Posts by Manometer

    Ups , ja könnt ihr das mal verschieben ? :smile:

    Rastrelli , das hab ich , aber auf Arbeit da kann nicht groß aufm Handy herumtillern , aber ich gebe dir diesbezüglich recht :blumen:, aber dann ist a gut , einverstanden !?

    Ähhh ja Hmmmm " Räusper " seid ihr jetzt fertig mit gegenseitigem vollgeifern , mein Vorschlag ich ändere den Titel von Rekonstruktion von historischen Bauwerken in Russland , in Rekonstruktion von historischen Bauwerken in Russland , Weißrussland , und Ukraine , dann hat jeder was davon , und in diesen 3 sich sehr ähnlichen Slawischen Regionen die miteinander sehr verquickt sind und waren , also auch Baulich , wurde und wird viel Saniert und Rekonstruiert und umso mehr kann in diesem eh an Posts etwas dünn gesätem Strang gepostet werden.


    Und übrigens heißt das Belorussland , habsch aus DDR Zeiten , Ätschebätsche bätschbätsch :zungeorange: , so jetzt hab meinen Senf auch nochmal dazugegeben %-)cclap:):koenig: …….

    Wiederherstellung des von der Wehrmacht zerstörten Lyoner Saales im Katharinenpalast


    Der Lyoner Saal war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch den Architekten Charles Cameron für Katharina II. gestaltet worden. Die spätere Ausstattung der Prunkappartements wurde entsprechend einem Entwurf des Architekten Ippolit Monighetti erneuert. Die Möbel und Wände der imperialen Appartements waren mit Seide überzogen, die im französischen Lyon hergestellt worden war. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges wurde das einmalige Interieur zerstört.

    Im Zuge der Restaurierungsarbeiten wurden die Deckenmalerei, die Mosaiktafeln aus Lapislazuli und die textile Wandverkleidung wiederhergestellt. Die „goldenen“ Seidentapeten wurden in der gleichen französischen Manufaktur in Lyon angefertigt, die im 19. Jahrhundert den Auftrag des russischen Zarenhofs erfüllt hatte. Sie wurden zu einer genauen Kopie der originalen Stoffe, deren Muster in diesem Betrieb aufbewahrt worden war.


    Video :


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    Wiederherstellung der im Krieg zerstörten Schlosskirche des Katharinenpalastes


    Kirche der Auferstehung Christi.


    Der Autor des Projekts der Palastkirche war der Architekt S. I. Chevakinsky. Die feierliche Einweihung der Kirche im nördlichen Teil des Palastes fand am 8. August 1746 in Anwesenheit von Elizaveta Petrovna, der Erbin von Peter Fedorovich und seiner Frau Ekaterina Alekseevna, statt.

    Die mit vergoldeten Säulen und Pilastern verzierte sechsstufige Tischler-Ikonostase wurde von F.-B. Rastrelli entworfen und die Schnitzereien wurden dem besten Hofmeister Johann Dunker anvertraut. Der gemalte Plafond, der die Himmelfahrt des Herrn darstellt, wurde von dem Künstler Giuseppe Valeriani ausgeführt, der an ihm ab 1749 mehrere Jahre lang malte. Im selben Jahr ordnete die Kaiserin an , das mit der Farbe (dunkelblau/preußisches Blau) die Kirche in ihrer endgültigen Form ausgemalt werden sollte.

    Die mit fünf vergoldeten Kuppeln gekrönte Schlosskirche wurde am 30. Juli 1756 im Namen der Auferstehung Christi vom Erzbischof von St. Petersburg und Schlüsselburg , Sylvester (Kulyabka) in Anwesenheit der Kaiserin geweiht. Die ungewöhnlich luxuriöse Dekoration der Kirche war eines der schönsten Beispiele der elisabethanischen Ära. Alle Ikonen in der Kirche, einschließlich der an den Wänden , im Altarraum und in den Chören (es gab 114 davon), wurden auf die Wände gemalt , und mit vergoldeten Rahmen bedeckt. Über dem Altar befindet sich auf acht Säulen ein riesiger geschnitzter vergoldeter Baldachin. Die Chöre und die Räume darunter waren durch eine Mauer von der Kirche getrennt. Die Kaiserin und ihr Hof waren während der Gottesdienste im Chor.


    Am 12. Mai 1820 brannte die Kirche nieder und die meisten Ikonen wurden zerstört. Die nach dem Brand von V.P. Stasov restaurierten Kuppeln unterschieden sich etwas von den ursprünglichen und stimmten laut Zeitgenossen weniger mit dem Erscheinungsbild des Palastes überein. Ein riesiger Bildplafond, der die Arbeit von Valeriani wiederholte , wurde vom Künstler V.K.Shebuyev neu gemalt. Die neue Decke im Altar "Die Herrlichkeit des Heiligen Geistes" wurde 1822 vom Künstler Dmitry Antonelli auf Gips gemalt. Im Chorraum wurde ein neuer Plafond mit Sts. Faith, Nadezhda und ihre Mutter Sophia wurden 1823 vom Hofmaler Otto Ignatius begonnen und aufgrund des Todes von Gustav Gippius fertiggestellt. D. Antonelli übernahm die Restaurierung der meisten Ikonen. Der Rest der Ikonen wurde von A. Yegorov, Professor Andrei Ivanov und dem Maler I. F. Tupylev neu gemalt. Die Rahmen wurden während des Feuers entfernt und gerettet. Die nach dem Brand wieder aufgebaute Kirche wurde am 2. April 1822 von Erzbischof Iona (Pavlinsky) von Tver und Kashin in Anwesenheit von Alexander I. wieder geweiht.

    In der Nacht des 16. Juni 1863 brach in der Palastkirche erneut ein Feuer aus, der alle Kuppeln vollständig zerstörte. Diesmal wurden jedoch die meisten Bilder und Kirchenutensilien gerettet. Wie durch ein Wunder überlebte der Plafond des Künstlers V.K.Shebuev. Der Plafond im Altarraum von Dm. Antonelli ging verloren , wurde aber erneut von Akademiker Belloni auf Leinwand gemalt. Die im Laufe des Jahres restaurierte Kirche wurde am 27. Oktober 1864 vom Beichtvater der kaiserlichen Familie, dem Protopresbyter Vasily Bazhanov, in Anwesenheit von Alexander II. Wieder geweiht. Die vom Architekten Alexander Fomich Vidov restaurierten Kuppeln der Palastkirche entsprachen diesmal eher dem Stil des "elisabethanischen Barock".

    Trotz aller Schäden, die während der Brände entstanden waren, behielt die Palastkirche im 20. Jahrhundert im Wesentlichen ihr ursprüngliches Aussehen bei , das sie während der Regierungszeit von Elizaveta Petrovna hatte.

    Die Kirche wurde am 22. Mai 1922 offiziell geschlossen, obwohl die Gottesdienste 1917 eingestellt wurden. Am 9. Juni 1918 wurde im Ekaterininsky-Palast ein Museum eröffnet. Während des Großen Vaterländischen Krieges wurde im Kirchengebäude von deutschen Truppen eine Garage eingerichtet und das Innere geplündert und 98 Ikonen schwer beschädigt , die restlichen in der Kirche wurden gestohlen. Bis 1944 blieben nur die Überreste des berühmten Plafond erhalten. Infolge der sowjetischen Gegenoffensive wurde das Palastgebäude durch direkte Granatentreffer teilweise zerstört.


    Die Restaurierungsarbeiten am Katharinenpalast begannen 1957.




    Video :


    Nun ja, wenn man in der Landhausstraße 8 Monate für ein Rohbaugeschoss beim Palais Hoym braucht, ist das schon befremdlich. Vielleicht geht ja im (nicht einsehbaren) Inneren bautechnisch die Post ab, aber ich wage dies zu bezweifeln. :tongue:

    Trotzdem drücken wir natürlich dem Bauherrn die Daumen.

    Nunja zum 100jährigen Jubiläum der Zerstörung Dresdens 2045 wird's dann wohl fertig sein ~:-[]

    MORGEN , MORGEN , MORGEN >


    18 : 15 Uhr am Samstag dem 15. Mai , auf MDR - Unterwegs in Sachsen , Görlitz Traumstadt an der Neiße

    Ich hatte vor Jahren einmal irgendwo von einem Rekoprojekt von Küstrin,s Altstadt gehört , was daraus geworden ist oder auch nicht weiß ich nicht.

    Gibt es zu diesem Projekt auch Wiederstand ?Potsdam jedenfalls, kann ja ein Lied davon singen.Die Ulrichskirche in MD wurde ja schon erst einmal als Reko verhindert.Wie hoch ist in MD dann da noch die Warschreinlichkeit das ein kleines Gebäudequartier teils als Reko Teils Historisierend durchsetzen soll?Wie ist zu diesem Projekt die Einstellung der Stadtverantwortlichen und der Bürger der Stadt?

    Vielleicht hat das etwas damit zutun , das viele im Osten mit dem Glauben nichts anzufangen wissen und deshalb gegen die Reko waren. Gegen pittoreske Häuser in denen man Wohnen kann , und Geschäfte oder Cafés hinein könnten was sollte man dagegen haben …. außer man ist eingefleischter Fan der Moderne !?

    Und woher kommt die Verdammung des Faschistischen Satteldaches , und des Nazifachwerkes …….?