Posts by Fachwerkliebhaber

    Das Stadtviertel nennt sich Podolsky st ein relativ kleines Viertel im Norden der Hauptstadt! Liegt in einem schmalen Tal, also vielleicht dadurch geschützt vor Putins Truppen.



    Ja mein Bauchgefühl sagt mir dass es Neubauten sind, da die Fensterflächen relativ groß sind, Eingänge ohne große Treppen, alles wirkt frisch, und dieser Eklektizismus scheint auch ziemlich ukrainisch zu sein.







    Gegenüber sieht man auch Rohbauten. Die ukrainische Internetseite einer Wohnanlage: https://podolgrad.com.ua/


    Wirklich bemerkenswert! So eine Detailverliebtheit. Klar teilweise ist es vielleicht zu üppig aber dennoch wäre geil wenn wir so ein Projekt hätten. Laut der Internetseite Baubeginn 2014! :biggrin:



    Mit Google Streetview bin ich mal durch Kiew "gefahren" und rein architektonisch ist diese Stadt wirklich sehr facettenreich. Von Gründerzeitvierteln über sowjetische Plattenbautristesse, orthodoxen alleinstehenden Kirchen bis hin zu viel Grün ist wirklich alles vorhanden! Besonders fasziniert war ich von einem Neubauviertel welches echt einen unglaublichen Stil vorweist, mit Elementen des Jugendstils, Art Deco, des Klassizismus, der orthodoxen Architektur, etc.... Wirklich kreativ. Könnten wir uns echt eine Scheibe abschneiden davon!

    Ein Jammer, dass die Stadt leider gefährdet bleibt....






    Die Gebäude sind höchstens 10 Jahre alt schätze ich!

    Bonn fällt mir als einzige Stadt ein, von Düsseldorf ist leider nicht viel übriggeblieben, aber die Neubauten werten das Stadtbild durchaus auf.

    Hat echt gut erhaltene Bausubstanz keine Frage, aber letztes Jahr bei meinem Besuchhat die Stadt trotzdem einen eher schlechten Eindruck auf mich gemacht. Viele aggressive Bettler, Müll das Areal um den Hbf ist relativ heruntergekommen. Wenn dann schon Aachen, eine interessante Altstadt mit geschichtsträchtigem Dom und einer 'keltischer' Atmosphäre!

    Danke für das interessante Video Ostwestfale . Wirklich dramatisch!


    Habe es mir mehrmals auch in verringerter Geschwindigkeit angeschaut. Auf dem ersten Blick wirklich furchtbar wie viel Häuser schon abgetragen wurden oder stark beschädigt waren. Das "_Vorher" Video ist aber auch schon einige Jahre alt. Einige hässliche Neubauten im Schuhkarton-Stil sind danach entstanden leider haben viele davon es überstanden (min 6:04 links der schwarze Anbau, 7:38 wurde ein angepasster 90er Jahre Bau grundlos abgerissen, etc...) . Insgesamt sind einige Häuser älter (Kern Gründerzeit und noch mehr...)wurden aber vor allem in den Wirtschaftswunderjahren stark verhunzt (entstuckt, Glasbausteine, stark vereinfacht die Fenster, typisch westdeutsches Phänomen...). Die wenigsten davon stehen deshalb auch unter Denkmalschutz (die Listen sind sehr karg auf Wiki). Der Tourismus hat dann noch dazu viele Wintergärten und Cafés, Schilderwälder, dazugeklatscht die aber alle durch die Flut zerstört wurden da sehr fragil. Man könnte daher diese Katastrophe als Chance sehen, einige dieser noch erhaltenen Altbauten wieder ursprünglicher herzurichten. Ich fürchte aber eher, man bleibt beim eingeschlagenen Kubismus, der das Landschaftsbild ruinieren wird,...


    Interessant wäre ein Video über den aktuellen Stand (dieses hier ist ja noch vom Sommer 21 kurz nach der Katastrophe). Wie viel von den damaligen Ruinen noch steht?

    Nein, es war mittelalterlich und frühneuzeitlich geprägt. Das Viertel war schon durch die Stadtmauer von 1250 mit umfasst, dürfte also im Hochmittelalter entstanden sein. Laut dem Artikel war es seit dem 19. Jahrhundert ein Viertel der Arbeiter und kleinen Gewerbetreibenden gewesen. Die Gründerzeitbauten dürften einige wenige Solitäre innerhalb einer mittelalterlich-frühneuzeitlichen Bebauung gewesen sein. Von daher führt die Gründerzeitdiskussion gerade völlig vom Thema weg.

    Offenbar hatte es schon vor dem Krieg die Idee gegeben, das Viertel zumindest teilweise abzureißen und neu zu bauen.

    Als ich die Stadt mehrmals besucht hatte, war ich auch begeistert von dem guten Erhaltungszustand speziell der Kernaltstadt ( innerhalb von Kornpfortstraße, Entenpfuhl, Am Plan, Altengraben). Nur vom Kastorviertel (und südliche Innenstadt = Totalverlust) war ich enttäuscht. Wenn man jedoch alles östlich von der Kornpfortstraße dazuzählt, dann gibt es doch noch eine nahezu komplett erhaltene Straße, nämlich die Eltzerhofstraße. Diese ist jedoch vollständig gründerzeitlich bebaut!

    In Worms, in der Nähe von der berühmten Brandmauer des romanischen Hauses, zwischen Peterstraße und Torturmstraße sehen von oben die Wohngebäude auch sehr lang aus.

    IN Freiburg, ganz im Norden der ehem. Altstadt, in der Wasserstraße.

    Sicher findet man noch mehr wenn man noch intensiver sucht (Teile von Hildesheim sind auch in dieser Bauweise...)

    Ja die Gedankengänge von Linksaußen sind immer absurder. Das würde bedeuten, nur noch "einheimische" Kunstrichtungen ohne irgendwelche "ausländischen" Einflüsse dürfte man als "Copyright" nutzen, um nicht die "Gefühle" anderer Völker zu "verletzen"...


    Also wir haben nur ein Anrecht auf die Kunst der alten Germanen zb.


    Witzig wenn man es weiterdenkt: man "säubert" Deutschland von "fremden" Einflüssen damit man keine "Schuld" aufbaut. Dass man damit aber sogar Gemeinsamkeiten mit seinen größten Gegnern hat, welche aber selbst nichtmal so konsequent sind im Alltag (bei der NPD wird sehr gerne Cola getrunkendrink:)), ist die größte Realsatire überhaupt!

    Ein ganz schlimmer Verlust ist der Hauptbahnhof sowie der Gründerzeit-Eckbau rechts von der Bahnhofstraße (Beginn des Videos. )...

    Ebenso die gotischen Häuser am Weberbach (min 13) und angeschnitten links das alte gotische Rathaus am Kornmarkt (16:10)


    Aber es gibt auch Erfreuliches wie das postmoderne Commerzbank-Haus in min 15:30!

    Ein sehr schöner Kurzfilm mit Vorher-Nachher-Ansichten von Trier. Leider auch in der ältesten Stadt Deutschlands einige herbe Verluste:


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