Posts by Fachwerkliebhaber

    Ja das scheint mir auch gefährlich zu sein. Ausgereichnet die Postkartenansicht mit dem Dom... Und auf der Visualisierung (ich weiß sie ist sehr grob) merkt man aber direkt dass diese Brücke an die Hohenzollenbrücke "angeklebt" ist und dann ausgerechnet die Südseite :kopfschuetteln:... Warum baut man das Teil nicht einfach an der Nordseite ?`Da stört es kaum für den Besucher.

    Endlich mal eine positive Meldung für Frankfurt!
    Nach Köln, Dresden, München und Berlin eröffnet TimeRide auch in Frankfurt im Frühjahr 2020 eine Filiale, wo man dann ins alte Frankfurt ins 19. Jahrhundert dank neuster Technik mit 3D-Brillen eintauchen kann.
    Ich kann es kaum erwarten!



    Zur Erinnerung: so fing alles an in Köln:


    Das ist wirklich ein Skandal, der seinesgleichen sucht, was in Bönnigheim passiert ist. Ein ganzes Ensemble an Fachwerkhäusern wurde ja den Erdboden gleichgemacht. Und dann dieses Stelzenhaus, praktisch ein Unikat, ist für immer verloren :weinenstroemen:
    Auf Anhieb fällt mir nur ein ähnliches Haus in Heppenheim ein. Dieses Exemplar wurde sogar in den 1990ern stark restauriert und an einem Neubau versehen, damit es weiterhin gut hält. So großartig hätten sie es auch in Bönnigheim restaurieren sollen und das Fachwerk freilegen. Aber leider ist vor allem in Württemberg, aber auch in NRW im Moment wirklich eine extreme Abrisswelle im Gange.
    Was nur in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht? Wohl wirklich nur das Rascheln von Geldscheinem bzw persönliche Vorteile. Schämen sollten die sich...

    "Offenbach"-Schriftzug "gekrönt ist, den sich ein Künstler als Verarschung der Stadt ausgedacht hat (Anlehnung an den "Hollywood"-Schriftzug),

    Naja so einen Schriftzug gibt es auch in Saarbrücken und das schon seit Jahrzehnten! Allerdings mit einem Blumenbeet in Form des Stadtwappens davor. Das Ganze wird sogar gerne als Postkartenmotiv genutzt.


    Auch bei den städtebaulichen Entwicklungen passen die Städte irgendwie (teilweise) zusammen. Vom Regen in die Traufe halt... huh:)

    Der Weihnachtsmarkt von Neustadt an der Weinstraße steht mit Speyer dieses Jahr auf meiner Liste. Müssen schöne Weihnachtsmärkte an geschichtsträchtigen Orten sein, die Altstadt von Neustadt bietet eine schöne Kulisse noch dazu mit ihren Fachwerkhäusern!

    noch Stoffe benutzen, die es schon in der Steinzeit in dieser Region gab?

    Naja der "genius loci", der, Geist, die Besonderheit des Ortes, sollte man schon ein wenig berücksichtigen. Köln ist halt noch nicht richtig norddeutsch, weder kulturell noch architektonisch. Aus Sicht der Hanseaten zb mag so eine Architektur zb in Hamburg gut passen, da es dort seit jeher Backstein gibt, aber in Süd/Westdeutschland zb wurde dieser Baustoff nach wie vor außer durch die Gründerzeit kaum benutzt und ist daher ziemlich atypisch.
    Auf der anderen Seite; ja dann wird das Projekt auch teurer, wenn man Baustoffe aus der Region benutzt, da diese immer weniger abgebaut werden.

    Volle Zustimmung @Heimdall ! Und selbst der Backstein passt eigentlich nicht wirklich zu Köln, da er vor der Industrialisierung praktisch nicht "einheimisch" war, sondern eher verputzte Tuffsteinbauten mit Lavasteinumrahmung der Fenster, oder (verputztes) Fachwerk.
    Naja ein paar Rundbögen machen noch keine Architektur-Revolution. Kann mir sogar vorstellen dass die Architekten die nur als "Gag" benutzt haben. Die darüberliegende Geschosse sehen jedenfalls so 0815 Investorenschrott aus, leider, allein schon die bodentiefen Fenster...

    @Heimdall im Falle von (Tauber)Franken sowie Schwaben denke ich liegt es nicht unbedingt am Geld warum es so aussieht wie es aussieht, sondern an der Mentalität: in Schwaben ist es der sogenannte Pietismus, in evangelischen Gebieten Frankens vlt auch diese (religiöse) Form des Materialismus der nicht zu vernachlässigen ist und eine Rolle spielt in der Baupolitik. Aber auch die Städte sehen nicht viel besser aus: war dieses Jahr in Tauberbischofsheim einer Kleinstadt im Taubertal, wo viele Altstadthäuser auch sehr vergammelt waren leider... Gut Tauberfranken ist eher katholisch geprägt aber die Mentalität nehme ich mal an ähnelt in der Hinsicht doch den Schwaben.
    Vielleicht weiß unser lieber @Villa1895 praktisch ein Einheimischer dieser Gegend noch eine bessere Erklärung?


    Es gibt auch andere Regionen wo ich starken Verfall dieser Art festgestellt habe, wie Rheinhessen (die lieben ihre Glasbausteine der 60er, trotz der Nähe zum Rhein-Main Gebiet echt skandalös) der Mittelrhein (hier sind es die lärmenden Züge warum manbnichts keurgroß investiert) und natürlich das Saarland (strukturschwach vorallem Regionalverband SB, aber Lkr Merzig Wadern der angeblich laut Karte im verzinktem Artikel DDR-Niveau haben soll sind die Orte eigentlich gut gepflegt, und ich dachte bis dahin daher auch die sind am wohlhabendsten vor allem wegen Nähe zu Luxemburg eye:) )

    Vielleicht liegt die Erklärung in den Schrecken des Ersten Weltkriegs die so schlimm waren, dass viele Architekten die als Soldaten das Leid erlebten für immer traumatisiert blieben. Wir können uns das heute nicht mehr vorstellen aber anscheinend war es wie ein Weltuntergang (Das ganze System, die staatliche Ordnung mit dem Kaiser ist zusammengestürzt...) Sie haben den "Prunk" und "Protz" der Gründerzeit für den für Deutschland vor allem verlorenen Krieg verantwortlich gemacht und waren in ihrer etwas depressiven Gemütslage dazu geneigt alles davon zu entfernen. Dann kam noch die grauenhafte Wirtschaftskrise der 1920er Jahre, und schon wollte man von Verzierungen nichts mehr wissen! Man konnte einfach nicht mehr so weitermachen wie vorher es war zu viel passiert!

    Neues aus der saarländischen Landeshauptstadt: gegenüber von der Europagalerie (ehem. Bergwerksdirektion) wird das hässlich schwarz verkleidete Hochhaus wohl vorbereitet für den Abriss.


    Zustand vor einem Jahr:



    Nach dem Entfernen der Platten erkennt man sogar noch die Eckbalkons des früheren Hotels Excelsior:





    Bei Google Maps sieht man zur Hofseite noch das alte Treppenhaus:


    Google Maps

    Ob wirklich soviel romanische Bausubstanz da war wage ich zu bezweifeln. Auf den Fotos sieht man eine Mauer zur Kirche zu mit romanischen Bauteilen. Diese wird in dem Neubau integriert wie man auf Streetview sehen kann. Ja es ist trotzdem bedauerlich man hätte die Substanz einfach renovieren sollen. Aber die Investoren wollen halt mehr Nutzraum und dafür ist der Neubau doch ziemlich stadtbildverträglich wie ich finde. Nur der Innenhof ist ziemlich plump!

    In Rosheim wurde direkt links neben der romanischen Kirche die stark heruntergekommene barocke Vorbebauung abgerissen. Nun entsteht dort der "Meyerhof" ein interessantes traditionelles Bau-Projekt für betreutes Wohnen, teilweise in Fachwerkbauweise


    Investir Résidence Séniors Rosheim proche Obernai | Le Meyerhof


    2-3.jpg


    chantier41.jpg



    https://www.google.de/maps/@48…!2e0!7i13312!8i6656?hl=de



    Ich finde, es fügt sich bemerkenswert gut ein in die vorhandene Bausubstanz!