Posts by Grotlaufen

    Apropos schwedische Dörfer, hier gibt es einige Siten um durchschnittliche industrielle Dörfer und Städte in Schweden


    http://jan.jornmark.se/places_intro.aspx?placeid=131&lang= Hier hat man eine achtstockige Hochhaus das zerbröselt
    http://rostsverige.blogs.se/ (Schau mal gern an die Gallerien von Söderhamn, Laxa, Lesjöfors und Söderfors. Nicht soo weit weg von den Meck´Pommgegenden wenn man in "Elend" vermesst, oder?)



    Wie Johan geschriebt hat, es gibt relativ wenige "Bullerbü"dörfer in Schweden. Und auch die Schweden meckern über ihre eigene "Zerstörung" deren Altbau, nicht nur in die Städte aber auch in kleinere Gemeinden findet man Kaufladen- und Bürokomplexen von 1960er Jahren.

    Quote from "Johan"

    Aber das die Chinese versaile abbreissen und nochmal grösser bauen stimmt in die Tat nicht.


    http://en.wikipedia.org/wiki/Forbidden_city\r
    en.wikipedia.org/wiki/Forbidden_city


    Aber man darf nicht vergessen dass die Verbotene Stadt ist das Gegenteil zu dieser Behauptung. Die welts grösste mittelalterliche Palatzkomplex gebaut schon in 1500-jahrhundert. Und ich denke die chinesen wurde das nie abreissen und ersetzten.


    Nicht die Verbotene Stadt, sondern ihre alte, alltägliche Hutongen werden abreissen und wenn nicht mit einem Wolkenkratzer dann mit einem 3x-Mal grössere Hutong, wo Parteileute und Managers einziehen, ersetzt.

    Für Chinesen sind nicht die Gebäude an sich historisch, sondern das Platz wo das Ereignis geschah. Also, man könnte z.B. Versailles abreissen und dann eine x2-Mal grösser Schloss auf dem Platz bauen, es wäre trotzdem noch einem historischen Gebäude für den Chinesen.



    Teilweise ist China wie Europa in den 19 Jahrhundert, auch ihre Ansichte an Altbauten.

    Quote from "Oliver"

    Ich halte die Begrenzung der Bauflächen für überlebensnotwendig für die Städte, gerade wegen der sinkenden Bevölkerungsentwicklung. Wird man in Wien auch alte Industrieflächen und Bahngelände für neue Bebauung nutzen ? Das scheint ja derzeit viele Städte zu beschäftigen, totes Gelände wieder zum Leben zu erwecken. Sehr gut, daß Wien diesen Weg mitgeht ! :)


    Stimmt, dass alte Industriegelände (Gasometer, Vorgartenstrasse und gerade Nordwestbahnhof zum Beispielen) mit Wohnungen bebaut werden soll. Vielleicht kann man so Platz für noch eine Million Einwohner schaffen. Aber auch wenn die Industrie nach Schwechat und Wiener Neustadt umsiedelen werden, wie soll man denn in der Zukunft machen wenn die Bevölkerung wächst aber keine Baugelände/nur wenig zur Verfügung steht? Wien wird sicherlich auch in Zukunft attraktiv sein, die Stadt ist ja nicht mit Klima-Untergang bedroht wie den Mittelmeerstädten. Seit dem Fall eiserner Vorhang wächst Wien wieder sehr schnell. Man darf in Wien auch nicht so viele Hochhäuser bauen, nur rund 20% der Stadt kann mit Wolkenkratzer gebaut werden wegen der UNESCO-Welterbe.

    Laut Plänen will Wien 2040 rund 2 Millionen Einwohner haben. Aber künftig soll auch eine "No-more development area" entstehen, d.h. nach Rothneusiedl und Aspern soll man nicht mehr auf den Ackern bauen. Wienerwald und die übrige Landarealen die ausser die Stadt in die Bundeshauptstadt ist, werden nicht bebaut.


    Ist das eine gute Strategie für die Stadt? Bedeutet das, dass man mehr Hochhäuser (+50 Meter höhe) bauen muss, wegen dieser Einschränkungen? Oder werden die Menschen ins Suburbia (Schwechat, Wiener Neudorf) fliehen, weil nicht mehr in Wien bebaut werden können?


    Schau mal hier an: http://www.wien.gv.at/stadtent…tep/zielgebiete/index.htm

    Quote from "Trips"

    Ist das ernst gemeint?


    Mal für eine Sekunde politische Überlegungen beiseite, was willst du mit dem Riesending? Wie soll man solch einen Klopper nutzen?


    Abgesehen davon dass in die GH in Hitlers Plänen ganz woanders stand.


    Wenn man mal über die Schulden und wahnsinnige Grossbauten Berlins andenken, macht es nicht weniger sinn, einem Halle statt Schloss (wo ist der Kaiser jedenfalls, hoho? Warum baut man denn einem Schloss überhaupt?) zu bauen.

    Die Kaiwolkenkrantzer gegenüber Schwedenplatz finde ich gar nicht so schlimm (ich wohne hier in Leopoldstadt ca 200 Meter von Kai). Die "Wolkenkrantzer" da sind nicht soo hoch dass sie offenbare Bausünden sind. Die grösste Schandfleck am Kai ist eigentlich OPEC-HQ. Also, hier haben wir in Wien einer der grösster und einflussreiche Organisationen der Welt, und so sieht die Hauptgebäude aus wie ein viereckige, kistenformige Gefängnis in nur drei Stockwerken?? :boese: :x



    Die Bebauung Wien-Mitte, Justizzentrum und so weiter war nicht so schlimm als ich befürchtete wenn ich erst sah die Planungen, trotzdem keiner Schönheit der Stadt. Und nur einige 100 Meter davon zerbröselt die Sofiensäle... :augenrollen:


    (hmm, sagt man nicht, dass "raunzen" typisch wienerisch ist?)