Posts by Klotzenstein

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021

    Die harsche Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Die Planungen gefallen mir gut, die Fassaden mit den Messing-umrahmten Fenstern wirken auf mich auch sehr edel und versprühen einen – offenbar wieder angesagten – Mid-Century-Charme. Umso besser, dass dadurch so ein Beton-Ungetüm verschwindet. Hoffentlich kommt noch Naturstein oder ein hochwertiger Architektur-Beton an den Außenfassaden zum Einsatz.


    Ist die Schützenstraße eigentlich eine Fußgängerzone oder soll dahingehend verändert werden?

    Ich kann mir vorstellen, dass der kitschige Eindruck durch die lieblos anmutende Visualisierung entsteht: die farbigen Flächen sind zu makellos und hierdurch die Fassade nicht plastisch, mit den leblosen Fenstern entsteht eher der Eindruck eines aus Zuckerguss geschaffenen Modells. Im Hinblick auf vorherige Projekte des Architekturbüros erwarte ich allerdings eine hochwertige Umsetzung und somit eine Bereicherung für das Stadtbild.

    Die Synagoge in der Kölner Innenstadt soll umgestaltet werden, hierzu werden seitens des Bundes 42 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der entsprechende Artikel des Kölner Stadtanzeigers ist leider hinter einer Bezahlschranke. Ein Absatz im Wikipedia-Artikel zur Synagoge, welcher sich auf den KStA-Artikel bezieht, lässt aber auf Großes hoffen:

    Für eine aufwändige Umgestaltung der Synagoge im Sinne der Denkmalpflege stellte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags im Oktober 2020 auf Antrag der SPD und CDU einstimmig einen Betrag von 42 Millionen Euro zur Verfügung. So sollen etwa Dach und Kuppel, ein Mosaik im Innenraum sowie Fenster in „ursprüngliche[r] Pracht mit modernen Materialien“ wiederhergestellt werden.

    Eine aktuelle Ansicht der prächtigen Synagoge ist im Wikipedia-Artikel zu sehen. Der Ursprungszustand ist auf der Website der Museen Köln (s. hier) abgebildet. Im Forum Skyscrapercity wurde bereits detaillierter auf das Thema eingegangen: Link

    Eine Ansicht des Verteidigungsministeriums vor der Kriegszerstörung ist unter anderem auf folgendem Blog zu erkennen: Link

    Demnach wird die Kuppel offenbar in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Eine Aussichtsplattform schien es früher auch nicht gegeben zu haben.

    Kann einer der Teilnehmenden bitte kurz seine/ihre Eindrücke zum Webinar mit uns teilen? Der Zeitpunkt gestern fiel für mich leider etwas unglücklich, da ich mich selber noch in einem Termin befand und deshalb nicht teilnehmen konnte. Auf meine Anfrage, ob die Diskussion später in einem Stream zur Verfügung gestellt wird, habe ich seitens der DSD bisher leider keine Antwort erhalten.

    Diese Berliner Schule könnte gerne in weiteren Teilen Deutschlands Verbreitung finden. Meines Erachtens hakt es noch an gewissen Details, von dem Hochhaus und dem Wohnhaus auf den ersten beiden Fotos abgesehen, wirkt das in Beitrag #211 gezeigte Projekt auf mich nämlich etwas unrund. Ich kann es leider nicht genau benennen, vielleicht ist es nur die fehlende Patina. Nichtsdestotrotz macht Berlin hinsichtlich der Wohnbauten abseits des Zentrums im deutschlandweiten Vergleich eine gute Figur.


    Nöfer ist sowieso über alle Zweifel erhaben, Bewunderern kann ich folgende Episode des Podcasts CooleBude ans Herz legen: "Architektur ist weder Kunst noch Technik, sie ist eine eigene Profession"

    Der Verein "Hannoversche Stadtbaukultur e.V.", welcher sich den Wiederaufbau der Flusswasserkunst zum Ziel erklärt hatte, ist meines Erachtens nicht mehr existent oder zumindest nicht mehr aktiv. Das schließe ich daraus, dass die Facebook-Seite "Wiederaufbau der hannoverschen Flusswasserkunst" seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt wurde und auch die Website des Vereins nicht mehr erreichbar ist. Ob andere Vereine oder Parteien sich für den Wiederaufbau einsetzen, ist mir nicht bekannt.

    Ich bin auch total hin und her gerissen. Grundsätzlich gefällt mir die Idee sehr gut, im fertigen Zustand wirkt mir die Fassade aber zu flach und kulissenhaft. Daran haben sicherlich auch die ungeteilten Fenster ihren Anteil. Vielleicht verändert sich dieser Eindruck, sollte die Fassade irgendwann Patina ansetzen. 🤔

    Die Fassade, abgesehen von vier oder fünf Spolien, ist nicht mehr erhalten. Im Schwesterforum SkyScraperCity wurden Fotos von den Abrissarbeiten des Vorgängerbaus hochgeladen, die ich auf die Schnelle leider nicht wiederfinden konnte.

    Das ist persönliches Empfinden, aber Hochhäuser strahlen eben eine gewissen Weltoffenheit und Extravaganz aus. Sie entspechen dem aktuell vorherrschenden Zeitgeist, wie es im Übrigen auch Rekonstruktionen und neuklassische Bauten tun. Das muss sich meines Erachtens nicht widersprechen, diese Mischung macht für mich eine Metropole schlussendlich auch aus.


    Deinen Vorstellungen stimme ich ohne Widerworte zu und deren Umsetzung wäre mir sicherlich auch lieber gewesen. Ich denke aber, dass das von Anfang an nicht zur Diskussion stand und unter den gegebenen Voraussetzungen (Hochstraße, Riesenkreuzung, zersiedeltes Umland) ein interessanter und hoffentlich funktionierender Business-District geplant wurde.


    Die gezeigten Hochhausentwürfe gefallen mir eben recht gut, sie sind selbstbewusst aber nicht überschwänglich. Gemeinsam entsteht hier ein Ensemble aus sich ergänzenden Hochbauten und das ist harmonisch. Ich kann übrigens nicht für die gesamte Menschheit sprechen, in Düsseldorf sind mir aber ein paar Hochhäuser geläufig, die ich persönlich als schön empfinde. Unter anderem das Industriehaus, das Wilhelm-Marx-Haus und – man möge mich steinigen – das Dreischeibenhaus.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das Gewicht des Turmes dem Druck des Grundwassers entgegenwirkt, damit die unterirdische Station nicht aufgeschwemmt und somit aus dem Boden gedrückt wird. In Hannover musste aus diesem Grund zumindest die U-Bahn-Station "Kröpcke" während des Abrisses des darüber befindlichen Gebäudes mit Gewichten beschwert werden, bis der Nachfolgebau errichtet war.

    Ich sehe gar nicht, dass man hier einen falschen Weg beschreitet. Düsseldorf ist eine selbstbewusste und moderne deutsche Großstadt, da dürfen meines Erachtens auch gerne ausgewiesene Gebiete außerhalb der Altstadt mit (modernen) Hochhäusern bebaut werden, v.a. wenn es sich dabei um so etwas wie den gezeigten Eye Catcher handelt. Da wird mit den weiteren Hochhäusern hoffentlich ein interessantes und harmonisches Ensemble entstehen :cool: