Posts by Manometer

    Die Firma Sturmtor baut Operationssäle und Sicherheitslabore:wuetenspringen:Manchmal kommt man sich echt so vor,dass alle geleistete Arbeit am Ende umsonst war,wenn solch ein tolles Gebäude geopfert wird!:kopfwand:

    Jetzt werden die Reste des Hauses zum Savoyischen Kreuz fein herauspräpariert aus dem Stadtorganismus , und schön weiß gefliest … wie ein Operationssaal eben :applaus:, Da muss man doch mal " Klatschen " oder nicht !?

    Cadolzburg%2C_Burg%2C_Kernburg_von_Westen%2C_006.jpgTitelbild / Cadolzburg, Burg, Kernburg von Westen


    Urheber : https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Tilman2007 , Lizenz : https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0


    Weitere Fotos :


    https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Burg_Cadolzburg


    Namensgeber des erstmals 1388 erwähnten Marktes war die 1157 ersterwähnte Cadolzburg. Der heutige Baubestand der Burganlage stammt jedoch aus der Zeit vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Ab 1260 diente die Cadolzburg als Sitz der hohenzollerschen Burggrafen von Nürnberg. Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg baute die Burg grundlegend um. Er starb dort 1440. Für die der heiligen Cäcilie gewidmete Pfarrkirche stiftete er den Cadolzburger Altar von 1420/25. Zu Füßen der Kreuzigungsszene der Mitteltafel ist er zusammen mit seiner Gemahlin Elisabeth von Bayern-Landshut als Stifterpaar abgebildet. Die Seitenflügel zeigen die heilige Cäcilie, die Kirchenpatronin, und ihren Bräutigam, den heiligen Valerian. Der heute im Jagdschloss Grunewald in Berlin aufbewahrte dreiflügelige Altar wurde 1873 auf dessen Wunsch dem preußischen Kronprinzen Friedrich III. geschenkt[25] und inzwischen durch eine originalgetreue Kopie ersetzt.[26] Während des Dreißigjährigen Krieges blieb die Burg unversehrt.

    1933–1945 wurde ein Teil von ihr, das sog. Neue Schloss, von der Hitlerjugend als Gebietsführerschule genutzt.[27] Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 ging die Burg in Flammen auf und blieb jahrzehntelang in Trümmern liegen.[28] Seit 1979 ist die Bayerische Schlösserverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg mit dem Wiederaufbau betraut.[29] Der 1982 begonnene Wiederaufbau der Hauptburg fand mit der Instandsetzung und teilweisen Neugestaltung der Außenanlagen durch das Landschaftsarchitekturbüro Wiegel im Jahr 2007 seinen vorläufigen Abschluss. In der Folgezeit standen die Flächen im Alten und Neuen Schloss, der Burginnenhof sowie die Vorburg für zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung.[29]

    Im Jahr 2013 fiel die Entscheidung für den vollständigen Ausbau des Alten Schlosses und eines Gebäudes der Vorburg zu einem Erlebnismuseum.[29] Im Juni 2017 wurde das neue Museum „HerrschaftsZeiten. Erlebnis Cadolzburg“ eröffnet.[30]

    Der Hauptburg südlich vorgelagert ist eine großzügig bemessene Vorburg mit vornehmlich Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts sowie ein ummauerter Lustgartenbereich. Der Torturm mit dem Uhrtürmchen ist ein gotisches Bauteil (13./14. Jahrhundert).

    Ich finde es einfach entsetzlich wenn ich diese Betonwände sehe! Gut, sind zwar "Mittel unserer Zeit" (Kolhoff) aber auch "historisch" da bereits die Römer Beton benutzten. Von daher könnte man es sogar so hindrehen dass es "legitim" scheint, nämlich "Baumaterial ist sowieso historisch , ausserdem rekonstruiert mit zeitgenössischen Elementen" oder ähnlich. Trotzdem dreht sich mir da der Magen um wenn ich das sehe. Dass Beton auch bei Reko (sic) "legitim" ist, reicht mir nicht. Ich finds scheusslich!


    Es gab doch am Neumrkt Rekonstruktionen (und zwar sogar die des etwas , sagen wir, in der Diskussion stehenden Herrn Prisco) da wurde korrekt mit Stein gemauert. Ich erinnere mich nicht mehr 100 prozent, aber ich denke A.d. Frauenkirche 16 und 17 waren auch rein aus Stein gemauert, ohne Beton. Die Rampische 29 von der GHND auf jeden Fall. Es geht doch also. Warum war dies z.b. dort möglich, aber an anderen Stellen nicht?


    Ich höre immer wieder "die heutigen Bauvorschriften" seien schuld. Kommt mir vor wie eine Ausrede.....

    Warum denn Ziegel , so einfach , so schnell , so Effizient wie möglich und nötig … da brauchts keine Ziegelsteine , es kommt auf die schöne Oberfläche an in dieser Oberflächlichen Plastikgesellschaft …


    Wann sind Rekonstruktionen sinnvoll, wann unsinnig?


    von Roland Eberlein


    Der Versuch, eine Orgel aus früheren Zeiten zu rekonstruieren, wurde zum ersten Mal 1921 in Freiburg i.Br.
    unternommen. Von da ab bis zur Gegenwart hat es unzählige weitere Rekonstruktionsversuche gegeben. In
    den meisten Fällen ging es darum, eine in Teilen erhaltene historische Orgel auf den vermuteten oder belegten
    ursprünglichen Zustand zurückzuführen.
    Die Ausgangslage war dabei sehr unterschiedlich: In einigen wenigen Fällen war die Orgel nahezu komplett
    in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten, so daß z.B. nur einige Pfeifen oder die Balganlage zu rekonstruieren
    war und alles übrige restauriert werden konnte. Solche Fälle wie z.B. die Baumeister-Orgel der ehemaligen


    Klosterkirche Maihingen von 1737 sind jedoch leider selten. Viel häufiger wurden historische Orgeln im
    Laufe der Zeit mehr oder weniger stark verändert, so daß ein mehr oder weniger großer Teil der Orgel re -
    konstruiert werden mußte, um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Dies trifft auf die große
    Mehrheit der heute noch existierenden historischen Orgeln zu.


    PDF :


    http://www.google.de/url?sa=t&…Vaw3Kkuldj17-dVnIOCRBoLGu

    Stimmt Architekten hatten alle Werkzeuge in der Hand, noch nie gab es so viel Wissen über architektonische Formen und über Schönheit ? Aber nach 1945 bis Heute fehlt der Wille zur Umsetzung.

    Bei aller Freude über den Aufbau und allem Patriotismus als Frankfurter muss ich aber trotzdem ehrlich sagen das die Innenraumrekonstruktion um Klassen hinter der des Goethehauses zurücksteht. Ganz besonders störend wirken hierbei die modernen, zweiten Fensterblätter im Inneren.

    Naja Klassen steht es nicht Hinter dem Goethehaus zurück , der Unterschied ist vielleicht das die 2 sehr guten Rekonstruktionen in unterschiedlichen Jahrhunderten entstanden , die eine Zeitnah schon 1947 - 1951 da waren die Trümmer noch nicht einmal ganz Kalt … die andere fast 7 Jahrzehnte später nach Mittlerweile erfolgter und schon abgerissener Neubebauung und endlosen Diskussionen , die inneren Fenster sind ein Zugeständnis an die Wärmedämmung bzw. das die Wärme im Raum , und die Kälte draußen bleibt , und für mich keineswegs störend.

    Brand Anna Amalia Bibliothek , Einsturz Stadtarchiv in Köln , Brand Schloss Ehrenstein.