Posts by SchortschiBähr

    Unser Babber schafft's mal wieder! Top, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Und nun liebe Forumsgemeinde. Sieht das besser aus!?

    Mir scheint das Dachcafe nun integrierter. Schade, daß die Wände nicht verschiebbar sind! :cool:


    Quote from Babber50


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    Mich stört weniger der Aufbau an sich, sondern seine Lage auf dem Dach, da hilft auch der Winkelvorsprung nicht weiter.

    Die schöne Kuppel wird halt misstönig unten überschnitten!


    Zum Vergleich:

    Quote from Mantikor


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    Eiserner Pirat, Deine Einschätzung mag für den ersten Teil des Artikels gelten. Hast Du zu Ende gelesen?

    Ich wollte bevor ich Deinen post las noch schreiben, verkniff es mir aber: "Na, das hat der Journalist ja noch die Kurve gekriegt!"

    Man könnte den ersten Teil auch mit einer tüchtigen Portion unterschwelliger Ironie gewürzt sehen.

    Zuletzt ist seine Einschätzung "die Besucher werden es lieben" im Vordergrund. Und er relativiert alle seine zuvor getroffenen Behauptungen, die er sowieso als Meinung der Intellektuellen und Kritiker hinstellte (nimmt er die nicht auf's Korn, indem er ihre überzogene Kritiklust/-sucht überhöht!?) Also bis zum Ende lesen!

    (Selbst die Kreuzeskritik und Friedrich Wilhelm IV. kommen noch gut weg. Der erste, der das Knie zu beugen hatte, wäre ja der König gewesen. Damit stellt er den Kuppelspruch in den religiösen und geschichtlichen Zusammenhang. Er hat schon gut recherchiert.)

    Vielleicht wäre es optisch günstiger in der Betrachtung, wenn der Baukörper des Dachrestaurants ebenfalls einen Risaliten in Höhe des Nordwestrisaliten ausbilden würde. Also sozusagen den Vorsprung der Schloßfassade nachvollziehen würde. Das würde den Baukörper des Restaurants mehr in das Strukturprinzip der Fassade einbeziehen. Optisch ist jetzt das Problem, daß auf dem Dach der Gebäudeaufsatz eine gerade Dachkante durchzieht, aber Hauptgesims, Balustrade und Fassade vorspringen und einen rechten Winkel ausbilden. Das harmoniert nicht miteinander, ja beißt sich gar. Man müßte das mal visualisieren!

    @ Rastrelli, Danke Dir für die Übersetzungen! Du bist ja wirklich ein Sprachengenie. So gut übersetzt! Hast Du beruflich mit Übersetzungen zu tun?

    Ach wißt Ihr, so ein jahrhundertealtes sakrales Gebäude wie die Hagia Sophia, das schon so viele Herrscher hat kommen und gehen sehen, wird auch den erneuten Sultan vom Bosporus vorübergehen sehen. Die Nutzung als aktiver Gebetsraum hat vielleicht auch sein Gutes. Denn nun muß man auf jeden Fall was für die Erhaltung tun, angefangen beim wöchentlichen Putzen vor dem Freitagsgebet bis hin zu Reparaturen an den Dächern. Und die türkisgrüne Auslegeware schützt den antiken Boden. Zigtausende Touristenschuhe alljährlich waren auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Was mir sehr viel mehr Sorge bereitet sind drohende Zerstörungen durch heftige Erdbeben, was nicht ausgeschlossen werden kann.

    Was ist dann? Schon bald nach Erbauung im 6 Jh. hatte die Hagia Sophia heftige Erdbeben zu erdulden und trug schwere Schäden davon. Daraufhin hat man die mächtigen Substruktionen und Strebetürme /-pfeiler an allen Seiten verstärkt und weitere errichtet, die freilioh das zuvor grazilere Außenbild hin zu einer eher geduckten, trutzigen Erscheinung verändert hatten. Umso mehr ist nun die Überraschung gegeben, wenn man den Innenraum betritt,

    Nach Lektüre der letzten Beiträge sehe ich folgende Maßnahme dringendst geboten, und nicht erst jetzt, aber es ist für mich mal wieder ein Kulminationspunkt erreicht der den Gipfel der Untragbarkeit kennzeichnet, leider geht es um das wiederholte andere Benutzer wie konditioniert diskreditierende Schreibverhalten eines Forummitgliedes.

    Deshalb fordere ich die Moderation auf endlich den Benutzer tegula freundlichst aber sehr bestimmt darauf hinzuweisen, daß er doch bitte seine Kontrollfunktion zur politisch korrekten Begradigung der Beiträge anderer Benutzer möglichst herunterfahren möge und ihn auffordern inhaltlich nachhaltigere Beiträge zu den Themen der jeweiligen Stränge zu verfassen. Er führt doch bei jeder besten Gelegenheit seine berufliche Qualifikation als Kunsthistoriker an! Also davon wollen wir hier mehr Beiträge auf Grundlage dieser Expertise sehen und diese illustriert und verlinkt, wie sich's gehört für einen seriösen Benutzer. Der größte Wert des Forums ist hier der Informationsaustausch durch das freiwillige Engagement im Teilen von links und Illustrationen der Mitglieder.

    Also, wie schätzt der werte Herr tegula den Verlust der großen Orgel ein, ein Instrument mit ehemals Bauteilen vom 17.-20. Jh..!?Zumindest die Architektur des Gehäuses und die skulpturale Ausschmückung wären Anlaß genug für eine betrachtende Einschätzung des kulturellen Wertes. Zumal Frankreichs Kirchen in der Revolution immens viel Kulturgut verloren hatten.


    Ansonsten plädiere ich für Konsequenzen für den Benutzer tegula sollte er dem ursprünglichen Sinne des Forums nicht gerechter werden wollen.

    Die Webseite der Kathedrale: ganz unten links auf der Eingangsseite etwas zu den früheren Brandkatastrophen:


    https://cathedrale-nantes.fr/


    Hier auf der Seite zwei twitter Videos vom Brand:


    https://www.lenouvelliste.ch/a…-nantes-est-en-feu-957593


    Weiterer Artikel plus Foto:


    https://www.laliberte.ch/news-…thedrale-de-nantes/570679


    Nicht nur die Orgel auch die Verglasung des Westfassadenfensters aus dem 16.Jh. ist vollständig zerstört:


    https://www.lereportersablais.…-vitraux-du-16eme-siecle/


    Die Bürgermeisterin von Nantes und Anwohner sprechen Worte der emotionalen Betroffenheit:


    https://www.ruptly.tv/en/videos/20200718-019

    Wie kommt ihr darauf, daß da was zurückgebaut worden wäre!? Was ich beobachtet habe ist, daß man die Betonverschalung über den Doppelrohren herausgenommen hat (liegen rechts am Rand) und eine neue Abdeckfolie über die Rohre im Begriff ist zu legen. Abwarten, was noch kommt. Eine Verlegung wäre doch nötig, d.h. Verschiebung um einige Meter nach rechts! Das ist aber nicht gemacht worden.

    Weitere Nahansichten und Stadtveduten

    (Eigene Fotos)


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    Blick in die andere Richtung zur Blauen Moschee. Im Prinzip die gleiche Architektur nach dem Prinzip der Kreuzkuppelkirchen. Also soweit entfernt sind da byzantinische und islamische Architektur nicht. Das Vorbild war stark genug und wirkte nach!


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    Die totale Zerstörung: geschätzte 30% des Gewölbes sind nun irreparabel zerstört. Von wegen minimal invasiv. Hätte man das nicht mit gering dimensionierten Bohrungen und dem Einbringen der Pfeiler durch diese Bohrungen lösen können. Dann wäre nach einem etwaigen Entfernen der Wippenschale in späterer Zeit eine Sanierung des Gewölbes ohne zu großem Aufwand möglich gewesen. Aber so!? Sieht aus wie Bombentrichter nach einem Angriff! :daumenunten::kopfschuetteln:


    Eben auch im Teletext aufgeschnappt. Darin hieß es Notre-Dame solle weitestgehend wie vor dem Brand wieder aufgebaut werden. Dies sei aus einer Besprechung mit dem Beratergremium entschieden worden, laut Macron. Man wolle überdies bei der Auswahl der Materialien auf Nachhaltigkeit Acht geben.

    Leute, echt jetzt, etwas mehr Respekt vor einem älteren Herrn, bitteschön! :lehrer::opa:

    Etwas beurteilend auseinander zu nehmen, auch wenn man meint die berufliche Expertise berechtigt einen dazu, ist meistens einfacher, als etwas Substanzvolles, schöpferisch selbst zu schaffen, das auch noch ein Stilwollen erkennen läßt. Ob dieser geschaffene Stil ausgereift oder passend kompatibel mit historischen Bauten ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Nichtsdestotrotz sollten betrachtende Einlassungen der Werke von Zieten grundsätzlich die Achtung vor dem Alter erkennen lassen.

    Wir sollten eine Gemeinschaft sein und Neulinge in diesem Kreis mit Wohlwollen aufnehmen, zumal sie der schöpferischen Gilde angehören, von denen wir hier eher minderzahlig besetzt sind.

    @ von Zieten: "Nicht alles was glänzt ist Gold"

    Und die Negativeinstellungen zu Ihrer Auftragslage sind unnötig, sprich eher selbstbehindernd. Das sind selbsterfüllende Prophezeiungen, negative Selbstaffirmationen mit geistiger Wirkkraft. Die können Sie ablegen, denn am Können liegt's nicht.


    Das von Citoyen erwähnte Portrait der badischen Klosterkirche Schwarzach ist hier zu finden:

    RE: Schwarzach (Gde. Rheinmünster) - ehem. Kloster (Galerie)


    Darin erwähnte ich auch die Veröffentlichung der Grabungsbefunde und die Restaurierungs- und Rekonstruktionsmassnahmen von Arnold Tschira, des Architektenlehrers unseres Herrn von Zieten. Zusammenhänge tun sich da auf! Alte Schule eben. Wenn es mit den Aufträgen so rar blieb, dann ist der Grund neben der eigenen Haltung, auch ein kultureller Generationenkonflikt, eben ein Verdrängungskonflikt.

    Der wahre Architekt zeigt sich in seiner stilbildenden Schöpferkraft!