Posts by Manometer

    Es gibt nicht nur kein Zurück sondern keine Chance zu einem Kompromiß. Wenn man die Kirche als protofaschistoid bezeichnet kann man auch mit einer halben Kirche nicht leben - dann ist jedes Stück Garnisonkirche faschistisch.

    Bei der FH und beim Berliner Schloß war es ja genauso und beim Staudenhof deutet sich das gleiche an. Die Ideologen bleiben immer bei ihrer Maximalforderung zu 100 Prozent, akzeptieren keinen Kompromiß. Da geht es vielen auch um das Schließen der eigenen Reihen und um die Frustrationen, die die Koalition der Linken mit den Grünen und den Sozis gebracht hat.


    Unter dem Strich können wir froh sein, daß die Truppen so verstockt sind. Das ist der Grund, warum sie bis dato nie Erfolg hatten.

    Was kann ein Bauwerk für Adolf Hitler ? Dann müssten alle wege und Straßen wo der " Führer " entlangging verlegt neu angelegt und/oder gesperrt werden , und alle Bauwerke wo er " gastierte " um , abgebaut oder Abgerissen werden wie bspw. das Hotel Elefant in Weimar !

    ^Hat man noch nicht herausgefunden, dass Streicher im Pellerhaus mal eine Zigarette geraucht hat? Oder Goebbels im Bratwurstglöcklein mal eine Wurst vernascht hat? Das wären doch dann doch die treffendsten Argumente gegen eine Rekonstruktion. Also müssten die Stadthistoriker mal von der aktuellen Stadtverwaltung auf dieses Thema angesetzt werden.


    Aber danke, "Götzenhainer", für den Hinweis. Vermutlich trifft das die heutige unentspannte Denkweise in Deutschland recht gut. So steht zu befürchten, dass dort ein grausiges Neubau-Konstrukt hingesetzt wird.

    Alleine schon das Nürnberg die Stadt der Reichsparteitage war , hätte doch dazu berechtigt nach 45* aus dem Schutthaufen eine Wiese zu machen , Ironie off.

    Ich Finde Würzburg gemütlich , und Urban , das typisch Würzburgische Flair wurde erhalten und manches hätte besser laufen können nach 45* , aber über die Details kann man streiten.

    Ich finde dieses Vorgehen in St. Denis doch sehr fragwürdig. Kriegszerstörungen der jüngeren Geschichte zu tilgen, ist die eine Sache, aber Bauveränderungen, die weit mehr zurückliegen, zu revidieren, ist eine andere Hausnummer. Zumal sich hier die Frage stellt, woher man bis ins Detail zuverlässiger Vorlagen bekommen möchte, um den Turm in seiner ursprünglichen Gestalt präzise zu rekonstruieren. Das kann doch nur mehr oder weniger eine Annäherung werden. Oder existieren Bauzeichnungen, die den Turm vor seiner Abnahme dokumentieren?

    Die Frauenkirche in Dresden als Ganzes gesehen ist auch bloß eine Annäherung , Äußerlich ist sie 1:1 dem Original entsprechend wiedererstanden , der Rest wurde zwar in Sandstein aber teilweise ehemalige Baufehler ausmerzend und heutigen Nutzungsansprüchen angepasst wiederaufgebaut. Sie ist daher ein Eindeutiges Bauwerk des 21. Jahrhunderts in sehr gut gemachter historisierender Form , warum sollte dies bei der Kirche in St. Denis nicht gelingen !?

    Mal eine Frage: Diese - aus norddeutscher Sicht - sehr stattlichen Bürgerhäuser müssten doch in originaler Bauweise mit Zwischendecken aus Holz eigentlich hochgradig brandgefährdet gewesen sein, oder?


    Wenn ich mir versuche vorzustellen, wie eine solche Stadt vor Einführung der Elektrizität "funktioniert" hat, mit zig-tausenden Kerzen, Öllampen und Feuerstellen zum Heizen und Kochen, die tagtäglich mitten im Leben zwischen unachtsam spielenden Kindern und tüdeligen Alten genutzt wurden - weshalb ist Dresden nicht lange vorm 2. Weltkrieg schon in Asche aufgegangen? Es muss einen sehr effizienten Schutz gegeben haben - aber worin genau bestand der?

    Aus Brandmauern zwischen den Giebeln der Mansarddächer und Steinernen Treppenhäusern bis unter das Dach , um den Bewohnern eine schnelle Flucht zu ermöglichen.^^

    Ich Denke das wichtigste war , das Hans Nadler das Leitbautenkonzept überhaupt erstellte , und das er den Neumarkt zumindest von 0815 - Plattenbebauung freihielt. Der Rest ergab sich nach der Wende von selbst.

    Es ist ein Irrenhaus.

    Schon allein, wer den grünen Nichtdresdner zu Baubürgermeister gemacht hat, ist nicht ganz zurechnungsfähig, oder betreibt vorsätzlich die Verhinderung von historischen Rekonstruktionen in Dresden. Hauptsache, wir bekommen bessere Radwege!

    Ja aber irgendjemand hat die > (Grüne) mal gewählt , das sind alles genau wie die restlichen Altparteien VERSAGER !

    Au weia, das sieht ja echt nicht sonderlich gut aus.


    Sehr traurig. Nicht ein einziges geneigtes Dach mehr dabei.....(es gab vorher aber auch nur zwei links und rechts des Eingangsbauwerks an der Könneritzstraße). Und manches Detail erinnert in fataler Weise an die Bebauung Wallstraße/Marienstraße...brrrrr.


    In Dresden lernt man einfach nicht dazu...

    Warum sollte denn dazugelernt werden , die Masse scheint es nicht zu Stören ……..

    Ich hätte das anders gemacht , wenn der Kulti so " Wertvoll " ist , sorgfältig abgetragen und auf neuem Fundament in der Vorstadt wiederaufgebaut oder sogar als ganzes verschoben ….. jetzt ist für Generationen die Sache abgegessen :kopfwand: