Posts by RaHaHe

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!

    Dann gehöre ich hier wohl zu einer Minderheit. Ich bin Architekt.
    Und es gibt genügend Kolleginnen und Kollegen, die viele Punkte hier unterschreiben würden.
    Mich interessiert es dennoch, ob Herr Hinrichs baukulturelle und städtebauliche Worthülsen nur nachplappert und eigentlich keine echte eigene Haltung besitzt oder ob er durch Ausbildung und Studium indoktriniert wurde und Argumenten demnach nicht zugänglich ist.

    Noch Luft nach oben oder oben nur Luft?


    Der Mann war auch für das City-Center, welches uns dankenswerterweise erspart geblieben ist - vorläufig. Er ist ein Journalist. Er will berichten. Dafür braucht er visualisierte Visionen. "Arschitekten" bieten sie ihm. Er kann dann seinen Senf dazu geben. Es bringt Auflage, je mehr Leute er in Rage versetzen kann.


    So durchschaubar. Welchen Schwerpunkt hat dieser Journalist eigentlich? Ist er bewandert in Sachen Stadtplanung und Architektur?

    Als ich neulich an diesem Schild entlang kam, musste ich mich ärgern!


    Ja, ich gebe zu: Ich bin ein Phantast! Ich gebe mich der Phantasie hin, dass der (menschliche und sachliche) Maßstab eines Tages wieder zum Maß der Dinge wird.


    Und daraus wächst die Überzeugung, dass in der Bremer Innenstadt die weitaus meisten Gebäude der Nachkriegszeit ein bis drei Geschosse zu hoch errichtet wurden - Tendenz steigend. Zu hoch? Ja, im Verhältnis zur Straßenbreite und den Gebäudehöhen der "Wirkungsnachbarschaft!.


    Eigentlich müsste man die Gebäudehöhen auf Maß trimmen, rasieren, mähen!
    Dann käme auch mehr Sonne in die Straßen! Licht, welches die Aufenthaltsqualität steigert und die Attraktivität der Innenstadt.


    Aber unsere Frau Reuther - das Nummerngirl der Bremer Immobilienbranche - und der Rest der Bande pochen ja nur beim Kleinen Mann auf (Bau-)Recht und (Bau-)Ordnung. Investoren dürfen alles!

    Vielen Dank, lieber Pagentorn.


    An sich werfen die Leserbriefe die wichtigsten Punkte auf den Plan: Die Stadt als öffentliches Interesse, als öffentliche Angelegenheit/Sache - eben als Res Publica! Sie wird ad absurdum geführt, durch Gutsherrenart, Geheimniskrämerei und der Durchsetzungskraft eines Geldadels gegenüber geltendem Recht. Ein gültiger Bebauungsplan, der die Grundzüge der Planungen festlegt, soll hier den Renditebestrebungen weniger untergeordnet werden. Der ach so sozial-und-demokratische Senat wieder einmal als Totengräber bürgerschaftlichen Interesses!


    Was ich mich frage:


    Wieso werden derlei "spektakuläre" Vorhaben stets in der Altstadt geplant? Warum nicht an Stellen, die dafür prädestiniert sind? Nein! Dort, wo man mal könnte - wie in der Überseestadt - entscheidet man sich dann für gebaute Monotonie und ordnet sich dieser unter. In der Altstadt aber, dort, wo Rücksicht gefragt ist, verweigert man sich ihr. Das will nicht in meinen Kopf!

    Es übertrift meine schlimmsten Erwartungen.
    Es gilt hierzu schnellstens Anstrengungen zu unternehmen, die letztlich auch zu einem Volksbegehren "Altstadtgestaltung" führen muss.
    Bremen darf such von solchen Investoren nichts diktieren lassen.


    Herr Nesemann sollte sich meiner Ansicht nach.....
    Erst entfernt er die "Bürgerbank" von den Menschen vor Ort und schickt sie an die Uni und dann verhökert er das Gelände an solche Menschen.
    Am Ende wird die alte Sparkasse dasselbe traurige Dasein fristen, wie das Gewerbehaus. Puppenhausähnliche Kulisse vor unmaßstäblichem Hintergrund.


    Widerstand wird hier zwingend breit aufgestellt werden müssen!
    Forken heraus!

    Wenn die Begrifflichkeit "toben" an kleine Kinder erinnert, dann ist sie auch richtig empfangen worden.


    Vollkommen unreflektiert und auf sich selbst fokussiert. Dabei laut! Rücksichtslos - ohne Blick nach links und rechts. Manchmal geradezu entfesselt! Die Umwelt und Mitmenschen störend! Trotz wiederholter Ermahnung nicht in der Lage, sich zu fangen und zur Räson zu kommen!


    So toben meine Kinder gerne durchs Haus und so planen manche Architekten ihre Werke. Ja, doch, die Begrifflichkeit erscheint (zumindest mir) für manchen Architekten durchaus passend. Unfreiwillig komisch, aber passend.


    Aber die Fragestellung finde ich spannend!
    Vielleicht wird diese Begrifflichkeit auf andere nicht angewendet, weil deren Werke nicht von so nachhaltiger Wirkung auf die Umwelt sind? Weil sie abgeschaltet werden können (TV), nicht aufgesucht (Theater, Museum) oder schlicht nur im Privaten oder für das Private entstehen (Tischler)? Ein Schauspieler muss nach Drehbuch agieren. Der hat wenig Spielraum, zu toben. Aber vielleicht der Regisseur oder Dramaturg? Das behalte ich mal im Auge!


    Vielen Dank für die lobende Anmerkung. Darüber freue ich mich.

    Ich finde auch, dass diese "Überseeinsel" eine gute Chance hat, sich vom Einheitsbrei abzuheben und dass der Investor hier auch wirklich anders an die Sache herangeht.

    Ich muss sagen, dass ich regelrecht "Angst" habe, vor dem, was uns Daniel Libeskind da bescheren könnte. Gleichzeitig bin ich in froher Erwartung und weiß doch, dass man es mir eh nicht recht machen kann.


    Warum eigentlich nicht?


    Ich habe in Bild von (der Bremer) Altstadt im Kopf. Ein in den Augen vieler Zeitgenossen unzeitgemäßes Bild. In diesem Bild spielen die Kirchtürme die Hauptrolle. Alle anderen Gebäude ordnen sich unter. Größe und Besonderheit, sollen auch nur wichtige Gebäude ausdrücken dürfen - wie das Rathaus oder die Handelskammer. Andere Repräsentanzen.
    Der Rest hält sich vornehm, aber durchaus detailreich gestaltet, zurück.


    Es beherrschen die klassischen Materialien der Altstadt die Fassaden und Dächer. Alles ist auf Langsamkeit und Erlebbarkeit ausgerichtet. Stadt als sensorisches Erlebnis.


    Jeder Komparse, der sich erdreistet, seine Aufgabe auszudehnen und den Hauptdarstellern die Show zu stehlen, ist fehl am Platz. Und das ist auch in der Architektur so.


    Dann verlässt man die Altstadt und den Ringen eines Baumes gleich, kann man an den Quartieren die Zeit ihrer Entstehung ablesen: Am Straßenbild und an den Fassaden. Auch hier wieder Hauptdarsteller und Komparsen, nebst Statisten und Kulissen. Hier sind es dann meistens Bahnhöfe, Museen, Theater, Gerichtsgebäude, Schulgebäude und Ämter, die Plätzen und Straßen Gesicht geben.


    Ganz neue Quartiere dürfen auch ganz neu aussehen. Architekten toben sich aus. Es geht auch hoch hinaus. Dort, wo es sein kann und darf.


    Wichtig ist aber immer, dass die Maßstäblichkeit eingehalten wird.


    Das ist MEIN Bild. Und jede Planung, die diesem Bild entgegensteht, was heute meistens der Fall ist, kann es mir auch nicht recht machen. So blicke ich sehnsüchtig nach Frankfurt am Main und nach Lübeck, nach Dresden und Potsdam und seufze!

    Ja, und es hat nur am Willen gelegen! Man wollte eben einfach nicht und man will nach wie vor nicht - um sich ja keinen Fehler einzugestehen! Dabei haben die großen Fehler die gemacht, die längst unter der Erde sind oder bereits auf dem Wege dorthin!


    Warum nur am Willen? Wenn man sich das wesentlich finanzschwächere Polen nach 45 ansieht, so haben sie dort so vieles wieder errichtet... Nicht überall aber doch in wichtigen Städten!


    Wie gesagt - hier WOLLTE man nicht. Bremen wollte modern sein! Ist aber auch dabei auf halben Wege verreckt!

    Irgendwie war und ist Bremen doch wie eine kleine DDR!


    Historische Kirchenbauten, wenn möglich, zu Gunsten des Modernen entfernen!
    Privatwirtschaftliche Tätigkeiten nach Kräften behindern!
    Mangel und Stillstand erzeugen!


    Man fragte sich jüngst, wie es sein, konnte, dass Leipzig Bremen hinter sich lassen konnte. Die Erklärung ist leicht: Dort wurde der real existierende Sozialismus beendet! Hier wartet man noch darauf!


    Zu politisch! Entschuldigen Sie bitte! Manchmal werde ich einfach sarkastisch!

    Was stelle ich mir an Rekonstruktionen in der Bremer Innenstadt vor - und welche Nutzung wäre vorstellbar/hielte ich für vertretbar?


    An unangefochten erster Stelle: St. Ansgarii.
    Doch was soll man mit einem Kirchenbau dieser Größe - ohne in der Nachbarschaft wohnender Gemeinde tun? Dazu in unchristlichen Zeiten?!


    Nun, man könnte (nicht ganz ernst gemeint) mit den Katholiken tauschen: Der Vatikan bezahlt die Reko von Ansgarii und erhält dann im Tausch den Dom (samt Domschatz) zurück! Bremen wird ein kleines Erzbistum und von der Kanzel St. Ansgarii wird wieder im Geiste der Reformation gepredigt. DAS wäre mal eine Rekonstruktion!


    Realistischer: St. Ansgarii wird nur als ein das Alte zitierender Neubau errichtet. Porta-Sandstein gibt es sowieso nicht mehr! Im Saal können Versammlungen, Staatsakte, Konzerte, Vorträge, Tagungen stattfinden, in den Turmgeschossen werden exklusive Hotelzimmer und vielleicht Seminarräume eingerichtet (sofern man mit dem vorbeugenden Brandschutz der Feuerwehr Einigkeit erzielen kann).
    Der "Kirchenbau" würde so Teil eines neuen Tagungshotels, dessen übriger Teil - fußläufig erreichbar - auf dem Geländes heutigen Kaufhof-Klotzes errichtet wird. Eventuell hinter der Fassade des NDL-Gebäudes?!


    Das Essighaus - natürlich! Auch zur Not in der von Jacobs geplanten Variante. Es würde uns bei der Verwirklichung anderer Rekos helfen, hier ein solches Beispiel zu haben. Allerdings sollte angestrebt werden, weitere bedeutende Fassaden der Langenstraße zu errichten oder zu zitieren.


    Das Kornhaus! Klar. Gerne als exklusives Hotel. Touristen würden sich sicherlich dafür begeistern können.


    Vielleicht der Aussichtsturm im Bürgerpark?! Oder das Technikum in der Neustadt? Die hinzugewonnenen Räumlichkeiten kann man sicher gut gebrauchen!


    Das südliche Seitenschiff von St. Stephani?! Hier könnten Räumlichkeiten für Kunst und Kultur integriert werden oder - ganz profan - kirchlich getragene Studentenzimmer!


    Viel mehr wüsste ich nicht zu rekonstruieren, wenngleich ich mich nach dem malerischen Stephaniviertel oder dem einstigen Glanz der Bahnhofsvorstadt mit seinen prächtigen Hotels verzehre - ohne sie je erlebt zu haben!


    Wohl aber wüsste ich etliche Gebäude, die schöneren weichen müssten. Deren Liste wäre nicht gerade kurz!
    Gleichfalls lang wäre die Liste der Gebäude, die ich dringend unter Schutz stellen würde, ehe sie gierige Investoren in Betongold zu verwandeln suchen!

    Die Modernisten (nicht die Moderne) sind ein Gegner, mit dem wir nicht auf Augenhöhe stehen. Insofern werden wir scheitern, wenn wir nicht flexibel sind.
    Sie sitzen am längeren Hebel und haben (noch!) die Argumente der zeitgenössischen Götter auf ihrer Seite: Geld! Aber das lässt sich noch aussitzen und bekämpfen. Schönes Bauen wird schon noch wieder erschwinglich!


    Wenn wir aber bei jedem neuen Bauvorhaben mit Rekonstruktionsvorschlägen oder -forderungen aufwarten, dann wird es immer heißen "diese Spinner mal wieder".


    Wenn wir aber punktuelle Stadtbildreparaturen fordern und uns des Vorwurfs der Naivität erwehren können, indem wir zeitgemäße Nutzungsvorschläge machen und Verkaufsargumente bringen (Stichwort: Marktpsychologie), dann können wir kleine Erfolge feiern. Schlagen diese dann ein, kann es weitergehen.


    Frankfurt KANN in diesem Fall ein Glücksbringer sein! Wenn dort in vier bis fünf Jahren eine mittelfristige Bilanz gezogen wird und das Projekt erfolgreich war, dann haben wir beste Argumente.
    Zudem bringt Herr Zech selbst die Kleinteiligkeit auf die Agenda! Er hat die Zeichen der Zeit wohl erkannt: Man kann die Einkaufzentren auf der grünen Wiese nicht auf deren Feld schlagen! Die Stadt hat eine eigene Strahlkraft!


    Nebenbei sei einmal auf das Designer Outlet Berlin verwiesen: Schaut es Euch mal an. Zwar wird dort in ungekonntester Weise versucht, "Altstadt" zu imitieren, aber es WIRD versucht! Insofern in dies der Beweis dafür, dass klassische Stadtbilder (Kleinteiligkeit, Winkeligkeit) auch zeitgenössischen "Verkäufern" ein Verkaufsargument sind und dass nicht jeder erfolgreiche Handel unter Dach erfolgen muss!
    Wenn also Einkaufszentren Stadt imitieren, kann Stadt so falsch nicht sein! Auf diesem Feld kann die echte Altstadt nur gewinnen!

    In der Tat gab es im Hafenbereich schmerzhafte Verluste eindrucksvoller Architektur.


    Dennoch:


    Ich denke, die Überseestadt sollte man der Moderne überlassen! Schon, damit man sich nicht unglaubwürdig macht (und als ein weiteres abschreckendes Beispiel?)


    Umso kräftiger kann dadurch die Argumentation pro Altstadt werden: Nach dem Motto: Tobt Euch in der Überseestadt aus, aber hegt, pflegt und repariert die Altstadt in Material und Maßstäblichkeit! Das wäre auch historisch korrekt!


    Die Altstadt ist die Altstadt! Ihr gebührt eine besondere Sanftheit im Umgang unter Beachtung, Wahrung und Wiederherstellung ihres Charakters! Ein Stückweit gilt dies auch für die Alte Neustadt und die Bahnhofsvorstadt - gleichsam dem Viertel und dem vorderen Schwachhausen!


    Dem Hafengebiet aber, welches ohnehin kein (halbwegs) geschlossenes Ensemble mehr bildet, sollte aber eine weitgehende Freiheit erhalten bleiben. Eine Freiheit, die taugt, dort einen eigenen Charakter zu entwickeln und dem Menschen die Wahlfreiheit zu geben!

    Habt Ihr es erkannt? Im Hintergrund der Denkmalenthüllung?
    Da steht es noch, das "kleine Palatium".


    Wer es noch nicht kennt (ich denke, Ihr kennt es alle) - der sehe es sich mal bei Wikipedia an. Diese Türmchen (getarnte Kamine) - herrlich. So ein schöner Bau. Ich sehe in ihm immer wieder ein kleines Vorbild für den Bau einer Moschee mit bremisch-norddeutschem Akzent! ;-)


    Gerne mit der Funktion eines Dampfmaschinenhauses, wie etwa in der Neustädter Havelbucht - denn in Bremen gibt es ja selbst auf der Höhe des Altstädtischen Dünenrückens das eine oder andere abzupumpen (insofern anders als bei dem Bau im maursichen Stil in Potsdam, der ja Wasser hochpumpen sollte) - aber bitte nicht mit der angesprochenen religiösen Zweckbestimmung. (Dafür reicht der Bau in Gröpelingen, der ja in großer Nähe zum Standort der ehemaligen Dorfkirche St. Nikolai gelegen ist, vollkommen aus. Das 'nordische Rom' sollte sich des traurigen Schicksals des 'zweiten Roms' immer bewußt sein, finde ich...

    Nicht zur Errichtung in der Altstadt!!!


    Aber: Gerade die Moschee in Gröpelingen, dieser unarchitektonische Schuhkarton mit umgedrehter Salatschüssel auf dem Flachdach, oder auch die projektierte in Hemelingen, könnte etwas kulturelles Entgegenkommen auf der baulichen Schiene gut vertragen. Das wäre dem Islam auch nicht fremd. Schließlich sind Moscheen regional eigentlich sehr unterschiedlich (gewesen): Eine osmanische Moschee lässt sich sehr gut von einer maghrebinischen unterscheiden - oder von einer ghanaischen.


    Das taten und tun die Juden bei Synagogen ja auch. Hülfe vielleicht bei der Akzeptanz?!


    Naja, wäre ein anderer Strang!

    Habt Ihr es erkannt? Im Hintergrund der Denkmalenthüllung?
    Da steht es noch, das "kleine Palatium".


    Wer es noch nicht kennt (ich denke, Ihr kennt es alle) - der sehe es sich mal bei Wikipedia an. Diese Türmchen (getarnte Kamine) - herrlich. So ein schöner Bau. Ich sehe in ihm immer wieder ein kleines Vorbild für den Bau einer Moschee mit bremisch-norddeutschem Akzent! ;-)

    Rendite, Rendite, Rendite!


    Es ist doch so, dass wohl kaum mehr ein Gebäude, welches den Eigentümer durch Kauf wechselt, bleiben wird, wie es mal war.
    Zu hoch ist der Kaufpreis, als dass man sich als Kaufmann nicht genötigt sähe, ein zwei Etagen aufzustocken oder gar in Gänze neu zu bauen, um die Immobilie besser "verwerten" zu können.


    Und nur wenn der Denkmalschutz seine Hand über ein Gebäude ausgebreitet hat, KANN sich etwas altes erhalten. Leider ist auch der Denkmalschutz keine Bestandsgarantie und zu biegsam ist der Denkmalschutz im Wind und zu willkürlich seine Bewertung von Gebäuden.


    Gilt der Denkmalschutz, dann ist dieser aber zu isoliert und schafft teilweise bedauerliche und lächerliche Denkmalsinseln. Siehe das Gewerbehaus, den "Knurrhahn", Suding & Soeken...oder auch die Sparkasse am Brill...


    Leider sind die geschlossenen Denkmalbereich in Bremen heute darum räumlich oft unverbunden und im Einzelnen zu klein.

    Heute wäre man unendlich glücklich, würde die "Eintönigkeit" der Feldstraße für Neubaugebiete in Bremen Pate stehen.
    Gegenwärtig schaudert es einen, wenn man die weitaus meisten zeitgenössischen Wohngebäude ansieht.