Posts by SchortschiBähr

    Hm, wie wäre es denn mit großen Pflanzkübeln und darin Palmen, Oleander oder Orangen. Das würde doch ansehnlich ausschauen. Vorausgesetzt die Pflanzkübel sind aus Holz oder Ton. Diese Kunstinstallationen wirken auf mich so waaaahnsiiiinnig bemüht. Es schreit so nach ich, ich, ich in unserem Jahrhundert, haben wir auch noch was zu sagen... . Aber was eigentlich? Aber wie Jakob schon schrieb, der Fassade tut es keinen Abbruch, weil die was Gehaltvolles zu sagen hat. Ein Farbklecks ist ein Farbklecks ist ein Farbklecks ...

    Berliner Schloss im Regen (Schlüterhof)

    Man könnte meinen Du hättest einen Fotoassistenten dabei gehabt, der Dir nicht nur auf diesem Foto den passenden Vordergrund ins Bild geschoben hat ... :smile::thumbsup: ! Ich würde sagen Kaiserpalast, Deinen AugenBLICK goutieren wir mit noch einem :daumenoben: ... , super hat er 's jemacht! Jedenfalls ganz neue Perspektiven gefunden! Und das Regenwetter wirft nicht so konstrastierende Schlagschatten auf det Janze, auch gut. Gerne noch meeeeehr!!! So lernen wir Fernen das Schlössel umfassend kennen und erkennen sogar jegliche Trennfuge zwischen Sockel und Mauerverputz :lachen: !!!

    @ tegula: Wer lesen kann ist klar im Vorteil: "Quellenverzeichnis (mit herzlichem Dank an K. Weichhaus, welcher der Redaktion diese Information zur Verfügung stellte)"

    ... und dann folgen eine ganze Reihe von Literaturangaben. Mehr gibt's nicht!

    Ach, nach gehöriger Forumsabstinenz meinereits muß ich feststellen, daß hier es wie eh und je abläuft. Herr Tegula ist sich zu fein einmal vom Türmchen seiner Weltsicht herunterzukommen und sich mit unsereins auf dem Boden der Tatsachen und auf Augenhöhe zu begegnen.

    Man kann doch das Gehabe mancher Geisteswissenschaftler schlicht als Standesdünkel abhaken.


    Dieser Tage stieß ich auf eine kurze, nachvollziehbar quellenbasierte Darstellung der wirklichen Ereignisse während des Hereroaufstandes in Deutsch Südwest Afrika(Namibia). Durch Heranziehung von offenbar weniger bekannten Quellen ergibt sich anscheinend ein anderes Bild und die Beschuldigung des Deutschen Reiches Genozid an den Hereros begangen zu haben, kann demnach in der bisherigen Darstellung nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Korrektur auch dieses Ablaufes der deutschen Geschichtsdarstellung scheint mir anzustehen (sollte das so wie unten mitgeteilt stimmen), gerade auch auf den Hintergrund neuerlicher Reparationsforderungen der Nachfahren eine wichtige Einsicht in den Ablauf der Geschehnisse. Die englischen Blaubücher werden auch erwähnt!

    Ach, das hatten wir doch schon mal, lieber Ostwestfale, vor einiger Zeit! Ihr seid ja so weit weg. Falls Ihr auf Außenmontage mal seid, weiter unten hier im Süden, kannste mich ja als temporären Mitarbeiter anwerben. Wäre mir eine Ehre. Dann schau'n wir, sehen wir weiter, ... ! :smile::harfe:

    (PS: in den smileys fehlt noch eine Orgel)

    Es sind vor Konzerten meist die Zungenstimmen der Gesamtstimmung anzupassen. Und dies kann auch ein erfahrener Organist machen. Die Zungenstimmen sind z.B. Trompete, Posaune, Krummhorn, Schalmei etc., also Orgelpfeifen , die gänzlich anders aufgebaut sind, als die klassischen Orgelpfeifen die man z.B. im Prospekt des Gehäuses sieht. Die Zungenstimmen haben im Kern, d.h. im Fuß der Pfeife eine Metallzunge so eingebaut, daß diese durch den Luftstrom schwingen kann. Obendrauf ist noch ein Resonanzkörper angesetzt, der die Tonhöhe mitbestimmt. Ein Metallstift ist nun so über die Zunge gebogen und geschoben, daß die Schwingungslänge bestimmt werden kann, indem man diesen Metallstift verschiebt. Dazu gibt es ein einfaches Stimmwerkzeug, mit dem man durch leichtes Klopfen die Stimmstifte korrigiert und damit die Tonhöhe feinjustieren kann. Hat man noch einen Gehilfen, der die Tasten drückt sind die Zungenstimmen rasch eingestimmt. Man nimmt als Tonhöhenreferenz ein in der Stimmung stabiles Register der Orgel und zieht beide Register zusammen. Also z.B. ein Gedackt 8 Fuß plus Krummhorn 8 Fuß, das zu stimmen ist und über die Schwebung kann man mit dem Gehör das Krummhorn, dann leicht an das Gedacktregister anpassen. Oder man nimmt den Prinzipal 8 Fuß. So jedenfalls einfachst beschrieben kenne ich es noch aus meiner eigenen Laienorganistenzeit. So eine feine historische Orgel, wie die Altenburger verlangt freilich ein achtsames Fingerspitzengefühl und eine Stimmkompetenz. Aber wegen den Zungenstimmen vor einem Konzert muß man nicht den Orgelbauer rufen!

    Könnte auch eine der zahlreichen Dehnungsfugen sein, die, wenn überhaupt wahrscheinlich eher mit einem flexiblen Dichtmaterial verschlossen werden. Ist meine Annahme!?

    Die Ausblühungen am Balkon rühren wahrscheinlich daher, daß das Regenwasser nicht senkrecht abtropft von der Kupferverblechung darüber, d.h. vielleicht ist die Tropfkante zu nah am Sandsteingesims und ungeeignet geformt. Dann rinnen die Tropfen übers Gesims entlang den Fugen auf die Unterseite. Kann mir nicht vorstellen, das die Oberfläche, also die Oberseite der Platte undicht wäre.

    Ja, ja die Mythologie, die griechische allerdings in diesem Falle und dieser bedienten sich in alten Zeiten die herrschenden Eliten und später das aufgeklärte und gebildete Bürgertum.

    Dieser Tage habe ich mir mein kleines altes Büchlein zur griechischen Mythologie aus dem Regal gezogen und mal die Heldentaten des Herakles nachgelesen. Prangt er doch gleich zweimal am Schloß. An der Westfassde hat er sogar cool das Fell des nemäischen Löwen über den Arm geschwungen und lässig die Keule geschuldert. Die Tötung des nemäischen Löwens, einen Untier in der Nähe von Nemäa ist seine erste Heldentat von zehnen, die ihm König Eurystheus aufgetragen hatte. Schließlich wurden's zwölfe und derweil ua. noch weitere Ungeheuer erlegt. Den Mut und die heldenhafte Kraft eines Herakles täte uns heutzutage gut. Insofern ist der nemäische Löwe auch in unseren deutschen Landen gerade sehr aktuell, oder!? :wink:cool:):opa:

    Hm, kann mal einer unserer wagemutigen Berliner bei Nacht die beleuchtete Rampe runtergehen und sich als Testperson zur Verfügung stellen. Blendet das "Leuchtkreppband" nicht tüchtig und läßt Einem ständig die Hand vor die Augen halten, oder ne Sonnenbrille aufsetzen? Drumherum sieht man dann nichts außer verwaschene graue Schleier.

    Ja ist schon gut, schon wieder mecker, mecker! Aber wie einfach wäre es gewesen unter den Rand der überkragenden Decksteine das Lichtband zu integrieren. 2 Fliegen mit einer Klappe: Schutz der Mauer und blendfreies Lichtband, das mehrheitlich den Weg beleuchtet und die Mauer mit und nicht nach oben streut. Zudem könnte sich kein Schmutz daran festsetzen, so wie am Boden.

    Wieso nur verachten die heutigen Archis das offensichtliche Praktische, über Generationen gut Erprobte mit dem Ästhetischen zu verbinden!?

    Na, damit wir hier wieder was genüßlich auseinander nehmen können, oder? Macht ja Spaß das Ungeliebte ad absurdum zu führen und wenn's auch nur Tegulas indoktrinierte, ideologisch nett gemeinten HeileWeltFantasien sind. :cool::biggrin:

    Werden jetzt Verschlimmbesserungen angebracht!?

    Sieht schon nach Kuperverkleidung aus. Obschon es dafür recht schnell geht. Vielleicht schon in der Werkstatt vorbereitete Teile. Die müssten im mindesten nun beige angestrichen werden, aber besser weggelassen werden. Da hat einer ja mächtig Angst um die Verwitterung der Figurensockel. Bloß nicht auch noch im Schlüterhof.

    Ein Kupferblech auf der Oberseite der Sockelplatte hätte ja auch gereicht. Mir scheint das sehr ungewöhnlich, habe ich in der Art noch nirgends gesehen. Hätte ja auch gereicht die Platte mit einem Steinöl zu tränken, was man halt alle paar Jahre dann auffrischt.

    Seinsheim bitte die Frage nach dem Grund dieser Maßnahme an die Verantwortlichen stellen mit dem Hinweis, was für optische Folgen das hat. Die Figuren sind jetzt nicht mehr geerdet, der Fluß durch die Säule nach oben und umgekehrt ist unterbrochen. Mist!


    Tja, trotz aller Freude halt wieder was zu mosern. Sind halt allzu offensichtliche Fehlgriffe, sozusagen das Pickel im Antlitz der Schönen.

    Ebenso die pharaonischen Mauern der Ostseite. Wieso haben die Mauerkronen keine auskragenden Decksteine? Wäre da auf beiden Seiten ein überstehender Rand mit Tropfkante würden die Mauern von herabtriefendem Regenwasser oder Schmelzwasser geschützt. So bilden sich über die Jahre schwarze Striemen und der Stein ist nicht geschützt und optisch sieht es dann bald schäbig aus. Zudem wäre die Optik mit breiteren Decksteinen gefälliger. Will man aber nicht, schon klar. Die Alten wußten schon, weshalb sie Decksteine überstehen ließen und diese dann noch mit einer hübschen Verkröpfung versahen, konvex, konkav, also mäandrierende Linien, wie ein Wasserfluß und die architektonische Kraft war wieder im Fluß. Tja, die Alten halt!

    Aber unser neuer Schloßfotograf dropdeaded hat einen exzellenten Motiveblick!!! Das muß jetzt auch einmal gesagt sein. Daran können sich die hier schon länger Ihrer Architekturlust frönenden Mitglieder tüchtig laben, oder!? :thumbsup::daumenoben::blumen:

    Das sieht man ja schon am Helligkeitsunterschied zwischen den Webcam-Bildern von Nord- und Südfassade. Die Nordfassadenbelichtung scheint mir einigermaßen naturgetreu wiedergegeben. Die Südseite ist überbelichtet.

    Vielleicht mögen sich unsere Berliner Forumsfotografen einmal in Nachtaufnahmen üben und die beste Belichtungszeit ermitteln!?

    Quote from Neußer

    Ab heute (01. Dezember 2020) bis zum 31.12.2020 ist der Film "Berlin baut ein Schloss" in voller Länge (53 Minuten) auf der Internet-Seite von Arte zu sehen.


    https://www.arte.tv/de/videos/…/berlin-baut-ein-schloss/

    Gut gemachter Film, der nicht alles erzählt. Ist ja auch ein umfassendes Thema. Doch was überhaupt nicht geht, geradezu schon fast skandalös ist, ist die Nichterwähnung von Wilhelm von Boddien. Die Finanzierung der Fassaden durch Spenden wird zwar erwähnt, aber nicht der eigentliche Initiator des Wiederaufbaues.

    Doch die Bildhauerei und Ihre genialen Meister und jungen Meisterinnen erhalten genügend Raum , Würdigung und Darstellung Ihrer großen Künste und enormen Leistungen. Von daher dicker Pluspunkt! Den Herrn Historiker Bisky hätte man zugunsten von Boddien etwas kürzen können. Wobei das, was er aussagt doch sehr moderat und ausgeglichen ist.

    Insgesamt sehr sehenswert!

    "Üppigkeitsverächter" hast noch für die Vollständigkeit und zum Verständnis des Zitats vergessen g'hoabt!

    Ansonsten ist's verjährt. Und wenn ich eine Lust bekomme nach mehr, wird mich auch Corona nicht davon abhalten, solange die Kirchen aufgesperrt sind. Wenigtens hab' ich St.Peter uffm Wald sozusagen fast vor der Haustüre, oder Ettenheimmünster, auch nicht weit. Wenn's Dich nach süddeutscheldem Rokoko gelüstet, dann mache ich Dir gerne ein paar Fotos bei Gelegenheit!