noch nie vorher gegeben“.

    Manchmal frage ich mich (und das nicht erst seit Gestern) ob du 'verehrter' tegula in unserem Forum wirklich richtig bist, dass die vielerorts (natürlich nicht überall wie ich schon sagte der ländliche Raum in Hessen zb ist vorbildlich, was dort áuch von den Behörden geleistet wurde, warum nicht bundesweit ohne das "Zeitschichtendogma"? )modernistische, rekofeindliche Agenda des heutigen Denkmalschutzes kritisch betrachtet? Ständig bis du am herumpoltern und "dagegenhalten" bei Meinungen die dir nicht passen. Es ist einfach nur noch schwer erträglich mit so jemanden intoleranten noch auf einer Ebene zu diskutieren, für dem alles andere ja eh "Unfug" ist. Von daher ignorieren ist in diesem Falle wirklich Gold wert und ab sofort geboten! Deshalb: lassen wirs gut sein...

    Absolut zutreffende Analyse Leonhard :daumenoben: Besonders das mit dem künstlerischen Urheberrecht ist ein gutes "neues" Argument gegen die modernistischen Verstümmleungen im Namen des Denkmalschutzes!


    Ich würde sogar noch weiter gehen: der sogenannte "Denkmalschutz" ist mitlerweile ein absolut willkürliches Instrument des (politischen) Zeitgeistes geworden. Durch seine Pseudowissenschaft mit der "Zeitschichtenideologie" macht er sich selbst lächerlich, denn wenn man diese genau befolgt bräuchte man ihm ja auch nicht, denn sind die Alufenster der 60er Jahre in einem Fachwerkhaus, welches eventuell auch noch ein paar "wunderschöne" Glasbausteine als "Extra" hinzubekam nicht auch eine wahre "Zeitschicht" der "Wirtschaftwunderjahre", des Aufschwungs und des Wohlstands, die bewahrt werden sollte? Warum wird diese denn dann vom "Denkmalschutz" gerade im ländlichen Hessen "zerstört" und der Ursprungszustand wiederhergestellt? Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz, wenn man es konsequent und "wissenschaftlich" angehen möchte . Und welche Zeitschicht soll jetzt eigentlich bewahrt werden? Fragen über Fragen...


    Im Grunde kann doch alles mit seinen "Zeitschichten" so bleiben wie es ist?! Wenn man dieser absurden Argumentation freien Lauf gibt ist doch der Denkmalschutz heutiger Prägung absolut überflüssig!!! Denn um den heutigen Zustand zu pflegen, dafür braucht man so eine Behörde nun auch wieder nicht (das sollte eigentlich die erste Bürgerpflicht sein, denn "Eigentum verpflichtet"), man könnte sie auflösen oder eben umbenennen in "Ordnungsamt für architektonische Belange" :lachentuerkis:

    Und die Dekonstruktion aller Begriffe durch die "progressive", antitraditonelle heutige sogenannte "Wissenschaft" wie der Schönheit ist doch mitlerweile kaum zu ertragen: es wird an den Unis den (Architektur-) Studenten eingetrichtert von den ach so gescheiten Professoren, dass es ja eine "Schönheit" überhaupt nicht gäbe, es wäre ja nur subjektiv und jedes Individuum hätte natürlich ein anderes Empfinden von "Schönheit" (die es ja so der Architektursprech auch gar nicht gibt denn alles kann ja "schön" sein...). Deshalb braucht man sich über die architektonischen Ergüsse heutiger Zeit nicht groß wundern, denn sie sind ein Produkt ihrer Lehre!


    Dabei kann man dieses Dogma und damit auch dem "Denkmalschutz" im Grunde mit seinen eigenen Waffen schlagen und widerlegen , denn es gibt durchaus wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass es in der Öffentlichkeit so eine allgemeines Befinden gibt, was ästhetisch als "wertvoll" und "schön" erachtet wird und was eben überhaupt nicht geht und eine Bausünde darstellt. Man könnte auch sagen: "dem Wahren, Schönen, Guten"


    Warum geht der Denkmalschutz nicht seiner "wahren" öffentlichen Berufung nach, denn hierbei handelt es sich: um staatliche Aufgaben, die für die Allgemeinheit bestimmt sind? Er ist auch nur wie sagte der Preußenkönig so schön: "ein Diener des Staates" und sollte daher auch die (schweigende) Mehrheit zumindest berücksichtigen, die offensichtlich ein Gefühl für Ästhetik in der Architektur sich angeeignet hat, und nicht den Architektenlobbys oder Politikern die eine Minderheit sind eine Bühne geben um sich zu profilieren. Der Wille der Mehrheit wie es ja eigentlich in einer Demokratie der Fall sein sollte, muss von der Denkmalschutzbehörde berücksichtigt werden und nicht die Hirngespinste einer lauten Minderheit wie der Brutalismusfans oder der Plattenbauliebäugler, wo wirklich jeder normale Mensch den Kopf schüttelt, wenn man ihm sagt, dass seine WBS 70/11 Nachbarplatte "unter Denkmalschutz" steht und die Bewohner dort nicht mehr groß ändern dürfen...

    Das ist halt nur ein Seite der Medaille. Es geht hier darum, auch die andere zu beleuchten, um ein Gesamtbild zu erhalten. Letztlich kann das dem Erhalt des Denkmals zugute kommen.


    Dann verlange ich genau das selbe für jedes Marx (oder Engels)-"Denkmal" oder die Sowjetsdenkmäler in Berlin. Wo bleibt da eigentlich die kritische Hinterfragung dieser angeblichen "Helden des Proletariats" die Millionen von Toten durch ihre Ideologie zu verantworten haben und die "Kontextualisierung" mit den Verbechen der Sowjetunion? Pustekuchen eben weil dieser Zeitgeist diese Leute eben positiv interpretiert! Doch der "Zeitgeist" ist fließend. In 30 Jahren ist er ein anderer und da bin ich mal gespannt wie man unsere heutigen "fortschrittlichen" Errungenschaften neuinterpretiert...

    Ein neuer Artikel über das Rekonstruktionsprojekt in der FAZ. Von Objektivität kann eher nicht die Rede sein: das Jugendstilgebäude wird als "solide, aber keineswegs herausragende Baukunst von Heinrich Seeling" bezeichnet die Befürworter im Titel schon eher als "rückwärtsgewandt" und "dass sie eine Kampagne zu inszenieren wissen, zur Not auch mit fragwürdigen Mitteln"....


    FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung: Zurück ins Gestern.

    https://m.faz.net/aktuell/2.17…spielhauses-17030975.html

    Richtig Riegel es könnte daher gut als Gegenstück zur alten Oper fungieren.

    Außerdem liegt das Schauspielhaus sehr zentral zwischen Stadtzentrum und dem stark frequentierten Hauptbahnhof und von daher nicht in "einer trostlosen Gegend ohne Touristen"!

    Ja wollen wir hoffen dass diese Spaßvögel nicht zu viele gefälschte Adressen und Unterschriften abgegeben haben...

    In "Newlys" Argumentation gibt es einen weiteren Denkfehler: Luther ist in erster Linie bekannt für seine Abspaltung von der katholischen Kirche mit der Gründung einer neuen, nicht für seine Abneigung zu Juden.

    Friedrich der Große ist ebenfalls als erstes dafür bekannt ein König von Preußen gewesen zu sein, der die Aufklärung mit Voltaire u.a. nach Potsdam gebracht hatte.

    Aber Marx ist nun mal der Begründer des Kommunismus und nichts Anderes in erster Linie. Da sehe ich einfach nicht ein, dass so ein Denkmal unsere Hauptstadt mitten in ihrem Herzen aus so einer dunklen Zeit weiterhin "beglücken" soll...

    unantastbaren Luther als Antisemiten und Verächter der Menschenrechte

    Aberr im Unterschied zu diesen Genannten ist Marx der Begründer einer mehr als umstrittenen Ideologie, deren Realisierung Millionen von Menschen das Leben gekostet hatte. Dies einfach so abzustreiten bzw zu ignorieren, befeuert doch die Sichtweise, dass hier eben bei den Bilderstürmern mit zweierlei Maß gemessen wird nämlich in welche, die das dürfen und wo der Staat dies sogar fördert und welche die dies eben nicht dürfen... Finde den Fehler!

    Meistens waren die Villen der damaligen Zeit innen komplett aus Holz (Treppen, Vertäfelungen) sodass das Innere wohl schon komplett zerstört wurde womöglich von diesem Jugendlichen...

    Wahrscheinlich war nur unten Restaurantbetrieb und die oberen Stockwerke waren leerstehend (bzw Lagerraum?!)


    Auf jeden Fall unheimlich und in ganz Deutschland zu beobachten, der Trend von sogenannten "Feuerteufeln"...

    Ich habe mal eine alte Postkarte gesehen von einem elässischen Dorf aus den frühen 90ern und da war praktisch kein Haus so knallig gestrichen

    Habe die "historischen Ansichten" gefunden: es handelt sich um Niedermorschweier/Niedermohrschwihr.


    In den späten 1980er Jahren waren die meisten Häuser grau, weiß oder beige. Manche Fachwerkhäuser waren wie heute noch in Schwaben verputzt:



    In den 1990er Jahren blieb es meist den schlichten "Farben", jedoch wurde dann das fränkische Fachwerk freigelegt



    Erst in den 2000ern wurde alles bunt:



    Quelle: Google Street-View