Posts by Kaiser Karl

    Ich bin maßlos begeistert. Sie haben die Technik wirklich raus perfekt zu kolorieren. Sie könnten nach und nach alle prachtvollen Räume kolorieren und es als Bildband herausgeben.

    Die Drap de Or Kammer ist phantastisch geworden. Vielleicht noch eine weitere Ansicht dieses sehr prachtvollen Raumes. Auch das Königinnenzimmer, das sich in der Mitte der Gobelingalerie befand wäre es wert koloriert zu werden.

    Sie machen das wahnsinnig gut.

    ich werde dann 82 sein. Bitte schibt mich auch in den Rittersaal, wenn es soweit ist.

    Was man in den nächsten Jahren mal machen könnte: Dieser 3D Animierte flug durch die Gigantentreppe auf das ganze Schloß ausdehnen, damit man am Computer schon mal die gesamten Räume erleben könnte.

    Den Weißen Saal, der den Krieg (beschädigt) überlebt hatte, wird es in unserer Generation nicht mehr geben. Warum er zusammen mit der Schloßkapelle unter der Kuppel nicht für eine Rekonstruktion vorgesehen wurde, ist unverständlich. Diese beiden benachbarten Säle wären ideal für Konzerte und Ausstellungen gewesen. Die Achse vom Schweizer Saal über der Gigantentreppe bis zur Bildergalerie kann jedoch nach und nach rekonsruiert werden. Die Gigantentreppe und der Schweizer Saal sollten als erstes wiederkommen. Dann der prachvolle Rittersaal.

    Was kurzfristig gemacht werden könnte:

    Neben ein paar guten Fotos in jedem Raum die den Vorkriegszustand zeigen (sofort umsetzbar), könnten mittelfristig Probeachsen vom Boden bis zur Decke in besonderen Räumen rekonstruiert werden, so dass man wenigstens an dieser Stelle (z.B. eine Raumecke) den alten Zustand erleben könnte.

    Schlüter, Eosander, Schinkel, Stüler und wie sie alle hießen, brauchten kein Zeichenprogramm. Er reichte ein Bleistift und ein Blatt Papier und sie konnten damit die schönsten Architekturideen kreieren.

    Wer weiß. Vielleicht wäre der eine oder andere mit einem Zeichenprogramm auch überfordert gewesen und hätten wegen der schlechten Umsetzung der Ideen nie Weltruhm erlangt?

    Danke für diese Augenweide! Was für ein wundervolles Gebäude. Ich bin sprachlos!!

    Es scheint ja sehr gut durch den Krieg gekommen zu sein, wenn es keine Rekonstruktion ist. Das heißt, dass das Innere wohl erhalten und eine Wucht ist!

    Also ich bin sprachlos. Diesen Prachtbau hatte ich damals nicht gesehen, nur eben diesen langen Bau, wo auch Stahlwalzhof oder so über dem Mittelportal stand. Sehr verwirrend. Aber vielen Dank für die Aufklärung! Wenn es euch nicht gäbe würde so mancher dumm sterben.:crying:

    Also wenn das ein Foto ist, hat man das Gebäude sicher rekonstruiert. Aber das hat sich wirklich gelohnt. Damals, als ich über diese Hauptstraße lang fuhr, war nur eine schmucklose Fassade da. Über dem Eingang stand irgendwas von Stahlwalzhof oder so. Aber das muss der Bau gewesen sein. Ich muss mal da hin und das Gebäude anschauen.

    Ja genau den meine Ich. Boh, irre Animation auf dem Bild. Wie sieht er denn heute aus? Hat er noch den prachtvollen Saal?

    Ich war mal vor langer Zeit da. Beeinduckend war er nicht mehr. Eine moderne Nachgriegsfassade, die fast an die Reichskanzlei erinnert. Irre lange monotone Rasterfassade aus Sandstein mit Mittelportal. Schade. Hat jemand Fotos, wie es direkt nach dem Krieg aussah? Vielleicht wäre noch viel zu retten gewesen.

    Auch mal Fotos von alten Elementen des Stallhofes machen. Der soll ja zum Teil den Krieg einigermaßen überstanden haben und noch alte Elemente besitzen.

    Eigentlich war der damaligen Regierung ab 1943 irgendwann klar, dass Deutschland verwüstet wird. Man hätte so viel retten können. Auch die Dresdner Frauenkirche.

    Ab 1945 war dann jedem klar, der in einer noch verschonten Stadt lebte, dass es bald schwere Luftangriffe geben würde. Hätte man z.B. die Fenster der Dresdner Frauenkirche vermauert, wäre das Innere nicht in Brand geraten und sie wäre nicht eingestürzt. Hätte man das besonders bedeutende Berliner Schloss in Brandabschnitte aufgeteilt und einige der Innenwände zu Brandmauern gemacht, was sehr schnell gegangen wäre in dem man die wertvollen Holztüren irgendwo deponiert hätte und die Türen zum Teil zugemauert oder durch Eisentüren ersetzt hätte, dann wäre das Berliner Schloß nie ausgebrannt und selbst Ulbricht hätte es dann nicht gesprengt, wenn ca. 50 % der historischen Innenräume erhalten geblieben wären.

    Die Regierung wollte alles richtig machen: Wenn schon untergehen, dann richtig, mit jedem Mann und jedem Haus.

    Also sagen wir mal so. Aachen war nicht ganz unbeschädigt. Aber man hat sich nach dem Krieg mühe gegeben die Kleinteiligkeit zu erhalten. Leider wurden in den 60ern das Tietz Kaufhaus und auf dem Katschhof das Kaiserzeitliche Verwaltungsgebäude abgerissen.


    Das ist vollkommen richtig. Ich empfinde es auch als Wunder, dass der größte Barockbau nördlich der Alpen wiederauferstanden ist. Hinter dieser Rekonstruktion steckt unendlich viel Arbeit, Forschung, Planung, Auswertung tausender Fotos….


    Wir können mit dem Erreichten wirklich sehr zufrieden sein. Alle Innenrisalite, die Tordurchfahrten, das Eckrondell und die Kuppel sind zusätzliche Geschenke.


    Die Giganentreppe wird ein sehr wichtiger Zugang zum Humboldtforum, weil er die kunstvollen Fassaden nach innen aufnimmt und so den Schock zu denn tristen Museumsräumen etwas abmildert.