Posts by Bautradition

    Schortschibär, Bohnenstange, erbse, Danke für die Tipps, werde es künftig versuchen.


    Was meine Bilder vom Markt 40 betrifft, so muss ich sagen, zeigen diese dasselbe wie die DAF-Bilder, kommen aber an deren Qualität bei weitem nicht ran... verzichte daher auf deren Einstellung.

    Das Haus zu den drei Römern (Markt 40) , ein Neubau, ist von seinen Gerüsten befreit. Es gefällt mir gut, Putz und Gestaltung machen einen sehr "wertigen" Eindruck. Auf der Giebelseite gibt es eine güldene Aufschrift.


    Habe ein paar Bilder gemacht, aber irgendwie kriege ich es nicht hin, die Bilder hier einzustellen. Kann die Funktion nicht finden ... kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben?

    Der Bernauer Nikolausi hat auch unlängst in der "Frankfurt Rundschau" einen Artikel über Kulturbauten in der BRD im Allgemeinen und Berlin im Besonderen hinsichtlich grandioser Steuerverschwendungen verfasst.


    Vieles mag stimmen, aber natürlich kann er sich nicht verkneifen, im letzten Absatz ausgerechnet einen Seitenhieb auf's Berliner Schloss einzubauen - dem derzeit einzig bekannten öffentlichen Kulturbau, der, anders als alle anderen, sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan liegt und darüberhinaus als einziges seine herrliche Barockfassade aus den freiwilligen Spenden der Bürger gebaut bekommt.


    http://www.fr-online.de/leitar…ht,29607566,35077760.html


    Auch hier zeigt sich wieder Bernaus mangelnde Kenntnis der Materie.


    Habe umgehend mit einem entsprechenden Leserbrief gekontert - ob der veröffentlicht werden wird, wird man sehen.

    Auf den Bildern sieht das auch alles ganz nett aus weil die Bezugspunkte fehlen, aber wenn Du es, vom Römer kommend, live vor Dir siehst, weißt du was ich meine. Einfach eine ganze Nummer zu groß!


    Was die inneren Räumlichkeiten betrifft hast Du aber sicher recht, aldilette.

    @Heimdall


    In diesem Punkt hast Du nicht ganz unrecht, aber das komplette Abraeumen der Dresdner Altstadt mitsamt Auslöschung des Grundrisses ist mir in dieser Form aus dem Westen nicht bekannt. In Dresden wollten die Sozialisten, dass am besten nichts mehr an die einstige königliche Residenz und vornehme Kulturstadt erinnert. Es ist ihnen beinahe gelungen. Im Westen hat man zumindest im Zentrum noch die alten Strassenverlaeufe grossteils erhalten, sodass zB in N auch noch einiges in Zukunft einmal wiedergutzumachen moeglich ist. Die Geschichte wollte man nicht so konsequent ausradieren. Da waren die Sozialisten sich besonders perfide Barbaren.

    Einspruch.


    In meiner Heimatstadt Frankfurt am Main wurde nach dem Krieg das gesamte Altstadt-Gassengefüge nebst baulichen Resten der zuvor rund 2000 Fachwerkhäuser einfach gnadenlos abgeräumt und ausgelöscht. Daraufhin wurde alles autogerecht und "modern" bebaut.


    So etwas ging also auch in der BRD und ganz ohne "Sozialisten"!

    Auch wenn das neue Gebäude durchaus besser als der Vorgänger ist, es ist dafür viel zu hoch und massig. Sein Innenhof liegt deutlich über Straßenniveau und der Erker mit seinen verspiegelten Palast der Republik Scheiben ist einfach hässlich. Insgesamt erschlägt es seine Umgebung. Traurig auch, dass auch hier bewusst die Chance vertan wurde, die Vorkriegsbebauung wieder herzustellen. Insgesamt also wieder eine unbefriedigende Lösung an dieser Stelle, der ich maximal 30-40 Jahre gebe, bis die Bagger wieder kommen werden.

    (...) Wie diese Querdenker über Nutzung und Finanzieren denken sah man ja bei der FH,für dessen sinnlosen Erhalt sie ja immer noch (,,kämpfen" Andre Tomzcak). (...)

    Genau. Es geht im Grunde um den Erhalt der FH. Da ist jede Keule Recht, in diesem Fall die Sozialwohnungskeule.


    Warum fragt keiner den Herrn Tomzcak mal, was er den ihm so wichtigen potentiellen Sozialmietern erzählen will, wenn er sein eigentliches Ziel, die olle FH zu retten, erreicht hat?


    Sollen die Sozialmieter dann in seine FH einziehen?


    Schade dass die Zeitungsschreiberlinge ihn dass nicht mal fragen. Sind doch sonst auch nicht so zimperlich.

    Was ich dabei nicht begreife ist, warum man das offenbar unverzichtbare Dachrestaurant nicht in die herrliche Kuppel eingebaut hat? Diese lässt man völlig unnötigerweise zu einem erheblichen Teil leer stehen.


    Nicht auszudenken, was man, abgesehen von dessen innenräumlicher Wirkung, aus diesem großartigen Raum heraus für einen schönen Rundblick gehabt hätte!


    Schade.

    Jedes Mal, wenn ich an dieser Stelle vorbeikomme, wende ich mich mit Grausen. Was da seit 1950 war und was da kommen wird, passt nicht zu einer "Altstadt" (jawohl, so nennt sich dieser Stadteil schließlich immer noch).


    Und was noch viel schlimmer ist: Es gibt m.W. noch Teile des "großen Speichers", jener ursprünglichen Bebauung, die sich auf dem Gelände befand. Hier hätte man weitere Stadt-Heilung betreiben und diese integrieren können.


    Stattdessen, typisch meine Heimatstadt, ideologisch verbrämter architektonischer Müll, mitten in der Stadt, das ganze möglichst autogerecht.


    Und die Presse, allen vorneweg die "Frankfurt Rundschau" entblödet sich nicht, diesen Mist auch noch zu hypen ("reflektierter Umgang mit der Architektur der 50er Jahre"), während sie gleichzeitig immer wieder genüsslich über die Dom-Römerbaustelle herzieht.

    Weiß jemand, warum es am Portal IV so gar nicht weiter geht? Und wie der Stand mit den Roßbändigern ist?

    Es wäre zumindest zu hoffen, dass der Stillstand an der Außenseite von Poral IV bedeutet, dass parallel gerade auf den Innenseiten gearbeitet wird? Die Innenseiten werden ja leider durch die Webcams nicht erfasst :(


    Weiß denn jemand, ob sich an den Innenseiten der Portale II und IV etwas tut - und könnte am Ende sogar Bilder einstellen?

    Wie ich bereits in einem anderen Strang geschrieben habe, auch ich favorisiere ausdrücklich die Rückkehr von Schlossbrunnen, Lustgartenterassen, Standbilder sowie der Kolonnaden. Das ist der letzte Zustand vor der Zerstörung, wie wir Ihn von vielen alten Fotos kennen und der einfach rundum stimmig erscheint.


    Das werden wir aber b.a.w. wohl nicht erleben. Aber es hilft (zumindest mir) folgendes zu bedenken:


    Schlossplatz, Lustgarten und Schlossfreiheit haben nicht immer so ausgesehen wie oben beschrieben.


    Der Schlossplatz war anfangs eine mittelalterliche Reitanlage "Stechbahn", die Schlossfreiheit war mit Häusern bebaut, der Lustgarten zeitweise ein kahler Exerzierplatz.


    Will heißen: Das Berliner Schloss kann auch ohne die sehnlichst zurückgewünschten Zutaten wirken. Das Gebäude war und ist grundsätzlich ein Solitär und seine schiere Größe und die gewaltige Ausdruckskraft seiner einzigartigen Barockfassaden zogen und ziehen ohnehin alle Blicke auf sich, da war und ist es fast egal, was davor, oder daneben steht!


    Nicht zuletzt wegen seiner, auch als Kriegsruine, noch außerordentlichen Ausstrahlung ließ der "Spitzbart" das Schloss mit allem drum und dran ja vernichten - und nicht zuletzt deshalb kommt das Schloss ja mittlerweile "alternativlos" zurück. Und schon jetzt, noch unfertig und eingerüstet und mit Planen verhangen, kann man seine architektonische Dominanz wieder spüren!


    So bin ich einigermaßen entspannt, wenn die Lüscherlompschers ihre Steinwüsten und Bananenschale errichten lassen.


    All dieser Zivilisationsmüll wird nur temporär sein und kann die Strahlkraft des Schlosses nicht verdunkeln!

    Auch ich bin überwältigt, wie die Moderne sich am Kulturforum selbst entlarvt. Nichts, aber auch gar nichts passt zusammen.


    Soll und will ja auch nicht zusammenpassen.


    Die Damen und Herrn "Solitäre" dort reden nicht miteinander und hören sich auch nicht zu.


    Man muss sich nur vorstellen, eines der Raumschiffe aus dem Wettbewerb wäre auf dem Schlossplatz gelandet. Nicht auszudenken. Dann lieber am Kulturforum.


    Schade ist es nur um die in solch unwirtlicher Umgebung präsentierte Kunst von Weltrang!

    Einige Spolien zieren ja auch seit vielen Jahren den U-Bahn Abgang "Dom/Römer". Im Rahmen einer Führung wurde von Herrn Brummermann geäußert, dass auch diese Spolien gerettet würden. Das ist zu begrüßen, nachdem sie im Untergrund jahrelang begrapscht, angerempelt und besudelt werden konnten.

    Mich wundert, dass bisher noch keine Vorbereitungen der Dachabdichtung bzw. Eindeckung zu erkennen sind. Zwar sind die größten Teile der Dächer in Beton ausgeführt sodass das Wasser davon ablaufen kann, aber die restlichen Teile stehen weiterhin offen und es regnet hinein. Ich hätte vermutet, das man doch baldmöglichst einen trockenen Rohbau haben möchte. Weiß jemand den Grund bzw. wann die Dächer geschlossen werden sollen?

    Die Idee mit der Brandwand ist leider typisch für Frankfurt: Dinge, die in einer gewissen Epoche geschaffen wurden gehen per se "nun mal gar nicht". Dann lieber eine abweisende Brandwand ... oh ewige Stadt der Brüche!


    Abgesehen davon gab es übrigens ja noch einen Zustand nach 1945 - soviel ich weiß war das Sockelgeschoss noch vorhanden und wurde wieder aufgestockt ... bis es die Abrissbirne traf um Platz für das TR zu machen.


    Frage: Hat jemand eine Ansicht von dem Zustand nach 1945 bis zur Zerstörung? Welche Fassade hatte das Haus?