Posts by Fachwerkliebhaber

    zu nah am Dom gebaut

    Um ehrlich zu sein: schon als Kind vor 15 Jahren fand ich die Umgebung des Doms durch die 50er Jahre Gebäude sehr unpassend (mag sein dass sie die Grundrisse der Vorkriegszeit wahren aber trotzdem…) . Man sieht sehr gut, dass Satteldächer bzw. Walmdächer allein es nicht reißen. Die Volksbank aus den 70ern ist aber die Krönung…


    Apple Karten


    Der romanische Dom wird regelrecht erdrückt in diesem Meer der Belanglosigkeit, leider nun verstärkt durch diesem Neubau…

    Da muss ich mich meinem Vorredner absolut anschließen! Wirklich eine vorzügliche Leistung. Als Hobbymodellbauer tut es wirklich sehr gut zu sehen, dass es solche Ausnahmetalente hier noch gibt die wissen wie man aus Pappkarton so ein Meisterwerk erschaffen kann so detailverliebt mit wunderbarer Farbauswahl. Weiter so:daumenoben:

    Für Breisach habe ich schon vor einigen Jahren eine Galerie erstellt. Insgesamt aufgrund der Lage und der Rekonstruktion der wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Münster, Stadttore,...) doch noch ziemlich ansehnlich:

    Fachwerkliebhaber
    October 2, 2015 at 2:56 PM

    Die richtige Vermarktung ist eben alles, wie dieses Projekt an der Ostseeküste zeigt! Eigentlich bis auf das Gesims ziemlich standardisierte 0815 Wohnblöcke bzw Ferienwohnungen für Gutverdiener, nur mit dem Label "neoklassizistischer Architektur" und "nachhaltige Kapitalanlage" möchte man sich profilieren und aus der Masse herausstechen. Immerhin ist schon mal der Begriff "Neoklassizismus" dann schon positiv etabliert mittlerweile:

    Barth | Yachthafen Barth | Ferienwohnungen
    Yachthafen Barth an der Ostsee - Eine Investition mit Zukunft und hohen Renditen. Neugierig geworden? Fordern Sie jetzt das ausführliche Exposé über das…
    www.yachthafen-barth.de

    Seit das Baugerüst weg ist, lassen auch die Miesmacher des Wiederaufbaus kaum mehr von sich hören, mit Ausnahme der indirekten Quengelei via Rechenzentrum. Was schon bauartbedingt nicht für die Ewigkeit gedacht ist. Wie immer dauert in Potsdam alles etwas länger, es ist aber jetzt auf dem richtigen Weg.

    Irgendwie ein Wunder dass es bis jetzt kein Farbanschlag gab :anbeten: :daumenoben:

    Hoffentlich haben sie an eine mindestens 10 Meter hohe Schutzschicht gedacht man weiß ja leider nie ...

    Gefängnisstrafen geben. Meinetwegen zur Bewährung,

    Bringt null Komma nix. Die meisten Mitglieder dieser Sekte sind sogar stolz "mal kurz" den Knast von innen zu sehen:

    Hoffnung auf positive Wirkung von Haft

    Mestmäcker dagegen hofft, dass selbst eine Haft politische Wirkung hätte. In einem solchen Fall glaube sie durchaus, „dass es auffällt, dass hier etwas nicht normal ist“.

    In einer Dokumentation wo sich Journalisten sogar eingeschleust haben in diese kriminelle Vereinigung war das als oberstes Ziel sogar genannt der kurze Knast-Aufenthalt um damit sich als "Märtyrer" zu brüsten ...

    Die Schmerzensgrenze muss als bei diesen Gören und ihren Handlanger erreicht werden damit unsere Denkmäler geschützt werden. Radikale Antworten auf radikale "Aktionen" und da kommt man auf eine möglichst lange bzw unendliche Haftstrafe nicht herum damit das Recht durchgesetzt wird bei mehrfachen Straftaten!

    Da ist bei mir wirklich der Geduldsfaden gerissen. Es wird Zeit für schwedische Gardinen lebenslänglich bei solchen Kulturbarbaren!

    Die werden alles noch weiter zerstören bzw entschuldigt "farbig fassen"...

    Diese Dame zb macht solche Straftaten leidenschaftlich gerne und kommt ja auch gut davon jedes Mal...

    Aus purer Langweile aufgrund eines nichtsnützigen Studiums mMn

    Akte „Klima-Lilli“: Sie brüstet sich mit 50 Straftaten
    Sie brachte es nur innerhalb eines knappen Jahres zur eifrigsten Klima-Extremistin: Lilli Gomez (23), Studentin der Sozialarbeit aus Wolfsburg. Sie ist eine…
    www.bz-berlin.de

    Endlich mal eine gute Nachricht von der Saar: die alte Brücke aus dem 16 Jahrhundert zwischen St. Johann und Alt Saarbrücken wird saniert. Die zugeschütteten Rundbögen am Tifliser Platz sollen freigelegt werden damit die einsitge Länge mit 14 Bögen wieder sichtbar wird. Leider soll damit erst in 3 Jahren begonnen werden:

    Alte Brücke und Theaterplatz sollen neu gestaltet werden
    Die "Alte Brücke" in Saarbrücken soll denkmalgerecht saniert werden - und auch das Umfeld komplett neu gestaltet werden. Wie das aussehen könnte, ist seit…
    www.sr.de

    Was geht im Kopf dieses Mannes bloß vor. :kopfschuetteln:

    https://m.bild.de/regional/berli…w.google.com%2F

    Wenn man genauer recherchiert eigentlich ein klarer Fall: gehört zur Fahrradlobby, welche das gleiche Feindbild hat, nämlich der pöhse Autofahrer (schreibe ich als treuer ÖPNV Nutzer)

    Aber ja, ob er in Zukunft es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, wenn weitere eventuell noch gravierendere Straftaten durch seine Spendengelder erfolgen?

    Es macht mich so wütend was da gestern passiert ist. Die Berichterstattung der "Leitmedien", diese Verbrecher die unser Wahrzeichen ganz bewusst beschädigen werden immer noch als "Klimaschutzgruppe" verharmlost. Und dann relativieren selbsternannte "Kunsthistoriker" diesen Angriff auf unser baukulturellles Erbe noch weil es ja eine "gute Sache" sei das macht mich fassungslos. Auch der Bundesregierung scheint es egal zu sein und sie hofieren diese Leute auch weiterhin. Aber in zwei Bundesländern wird ja bald neu gewählt und insbesondere durch solche "Aktionen" werden die Beteiligten noch ihr wortwörtlich blaues Wunder erleben! Italien macht es jedenfalls vor mit saftigen Strafen bei Vandalismus. Ich würde die sogar hinter schwedische Gardinen setzen, am besten lebenslang als abschreckendes Beispiele für ihre Komplizen. Denn solch eine Tat lässt sich durch gar nichts gerechtfertigt. Es ist ein Angriff auf uns alle und sollte auch als ein solcher behandelt werden!

    Was würde nur Langhans, der Erbauer unseres Wahrzeichens, darüber denken?

    Die interessante Diskussion über die Sichtachse hat mich dazu verleitet, ein wenig mich mit der Berliner und der Pariser Sichtachse zu beschäftigen.

    Beide haben ihren Ursprung in den jeweiligen Königsschlössern, dem Louvre sowie dem Berliner Stadtschloss

    In der französischen Hauptstadt hat bereits Caterina von Medici 1564 vom Tuileriengarten den ersten Spatenstich erteilt. Später hat Ludwig XIV den letzten Schliff gemacht und die noch unbebaute Achse anlegen lassen vom Landschaftsarchitekten André le Nôtre. Unter Napoleon kamen der große Triumphbogen sowie der Arc de triomphe du Caroussel hinzu. Als Abschluss der Achse in den 1980er Jahren entstand der Triumphbogen Grande Arche im neu geschaffenen Viertel la Défense als Neuinterpretation und mehr oder weniger gelungenes Spiegelbild seines bekannteren Bruders an der Place de l‘Etoile

    Heute ist die Achse vom neu geschaffenen Ehrenhof des Louvre bis hinter dem Grande Arche praktisch 10km lang

    1: Louvre, 2 Arc de triomphe du Caroussel, 3 Place de la Concorde mit Obelisk, 4 großer Triumphbogen und 5 Grande Arche de la Défense

    Zieht man den Teil der Strecke hinter der Arche, die nicht mehr relevant sind von der fernwirkung ab sowie vor dem Arc de triomphe du Caroussel, sind es knapp 8 km

    Vom historischen Triumphbogen hat man einen beeindruckenden Blick auf den „modernen“ welcher auf einer Anhöhe liegt:

    Die unschöne Wirkung der S-Bahn Trasse über der Charlottenburger Chaussee

    Man sieht aber am Pariser Bsp auch dass hinter dem historischen Triumphbogen, praktisch das ganze Viertel gehört nicht mehr zum eigentlichen Paris wie la Défense, ebenfalls eine „Bausünde“ in Form der Untertunnelung entstanden ist


    nun zur Berliner Achse: ihre Ursprünge liegen ebenfalls im 16 Jahrhundert. Kurfürst Johann Georg ließ 1573 einen Reitweg anlegen um das Schloss mit dem Tiergarten zu verbinden , damals ein beliebtes Jagdrevier. In der Mitte des 17 Jahrhundert, wurde dieser Weg mit Linden bepflanzt. Später unter der Führung von Friedrich dem Großen wurde durch den Tiergarten eine große Schneise als Verlängerung geschlagen. zwischen 1674 und 1737 entstand bereits die heutige weitgehend erhaltene Bebauung. Das Brandenburger Tor entstand unter Friedrich Wilhelm II Ende des 18. jh. In den 1930ern wurde die Prachtstraße zum letzten Mal verbreitet und auf dem großen Stern wurde die Siegessäule transloziert.

    Insgesamt fast 12km ist die Sichtachse heute lang, vom Olympiastadion bis zum Stadtschloss

    1 Berliner Stadtschloss, 2 Reiterstandbild Friedrich der Große, 3 Brandenburger Tor, 4 Siegessäule, 5 Charlottenburger Tor, 6 Theodor Heuss Platz

    Wenn man den Abschnitt bis zum Theodor Heuss Platz weglässt (westlich davon ist die Fernsicht zum Schloss nicht mehr gegeben), sind es immer noch rund 9km, also durchaus vergleichbar mit der axe historique in Paris.


    Auch die Anhöhe von Charlottenburg Richtung Theodor Heuss Platz ist vergleichbar mit la Défense.

    Doch leider befindet sich auf dem Platz nur ein kleiner gläserner Obelisk mit wenig Fernwirkung

    Vorschlag: entweder Siegessäule dorthin verschieben. So käme sie besser zur Geltung und es wäre sogar ein toller Aussichtspunkt für Touristen um diese Sichtachse besser erlebbar zu machen.

    Oder ein anderes, gerne neu interpretiertes Wahrzeichen (zb ein Spiegelbild des Brandenburger Tors) errichten. Es wäre ein Gewinn für Berlin und ein würdiger Abschluss für die deutsche „historische Achse“

    Und, nein, natürlich ist es nicht verboten, aber gerade deshalb trägt es eine persönliche Botschaft, weil es sich gegenüber den heute üblichen Bestattungsriten deutlich abhebt

    Schöne Argumentation : also bloß nicht auffallen und schön mit der heutigen trostlosen „Masse“ mitschwimmen, denn es könnte ja einen „Kunsthistoriker“ provozieren…

    Die Welt sähe ziemlich grau und eintönig aus.

    Ich finde diese Zurückbesinnung auf seine Wurzeln auch wunderbar. In Saarbrücken gab es auch einen wunderschönen alten Friedhof. Die meisten alten Grabsteine wurden leider entwidmet aber auch teilweise für neue Gräber „wiederverwendet“

    außerhalb des protestantischen Nordens

    in Berlin muss es auch beeindruckende Friedhöfe geben wie die Friedhöfe Weißensee, Der dorotheenstädtische Friedhof , der Sophienfriedhof sowie der Friedhof Dahlem Dorf