Posts by SchortschiBähr

    Beim Schauen der von Riegel gefundenen Notre Dame Videos als Beifang folgendes Video entdeckt: Ist zwar nicht Notre Dame, aber es wird nach mittelalterlichem Vorbild ein Dachstuhl rekonstruiert für die Ruine einer Klosterkirche in der Bretagne. Was für ein formschöner Dachstuhl ohne Mittelstützen. Wie ein umgedrehter Schiffsrumpf. Das erinnert doch sehr an den Dachstuhl der Klosterkirche von Mittelzell auf der Reichenau !


    Melchior_Kurtz, gerne äußere ich konstruktive Kritik für die Verbesserung der 3D Animation.

    Es betrifft die Oberflächenstrukturen, vor allem am Brandenburger Tor. Dieses wirkt mit der jetzigen Struktur gar zu rustikal. Die Oberfläche ist zu körnig strukturiert, es wirkt unruhig und verunklärt die Architektur. In Natura ist es heller und viel ruhiger, gleichmäßiger, ein gelber Sandstein. Zudem wiederholen sich die Strukturen auffällig in den Säulen. Diese zu spiegeln würde die Wiederholungen etwas kaschieren. Es ist ein klassizistisches Gebäude. Das sollte edel, schlicht und erhaben rüberkommen!

    Die Animation des Jungen, vor allem sein Berlinerisch ist klasse. Doch würde ich mir in seinen Bewegungen noch mehr natürliche Flüssigkeit wünschen. Die Künstlichkeit ist ihm noch nicht ganz gewichen.

    Das als erster spontaner Eindruck. Sonst voll Klasse, vor allem auch die feinen Details, wie die Laternen und herunterhängenden Kabeln/Seilen!? ... und Leitungen. Solche Details machen es lebendig. In diesen Sinne noch mehr Alltagszeug in die Szenen einfügen. Vor allem auch die Begrünung Unter den Linden mit üppigen Blumen bestücken, wenn das so in den Zwanzigern war!?

    Danke Dir für Deine Erläuterungen. Na, wenigstens ist die Passage selbst noch erhalten! Das mit der Begrünung sehe ich ähnlich wie Du. Mehr gewollt, als gärtnerisch und ökologisch gekonnt!

    Wieso wurde eigentlich die alte Calwer Passage abgerissen? Diese war doch ein hübsches Kind der Postmoderne, oder!? Habe das Durchschreiten immer als sehr angenehm empfunden. Das da, dieses neue be-"grünte" Glasteil scheint mir eher ein ideologisch aufgeladener Kotzbrocken zu werden.

    ... - ich bin eher entsetzt darüber, wie perfide das System der Verunglimpfung inzwischen aufgestellt ist.

    Darum geht's, das ist des Pudels Kern! Und alles, was damit zusammenhängt und daraus folgt ... !

    (Stichwort: cancel culture und nicht nur das! Es scheint mir noch viel umfassender zu sein!)

    Bisher habe ich auch nichts zum angepassten Neubau "Platzhirsch" gesagt aber dass dieser wohl bei Regen schlecht reagiert zeigt nun seine Fassade... mhmm....naja trocknet ja wieder aber wenn das in der Art Patina hinterlässt siehts schnell unschön aus.

    Das fiel mir auch gerade als erstes auf. Da fehlen auf den Gesimsen Blechverdachungen mit Traufkante zum Abtropfen des Regenwassers. So wird es bald ganz übel aussehen und das hat dann nichts mit echter Patina zu tun. Tja, Gesimse bauen will halt gelernt sein.

    Ansonsten in der Tat vielen Dank für die stimmungsvollen Altstadtfotos. Dresden hat (einen Teil) seiner Altstadt wieder!

    Denkfehler und bissel weiter gedacht: die Kellerreste wurden überbaut. Es wurde nicht angebaut. Der Überbau geschah berührungslos zu den alten Kellerfundamenten. Z.T. mit Punktfundamenten auf Betonpfeilern, die weit unter dem Bodenniveau der Keller gründen. Sprich die Fundamente des neuen Schloßes sind selbsttragend. Die alten Kellerfundamente tragen den Neubau nicht. Die Kellerreste sind archäologische Ausstellungstücke in situ in einem neuen Gebäudekeller. Quizfrage: Wie ist die Rechtslage nun? :cool:

    Aber mal zurück zum Thema: So, wie die Dame im zweiten Video von #1.153 den Nagel eindrischt, wundert es mich, dass sich dieser dabei nicht verbiegt. Es muss sich um einen eigens hierfür gefertigten Nagel handeln.

    Ach, da wurde doch eng vorgebohrt, so hat der Nagel beim Einschlagen eine Führung. Die Zimmerleute lassen doch blutige Laien keine Nägel direkt ins Holz schlagen ...

    Zum Tagesspiegelartikel oben:

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    Als Erinnerung an die friedliche Revolution und als Würdigung des „urdemokratischen Verhaltens der Ostdeutschen“ stelle das Denkmal aber auch Fragen an die Zukunft. „Was traue ich mich, wie bringe ich mich ein, wie tue ich mich mit anderen zusammen?“

    Aha, aha, hört, hört, es wird gefragt, wie bringe ich mich ein!? Ich kenne da eine Gruppe, die sich zur Gestaltung des Denkmals vor gut 3 Jahren engagiert eingebracht hat und mithilfe eines Abmahnungsanwaltes glatt gebügelt wurde. Und gerade Berlin, icke versteh' ma nüscht, "wie tue ich mich mit anderen zusammen"!? Tun sich quer und anders Denkende zusammen, um sich für Grundgesetz und Freiheiten einzusetzen, werden sie brutalst zusammen geknüppelt ... Doppelmoral vom Feinsten klebt an diesem Denkmal! Ne danke, Ick hab kenen Bedarf!

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    Und damit sich niemand unterhalb der Schale einklemmen oder gar verletzen kann, wird rundherum ein engmaschiges Edelstahlnetz hängen. Auch der TÜV ist beim Einheitsdenkmal ständig dabei.

    Nun denn, Schönheit adé. Der Funktionalität und den Sicherheitsbedingungen geopfert. Kann auch symbolisch gesehen werden. Das Volk ist ins Netz gegangen, ...

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    Sorgen bereitet den Verantwortlichen die geplante Freitreppe fürs Flussbad direkt neben dem Einheitsdenkmal. Vor allem wegen des Fahrstuhls (Barrierefreiheit!), der unmittelbar an das historische Gelände angrenzen soll. Wieso nicht auf die andere Seite der Freitreppe mit ihm, Richtung U-Bahn-Eingang? Und wieso müssen die Fahrradständer direkt am Fuß des Sockels platziert werden und die Sicht vom Humboldt-Forum beeinträchtigen?

    Darüber gibt es Streit mit dem Senat für Stadtentwicklung, ein Anwaltsschreiben wurde im Frühjahr verschickt. „Ich halte die aktuellen Planungen für rücksichtslos gegenüber dem Denkmal, hoffe aber immer noch auf eine Lösung für eine bessere Gestaltung des Umfeldes“, sagt Letz.

    Ach ne, man beschwert sich wegen anderer Zu- und Anbauten, bangt um die Wirkung seines wippig, hippigen Monstrums und schert sich dabei einen Dreck, wie denne die Wirkung uff's Bärliner Schloß sein könnte. Ne, icke werd da ken Fuß uff dät Teil setzen, Ehrenwort! :augenrollen::cool:

    Es gibt weitere Musikvideos mit der neuen Wiblinger Orgel. Hier in barocker Registrierung mit einem Bach. Finde man hört sehr schön die feine, schlanke Mensurierung des Mixturen-Plenums. Ein schlanker, silberheller Klang, fein und kristallen und doch weich und einschmeichelnd. Vor Ort direkt gehört ,sicherlich noch eingängiger!



    Hier ein Stück aus der Erbauungszeit der Klosterkirche und aus der Region. Damit lassen sich die feinen Soloregister und Farbstimmen bespielen, ein Charakteristikum der spätbarocken Orgelblüte in Oberschwaben und Bayern/Österreich. Zahlreiche 8 und 4 Fuß-Register lassen farbenreiches Triospiel zu. Schaut, wie der Organist rasch die Manuale wechselt und die Farbstimmen zur Geltung bringt. In den Orgeln der historischen Vorbilder, z.B. jene von Johann Nepomuk Holzhay (siehe Neresheim) ist das ein klangliches Erkennungsmerkmal.



    Hier weitere Einspielungen auf der Winterhalter-Orgel zu Wiblingen:

    https://www.youtube.com/channe…RHq6q1DRolmT99mW-A/videos

    Die ehem. Klosterkirche von Ulm-Wiblingen hat dieses Jahr endlich nach 238 Jahren ihre große Hauptorgel bekommen. Im Mai war Orgelweihe. Bislang mußte man mit einer Chororgel Vorlieb nehmen. Die Orgel auf der Westempore ist ein Instrument der Fa. Winterhalter, 3 Manuale plus Pedal mit insgesamt 54 Registern. Wie mir der Klangeindruck von der Aufnahme hier und einer anderen noch hören läßt, hat sich der Orgelbauer am spätbarocken, süddeutschen Klangideal mit integriertem romantischen Klangduktus (Schwellwerk) orientiert. Das Instrument soll 1,3 Millionen Euro gekostet haben. Das nenne ich mal eine mutige Kulturschöpfung in schwierigen Zeiten!




    Ostwestfale, weißt Du etwas zu diesem Instrument!?

    Sehr seltsam!? Ist hinter der Muschelsteinverkleidung kein Beton- oder Ziegelmauerwerk? Sieht ja aus, also ob die Mauer rein aus Muschelkalkblöcken aufgemauert wäre. Und wieso ganz oben unter der Dachtraufe? Wenn es mit den Tunnelbauten zu tun hat, müßte es doch eher im Fundamentbereich Setzungen geben.

    Ein Zeichen ist es! Jetzt werden allmählich die bösen Folgen sichtbar. Mal sehen, was noch kommt ... !?:cool::unsure::schockiert::daumenunten:

    Hm, wie wäre es denn mit großen Pflanzkübeln und darin Palmen, Oleander oder Orangen. Das würde doch ansehnlich ausschauen. Vorausgesetzt die Pflanzkübel sind aus Holz oder Ton. Diese Kunstinstallationen wirken auf mich so waaaahnsiiiinnig bemüht. Es schreit so nach ich, ich, ich in unserem Jahrhundert, haben wir auch noch was zu sagen... . Aber was eigentlich? Aber wie Jakob schon schrieb, der Fassade tut es keinen Abbruch, weil die was Gehaltvolles zu sagen hat. Ein Farbklecks ist ein Farbklecks ist ein Farbklecks ...

    Berliner Schloss im Regen (Schlüterhof)

    Man könnte meinen Du hättest einen Fotoassistenten dabei gehabt, der Dir nicht nur auf diesem Foto den passenden Vordergrund ins Bild geschoben hat ... :smile::thumbsup: ! Ich würde sagen Kaiserpalast, Deinen AugenBLICK goutieren wir mit noch einem :daumenoben: ... , super hat er 's jemacht! Jedenfalls ganz neue Perspektiven gefunden! Und das Regenwetter wirft nicht so konstrastierende Schlagschatten auf det Janze, auch gut. Gerne noch meeeeehr!!! So lernen wir Fernen das Schlössel umfassend kennen und erkennen sogar jegliche Trennfuge zwischen Sockel und Mauerverputz :lachen: !!!

    @ tegula: Wer lesen kann ist klar im Vorteil: "Quellenverzeichnis (mit herzlichem Dank an K. Weichhaus, welcher der Redaktion diese Information zur Verfügung stellte)"

    ... und dann folgen eine ganze Reihe von Literaturangaben. Mehr gibt's nicht!

    Ach, nach gehöriger Forumsabstinenz meinereits muß ich feststellen, daß hier es wie eh und je abläuft. Herr Tegula ist sich zu fein einmal vom Türmchen seiner Weltsicht herunterzukommen und sich mit unsereins auf dem Boden der Tatsachen und auf Augenhöhe zu begegnen.