Posts by Fusajiro

    Gestern erst stand ich davor und anhand dieser Bilder habe ich bemerkt, dass man sich nur auf die Ansicht von der Bodestraße aus konzentriert zu haben scheint. Diese sieht wirklich, heute würde man auch 'stylisch' sagen, 'interessant' aus (wems gefällt). Der Rest ist teilweise schlimmer wie die Standard-Flachdachkiste im Neubaugebiet, da nicht mal Fenster vorhanden sind. Auch von oben keine Meisterleistung, da u.a. die Eindeckung mit weißer Folie das Blitzschutzsystem wunderbar zur Geltung bringt. Zum Glück musste ich mich nicht mit diesem Teil des Projekts auseinandersetzen, bin aber gespannt wie der Hauptbau des Pergamon aussehen wird.

    - Ledliglich 47 % aller Besucher sind deutschsprachig


    [...]
    - Erstaunliche 3 % der Aufrufer sind Taiwanesen

    Dann wäre es vielleicht gut wenn du die Videos zweisprachig Deutsch/Englisch machen würdest.


    Im Brandenburg-Video steht übrigens Villa Jacobs doppelt hintereinander, sofern du das noch nicht bemerkt hast.

    [...] Was hast du gegen Nöfers Bauten? [...]

    Nichts, gerade sein Palais Holler (am Montagabend, gleich nach dem Symposium, den Kurfürstendamm lang gefahren und es in natura gesehen) und das Akanthusfries finde ich super - gerade weil er letzteres selbst entwickelt hat. Was mich stört ist, dass er, genau wie Mäckler, sich von der "traditionellen Bauweise" distanziert hat, "nicht in diese Schublade gesteckt werden möchte" und ebend "nicht traditionell, sondern wirklich modern" baut.


    Er sagte selbst, dass er Elemente aus der klassischen, traditionellen Palette nicht deshalb verwendet, weil sie den Bau irgendwie gestalten, traditionell und lebendiger machen, sondern allein aus ihrer Funktion heraus. Also quasi ein form follows function anders und weiter ausgelegt. Entsprechend 'leer' sehen auch seine Gebäude aus.


    Ein Léon Krier stand da vorne mit Leidenschaft und er hat (mir zumindest) das Gefühl vermittelt, dass er auch seine Arbeiten leidenschaftlich erstellt, dass es ihm egal ist was andere davon halten und ihn allgemein das Bauen einfach sehr berührt. Da haben sich Mäckler und Nöfer erst mal gerechtfertigt und distanziert und dann (inhaltlich stimme ich da mit ihnen 100%ig überein) emotionslos Städtebau erörtert.

    Ich war anwesend. :saint: Ich glaube sogar, dass eine erbse mit Hut hinter mir gesessen hat. Auf alle Fälle saß Herr von Boddien vor mir. :anbeten:


    Das Nöfer u.a. bei Mäckler gelernt hat, hatte ich bereits verdrängt. Das hat er leider doch schon dezent raushängen lassen. Städtebaulich haben beide die richtigen Antworten, architektonisch (noch) nicht wirklich. Léon Krier war der Beste!

    Jetzt differenziert sich das Bild schon sehr deutlich. Während sich die SPD weiter mit einem langen Roman durch die Thematik wurschtelt und die CDU noch starrer im merkel'schen Aussitzmodus verharrt, haben AfD und Die Linke klare Positionen die über das simple "Ja wir wollen" der BiW hinausgehen. Blick auf das große Ganze auf der einen, die klare Absage an staatliche Finanzierung auf der anderen Seite.


    Die FDP sagt nahezu das selbe wie Die Linke, hat aber nebenbei andere Ziele Blick. Da wäre interessant zu wissen welche.
    Und die vorher nur schwammig formulierenden Grünen haben sich letztlich mit einem Satz gänzlich ins Aus geschossen. Aber vielleicht muss man ihnen auch nur nochmal erklären das keine Computersimulation oder bedruckte Folien an Gerüsten gemeint sind, sondern ein Gebäude aus so richtig echten Steinen und Holz, mit richtigen Mauern und einem Dach.

    Zuerst dachte ich auch, dass das sich zumindest nicht negativ anhört. Aber nachdem ich mir das nochmal durchgelesen habe denke ich das nicht mehr. Der Frage nach konkreten Gebäuden weichen alle schon mal aus - ok, Wahlkampf, man will nichts sagen was Probleme bereiten könnte. Aber Maßnahmen die eine Reko ermöglichen/unterstützen, wenn der Rahmen stimmt, wollen im Falle des Falls nur BiW und AfD ergreifen. Die Linke achtet nur darauf ob es eine ihr genehme Reko wäre, während der Rest die Hände in den Schoß legt und ihrerseits nur schaut das es ihnen kein Geld kostet und ihrem Ansehen nicht schadet. Ansonsten ist es ihnen egal und würden sich dann nur mit freuen, wenn denn so ein Projekt mal gelingt. Besonders aus den Zeilen von SPD, CDU und Die Linke lese ich heraus, dass sie keine konkrete Vorstellung von der Thematik haben. Stattdessen beten sie lieber irgendwelche Zeilen in Zusammenhang mit alten Gebäuden und Denkmalschutz runter.

    Es handelt sich wohl um ein Rittergut, welches Anfang des 19.Jahrhunderts an Stelle einer Wasserburg errichtet wurde. Daher der Name "Burg Bühne". Das Gut bestand, wie Heimdall bereits schon schrieb, aus zwei Wohnhäusern und einem Wirtschaftsgebäude (Ställe ect). Die Häuser (laut Wiki Baujahr 1822) flankierten auf je einer Seite den im unteren, westlichen Bereich befindlichen Eingang zum Gut. Das längliche Stallgebäude bildete die süd/südöstliche Kante des Gutsgrundstücks. Davon stehen noch ca. 40-45 Prozent. Siehe hier

    das war keine Burg der Name Burg hat sich fest Gesetzt [...]

    Und weiter? Es gibt genug Schlösser die den Namen Schloss XY tragen und eigentlich nur Guts- oder Herrenhäuser sind. Trotzdem sind sie Kulturgüter. Als ob nur 'richtige' Burgen und Schlösser Kulturgüter wären...


    [...] und das Haus war lange Bau fällig

    Baufällig heißt nicht automatisch abrissreif, erst recht nicht ohne Genehmigung, wie anscheinend teilweise geschehen.


    Kommt da noch eine Klarstellung, Argumentation, desweiteren Kenntnisse über das Zitieren und vor allem eine Rechtschreibung über dem Niveau eines 1.Klasse Grundschülers?


    PS: Entschuldigung, aber wer auf die Art und Weise, unter anderem mit Anzeigen o.ä. droht, muss das aushalten können.

    Spreetunnel, warum hast du die Bilder reingestellt?! Jetzt wünsche ich mir eine Rekonstruktion...


    Nein, Spaß. Die Gestaltung der Grünflächen in den Visus ist wirklich gut. Bei den Gebäuden sollte aber noch was angepasst werden. So wie sie jetzt aussehen sind sie nur eine neue Variante des lüscher'schen Rasterkastens.

    Technischer Systemplaner bzw Zeichner Elektrotechnik. Aktuell verunstalte ich jede Art von Gebäude mit Stangen und Rd 8mm Drähten aus Aluminium und ärgere damit so manchen Architekten. Habe/Hatte z.B. Projekte wie das Humboldt-Quartier in Potsdam, das Pergamonmuseum, dessen Interimsbau, den Bundesrat, Kraftwerk Datteln, immer mal wieder Gebäude im Park Sanssouci (kürzlich Friedenskirche, Orangerieschloss und Nordwache), IHK Potsdam, die U-Bahnhöfe der U7 in Berlin, Steglitzer Kreisel und das Stadthaus Potsdam auf dem Tisch. :computer:

    [...] das Neustadtrathaus [...]

    Gemeint ist wohl das Altstädtische Rathaus (siehe Mantikors Bilder). Das Neustädtische Rathaus ist leider 1945 in der Schlacht um Brandenburg zerstört und die Reste danach abgetragen worden.


    Einen kleinen Beitrag zum Rathaus kann ich auch liefern. Eine ausführliche Bebilderung gibt es hier natürlich später auch noch.


    Altstädtisches Rathaus, Brandenburger Roland und Loriot'scher Waldmops.

    Zum Fernsehturm selber brauch ich nichts weiter zusagen, er gehört zu Berlin wie das Brandenburger Tor, das Rote Rathaus, Schloss und Reichstag. Berlin ohne Fernsehturm ist wie Paris ohne Eiffelturm (welcher ja auch als Fernsehturm genutzt wird). Was dort aber stört ist das Gebilde zu seinen Füßen, welches leider schon denkmalgeschützt zu sein scheint. Bei einem eventuellen Umbau bzw einer Bebauung der Foren würde ich mir da aber einen passenden Neubau wünschen.