Posts by Bagration

    Das Geheimnis ist endlich gelüftet. Die Burger-Restaurantkette "Peter Pane" eröffnet eine Filiale im neuen Getec-Hotel. Sie soll 500m2 umfassen und eine Terrasse haben. Ein umfangreiches Burger-Angebot , aber auch Salat und Pommes Frites Variationen sollen im Angebot sein. Auch Cocktails.(MZ)

    Und wieso habt ihr das nicht mit einem Shitstorm verhindert? Den könnten die Dessauer noch immer lostreten und das Ding zu Tode boykottieren- das ganze Hotel, versteht sich.

    n Dresden oder Frankfurt z.B. ist die Mentalität in allen oder zumindest zwei von drei Punkten vom Gegenteil geprägt:

    In Dresden ist sie vor allem von Resignation und Desinteresse geprägt, glaub mir. Siehe Palais Oppenheim und der nicht vorhandene Widerstand in der Bevölkerung gegen die Machtanmaßung einiger Kraken im Stadtplanungsamt.

    Kann mal jemand aktuelle Bilder von der Achenbachstraße 43 machen? Wir benötigen ein eigenes, aussagefähiges Bild der jetzt fertigen Fassade. Es gibt sonst nur die Bilder von der Homepage des Bauherren.

    Muss ein Bürgerbegehren nicht sowieso immer vorher geprüft werden und muss es nach erfolgter Genehmigung (also bevor es startet) dann nicht auch automatisch rechtsgültig sein? Wenn nicht, wäre das eine (weitere) gravierende Lücke im sächsischen Kommunalrecht.

    Stattdessen huldigt man Gründerzeitlern mit Ornament und Türmchen (in Dresden völlig untypisch) ohne Ende, die eben fremdartig in dieser Stadt von ihrer klassischen Bauweise her waren. Stangenware der Zeit 1880-1900.

    Nochmals: Ich rede vom Stil, nicht von der städtebaulichen Wirkmächtigkeit

    Da ist er wieder, der Seitenhieb gegen den Kaiserpalast -ohne ihn diesmal genannt zu haben. :smile: Aber ich glaube, die Meisten hier schätzen ihn tatsächlich einzig und allein wegen seiner städtebaulichen Wirkmächtigkeit.

    Tja wenn man alles glaubt wie es in der Lokalpresse dargestellt wird... was soll man dazu sagen... der sprichwörtliche Tellerrand liegt leider höher..

    Woher beziehen Sie denn stattdessen Ihre vermeintlichen Kenntnisse? Ihre Beiträge bestehen doch immer nur aus Allgemeinplätzen. Sie behaupten immer, die Wahrheit gepachtet zu haben, aber liefern niemals belegbare Sachargumente, sondern beweisen stets nur Unkenntnis über die Verhältnisse vor Ort. Was Sie anderen vorwerfen, sollten Sie selber erstmal besser machen.

    "Auch die vollständige Zerstörung zu DDR-Zeiten sei ein Teil der Geschichte, der nicht rückgängig gemacht werden könne. "Es widerspricht der historischen Ehrlichkeit, dieses Gebäude einfach im Idealzustand wieder aufzubauen."


    Offenbar hat der Architektenkammerdiener die Ereignisse inmitten des Neumarktes in den Jahren 1992-2005 im Wachkoma verbracht.

    Nungut, vielleicht sollte die Frage, ob das neue Salzhaus den Frankfurtern am Herzen liegt oder sie lieber das Alte wiederhätten, in einer Online-Umfrage einer Frankfurter Zeitung beantwortet werden. Schätze aber, dass den Frankfurtern -und insbesondere der Lokalpresse- momentan andere Sorgen wichtiger sein werden als sowas. Also werden wir hier weiter über ungelegte Eier reden, solang wir dem Volke nicht aufs Maul schauen können.

    Deine Meinung sei Dir unbenommen, nur schadest Du den Zielen des Vereins und Forums, wenn Du mit den gleichen sinnlosen Argumentationslinien hier gegen diese Rekonstruktion bist, wie die dogmatischen Kritiker historisierender oder gar rekonstruierter Bauten.

    Ich bin nicht mit den "gleichen sinnlosen Argumentationslinien" dagegen. 1.) bin ich gegen eine Reko, weil es keine Mehrheit in der Bevölkerung gibt. 2. ist der Standort bebaut und 3.) wird der Bau von der absoluten Mehrheit der Bevölkerung als integraler Teil ihrer Stadt akzeptiert. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu anderen Rekoprojekten, wo es eine dogmatische Phalanx von Architekten dagegen gibt/gab. Also bitte erst genau lesen und sich mit den Realitäten beschäftigen, ehe hier vorschnelle Sachurteile über die angebliche Qualität oder Wirkung meiner Äußerungen ohne Realitätsbezug abgegeben werden. Dankesehr.

    Wichtiger als solche Einzelprojekte halte ich in Frankfurt die Wiedergewinnung einer kleinteiligen Altstadtstruktur. Das Salzhaus originalgetreu am Originalstandort zu rekonstruieren, halte ich da für vollkommen aussichtslos und auch nicht mehr zweckmäßig. Das neue Salzhaus mit dem Adlermosaik ist längst zu einer Ikone Frankfurts geworden und damit zu einem identitätsstiftenden Leitbau -und meine persönliche Meinung ist, dass es zu Frankfurt dazugehört. Das wegzureißen, wäre für mich jetzt tatsächlich Geschichtsfälschung, weil (! und man möge mich da bitte richtig verstehen!) weil das Gebäude von der Bevölkerung auch wirklich akzeptiert wird (anders als das Nachkriegs-Pellerhaus in Nürnberg). Was ich mir vorstellen könnte, wäre eine bewusst translozierte Event-Rekonstruktion (wie in Guedelon) des Salzhauses an anderer Stelle in der Altstadt. Man baut bewusst ein neues Gebäude, aber man versucht, es technisch so originalgetreu zu machen wie damals.

    Trotz der anfänglichen Verzögerung wird an einer Fertigstellung des Hotels Mitte / Ende 2023 festgehalten. (MZ)

    Das Drama nimmt seinen Lauf. Jetzt kann nur noch eine richtig heftige Wirtschaftskrise helfen. Ich wünsche mir ja sowas nicht herbei, für dieses Fleckchen Erde wärs aber besser, damit die Verb....clique im Rathaus, die das zu verantworten hat, nicht am Ende triumphiert.