Posts by Christoph

    Welche grandiose Aussage dieser "Zeitgenossen":

    Quote

    Bei aller Historie sei es auch wichtig, dass Dresden sich architektonisch weiterentwickle

    Genau! Man muss ja in Dresden mit der Lupe nach Flächen suchen, wo man zwischen den Unmengen historischer Bauten mal ein kleines Plätzchen für ein "modernes" Gebäude findet... Es wird ja überall nur historisch gebaut: Postplatz, Prager Str., Altmarkt, Wiener Platz etc.! Überall Barock, Mittelalter, Gründerzeit! Wir brauchen endlich Platz für modernes Bauen in Dresden. Endlich Platz für Entwicklung! :gehtsnoch:

    Mal im Ernst. So langsam ist es einfach nur noch lächerlich, welche Aussagen diese Herrschaften hier vortragen.
    Wie frustriert oder geängstigt muss man sein, um solche abstrusen Sätze zu formulieren? Es wird um keinen Preis akzeptiert, das der Neumarkt als historischer Wiederaufbau ohne die angeblich "modernen" Glas-Stahl-Beton-Klötze auskommt. Wenn diese Leute wirklich architektonische Weiterentwicklung wollen, dann sollten sie sich selbst endlich mal weiterentwickeln und architektonische Lösungen entwerfen, die Alt und Neu würdig verknüpfen und wieder so etwas wie "Seele" und "Liebe zum Detail" in die Stadt bringen. Das wäre doch eine wunderbare Aufgabe. Man könnte stolz sein etwas wirklich neues zu entwickeln. Stattdessen verhalten sie sich wie bockige Teenager, die ihre "Moderne" verteidigen und Anderes nicht gelten lassen wollen. Warum machen sie es sich selbst und uns so schwer?

    Das wäre ein Segen!

    Man könnte sich die ewigen DIskussionen sparen, wenn endlich ein breiter Konsens und ein Bekenntnis zum historischhen Wiederaufbauprojekt Neumarkt in der Fassung wie vor der Zerstörung 1945 festgestellt wird. Die scheinheilige Aktion der Bürgerbeteiligungs-Debatte um den Neumarkt hat nämlich gar keinen Sinn, wenn nicht endlich klar gemacht wird, worum es beim Neumarkt gehen soll. Wenn die Grundrichtung nicht fest bestimmt ist, wird es immer wieder zu zähen Diskussionen kommen, wenn die Stadtplanung wieder ihre ungeliebten Vorstellungen von modernen Interpretationen etc. verwirklichen möchte...

    Wenn es nicht so nervig wäre, könnte man es mit einem müden Lächeln unter Altertsstarrsinn abtun...
    Dabei lässt sich jede (!) Äußerung Feßenmayers ohne großen Aufwand widerlegen:

    Quote

    Die Bebauung des Neumarktes ist weit vorangekommen. Jetzt droht durch vorschnelle Beschlüsse ein Stop der Fertigstellung des Gesamtwerkes, indem eine wichtige Stelle, der Ort des ehemaligen Gewandhauses, baulich eventuell nicht mehr besetzt wird.

    Was für ein riesiger Unsinn! Wie bereits in der SZ berichtet wurde stehen doch die Investoren seit fünf Jahren bereit um die Gebäude zu bauen, die hinter dem Gewandhausgrundstück liegen. Allein das unsinnige Festhalten an der Bebauung dieser Fläche verhindert eine weitere Entwicklung.

    Quote

    Der Jüdenhof wäre anders nicht erkennbar, der Platz vor dem Hotel Stadt Rom entstünde gar nicht und die Gestaltung des Weges sowie die Vergrößerung des Abstandes vom überaus riesigen Kulturpalast zum Neumarkt würde überaus problematisch.

    Aha! Der 'böse' Kulturpalast ist also für die Gestaltung des Neumarktes maßgebend!? Damit macht sich Feßenmayer endgültig unglaubwürdig. Wenn Prof. Glaser die Notwendigkeit eines Gewandhauses historisch begründet, warum muss dann der Kulturpalast als Bauwerk der 1960er für maßstabsbildend herhalten?
    Und wenn Feßenmayer auf das Hotel Stadt Rom hinweist, dann frage ich mich, was er dafür getan hat, dass dieses überhaupt errichtet wird bzw. werden soll?

    Quote

    Eine Stadt lebt nun mal nicht nur von Kommerz und Hotels. Ich finde, der Neumarkt hat statt des fortdauernden Beharrens auf Emotionen ein intensiveres und professionelles Nachdenken über die herausragende städtebauliche und geschichtliche Bedeutung dieses Grundstücks verdient.

    Diese Aussage zeigt einen tiefgründig widersprüchlichen Menschen! Zum einen verdanken wir gerade ihm eine "Überschwemmung" mit Kommerz und Hotels. Zum anderen ist seine Aussage ja geradezu schyzophren: im ersten Satz kritisiert er den Kommerz, um im nächsten die Emotion zu schelten. Was soll man davon halten? Hier schreibt jemand, der nicht einmal einen in sich geschlossen-logischen Text verfassen kann. Es wird deutlich, dass er einfach um jeden Preis das Gewandhaus möchte, offenbar um im Nachhinein seine Planungen bestätigt zu sehen...

    Quote

    In einer Stadt mit vielen zu großen Räumen würde auch hier beliebige Leere für eine zu lange Zeit festgeschrieben.

    Noch so eine Idiotie: Jetzt muss der Neumarkt wohl dafür herhalten, dass das übrige Dresden so ein Torso mit oft gähnender Leere ist? Wieder ein Widerspruch, denn welchen Einfluß haben die übrigen Dresdner Plätze auf die gestalterische Wirkung des Neumarktes? Keinen! Hier werden Dinge miteinander in Zusammenhang gebracht, die keinen konkreten Zusammenhang darstellen.

    Es ist erschütternd, zu hören, welche Aussagen ein Mann bietet, der Chef der Stadtentwicklung Dresdnens war...

    Einige Bilder von heute Vormittag:

    Am British Hotel wird Farbe aufgebracht. (rechte Seite)

    Die Bauarbeiten im Quartier III/3 sowie bei der GHND (Rampische Gasse 29) gehen zügig voran.

    Der Plattenbau ist noch lange nicht tot. Das Hotel am Külz-Ring wird rasch hochgezogen. Einfacher kann man nicht mehr bauen... :augenrollen:

    Und zum Schluß noch ein Blick auf die Baustelle der Erweiterung der Altmarkt-Galerie. Dieses Bild zeigt drastisch die Realität des Dresdner Stadtbildes. Der Blick zum Postplatz läßt mich immer wieder erschaudern. Kaum zu glauben, das hier auch der Zwinger angrenzt! Da kann man nur sagen: "Dresden grüßt seine Gäste" (wie es die Schrift auf dem DDR-Hochhaus in der Bildmitte zeigt). Es fehlt nur noch der Spruch "Ein Leben ohne Freude ist wie eine lange Reise ohne Gasthaus". Dieser Spruch soll ja das Dach des geplanten Hotels am Postplatz zieren. Das Gebäude würde übrigens direkt hinter dem Dunkelgrau der gewaltigen Haltestellen-Dachkonstruktion stehen (ungefähr dort wo jetzt dahinter das grün durchschimmert, links der dicken Säule).

    Die Ausführungen Glasers stimmen mich wieder mal sehr nachdenklich:
    Dieses Thema zu einer "Jahrhundertentscheidung" hoch zu stilisieren ist in Anbetracht der Dresdner Stadtgeschichte des letzen Jahrhunderts geradezu pervers. Wenn er vor "panischer Angst vor neuer Architektur" warnt, spiegelt sich darin doch nur seine "panische Angst vor dem historischem Wiederaufbau" wider. Wie verbohrt muss dieser Mensch sein, wenn er es nicht ertragen kann, dass dieser letztlich winzige Teil der ehemaligen Altstadt konsequent historisch gebaut wird?

    Letztendlich verrät sich Glaser aber selbst. Denn seine Ausführungen haben einen eindeutig logischen Argumentationsfehler:
    Wenn Glaser zunächst langatmig eine "wissenschaftliche" Begründung abliefert, warum schießt er dann noch unsachlich-diffamierende Äußerungen gegen Blobel?

    Quote

    "Dann müsste wohl mindestens ein dreigeschossiger Bau entstehen, wenn Herr Blobel mit der Beschränkung auf das Kellergeschoss nicht in den Verdacht geraten will, von dem von ihm an der Frauenstraße erworbenen Grundstück bessere Sich auf Neumarkt und Frauenkirche haben zu wollen"


    Dieser Satz ist in mehrfacher Hinsicht in sich völlig widersinnig! Das heißt ja nichts anderes als: "Es muss ein dreigeschossiger Bau entstehen, damit die Beschränkung auf das Kellergeschoss ihm keine Sichtvorteile verschafft." :gehtsnoch:

    Und mal ehrlich: Was hat das alles mit einer "Jahrhundertentscheidung" zu tun? Was ist dann bspw. die Waldschlösschenbrücke?

    Kretschmar + Dr. Borchers Freie Architekten Dresden - Groansicht - Donaths neue Welt - Historie - Luftbild von Norden

    Insbesondere auf diesem Bild sieht man, das ganze Dilemma!
    Die Nachbargebäude spiegeln alle den dörflichen Charakter von Alt-Tolkewitz wider. Gerade das herrliche Gehöft rechts neben Donath's mit herrlichen Giebeln und einem wunderschönen alten Taubenschlag im Hof. Gegenüber dieses Gehöftes sieht man auf der linken Straßenseite eine weiße Bodenplatte. Dieses Gebäude wurde abgerissen und in liebevoller Kleinarbeit orginalgetreu wieder errichtet. Somit blieb der Charakter des Dorfkernes erhalten. Der nun geplante Neubau ist somit ein Hohn. Gerade an dieser Stelle ist der Stadtteil Laubegast besonders romantisch. Hier wird die Straße aus dem Dresdner Zentrum (mit Straßenbahn) so eng, dass nur 20 km/h erlaubt sind. Wahrscheinlich würde das Stadtplanungsamt, wenn möglich, auch dafür sorgen, dass diese Engstelle beseitigt wird und die alten Höfe verschwinden...

    Ich frage mich, ob das Projekt überhaupt mit der Erhaltungssatzung für den historischen Dorfkern Tolkewitz übereinstimmt. (allerdings weiß ich nicht genau wie dessen Geltungsbereich liegt).


    Ansonsten: BauGesetzBuch § 34 Gestaltung

    "(1) Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden."

    Aber was soll's... Letzlich wird die Bevölkerung hier wieder vor vollendete Tatsachen gestellt. :weinen:

    Aus der Sächsischen Zeitung:

    Quote

    Auf der Fläche soll ein modernes Geschäftshaus, umringt von Grünanlagen, entstehen, erläutert Josef Saller. Er ist Chef der gleichnamigen Weimarer Baufirma, der das Areal gehört. Spätestens bis zum Sommer soll die Fläche beräumt sein. Dann kann mit den Arbeiten für den Neubau begonnen werden, steckt der Bauunternehmer den Zeitplan ab. Im unteren Teil des neuen Hauses entstehen drei kleine Geschäfte. Das zweite Geschoss wird reichlich Platz für Büroräume bieten. Arzt- und Heilpraxen sowie Versicherungen kann sich Saller darin vorstellen. Die Suche nach Mietern läuft derzeit aber noch.

    Quote

    Entworfen wurde der Neubau vom Dresdner Architekturbüro Kretschmar und Dr. Borchers. „Wir wollten das alte Gebäude in Abstimmung mit der Stadt nicht nachbauen“, so Saller. „Es soll ein modernes Haus sein, damit es in 50Jahren vielleicht auch ein Baudenkmal wird“, fügt er lächelnd hinzu.

    Schsische Zeitung [online]

    Planungen für Neugestaltung am Martin Luther-Platz in der Äußeren Neustadt.

    Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes, der Martin-Luther-Straße - Stadtentwicklung & Umwelt - Dresden


    Etwas skuril finde ich folgende Meldung aus (meinem früheren Wohnort) Laubegast:
    Die hässliche Ruine von Danath's Neuer Welt, die immer einen unrühmlichen Eingang in den gemütlichen Dresdner Stadtteil bot, wird endlich abgerissen. Was nun allerdings als Ersatz geplant ist, hat leider wenig mit der Laubegaster Identität gemein... :augenrollen:
    Wo bleibt der Sinn für das ländlich-gemütliche Gepräge des "grünen" Stadtteils?

    http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dr…ticleid-2455534

    Wenn das Eckgebäude Zwinglistr. saniert werden würde, wäre ich echt sehr glücklich. Mir blutet jedesmal das Herz, wenn ich es so traurig vor sich hin gammeln sehe. Eigentlich ist am Standort ja ziemlich belebt, jedoch ist der starke Verkehr wohl doch auch ein Hindernis für potenzielle Investoren...

    Schsische Zeitung [online] - Dresden: Ich habe fr das Postplatz-Hotel gestimmt

    Quote

    Horst bittet darum, sachlich und kultiviert über eine zeitgemäße Architektur in Dresden zu streiten und nicht voreilig einen Architekturentwurf „kaputt“ zu reden und das Ansehen und Engagements des Bauherrn zu schädigen, ohne dessen Bauwille keine weitere Entwicklung am Postplatz möglich wäre.

    Das selbe Thema wie vorige Woche beim "Entwicklungsforum Innere Neustadt": sobald Kritik geäußert wird, heißt es, man solle nicht alles "kaputt" reden. Wie eingebildet sind diese Herren Architekten, bis sie endlich begreifen, dass für viele Stadtbewohner das Maß einfach voll ist. Dass nun hier ein Bauprojekt besonders kritisiert wird, welches eigentlich vergleichsweise erträglich ist (denn WIlsdruffer Kubus und Altmarkt-Galerie-Neubau sind echt schlimmer) unterstreicht eigentlich nur, dass ein Großteil der Menschen generell diese monotonen Kisten und fantasielosen Lochfassaden satt hat. Wann kommen endlich junge Architekten mit frischen Ideen, die sich gegen diese alt"modischen" Herren durchsetzten??

    Der Widerspruch wurde beim Entwicklungsforum Innere Neustadt doch deutlich:

    Der "Experte" Pfau vom BDA wetterte zunächst gegen das "Drama Neumarkt", da hier nur für Touristen und nicht für Dresdner gebaut werde.
    Der "Experte" Pfau vom BDA meinte zu den Vorschlägen der GHND und den historisierenden Entwürfen "Fenster mit Sprossung, wo dann Kissen rein gelegt werden und der Fernseher, dass ist die Strasse - so etwas gibt es heute nicht mehr..."

    In einer ungeheuerlichen Abgehobenheit wird hier in regelrechter "Heilsbringermanier" für den modernen Dresdner gebaut. Der hat dann aber bitte nicht gemütlich, etwas konservativ und verträumt zu sein, sondern aufgeklärt, flexibel, offen und cool.
    Die derzeit in Dresden (und auch andernorts) maßgeblichen Architekten und Stadtplaner bauen letztlich für den ungebundenen, flexiblen und immer mobilen Menschen. Die Sterilität ist dabei das Zeichen für die Austauschbarkeit. Somit ist es egal, ob man heute in Dresden, morgen in Frankfurt und kurz drauf in New York ist. Hauptsache die Gebäude funktionieren - Eigenart, Detailverliebtheit, Identifikation, das Besondere etc. sind da völlig unwichtig. Da das ganze System mit mobilen überregional agierenden Investoren, Architekten und Planungsamts-Karrieristen so wunderbar funktioniert, muss es als Störung aufgefasst werden, wenn eine Bürgerinitiative Mitspracherecht einfordert.

    Zum Thema Gestaltungskommission habe ich eine interessante Texttstelle im Buch "Abschied vom alten Dresden von M. Lerm, 1993 entdeckt. Dort heißt es auf S. 35:

    "Beleg für die zunehmende Politisierung waren bereits Mitte des Jahres 1946 Bestrebungen, den Einfluß der kommunistischen Mitglieder im Wiederaufbauausschuß zu vergrößern. Die 'Richtung' sollte durch die 'Einheitssozialisten gewährleistet werden'. Plädiert wurde auch für die Bildung eines zusätzlichen, beratenden Ausschusses: 'Hier haben die Vertreter der politischen Parteien, der Wirtschaft und Industrie die technischen Entschlüsse des Kollektives gutzuheißen und durch die von ihnen vertretenen Volksmassen zu aktivieren.'"

    Das Prinzip war also das gleiche wie heute: Schaffung einer Institution, die die gewünschte Richtung "gutheißt" und pseudo-demokratisch legitimieren soll... :augenrollen:

    Zur Frage, weshalb nur sehr wenige private Bauwerke (wie auf den bisher gezeigten Bildern) nach 1945 als provisorisch gesicherte Ruinen erhalten blieben, findet man im Buch "Abschied vom alten Dresden", von Matthias Lerm, 1993 einige Aussagen:


    "Private Initiativen, die Schäden des Krieges zu beseitigen, gerieten zunehmend unter Druck. Die Instandsetzung einer großer Zahl mittel- und leichtbeschädigter Wohnungen wäre in Selbsthilfe möglich gewesen, scheiterte jedoch oft an den nicht zur Verfügung gestellten Baustoffen." (S. 26)

    "Ende 1946 bereitete die Landesregierung eine Änderung des Baurechtes vor, die für den "Abschied vom alten Dresden", als für die Entwicklung hin zu einer neuen Stadt, bedeutsam werden sollte: [...] Für geschlossene und Reihenbauweise wurde eine Höchstbebauungsdichte festgelegt, bei der die Summer aller Geschoßflächen nicht höher als die halbe Grundstücksfläche sein durfte. [...] Die Landesregierung beharrte auf ihren Festlegungen, wobei sie auf die Bausperren verwies. Diese wurden im November 1946 auf das gesamte totalzerstörte Gebiet ausgedehnt, um städtebauliche Neuplanungen zu ermöglichen. Die Bausperre nahm den Hausbesitzern die sonst durch das Sächsische Baurechht zugesttandene Möglichkeit, ihre zerstörten oder beschädigten Gebäude wieder aufbauen zu können. [...] In der Verordnung des Rates war wegen der bestehenden Wohnungsnot die Möglichkeit vorgesehen, erhaltengebliebene oder mit geringen Mitteln wiederhergestellte Wohnhäuser im Bausperrgebiet bis zum 1. April 1950 zu belassen. Ohne Fristverlängerung müßten dann diese 'den planmäßigen Neuaufbau störenden Häuser auf Anordnung des Rates beseitigt werden.'." (S. 35/36)

    Deshalb wirkt auch der Spruch so schön zynisch, den Prof. Knerer auf dem geplanten Neubau am Postplatz anbringen möchte: "Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus". Genau das spricht doch aus all dem Grau und der Einförmigkeit... :? :augenrollen: