Posts by Fachwerkliebhaber

    zum "Ersten Spatenstich" zur Wippe (jedes Kleinkind leistet in seinem Sandkasten mehr Körperarbeit...)

    Da habt ihr alle auf jeden Fall recht: es ist abolsut lächerlich, mit diesen hölzernen "Sandkasten". Aber es symbolisiert auch für unsere Nachkommen perfekt die heutige absurde Zeit mit den Masken als Krönung. Die Politiker fühlen sich ja sowieso als Menschen erster Klasse, denen also nicht so viel körperliche Arbeit zuzumuten ist.

    Man schaue sich auch als Vergleich andere Spatenstische an wie der vom BER, das sind auch nur Spielereien mit Sand :lachentuerkis::lachentuerkis:


    Hier noch ein Video zum ganzen Schauspiel. Und dann als erste Schicht dieses weiße Kies, was eher als Deko für Steingärten verwendet wird :gehtsnoch:

    Ab min 0:59 die kleine Gegendemo


    https://www.rbb24.de/panorama/…r-wiedervereignigung.html

    Ich würde ihn um die 50+ schätzen. Auf alle Fälle spricht er tadellos deutsch. Er sagte mir auch, dass deutsch seine Muttersprache war. An seine drei Töchter gab er seine Sprache nicht weiter

    Das ist eine leider typische Familiengeschichte wie ich sie sehr häufig auch hier gehört habe. Eine besonders bewegende Geschichte habe ich mitbekommen, als wir im Elsass vor Jahrén mal Urlaub gemacht hatten. Und zwar in einem Hotel, wo meine Eltern schon vor 30 Jahren besucht hatten. Damals haben sie nämlich die älteste Hoteliergeneration kennengelernt. Der Urgroßvater hatte im ersten Weltkrieg in der kaiserlichen Marine gedient. Er war laut den Schilderungen sehr stolz darauf und hat sich auch immer noch damals, Ende der 1980er Jahre, als Deutscher gefühlt. Dann kamen die Großeltern welche ich noch kennenlernen durfte. Diese haben sich nicht mehr als Deutsche gesehen, aber sie haben wunderbar den niederalemannischen Dialekt gesprochen (waren 70+), mit seinen charakteristischen Rachenlauten (so ähnlich wie die Deutschschweizer von der Tonlage). Die dritte Generation, die Eltern konnten noch einigermaßen gut Deutsch muss ich sagen. Aber dann die jüngste Generation in meinen Alter, da war dann auch nicht mehr viel. Klar konnten die als Gastgeber noch des Geschäfts wegen noch ein paar Worte Deutsch. Aber die eine Tochter ist zb zum Studieren nach Bordeaux gezogen. Was auch auffällt ist dass die Seite des Hotels seit kurzer Zeit nicht mehr auf Deutsch verfügbar ist, sondern nur noch Französisch und Englisch...

    zentralistischen Politik des zentralistischen Linksnationalismus Frankreichs

    Mitlerweile nehme ich auch an, dass es mindestens zwei Gruppen innerhalb des RN gibt: diejenigen, die eben erst recht den Elsässern ihre letzten deutschen Eigenheiten wegnehmen möchten. Diese würde ich aber nicht als "Linksnationalisten" bezeichnen, sondern eher als Gaullisten, also in der Tradition des frühen Charles de Gaulle. Und dann gibt es noch die zweite Gruppe, die deutschfreundlicher ist, zu der der ehem. Parteigründer und Vater von der jetzigen Parteichefin, Jean-Marie le Pen zählt. Diese möchten zumindest nicht mehr uns dauernd die ewige "Schuld und Sühne" aka "Verantwortung" eintrichtern, und ein möglichst unverkrampftes Verhältnis zum Nachbarn. Keine Ahnung aber wer aktuell überwiegt . Wahrscheinlich die Gaullisten.

    französischsprachigen Länder zu Frankreich gehören müssen

    Da hast du dich aber nicht wirklich mit der französischen Geschichte befasst; spätestens seit der französischen Revolution hat man den Anspruch gehabt, "une nation une langue", und das war nur das Französisch des Hofes also der Ile de France. Auch hat schon früher der König die südfranzösischen Adeligen erst dann empfangen, als sie die Sprache des Hofes gelernt hatten: https://www.cia-france.de/blog…en/franzosische-dialekte/ und http://www.axl.cefan.ulaval.ca…FR_s3_Ancien-francais.htm

    Und noch nie was von Napoléon gehört ? Dieser war der einzigste der die Schweiz seit ihrer Unabhängigkeit besetzen ließ und auch Wallonien und noch darüber hinaus bis nach Lübeck....

    Und nicht zuletzt war Frankreich immer ein Zentralstaat und wurde nur von Paris regiert, verstärkt wie gesagt sprachpoltisch ab 1789!

    Im lothringischen Teil machten diese deutschen Einwanderer beispielsweise am Ende 25% der Gesamtbevölkerung aus, in Metz gab es etwa zuvor nur eine deutschsprachige Minderheit

    Und heute ist es genau das Gegenteil: die einst deutschsprachige Mehrheit auf dem Land und nahezu komplett im Elsass ist dank französischer kulturchauvinistischer Schulpolitik nahezu ausgestorben https://olcalsace.org/de/der-dialekt-in-zahlen, was für mich ein Akt der Barberei darstellt, da das Elsass und Lothringen von Natur aus seit der Völkerwanderung als Teil des alemannischen bzw fränkischen Dialektgebietes zum deutschen Sprachraums gehörten, das sind nun mal Tatsachen! Und das der älteste altdeutsche Text aus dem heutigen Elsass stammt, und zwar von Otfrid von Weißenburg, das wird auch gerne übersehen.

    Aber wie auch verschieden die Sichtweisen über das deutsche Kaiserreich sind auch leider bei den deutschen Landsleuten, die Gift und Galle spucken, eins lässt sich ebenfalls nicht wegleugnen: die bauliche Bereicherung die die elsässischen und lothringischen Städte erfuhren. Straßburg etwa hat mit seinem Bahnhof eines der schönsten Gebäude der Neorrenaissance bekommen, das deutsche Viertel um den ehem. Kaiserpalast, heute Rheinpalast, eine gigantische Stadterweiterung in höchst urbaner Qualität, ein wahrer städtebaulicher Traum mit seiner Universität, der prächtigen städtischen Badeanstalt. Die heute französischssprachigen Straßburger lernen diese Stadträume wieder zu schätzen, die von unseren Vorfahren erbaut wurden.

    Auch Metz und die heutige Stadtverwaltung ist mächtig stolz auf das deutsche Erbe: der kaiserlichen Bahnhof wurde dort nämlich zweimal in Folge zum schönsten Bahnhof Frankreichs gewählt. Auch haben sie die deutsche Neustadt zusammen mit der Altstadt auf die Tentativliste für das UNESCO-Weltkulturerbe gesetzt und fleißíg damals Unterschriften gesammelt. Aber auch in kleiner Städten des ehem. Reichslandes wie zb in Diedenhofen, jetzt Thionville hat man prächtig gebaut damals: zu nennen wäre auch Hagenau, Colmar, Mühlhausen, Saargemünd/ Sarreguemines, etc...

    Ein Symbol deutscher Schaffenskraft war auch die Wiedererrichtung der Hohkönigsburgdurch den Berliner Architekten Bodo Ebhardt!

    Jedenfalls bin ich stolz auf diesen architektonischen Reichtum, der nur durch das zweite Kaiserreich erst entstehen konnte wie im Übrigen viele Einheimische wiegesagt mitlerweile:harfe:

    Bleibe trotzdem dabei: es ist potthässlich. Schon die Farbe, dieses eintönige Grau macht depressiv, und diese unharmonischen Formen erst recht. Aber es passt in die damalige, stark technikgläubige Zeit (erinnert mit den Art Rohren nach außen an das Centre Pompidou in Paris...).

    Da haben die aktuellen Kongresszentren wenigstens einiges an Farbe und gewisse Effekte mit transparenten Materialien die nicht ganz so abstoßend wirken. Aber ist alles Geschmackssache.


    Bin übrigens nicht der einzigste der diesen Fußgängertunnel abschrekend findet: https://www.tagesspiegel.de/be…geschlossen/21112720.html

    Ganz furchtbares Gebäude! Musste beim Umsteigen dieses Monster mehrmals über mich ergehen lassen. Schon damals vor 2 Jahren war es offensichtlich leerstehend, die Rolltreppen von der Straße waren völlig versifft, es bot 0,00% Verweilqualität. Gut muss es ja auch nicht, aber als Visitenkarte für eine Hauptstadt wirklich unwürdig.

    Und diese Brücke über dem Messedamm, naja.


    Aber es ist auch egal wie die Zukunft dieses UFOs aussieht: denn in die unwirtliche Gegend (die Untergrundpassage der neuen Kantstraße sage ich nur:--)) passt es schon.


    Ein Umbau wäre schon weit besser, mit viel natürlichen Licht. Muss nicht neuklassisch sein, auch progressive Kongresszentren siehe: Luxemburg, Metz, Nancy und Koblenz. Die liegen auch (meistens) außerhalb der historischen Innenstädte und stören nicht.

    Ja das scheint mir auch gefährlich zu sein. Ausgereichnet die Postkartenansicht mit dem Dom... Und auf der Visualisierung (ich weiß sie ist sehr grob) merkt man aber direkt dass diese Brücke an die Hohenzollenbrücke "angeklebt" ist und dann ausgerechnet die Südseite :kopfschuetteln:... Warum baut man das Teil nicht einfach an der Nordseite ?`Da stört es kaum für den Besucher.

    Endlich mal eine positive Meldung für Frankfurt!
    Nach Köln, Dresden, München und Berlin eröffnet TimeRide auch in Frankfurt im Frühjahr 2020 eine Filiale, wo man dann ins alte Frankfurt ins 19. Jahrhundert dank neuster Technik mit 3D-Brillen eintauchen kann.
    Ich kann es kaum erwarten!



    Zur Erinnerung: so fing alles an in Köln:


    Das ist wirklich ein Skandal, der seinesgleichen sucht, was in Bönnigheim passiert ist. Ein ganzes Ensemble an Fachwerkhäusern wurde ja den Erdboden gleichgemacht. Und dann dieses Stelzenhaus, praktisch ein Unikat, ist für immer verloren :weinenstroemen:
    Auf Anhieb fällt mir nur ein ähnliches Haus in Heppenheim ein. Dieses Exemplar wurde sogar in den 1990ern stark restauriert und an einem Neubau versehen, damit es weiterhin gut hält. So großartig hätten sie es auch in Bönnigheim restaurieren sollen und das Fachwerk freilegen. Aber leider ist vor allem in Württemberg, aber auch in NRW im Moment wirklich eine extreme Abrisswelle im Gange.
    Was nur in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht? Wohl wirklich nur das Rascheln von Geldscheinem bzw persönliche Vorteile. Schämen sollten die sich...

    "Offenbach"-Schriftzug "gekrönt ist, den sich ein Künstler als Verarschung der Stadt ausgedacht hat (Anlehnung an den "Hollywood"-Schriftzug),

    Naja so einen Schriftzug gibt es auch in Saarbrücken und das schon seit Jahrzehnten! Allerdings mit einem Blumenbeet in Form des Stadtwappens davor. Das Ganze wird sogar gerne als Postkartenmotiv genutzt.


    Auch bei den städtebaulichen Entwicklungen passen die Städte irgendwie (teilweise) zusammen. Vom Regen in die Traufe halt... huh:)

    Der Weihnachtsmarkt von Neustadt an der Weinstraße steht mit Speyer dieses Jahr auf meiner Liste. Müssen schöne Weihnachtsmärkte an geschichtsträchtigen Orten sein, die Altstadt von Neustadt bietet eine schöne Kulisse noch dazu mit ihren Fachwerkhäusern!

    noch Stoffe benutzen, die es schon in der Steinzeit in dieser Region gab?

    Naja der "genius loci", der, Geist, die Besonderheit des Ortes, sollte man schon ein wenig berücksichtigen. Köln ist halt noch nicht richtig norddeutsch, weder kulturell noch architektonisch. Aus Sicht der Hanseaten zb mag so eine Architektur zb in Hamburg gut passen, da es dort seit jeher Backstein gibt, aber in Süd/Westdeutschland zb wurde dieser Baustoff nach wie vor außer durch die Gründerzeit kaum benutzt und ist daher ziemlich atypisch.
    Auf der anderen Seite; ja dann wird das Projekt auch teurer, wenn man Baustoffe aus der Region benutzt, da diese immer weniger abgebaut werden.