Posts by Zellerfelder

    Liebe Stadtbildfreunde,


    wie bereits angekündigt hier nun die Umfrage zur diesjährigen Verleihung des Preises "Bauwerk des Jahres" 2017. Ich habe eure Vorschläge ausgewertet und nun in Form einer Umfrage beigefügt. Jeder von Euch hat eine Stimme.


    Zur Übersicht anbei nochmal eine kurze Info zu den zur Auswahl stehenden Bauten (jeweils mit Bildern):


    1. Dinglingerhaus am Neumarkt in Dresden (Reko)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dinglingerhaus


    2. Triersches Haus am Neumarkt in Dresden (Reko)
    https://www.arstempano.de/dres…cityplugin%5BoCard%5D=276


    3. Eisenzahn 1 in Berlin-Wilmersdorf (Neubau)
    https://eisenzahn1.com/


    4. Palais Holler am Berliner Kurfürstendamm (Neubau)
    http://www.noefer.de/projekte/show/kurfuerstendamm-170


    5. Kronprinzengärten in Berlin-Friedrichswerder (Neubau)
    https://www.neubaukompass.de/n…ronprinzengaerten-berlin/


    6. Klostergärten an der Parochialkirche in Berlin (Neubau)
    https://www.neubaukompass.de/neubau/klostergaerten-berlin/


    7. Weißgerbergasse 34 in Nürnberg (Neubau)
    http://www.architekturbuero-re…6-geiersberg-23-nurnberg/

    Ich denke, dass eine gute Basis zunächst die formelle Bildung eines Ortsverbandes wäre. Man könnte dies idealerweise mit einem Facebook-Auftritt verbinden. Die Initiative zum Wiederaufbau der Essener Altstadt hat auf diese Weise großartige Fortschritte gemacht.
    Diese Seite hätte den Vorteil, dass beispielsweise Ansichten des Gebäudes einem breiteren Publikum zugänglich wären. In unser Forum ist der Anteil zufälliger Besuche ja sicherlich eher gering.

    Hallo Königsbau,


    vielen Dank für deine Mühe. Als Administrator unseres Vereinsauftritts kann ich das bestätigen. Auch wenn ich Facebook noch immer kritisch sehe, so zeigt sich doch, dass die Seite sowohl zur Mitglieder, als auch zur Interessentenakquise hervorragend geeignet ist. Dort bietet sich die Möglichkeit gerade auch für kleine und sehr junge Initiativen schnell zu beachtlicher Größe zu wachsen, da eine eigene Website oftmals (noch) nicht vorhanden ist.


    Die folgende Initiative ist überhaupt erst auf Facebook entstanden:


    https://www.facebook.com/EssenerAltstadt/?fref=ts

    Wieder einmal sammeln wir Vorschläge für unsere Auszeichnung "Gebäude des Jahres". Hierzu bitten wir Euch sehr herzlich um Eure Vorschläge.


    Die Kriterien hierzu wurden bereits im letzten Jahr von Philo genannt:

    Die Auszeichnung soll dem Gebäude im deutschen Staatsgebiet zukommen, das von der Mehrheit der sich mit Vorschlägen beteiligenden Mitglieder als vorbildlich und richtungsweisend bewertet wird, wobei auch auch Vorschläge aus der Facebook-Gemeinschaft berücksichtigt werden können. Es kann sich um eine rekonstruiertes Gebäude handeln, um einen historisierenden Neubau oder auch um ein eher "modern" konzipiertes, aber vorbildliches Bauwerk.

    Bitte jedes Gebäude nur einmal nennen. Gerne mit Bild und/oder Verweis zur Seite der Architekten o.Ä.


    Dieser Strang schließt zum 30. Juni 2017. Danach beginnt die Abstimmung in einem separaten Strang.


    Viele Grüße,

    Schinkel

    Es gibt insgesamt sehr wenige Studien zu diesen Themen. Eine Untersuchung der TU Chemnitz stellt jedoch fest, dass traditionelle Neubauten von allen Neubautypen die höchste Wertstabilität aufweisen. Weiterhin stellt sie fest, dass Schönheit in der Architektur ein objektiver (sic!) Begriff zu sein scheint, der unabhängig von der gesellschaftlichen Gruppe sei. Hier mal ein Zitat:


    Die im Bausektor weit verbreitete These, dass Schönheitsempfinden etwas Individuelles sei und die Bauwirtschaft darauf nicht eingehen könne, weil es keine Mehrheitsmeinung gebe, muss zurückgewiesen werden.

    Ich denke daher, dass diese wissenschaftliche Arbeit auch für unsere Vereinsarbeit relevant ist, denn erstmals wird solch eine Aussage empirisch untermauert. Die Untersuchung macht noch weitere interessante Angaben.



    Quote from Dr. Nicole Küster


    Eine modische Gestaltung erweist sich im Langfristtrend somit als nicht wertstabil.


    Zusammenfassung der Studie: https://www.tu-chemnitz.de/wir…Thiessen_Kuester_2014.pdf


    Gesamte Untersuchung: http://www.qucosa.de/fileadmin…sertation_K%C3%BCster.pdf

    Hallo beisammen,


    Dieser Strang ist als bundesweite Erweiterung des Strangs "Berlin vorher, nachher, heute" gemeint. Hier sollen eindrucksvolle, möglichst perspektivgleiche Gegenüberstellungen städtischer/dörflicher Ansichten gepostet werden, um zu zeigen, wie Krieg und Nachkriegsstädtebau gewütet haben. Mit einem Vergleichsbild sind schließlich viele Situationen viel besser erfassbar.


    Ich hoffe, dieser Strang entwickelt sich gut cheers:)


    Viele Grüße,
    Schinkel

    Bernau bei Berlin, eventuell auch einzelne städtische Bereiche, wie etwa die Umgebung des Berliner Mehringplatzes (früher Belle-Alliance-Platz), die einst als Südende der Friedrichstraße recht mondän war und nach zahlreichen Umbauten von Scharoun etc. ziemlich verlottert ist. Der Kölner Ebertplatz ist vielleicht auch ein Beispiel, welcher üble Vergleiche bereithält, wenngleich die Blockrandstruktur nicht aufgelöst wurde.


    Karlsruhe ist vielleicht insofern interessant, als dass einst recht urbane Stadtteile (besonders im Süden der Stadt) durch den Straßenausbau abgeschnitten wurde und teilweise an Urbanität eingebüßt haben.


    Viele Grüße,
    Schinkel

    In Zusammenarbeit mit der lokalen Initiative hat Stadtbild Deutschland e.V. in einem offenen Brief an die Stadtoberen die Vorzüge einer Rekonstruktion des Rathauses, sowie einer allgemein traditionellen Architektur in der Stadt, dargelegt.


    Hier ist er einzusehen: KLICK (Pdf-Datei)

    Stadtbild Deutschland e.V. ist nun mit einem weiteren Video auf dem vereinseigenen YT-Kanal vertreten. Tilo Bergmann war so freundlich, ein Vorstellungsvideo zu erstellen:


    Eine wirklich bittere Dokumentation. Bei den Abrissszenen des Lehrter und Anhalter Bahnhofs trieb es mir beinahe die Tränen ins Gesicht. Bitter auch, dass Verantwortliche, die derartiges erst möglich machen noch immer in den Verwaltungen sitzen.


    Andererseits aber sollte uns diese Dokumentation Ansporn sein. Wir sind der einzige bundesweite Verein, der sich für Stadtreparatur und Rekonstruktionen einsetzt. Es liegt an uns. Wenn wir weiter wachsen und unsere öffentliche Arbeit verstärken, dann können wir etwas bewirken. Gemeinsam mit den Initiativen vor Ort werden wir das schaffen.


    Für unser Stadtbild. Für unsere Städte.

    :!: Dokumentation "Unsere Städte nach '45" zu Zerstörung und Bausünden :!:


    Morgen (Montag 6.02.) 23.30 Uhr in der ARD


    Eine Dokumentation über die Zerstörung der deutschen Städte nach 1945 und die zahlreichen Bausünden, die mit dem Wiederaufbau entstanden.


    Informationen und Kurzeinblick: https://www.facebook.com/ZweiteZerstoerung/


    Das könnte tatsächlich eine Dokumentation ganz in unserem Sinne sein. Frau Brahms, welche die Dokumentation produziert, hat bereits mit einer ähnlichen Dokumentation über Bremen ein aufrüttelndes Werk in unserem Sinne geschaffen. Ich bin optimistisch, dass es wieder gelingt.




    Hallo beisammen,


    entschuldigt den Einschub, aber ich wurde gerade auf unserer FB-Seite gefragt, ob die Keller bei der Rekonstruktion mitverwendet wurden. Es wäre großartig, wenn hier jemand kurz helfen könnte, denn dieser Strang ist ja mittlerweile recht lang geworden.


    Herzlichen Dank im Voraus,
    Schinkel

    Also beim Kollegienbau II aus Freiburg muss ich doch vehement widersprechen. Von vorn ist der Bau trist, von innen kalt und grau. Und nun muss er auch noch für 70 Millionen (sic!) Euro saniert werden. Für dieses Geld könnte man einiges mehr realisieren. Städtebaulich schneidet er weiterhin die kleinteilige Altstadt zum Rotteckring (=Altstadtring) ab.


    Einzig bei der Materialwahl stimme ich hinsichtlich des Sandsteins definitiv zu.

    Hi Retro79, verehrte Mitdiskutanten,


    die Idee ist, seien wir mal ehrlich, tatsächlich eine der wenigen Möglichkeiten, direkt auf das Baugeschehen Einfluss zu nehmen und in der Tat auch mit relativ geringer Mitgliederzahl umsetzbar. Dennoch stehen einige Schwierigkeiten im Raum:


    - Die Mitgliederzahl selbst ist zweitrangig. Eher bräuchten wir Experten, die sich einerseits in diesem Bereich gut auskennen, andererseits aber auch bereit wären, einige Zeit für dieses Unterfangen aufzuwenden. Diese müssten längerfristig für uns arbeiten und bezahlt werden. Wovon?


    - Unser Verein bekäme alsbald ein Problem mit seiner Einstufung als "gemeinnütziger Verein". Grundsätzlich funktioniert so ein Verfahren durchaus, wie es die Altstadtfreunde Nürnberg vormachen, jedoch müssten wir hier sehr genau und sehr vorsichtig ausloten, was ginge. Ohne spezialisierte Rechtsexperten st das nicht zu machen. Zahlreiche Richtlinien in Bezug auf die Anlagesicherheit der Beitragenden wären weiterhin zu beachten.


    - Es klang sicher bereits an: Für so ein Vorgehen benötigte der Verein tatsächlich eine gesonderte Infrastruktur: Bauplätze müssten gefunden und sondiert werden, Pläne erarbeitet werden und Kosten beziffert werden. Anschließend müsste ein durchführender Architekt gefunden werden und der Bau überwacht werden. Und das, theoretisch zumindest, bundesweit.


    Hmm. Das sind leider einige größere Punkte, wenngleich nicht unüberwindbar. Ich finde deine Idee gut und könnte mir vorstellen, dass sie mittel- bis langfristig wieder ins Gespräch kommen wird. Ich werde sie jedenfalls für unsere Richtungsüberlegungen im Vorstand aufnehmen.


    Mit besten Wünschen,
    Schinkel

    Sicher ein guter Gedanke, mehr und mehr modernistischen Tätigkeiten eigene entgegenzustellen. Jedoch sind wir schlichtweg noch nicht groß genug. Zwar pflegen wir bereits nach Polen, Schweden und Großbritannien Kontakte, doch reicht dies noch nicht aus. Insbesondere zu der von Philo angesprochenen "INTBAU"-Organisation fehlen uns noch weitesgehend die Kontakte.


    Aktuell müssen wir erst mal genug Geld für eine neue Website zusammenbekommen :P