Posts by adanac93

    was für großartige Nachrichten. Unsere Hauptstadt entwickelt sich. :thumbsup:


    Hoffe das ist nur der Anfang und das Schloss kann weiterhin wie einst die Frauenkirche alt Leuchtturmprojekt agieren. Jetzt müsste nur noch ein adäquater Ersatz zu Frau Lüscher her....


    War denn nicht einer der Entwürfe im Wettbewerb für das Einheitsdenkmal schon in Form der Kolonnaden??? ?(

    Wahnsinn. Sowas ist doch unserer Hauptstadt mit Abstand nicht würdig. :(


    Gibt es denn schon eine Petition dagegen bzw. sonst eine Form von Protest? Oder
    ist das mit dem jetzigen Beschluss schon obsolet?

    interessanter Inhalt im oben verlinkten MainPost Zeitungsartikel:


    Unterstützung fand Hofmann, damals noch nicht im Stadtrat, auch von seiner SPD-Stadtratsfraktion. Nach und nach signalisierten weitere Stadträte anderer Parteien und Gruppierungen Zustimmung. Als die Baukosten weitgehend gesichert waren, stimmten „bis auf einige Mitglieder der CSU alle Stadträte dem Vorhaben zu“.



    So dacht ich immer die Sozis wären gegen Rekos und die CSU dafür question:) 


    Bevor ichs vergessen. Ein großartiges Projekt. Muss ich mir beim nächsten Schweinfurt Besuch anschauen und kann gerne Fotos machen :)
    Neußer: vielen Dank für die tolle Info ;)

    vielen Dank Andreas für deinen Post. Ich bin auch schon seit langem über die sehr grenzwärtigen Äußerungen hier im Forum enttäuscht. Den europäischen Geist von Humanität, Miteinander und deren Außdruck in der Schönheit der Architektur beschwören aber dann solche Aussagen hinterlassen. Zum Vergleich mal die Multikultur von Staaten wie Preußen oder Österreich-Ungarn.


    Moderationshinweis (Aedificium): Ich bitte darum die gesellschaftlichen Betrachtungen oderdie persönlichen Befindlichkeiten doch bitte in den entsprechenden Strängen im Keller zu äußern. Danke!

    Ich halte es für durchaus wichtig, dass es solche Produktionen gibt die auch nicht den allergrößten Anspruch an sine Zuschauer stellt, sondern eine gewisse Neugierde für solch vermeintlich "ist mir doch egal" Themen schafft. Jedenfalls glaube ich aus meinen Umfelden her zu beurteilen, dass wenn ich von einer Faszination von Architektur, Kunstgeschichte oder Städtebau erzähle lang nicht ein solches Interesse heraufbeschören kann als wenn man natürlich von der neusten Mall oder Kaufhaus berichten würde. Schöne arme neue Welt. Auch wenn natürlch nicht alles schlecht ist....


    Aber es sind doch genau solche Doku's die mit oberflächlichen Schauspielleistungen aber dafür atemberaubenden Bildern die Menschen zu fesseln vermögen. Bei mir hat das zumindest unter anderem durch so tolle Reihen wie "Deutschland von oben" geklappt und mein vorher schon vorhandenes Interesse deutlich geschäft. Mit irgendeinem "eyecatcher" muss man die Menschen erreichen und wann ging das besser als heute mit den tollen CGI-Animationen oder Luftaufnahmen ungekannter Qualität? Und wer weiß was das alles noch in Richtung qualitativen Umgang mit der eigenen Kultur und damit auch Rekonstrutionsfreundlichkeit bewirken kann.


    Die Qualität und die Armut solch nicht vorhandener Recherche ist natürlich traurig :kopfschuetteln:

    Danke dir ZeitMaschinist für die tolle Galerie. :thumbup:


    Scheint ja wirklich eine tolle Wiederaufbauleistung zu sein. Entspricht diese auch dem Gesamtbild oder sind das nur die Perlen?


    Habe gestern im Wikipediaatrikel einen Zerstörungsgrad von 85% gelesen. Dafür scheint die Stadt ja fast ein Wunder zu sein.
    Unbegreiflich warum man nicht überall so wiederaufbauen hätte können. Echt schade.

    Hallo Leute.


    Nachdem ich nun schon studienbedingt seit gut zwei Monaten in Worms wohne, wollte ich meine Erfahrung über diesen Ort mit euch teilen. Jedoch hab ich noch nicht alles fotografisch abgedeckt..


    Was ist Worms? - die Stadt mit den frühesten Siedlungsspuren Deutschlands
    - die Stadt der Nibelungen, deren Vermächtnis an vielen Orten, Brunnen und Denkmälern und durch die jährlichen Nibelungenfestspiele Rechnung getragen wird
    - die Stadt der Reformation und Martin Luthers durch den Reichstag zu Worms in 1521
    - die Stadt eines Kaiserdoms und vieler bedeutenden Baudenkmäler...
    - die Stadt mit großer jüdischen Geschichte


    Aber auch eine stark zerstörte Stadt zum Ende des Krieges... Mit diesem Vorkenntnissen und geringen Erwartungen kam ich nach Worms...


    ...und ich muss sagen, dass ich eher im positiven Sinn überrascht war. Man sieht der Stadt ihre Geschichte ohne Probleme an und ist immer wieder erstaunt. Das betrifft auch den allgemeinen Baubestand.
    Natürlich ist Worms keine Perle, aber man hat beim Wiederaufbau meiner Meinung nach einiges gut gemacht....


    Aber hier nun die Eindrücke...


    Einfahrt in die Stadt über den Rhein. Vor dem Krieg hatten beide Seiten der Brücke einen solchen Brückenturm. Dieser stellt unter anderem den für Worms spezifischen "Nibelungenstil" dar.


    Zunächst ein Blick auf ein Modell der Innenstadt.


    Kommen wir sofort zum Lutherdenkmal von 1868. Dem größten Reformationsdenkmal der Welt, dessen Luther Statue als exakte Kopie vor der Dresdner Frauenkirche auf dem Neumarkt steht.


    Von dort anschließend der Adenauerring...


    ...von dem wir auf den Obermarkt gelangen.


    Über einen Umweg an die Martinspforte. Dieser Bereich der Wormser Innenstadt stellt den unzerstörten Teil der Innenstadt dar..





    Und hier nun der vielleicht unschönste Platz der Innenstadt samt passablem Einkaufszentrum. 70er Jahre Ambiente, bevor es auf die "Kämmererstraße" geht.


    Kämmererstraße



    Über eine Seitengasse...


    gelangt man auf den Marktplatz mit recht schönem Nachkriegsrathaus.
    Der Link dient als Platzhalter für ein eigenes Bild


    http://www.worms.de/de-wAssets…d7286e7dbaca4580f5fda.jpg


    Vorbei an der "Dreifaltigkeitskirche Richtung Kaiserdom St.Peter..









    Der barocke Altar Balthasar Neumanns




    Direkt gegenüber vom Dom erstreckt sich der jüdische Friedhof "Heiliger Sand". Dieser ist der älteste Europas und blieb wie durch ein Wunder während des Pogroms unberührt.


    Von dort aus geht es über einen letzten Blick Richtung Innenstadt in Richtung Wasserturmviertel.


    ...


    Dieses ist ein wunderbares und von Kriegsnarben verschontes zusammenhängendes Gründerzeitviertel mit einem markantem Wasserturm im Nibelungenstil von 1890 als Fixpunkt.













    So viel erst mal zu den Impressionen, deren Kameraqualität ich entschuldigen möchte.


    Darüber hinaus hab ich in dieser Galerie bisher weniger als die Hälfte aller interessanten Bauwerke und Orte zeigen können. Den Rest hole ich gerne nach...

    Auch sehr interessant sind die weiteren Bereiche der Stadt, die ich leider nicht mehr als Bilder verfügbar hatte.


    Darunter vor allem auch die National Cathedral. Die unbedingt besuchen wollte, es aber leider zeitlich nicht geschafft habe.


    - Das Ford Theater, in dem Lincoln erschossen wurde
    http://fda-online.com/uploads/352Fords_1.jpg
    http://nichedatafactory.com/wp…2/08/DC_Fords_Theatre.jpg


    -das Jefferson Memorial und die Gegend darum des "Tidal Basin"
    http://api.ning.com/files/2hSa…fersonmemorialpicture.jpg
    http://thumbs.dreamstime.com/z…orial-spring-23026715.jpg


    - Supreme Council, 33°, Scottish Rit, Sitz der Freimaurer in DC
    http://www.jaunted.com/files/15271/Masons_Temple.jpg


    -washington freemason monument in Alexandria. Ausserhalb und damit schon in Virginia
    http://lh6.ggpht.com/_Mq5qyAsS…%20Masonic%20Memorial.jpg

    Danke euch, dass es gefällt


    Ja in der Tat kommt Washington schon sehr sehr monumentalistisch rüber. Und erinnert dabei in Teilen schon wirklich an die Pläne für Germania.


    Vor allem was diesen zum Teil schon echt recht langweiligen Einheitsstil der Bundesgebäude von Ministerien, Behörden unw. angeht.
    Die sehen alle gleich aus, und dann auch noch für meinen Architekturgeschmack viel zu pseudoeuropäisch. Hauptsache es wird vor jede Facade 2-3 Portikusgiebel (?) angebracht.
    Aber dennoch wirkt es sehr beeindruckend und zeugt definitiv von der Stärke. Eindruck durch Repräsentation.


    Dazu kommt allerdings auch der typisch amerikanische Kitsch. den Vogel dabei hat dieses Gebäude bzw dessen Anbau des Willard Hotels in der Nähe des Weißen Hauses am Pershing Park abgeschossen:
    http://i.factmonster.com/images/willard-hotel.jpg
    http://64.130.28.114/images/center-willard-exterior-lg.jpg

    Washington DC



    So nach langer Pause ohne Postings möchte ich euch meine Bilder der US-Hauptstadt zeigen und vielleicht einen Eindruck über diese Stadt geben. Die Bilder stammen vom Juni 2014.


    Washington DC wurde 1790 gegründet und sollte nach den Idealen der amerikanischen Gründungsväter die ideale Hauptstadt mit klarem Bezug und auch Abgrenzung zum europäischem Städtebau werden. Beauftragt wurde für die Planstadt der Franzose Pierre L'Enfant, wofür unter anderem Städte wie Karlsruhe als Vorbild dienten. Zu den ersten Gebäuden zählten dadurch dann auch solche wie das Weiße Haus oder das Capitol Building.


    Doch hier nun die Bilder.


    Wir beginnen den Rundgang in unmittelbarer Nähe zum Thomas Jefferson Building vor dem unterirdischen Visitor Center des Capitol Buildings, welches als Vorbild für eines des Reichstagsgebäudes gilt.




    Das Besuchercenter von innen:


    Die Krypta, die ursprünglich als Bestattungsort für George Washington galt.


    In der centralen Rotunda


    Die riesige Verehrung George Washingtons als Gründervater und erster Präsident der USA wird besonders hier durch das Kuppelfresko "Apotheosis of Washington", also "Der Aufstieg Washingtons zu Gott" deutlich.


    Einer der Nebenräume, die "National Statuary Hall"


    Durch einen Tunnel gelangt man nun direkt zum Thomas Jefferson Building der National Library of Congress.
    Das Treppenhaus bzw. Eingangshalle. Erbaut 1890-1897


    Von dort an der Rückseite des Capitols vorbei...

    c
    ...zur Vorderseite. Das Capitol wurde zwischen 1793 bis 1823 erbaut und von 1851 bis 1863 erweitert.
    1814 wurde es im Bau befindlich von britischen Truppen während des Britisch-Amerikanischem Krieges in Brand
    gesetzt. Verglichen mit anderen Gebäuden ist es dadurch ein "über die Zeit gewachsenes" Gebäude, und damit
    doch recht selten.


    Von dort aus gehts weiter mit Blick über die "National Mall"...


    ...in Richtung National Archives, in denen die Unabhängigkeitserklärung, die Verfassung und die Bill of Rights ausgestellt sind.





    Das Hauptgebäude der Archives, erbaut 1935.





    Nun quer durch das sogenannte "Federal Triangle", in dem alle Gebäude Behörden gehören. Die meisten Gebäude stammen aus den 30ern.




    Von hier gelangen wir direkt vor das Lincoln Memorial mit dem eindrucksvollen Blick über die National Mall mit ihren Reflektionspools hin zum Washington Monument.


    Der Ort einer der berühmtesten Reden der Welt...


    Das Lincoln Memorial, erbaut 1912-1922


    In Richtung Washington Monument...


    Blick auf das National World War II Memorial, eingeweiht 2004


    Als letztes das Washington Monument, 1848-1884.
    Die lange Bauzeit kam unter anderem durch eine Baupause während des Amerikanischem Bürgerkrieges zustande.
    Jahrelang stand dadurch nur der Stumpf des Obelisken. Mit neuen Baumaterialen ging es weiter, wodurch man den
    Unterschied zwischen unterem und oberen Bau an der Farbe deutlich sieht.
    Nach Fertigstellung übertrumpfte es den Kölner Dom als höchstes Gebäude der Welt und ist seitdem auch der
    größte Obelisk der je gebaut wurde.




    Ich hoffe euch hat die Tour gefallen und mich würde eure Meinung zu Washington DC interessieren. Ihr habt mit Sicherheit das Fehlen vom Weißen Haus und anderen Gebäuden gemerkt. Leider sind mir einige Bilder abhanden gekommen. Darüber hinaus gibt es aber noch viel mehr von dieser Stadt zu sehen.


    Ich war bei meinem Besuch schon sehr positiv von der US Hauptstadt überrascht.

    Auch wenn ich vieleicht gleich mit Füßen getreten werde, aber das hufeisenförmige Gebäude des Innenministeriums gefällt mir super. Genau so macht auch moderne Architektur in dafür realistischen Räumen Spaß. :thumbup:

    Vielen Dank für den Hinweis Vulgow.


    Unglaublich wie urban Berlin's einstiges historisches Zentrum doch wieder werden könnte, wenn der Wille zu solch einer wohltuenden Reperatur doch nur da wäre und vom Großteil der Bevölkerung getragen werden würde. Na ja es kann ja noch werden...
    Stimmann müsste eigentlich Lüscher sofort beerben


    Oder was sind eure Meinungen? Sind die Berliner durch den Bau vom Humboldtforum schon oder werden sie es vielleicht noch (mehr) bereit auf Reko's oder klassiche Neubauprojekte?