Posts by Kaiser Karl

    Warum kann der Stahlhof nicht besichtigt werden Kaiser Karl? Ich möchte dort auch mal gerne rein.

    Keine Ahnung. Egal wann wir da waren, die Türen sind immer verschlossen. Vielleicht steht das Gebäude leer und sucht einen neuen Investoren.

    Ist ja schon erstaunlich, dass da noch kein Architekt der Moderne seinen Stempel in Form von einem Glaskubus der in die Fassade geschnitten ist oder eines Keils, der das historischen Gemäuer durchbricht.

    Da wir auch vor ein paar Tagen in Düsseldorf waren, habe ich ein paar schöne Fotos geschossen.

    Anfangen möchte ich nicht mit dem wunderschönen Stahlhof, der leider immer noch nicht zu besichtigen ist, sondern mit dieser von außen relativ unscheinbaren Kirche inmitten der hässlichsten Alptraumstadtgestaltung, die die Neuzeit aufbringen konnte. Ich wollte auch davon ein Foto machen, doch streikte die Handykamera.

    Aber von innen klappte es:






    Auf dem Weg zum Rhein kamen wir an diesem romantischen Gründerzeitler vorbei:


    Dann erschien ein gewaltiges Schloss. Ein riesiger Prachtbau geschmückt mit den Namen zahlreicher Berühmtheiten aus Kunst und Architektur. Daher sah es aus wie ein Museum. Da jedoch alle Eingänge verrammelt waren und auch die vorgelagerte Grünanlage wohl schon länger als Mülldeponie und Sperrmüllabladeplatz genutzt wurde nehmen wir an, dass dieser Prachtbau zur Zeit leer steht und wahrscheinlich wohl verkauft wird. Hoffentlich findet sich ein Käufer, damit dieses Kleinod der Architektur vor dem Verfall gerettet wird.




    Zuletzt sind wir auf den Schloßturm gestiegen, dem im Laufe der Zeit das Schloß abhanden gekommen ist. Oben befindet sich ein Cafe mit wundervollem Ausblick:

    Hallo zusammen,

    wir waren vor ein paar Tagen in Rheinsberg und haben das kleine Städtchen etwas angeschaut. Friedrich II soll ja hier auch irgendwo ein Schloß gehabt haben, was wir trotz mehrmaligen Nachfragens nicht fanden. Aber dafür haben wir etwas anderes gefunden und zwar etwas sehr Bekömmliches und Aufwärmendes.

    Direkt vor dem Palais von Underberg haben wir dann auch einige Unnderbergs *hicks* getruunken. Fazit: Man kann sich drann gewöhnen drink:)










    Hier das Rathaus, was gerade in die modernistische Zeit katapultiert wird. Auf den Visualisierungen sieht es sehr gruselig aus. Mit viel Stahl und Glas.




    Zu guterletzt haben wir noch ein Auge in die Kathedrale geworfen:

    Sie stammt noch aus dem Mittelalter

    Das finde ich großartig, dass dieses Forum schon auf fast 20 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Den 20. Forumsgeburtstag müsste man feiern! :applaus::koenig:cclap:):harfe::trommeln:


    Einige Teilnehmer merken sicher auch an sich, wie die Zeit vergeht, wie auch ich! :opa:

    Guten Morgen,

    bevor ich dieses Forum jetzt nicht mehr erreichen kann noch eine kleine Frage:


    Ich muss wegen dem neuen Host meine E-Mail Adresse ändern. Mein E-Mail Anbieter ist ok.de


    Ich habe dem Kundenservice auch schon geschrieben, wie ich meine E-Mail Adresse ändern kann, weil sich der Host nun auch ändert.


    Dann muss ich alle Ordner kopieren. Wie geht das am einfachsten? Ich klicke mit rechts auf den entsprechenden Ordner und drücke dann Srg und C. Dann in dem neuen Nutzerkonto drücke ich oben in die noch leere Seite strg und v. Und so mache ich es mit allen Ordnern?

    Zum Schluss drücke ich dann speichern. Oder muss man das nicht?

    Viele Grüße

    Was für ein wundervoller Konzertsaal.

    Warum wird der nicht rekonstruiert?

    Die Berliner Philharmoniker haben doch seit den 50ern nur dieses unschöne Provisorium. Es scheint so, als hätten sie sich daran gewöhnt.

    Wie anspruchslos kann man sein? Seltsam.

    Ich denke es liegt in erster Lienie an schlechtem Geschmack und kulturellem Desinteresse. Alles was alt ist, ist ein Zeichen für Armut. Wer es sich leisten kann reißt das Alte ab und baut sich was Neues hin. Mit viel Eigenleistung, angespornt von der ständig ausgestrahlten Baumarktwerbung, Fenster und Türen Dachrinnen und Putze gibt es ja alles in Massenfertigung in den Baumärkten zu kaufen. Also wird dieses Angebot genutzt und ruckzuck steht da ein neues gut gedämmtes völlig austauschbares Baumarkthaus. Der Nachbar, der noch in einem Fachwerkhaus wohnt, wird mitleidig belächelt weil er wohl zu wenig Geld für einen Neubau hat. Dann noch ein SUV vor dem Haus und das Klischee ist bedient.

    Ich habe noch ein Foto gefunden, was ich hier teilen möchte.

    ca. einen Kilometer von dem obigen Fachwerkhaus in Muckenschopf entfernt befindet sich das Dorf Scherzheim. Dort habe ich auch rein zufällig ein altes Fachwerkhaus fotografiert, was auch sehr ursprünglich aussah. Die Scheune war bereits abgerissen und dort ein typisches Einfamilienhaus errichtet worden. Das hatte mich dazu gebracht, das alte Fachwerkhaus nochmal zu fotografieren. Und tatsächlich - etwas später war das historische Haus verschwunden.


    Vor dem Abriss:


    und nach der "Bereinigung" des Grundstücks. Die Plastikgartenzwerge fehlen noch und der typisch deutsche Dorfcharakter stimmt.

    Als ich durch die zum Teil leider nicht mehr so malerischen Dörfer im Rastatter Umland fuhr, bemerkte ich, dass wieder ein Fachwerkhaus aus dem frühen 18. Jhd. abgerissen wurde. Seit 1990 sind es mindesten schon 30 historische Fachwerkhäuser, die von den Besitzern einfach abgerissen wurden und der Trend setzt sich scheinbar fort.

    Der Trick ist immer derselbe:

    Erst wird die Scheune abgerissen oder völlig unpassend ausgebaut und ein 08/15 Wohnhaus hingeklotzt. Dann wird das vorgelagerte Fachwerkhaus sich selbst überlassen. Fehlende Dachpfannen sind dabei sehr erwünscht, beschleunigen sie doch den Verfall. Schließlich darf dann das Haus abgerissen werden.

    Viele Dörfer haben es mit dieser Methode geschafft, sich von einem malerischen Dorfcharakter zu eiem völlig langweiligen Aussehen zu wandeln.


    Historisches Fachwerkhaus Hanauerstraße in Muckenschopf

    Vor dem Abriss:



    heute:


    Der Entwurf ist eine Katastrophe. Grauenvoll, das schöne Portal völlig entstellend. Er wirkt genauso zerstörend, wie die Wippe vor dem Schloß. Das ist ja auch beabsichtigt. Eine Teilrekonstruktion des vorderen Anhalterbahnhofs wäre durchaus möglich, aber ist halt nicht gewollt. Der kleine Rest muss durch die moderne Architektur nun so entstellt werden, dass er wie ein Fremdkörper wirkt.

    Besser wäre es wenn die Fläche unbebaut bleiben würde, bis eines fernen Tages vielleicht wirklich eine Teilrekonstruktion möglich wäre.

    Oh, dann habe ich es wohl missinterpretiert. Auf dem Bild oben wirkte es anders.

    Gut, aber so wie es auf dem Foto zu sehen ist, wäre es auch in Ordnung. Es wirkt sehr wertig und edel. Hoffentlich kann die Turmspitze bald aufgesetzt werden.

    Der Turm war einst wunderschön und wird eines Tages wieder so wie vor dem Krieg aussehen. Auch die so elegant geschwungene Kupferhaube mit der für Kirchen sehr kuriosen Wetterfahne bestehend aus einem kleinen Elefanten (links) und drei palmenartigen Bäumen (rechts) welche mittig von einer Sonne überstrahlt werden, muss so schnell wie möglich rekonstruiert werden.

    Eine Frage noch zu Palais Pringsheim in der Wilhelmstraße 67

    Dieses Palais war ja wirklich außergewöhnlich schön. Zu schade, dass es nicht mehr existiert. Es war bestimmt nur leicht beschädigt und somit wiederaufbaufähig.

    Leider gibt es keine weiteren Innenaufnahmen als diese hier gezeigte.



    Wenn man versucht den Raum im Grundriß zu finden, ist es nicht möglich. Das Fenster was hinten zu sehen ist, ist kein Rundbogenfenster. Somit entfällt das Vorderhaus. Auch findet man keinen Raum im Grundriß, der zu dem Innenfoto passen würde. Ist das wirklich ein Foto von diesem Palais?

    Gibt es vielleicht noch mehr Fotos vom Inneren?

    Hier ist der Grundriß:

    Besten Dank Holsteiner,

    um es mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu öffnen muss man es erst mal abspeichern. Das habe ich nun getan. Die Bilddatei ist 84 kB groß. Beim Vergrößern ist es sofort pixelig und unscharf.

    Aber egal Ich sehe das Bild ja auch so und es ist sehr interessant.