Posts by SchortschiBähr

    Danke für den Orgelbeitrag aus Leipzig, Rastrelli und auch für die Erläuterungen unseres ostwestfälischen Orgelbauers.

    Ja, Du hast es ja erläutert, mit den derzeitigen Gestaltungstendenzen. Ich dachte halt die Freipfeifenprospekte wären längst überwunden, das hatten wir ja schon mal, deshalb schrieb ich "total retro"., Aber es ist wie in der Architektur: auch wieder vermehrt Rückgriff auf total Bauhaus in ziglei öden Variationen. Der Orgelbau hat da etwas verspätet offensichtlich mitgezogen.


    Jetzt mal die Frage an Ostwestfale zu Orgeln in Deiner Gegend: in den 80igern, ja schon lange her (damals freilich keine Digitalfotografie) war ich mit einem Orgelfreak bei den historsichen Orgeln von Corvey und Marienmünster. Wir durften spielen. Also mein Freund spielte hauptsächlich und ich blätterte die Noten um und registrierte. Wir waren auf vielen historischen Orgel, Land auf Land ab. Das war eine herrliche Zeit.

    Sag, hast Du vielleicht Bildmaterial von diesen Instrumenten oder links und magst es uns bei Zeit hier einstellen? Das wäre fein.


    Vielleicht scanne ich mal meine alten Dias ein, von all den Orgeln, die ich mal hautnah erleben durfte. Mit Neresheim hatte ich ja diesen Strang hier begonnen.

    Die kleinere Querschifforgel? ist ja noch einigermaßen annehmbar und nach dem Werkprinzip klar entworfen. Aber die große, na ja, in der Tat langweiligst, eine Pfeifenwand. Beiden scheint aber die Minimierung eines Gehäuses bis zurUnsichtbarkeit gemeinsam zu sein. Nur noch Freipfeifenprospekte (mit verstecktem Gehäuse dahinter?). Das ist ja total retro, aber nicht im klassischen Sinne. Können wir froh sein, daß bereits von den späten 70igern und 80igern bis vor wenigen Jahren wunderbare Großinstrumente geschaffen worden sind, die sicher noch lange ihren Dienst tun werden, ohne in Erneuerungsnot zu kommen. Aber wie Du schon mal geschrieben hast, sind zur Zeit die unmittelbaren Nachkriegsorgel, bzw. jene aus den 60igern zum Auswechseln angesagt. Hat das reduzierte Designverständnis mit dem Wechsel der Generationen in den Orgelbaufirmen zu tun!?

    Leute, macht Euch keine so sorgenvollen Gedanken um die Abeitsbedingungen auf der Kuppel bei 8 Grad. Bei diesen Kupferarbeiten sind die Spengler stets schweißtreibend in Bewegung. Eher ist das Problem sich dann nach dem schwitzen nicht zu erkälten, denke ich mir! Vielleicht haben sie ja moderne Funktionskleidung an! Jedenfalls wird's einem da schon warm, allein das Herumklettern auf der Kuppel, hoch und runter, die müssen gut gelenkig sein und vor allem achtsam und behutsam in ihren Bewegungen, damit nichts passeirt und schwindelfrei!!! Bei Sturm ruht die Arbeit selbstverständlich.

    Hm, Seinsheim wird mit der Farbgebung überhaupt nicht einverstanden sein, weil sie die von Schlüter intentierte tektonische Gliederung nicht verstärkt, sondern eher noch verunklärt. Am auffälligsten sei es nur kurz am Risaliten von Portal V verdeutlicht, erstes Bild oben im Beitrag von Maecenas: Die gemauerten und verputzten Ecksäulen des EG verschmelzen optisch total mit der Wandfläche und die Kapitelle hängen auf Abstand betrachtet in der Luft! Überhaupt nicht gut! Solche Verunklärungen sind sicher noch weitere zu finden.


    Aber sonst großes Aufbaukino und ich freue mich sehr. Ein Genuß!


    (Leider ist dieses Weitwinkelobjektiv oder die Bearbeitung des Bildes mit der Totale des Hofes nicht zu gebrauchen. Total gestauchte Proportionen. Sowas kann man doch nicht als Pressefoto veröffentlichen!? Ich hatte ja schon weiter oben dazu gemosert!)

    Durch solche andere User verachtenden Kommentare aber auch nicht! Unser Forum juckt die Schloßarbeiter kein bisschen.

    Kannst ja hier wegklicken! Zwingt dich niemand unseren Austausch und unsere "Sorgen" um die Fertigstellung des größten kulturellen Bauvorhabens aller Zeiten in der BRD mit uns zu teilen. Vor mir aus kannst Du uns mit Deinen sekundären, metaepischen Schimpfkanonaden in Ruhe lassen. Klaro!? :cool::daumenunten::zungeorange:

    20 Bildvergleiche, beginnend mit dem Egidienplatz und dem Pellerhaus:

    "Am 2. Januar 1945 zerstörten britische Bomben die komplette Nürnberger Altstadt. Dabei starben 1850 Menschen, 100.000 verloren ihr zu Hause. Tausende Tonnen Sprengmaterial wurden über der Innenstadt abgeworfen. Die Trümmer der Nürnberger Wahrzeichen werden zum Abbild einer vom Krieg gezeichneten Gesellschaft. Die Fotos des Stadtarchivs Nürnberg zeigen die verheerenden Schäden.

    Die Aufnahme zeigt das Pellerhaus und die Kirche St. Egidien vor 1905."


    Bilder der Zerstörung: Nürnberg vor und nach den Bombenangriffen von 1945 - Nürnberg - nordbayern.de

    Wenn wir schon bei Fragen sind, ... kommt gleich noch eine von mir!


    Heimdall, die im Foyer des großen Risaliten aufgestellten Figuren sind die Originale.


    Meine Frage:

    Rekonstruktion der Portaldurchgänge von Portal II und IV. Portaldurchgang II ist weit fortgeschritten . In IV tut sich so gut wie nichts.

    Laut den Plänen ist/war vorgesehen beide Durchgänge zu rekonstruieren. Damit würden diese mit Portaldurchgang III eine schöne Dreiheit bilden. Vor einiger Zeit hieß es, die Ausschreibungen hätten kein günstiges Angebot gefunden, bzw. keinen Auftragsnehmer. Auch irritierten uns hier die Visus des Fördervereins, die einen modernen Durchgang von IV zeigen. Auf der Seite des Vereins fand ich keine aktuellen Infos dazu. Es wäre ja schade die Portaldurchgänge nur unvollständig und asymmetrisch zu rekonstruieren.

    Wie ist der aktuelle Infostand dazu. Weiß Jemand genaueres?

    Hier auch eine Meldung dazu: https://www.gmx.net/magazine/p…israel-angeboten-34332244


    Darin heißt es aber wieder, der israelischen Sicherheitsfirma seien die Juwelen per email angeboten worden. Diese habe die Mail sofort an die Dresdner Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Sie sei auch mit der Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen im Grünen Gewölbe beauftragt.


    Das heißt zumindest mal, daß ein Teil der Juwelen noch existiert und sie also nicht auseinander genommen worden sind!

    Vor allem weist der Entwurf auf ein, gelinde gesagt, bizarres Verhältnis des Ideengebers zur Natur und insbesondere zu Bäumen hin.
    Ein wieder einmal zwanghafter Versuch Moderne über den Bruch mit sämtlichen Bautraditionen und Sehgewohnheiten zu etablieren.
    Wenn der Blitz in das Metallzeugs einschlägt oder Eisregen und nasser Schnee fällt, war's das eh!


    (Als Skulptur in einem Bauhausviertel ließe ich mir das noch gefallen. Wäre ein Bruch mit den rechteckigen Bauhauskuben)

    @ Neußer, Citoyen hat Dir ja schon auf Deine Frage geantwortet. Auf dem Grundstück am Münsterchor befand sich ein Teil der Baustelleneinrichtung für das Andlausche Haus. Man sieht noch die Betonfundamente für den Kran. Deshalb ist dort alles so wüst. Über eine Gestaltungsabsicht weiß ich nichts. Mir ist auch lieber der Platz bliebe frei und gäbe den Blick auf den Münsterchor frei. Ist doch eh alles drumherum mittelalterlich eng!

    Teil 3


    Weitere Brennpunkte der Stadterneuerung, Ecke Siegesdenkmal. Neubauten, stehen zwar schon länger, aber rechts in die Habsburger Straße hinein wird gerade großzügig erweitert.


    Freiburg


    Standpunkt am neuen Standort des alten Siegesdenkmals für 1871. Die Siegesnike schaut nun in die Kajo rein ... 8)


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    Die neue Straßenbahnhaltestelle, na ja ...


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    Bonusbildchen, der Platz in der Gesamtschau von Westen her


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    Allen Forumsteilnehmern wünsche ich einen motivierten und visionären Jahresübergang , mit viel Schaffenskraft und Gesundheit im neuen Jahr. Wir brauchen Ideen und Lösungen, die wahrhaftig sind. Auf denn!


    Alle Bilder eigene, einfache Handybilder im Vorbeigehen


    Ende

    Teil 2

    Neubau in der Universitätsstraße, Nähe Altes Rathaus. Dafür wurden mittelalterliche Bauten abgerissen, siehe weiter oben im Strang!


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    Bonusbilder Rathaus im Winterlicht


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    Und noch einen Blick auf den Münsterturm


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    Alle Bilder eigene, einfache Handybilder im Vorbeigehen

    Teil 1

    Aktuelle Fotos zu einigen vollendeten Neubautenbrennpunkten in Freiburg, von heute Vormittag:


    "Andlausches Haus" in der Herrenstraße


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    Leider gerade mit kleinem Bauzelt vorne dran. Der Gehweg wird in traditioneller Pflasterlegekunst hergerichtet


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    Das Andlausche hinten herum


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    Ein weiterer Neubau in der Herrenstraße


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    Mit Kunst am Bau


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    Auf der anderen Straßenseite das Andlausche


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    Bonusbilder, hinter dem Andlauschen zum Münster geschaut


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    Weitere Münsterbilder von heute


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    Alle Bilder eigene, einfache Handybilder im Vorbeigehen