Posts by SchortschiBähr

    So wird hinter den Kulissen still und fleißig, charmant und beharrlich, gut vernetzt und bescheiden weiter gearbeitet, sprich Spenden akquiriert und erst wenn's was Substanzielles zu verkünden gibt die Öffentlichkeit informiert. Das ist von Boddien, wie leibt und lebt.

    Ja, da schaut noch die Grundierung hervor. Na ja, Hubwagen ranfahren und mit Rolle am Stab die Deckfarbe aufrollen, ach nee wird ja mit dicken Spezialpinseln aufgetupft, damit die Oberfläche lebendig wird. Wird schon!

    Vor dem Denkmal flutete der Verkehr. Es wurde tagtäglich gesehen. Und war rundherum begehbar. Ich erinnere alte Fotos von Familienausflügen zum Denkmal, worauf die Familienmitglieder sich auf den Stufen und Bronzefiguren drapierten ohne Scheu und Berührungsängste. Ganz so, wie später die Eroberer (3.Foto) ...

    Das alte Berlin - Old Berlin - Page 13 | Berlin geschichte, Berlin, Berlin  spree


    Der Bohrer für die Pfeilergründung ist angeliefert worden. Was für eine riesige Dimension!!! :--)

    Also das ist eine riesengroße Verarsche und Sauerei. Im Vorfeld hat man das nach meinem Begriffe total heruntergespielt. Nach den Aussagen des Planungsbüros ließen sich gering dimensionierte Pfeilerschäfte vermuten. Aber das ist die totale Zerstörung des alten Gewölbes. Dieses erst zu gut einem Drittel beseitigt und jetzt mit zig solcher Betonpfeiler im Durchmesser des Bohrers verfüllt. So ein Schei ... ! :kopfschuetteln::aufdenkopf::kopfwand::wuetenspringen:





    https://cam01.berlinerschloss-webcam.de/

    So wird es vielen Besuchern gehen, denen jetzt die Geschichte Berlins nicht soooo wichtig ist. Und wenn sie dann drinne sind, wird die Enttäuschung groß sein. Hoffentlich liegt dann ein fettes Gästebuch aus, worin sie ihre Kommentare hinterlassen können! :koenig:

    Jetzt muß noch der Steinwüstenlandschaftsarchitekt mit ins Boot, äh ins Neptunbecken geholt werden und mal tüchtig durchgewaschen werden, damit er seine Betonhaltung revidiert. Er sagte doch "mit mir nicht zu machen", hm, dann vielleicht doch lieber ohne ihn? huh:)question:)

    Unser Babber schafft's mal wieder! Top, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Und nun liebe Forumsgemeinde. Sieht das besser aus!?

    Mir scheint das Dachcafe nun integrierter. Schade, daß die Wände nicht verschiebbar sind! :cool:


    Quote from Babber50


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    Mich stört weniger der Aufbau an sich, sondern seine Lage auf dem Dach, da hilft auch der Winkelvorsprung nicht weiter.

    Die schöne Kuppel wird halt misstönig unten überschnitten!


    Zum Vergleich:

    Quote from Mantikor


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    Eiserner Pirat, Deine Einschätzung mag für den ersten Teil des Artikels gelten. Hast Du zu Ende gelesen?

    Ich wollte bevor ich Deinen post las noch schreiben, verkniff es mir aber: "Na, das hat der Journalist ja noch die Kurve gekriegt!"

    Man könnte den ersten Teil auch mit einer tüchtigen Portion unterschwelliger Ironie gewürzt sehen.

    Zuletzt ist seine Einschätzung "die Besucher werden es lieben" im Vordergrund. Und er relativiert alle seine zuvor getroffenen Behauptungen, die er sowieso als Meinung der Intellektuellen und Kritiker hinstellte (nimmt er die nicht auf's Korn, indem er ihre überzogene Kritiklust/-sucht überhöht!?) Also bis zum Ende lesen!

    (Selbst die Kreuzeskritik und Friedrich Wilhelm IV. kommen noch gut weg. Der erste, der das Knie zu beugen hatte, wäre ja der König gewesen. Damit stellt er den Kuppelspruch in den religiösen und geschichtlichen Zusammenhang. Er hat schon gut recherchiert.)

    Vielleicht wäre es optisch günstiger in der Betrachtung, wenn der Baukörper des Dachrestaurants ebenfalls einen Risaliten in Höhe des Nordwestrisaliten ausbilden würde. Also sozusagen den Vorsprung der Schloßfassade nachvollziehen würde. Das würde den Baukörper des Restaurants mehr in das Strukturprinzip der Fassade einbeziehen. Optisch ist jetzt das Problem, daß auf dem Dach der Gebäudeaufsatz eine gerade Dachkante durchzieht, aber Hauptgesims, Balustrade und Fassade vorspringen und einen rechten Winkel ausbilden. Das harmoniert nicht miteinander, ja beißt sich gar. Man müßte das mal visualisieren!

    @ Rastrelli, Danke Dir für die Übersetzungen! Du bist ja wirklich ein Sprachengenie. So gut übersetzt! Hast Du beruflich mit Übersetzungen zu tun?

    Ach wißt Ihr, so ein jahrhundertealtes sakrales Gebäude wie die Hagia Sophia, das schon so viele Herrscher hat kommen und gehen sehen, wird auch den erneuten Sultan vom Bosporus vorübergehen sehen. Die Nutzung als aktiver Gebetsraum hat vielleicht auch sein Gutes. Denn nun muß man auf jeden Fall was für die Erhaltung tun, angefangen beim wöchentlichen Putzen vor dem Freitagsgebet bis hin zu Reparaturen an den Dächern. Und die türkisgrüne Auslegeware schützt den antiken Boden. Zigtausende Touristenschuhe alljährlich waren auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Was mir sehr viel mehr Sorge bereitet sind drohende Zerstörungen durch heftige Erdbeben, was nicht ausgeschlossen werden kann.

    Was ist dann? Schon bald nach Erbauung im 6 Jh. hatte die Hagia Sophia heftige Erdbeben zu erdulden und trug schwere Schäden davon. Daraufhin hat man die mächtigen Substruktionen und Strebetürme /-pfeiler an allen Seiten verstärkt und weitere errichtet, die freilioh das zuvor grazilere Außenbild hin zu einer eher geduckten, trutzigen Erscheinung verändert hatten. Umso mehr ist nun die Überraschung gegeben, wenn man den Innenraum betritt,