Posts by Gmünder

    Hoffentlich kommt für den Wiederaufbau keiner auf die Idee, moderne Teile an die Kathedrale dranzuklatschten, um mit "spannenden Brüchen" die Dramatik des Brandes festzuhalten.

    Sollte man das Zerstörte originalgetreu wieder aufbauen wollen, müsste doch eigentlich ein deutlich hörbarer Aufschrei der Empörung quer durch die deutsche Architektenriege gehen . . . bin mal gespannt, ob man sich hier auch traut, nach dem Motto "was weg ist, ist weg, bitte kein Disneyland!" zu argumentieren


    Die Gestaltung des Lustgartens finde ich verbesserungswürdig. Auch wenn sie sich an den Plänen Schinkels orientiert. Die Wege sind zu schmal. Es fehlen Ziersträucher und -Büsche. Außerdem richtige Bänke. Das Denkmal von FWIII fehlt schmerzlich. Der Brunnen ist für die Größe des Platzes zu klein und gestalterisch zu zurückhaltend. Man hätte besser die Granitschale in die Mitte gestellt. Am besten hätte man natürlich die Gestaltung von Heinrich Strack rekonstruiert, mit dem Reiterdenkmal von Albert Wolff versteht sich . . .

    Das neue Berliner Extrablatt ist erschienen.
    berliner-schloss.de/wp-content…att_Ausgabe-91_gesamt.pdf

    Eine sehr wohltuende und wohl formulierte Aussage, wie ich finde:


    "Erst wenn die Königlichen Gartenterrassen mit ihrem reichenund glänzend belegten original erhaltenen Skulpturenschmuck wiederhergestellt worden sind und dergewaltige Schlossplatz seinen erhaltenen Neptunbrunnen und diebeiden Schmuckanlagen, die diesen Brunnen einst rahmten, zurückerhält, wird das in angemessenere Weise vollendet, was man zurZeit mit unglaublichen Aufwand sominutiös und zu Recht vielbeachtet rekonstruiert." Dr. Ing. Klaus-Henning von Krosigkwar viele Jahre Landesgartendenkmalpfleger von Berlin .

    SchortschiBähr und Villa1895 haben uns hier ja schon mit phantastischen Bildern und Informationen versorgt. Dennoch nutze ich die Gelegenheit, eine Auswahl meiner Bilder vom vergangenen Samstag hier zu zeigen.


    Ähnlich wie Tübingen mit dem Kloster Bebenhausen, liegen auch Schwäbisch Hall und das Kloster Großcomburg sehr nah beieinander und bieten eine hervorragende Möglichkeit, in einem erfüllenden Tagesausflug besucht zu werden.


    Zum Kloster Großcomburg haben die o.g. Herren schon viel gezeigt und geschrieben, nichtsdestotrotz hier nochmal der Verweis auf Wikipedia, für die, die sich mehr in das Thema vertiefen wollen:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Comburg


    Die Klosteranlage wird von einer Ringmauer mit Wehrtürmen umschlossen, die der Anlage einen burgartigen Charakter verleiht.




    Das Tor, durch das man die Anlage betritt, zeigt einen Löwenkopf mit zwei Sparren im Maul. Das Wappen der Grafen von Comburg-Rothenburg. Die Sparren könnten nach Recherche im Internet ein Hinweis auf die rege Bautätigkeit der Comburg-Rothenburger Grafen sein.





    Das Löwen-Motiv mit den Sparren wiederholt sich an vielen Stellen:




    Im Vordergrund die Erhardskapelle. Unbekannt ist die Funktion dieses romanischen Sechseckbaus vom Ende des 13. Jahrhunderts. Man vermutet in ihm eine Heilig-Grab-Kapelle.













    Die umlaufende Ringmauer kann durchgehend begangen werden und bietet interessante und überraschende Ausblicke:











    Stellenweise wird es recht eng . . .



    Gehen wir in die Stiftskirche St. Nikolaus, eine barocke Hallenkirche von dem Würzburger Baumeister Joseph Greissing 1706–1715 an der Stelle einer 1088 geweihten romanischen Basilika unter Beibehaltung der drei spätromanischen Türme errichtet.




    Man beachte die ungewöhnlich ausladenden Kapitelle, was - wie man dort sagte - den Effekt haben soll, eine optische "Sogwirkung" in Richtung Altar zu erzeugen












    Der Radleuchter aus vergoldetem und versilbertem Kupferblech, ebenfalls um 1130, mit 15,77 m Umfang der vermutlich größte weltweit






    Hier sieht man gut, wie der romanische Turm in der späteren barocken Kirche integriert wurde. Durch das fehlende Glas kann man die Außenmauer des Turmes sehen:




    Mit diesem frühlingshaften Blick auf Schwäbisch Hall verabschiede ich mich für heute. Ich empfehle unbedingt noch das nur gut 2 Km von Comburg entfernte Café Ableitner (https://www.cafe-ableitner.com/) mit den allerbesten Kuchen und Torten weit und breit :D


    Bleibt allerdings zu hoffen, dass es mit klassischen Brüstungen und mit Rossebändigern geschieht.

    Es steht ja im bericht: "in zeitgenössischer Form", also eher nicht mit klassischen Brüstungen. Wenn die Rossebändiger, wonach es ja momentan aussieht, tatsächlich nicht wiederkommen, wäre das sehr sehr schade.

    Man sieht deutlich, dass die Haller etliche fiese Neubaukästen zwar nicht in die Altstadt selbst, aber doch in deren direkte Nachbarschaft gestellt haben.

    Danke für die Videos! Klar, die fiesen Kästen sind kaum zu vermeiden. Wie sollten auch sonst die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft erfüllt werden? Gottseidank bewegen sich Menschen in Städten, anders als Drohnen, überwiegend am Boden. Von der Fußgängerperspektive aus gesehen, muss ich sagen, haben die das in Schw. Hall ganz gut gelöst. Ob gewollt oder ungewollt, der Eindruck ist schon der, einer sehr gut erhaltenen, sehr schönen mittelalterlichen Stadt.


    Ehrlich. Ich bin da öfters mal und immer wieder gerne. Ist einfach gut fürs Gemüt. Nicht zuletzt, um sich von anderswo gesehenen Hässlichkeiten zu erholen . . . ;)

    Aber, wie gesagt, man muss es halt wissen... Wer nur vom Hbf zur Burg läuft oder sich eventuell zum Egidienplatz und zum Laufer Schlagturm vorwagt, der wird die Hände über dem Kopfe zusammenschlagen.

    Vom HBF zur Burg geht ja noch. Bestimmt irren auch einige schockierte Besucher in der Gegend Kornmarkt/Frauengasse/Breite Gasse und Brunnengasse umher . . . :--)

    Der traurig dahinverfallende historische Stumpf trübt diesen Eindruck massiv, eine Rekonstruktion der prächtigen Giebelfassade wäre hier ein muss! Bewegung kommt hier wohl erst rein wenn der Neubau fertig ist.

    In der Tat! Dann hoffen wir mal das Beste. Nehme auch an, dass die Altstadtfreunde die Entwicklung dort aufmerksam beobachten.

    Die Galerie zeigt natürlich nur die fotogenen Ausschnitte der Stadt. Ich merke das an, weil mir da mal bei meinen Stuttgart-Bildern der Vorwurf gemacht wurde, selektiv vorgegangen zu sein und die Realität ausgeblendet zu haben.

    Natürlich! Ich will das Schöne zeigen, das ich dort gesehen habe. Das mache ich immer so. Warum sollte ich auch Hässlichkeiten zeigen? Auch das Schöne entspricht der Realität. Es gibt ja noch die andere Galerie hier "Nürnberg - realistisch in Bildern". Da kann man ja den ganzen Schrott (den es ohne Frage auch in Nbg sehr zahlreich gibt) reinpacken.

    Das Haus liegt aber vielen Nürnbergern am Herzen, und noch bevor man über das Pellerhaus, das Topler- oder das Grolandhaus spricht mit Blickrichtung Reko, muss doch zuerst die Frage nach der Winklerstraße 24 beantwortet werden.

    Siehe Beitrag 115


    war am Sonntag auch dort, das Haus sieht immer noch so aus wie 2015! Nur ohne Gerüst. Wie kann das sein, dass an so einer Stelle, mitten in der Altstadt und direkt neben Rathaus und Sebalduskirche eine (zumindest augenscheinliche) Ruine steht? Hier wäre die Substanz vorhanden, wieder ein Stück Alt-Nürnberg auferstehen zu lassen. Vielleicht ist es aber auch ein Glück, dass hier noch nicht die Modernisten zugeschlagen haben . . .


    Das ist übrigens die gegenüberliegende Seite:


    Bei der "Perspektive München" wollen Bürger und Experten Konzepte für die Entwicklung der Stadt formulieren. Sie wünschen sich vor allem Mut.

    Oje . . . vermutlich denkt man dabei an "Mut zur Hässlichkeit"!

    Kann man sagen, was man will. Gerade entlang der Sehenswürdigkeiten-Routen gibt es ein überwiegend harmonisches, geschlossenes Bild von Nürnberg. Klar ist es nicht identisch mit Alt-Nürnberg, aber eben doch meist sehr angenehm. Und die Hauptsehenswürdigkeiten sind ja auch alle da.


    Einzig der Hauptmarkt ist mir wirklich ein fetter Dorn im Auge. Alles andere braucht punktuelle Verbesserungen, am Markt ist eine große Lösung á la Dom-Römer-Projekt nötig.


    Danke für die Bilderschau!

    Bitte, gern geschehen! In der Tat! Wie Du sagst: schon alleine mit punktuellen Verbesserungen/Maßnahmen könnte man alles noch besser machen. Zumindest in den gezeigten Bereichen.


    Der Hauptmarkt, nun ja, wäre wenigstens der Neptun-Brunnen wieder dort . . . ansonsten ist der Bereich zwischen der Lorenz-Kirche und Hauptmarkt, nördl. und südl. der Museumsbrücke und etwas östlich, am Hans-Sachs-Platz wirklich schlimm. Am besten Blick zum Heilig-geist-Spital genießen und schnell, ohne rechts und links zu schauen weiter zum schönen Brunnen :D

    Am Samstag bin ich mal nach Nürnberg gefahren. Nach vielen Jahren mal wieder. Die Stadt wird hier ja häufiger - und zu recht - diskutiert. Wie schon oft festgestellt, gibt es natürlich die ganz schlimmen Bereiche und man tut gut daran, sich vorab eine Route zu überlegen. Wenn man darauf achtet, welche Wege man nimmt, kann man aber den Eindruck einer schönen, mittelalterlichen Stadt gewinnen. Ganz ausblenden kann man diverse Bausünden zwar nie ganz, aber der Gesamteindruck bleibt positiv. Insbesondere besitzt Nürnberg eine ganz eigene Aura. Man spürt praktisch die Bedeutung, die die Stadt über die Jahrhunderte inne hatte.


    Wie hier schön öfter festgestellt, macht Nürnberg zwar zu wenig aus seinen Möglichkeiten, nichtsdestotrotz ist es aber unbedingt eine Reise wert. Insbesondere die großen beiden Kirchen, St. Lorenz und St. Sebald, sowie die Kaiserburg und die Stadtmauer, die in dieser Größe und Erhaltungszustand einmalig sein dürfte, bieten überwältigende Eindrücke.


    Das war nun meine Route, ausgehend vom Parkhaus Wöhrl:




    Der Weiße Turm trennt die beiden Plätze Ludwigsplatz und Jakobsplatz




    St. Elisabeth





    Peter-Henlein-Brunnen, Hefnersplatz




    Kleiner Schwenk in die Adlerstraße mit dem frisch renovierten Denkmal am Köpfleinsberg




    Adlerstraße




    St. Lorenz am Ende der Karolinenstraße



    Das Nassauer Haus



    Blick von der Museumsbrücke zum Heilig-Geist-Spital



    Frauenkirche am Hauptmarkt



    Der schöne Brunnen




    Rechts das Rathaus, Links die Sebalduskirche



    Rathaus



    Sebalduskirche



    einmal um die Kirche herum . . .




    Und hinein . . .


    Das Sebaldus-Grab








    Blick zurück zum Rathaus



    Das Stadtmuseum im Fembo-Haus



    Abstecher in die Obere Krämersgasse






    Weiter hoch zur Kaiserburg





    Man erkennt, von Links nach Rechts, St. Lorenz, etwas weiter vorne die Dächer des Rathauses, die Kuppel der Oper, St. Sebald und ganz links die Kuppel von St. Elisabeth








    Wir verlassen die Burg über die Straße "Am Ölberg" in Richtung Südlicher Burggarten





    Blick vom südlichen Burggarten die Stadtmauer entlang



    Von dort gibt es einen etwas versteckten Zugang zur Stadtmauer mit Blick auf den Platz am Tiergärtnertor




    Wir verlassen den Burggarten in Richtung Tiergärtnertor





    Über die Bergstraße zum Albrecht-Dürer-Platz



    Weiter durch die Straße "Füll"



    Kurzer Blick in die Lammsgasse



    Wir gehen aber wieder zurück über die Füll zum Weinmarkt



    Und von dort gehts hinein in die besonders schöne Weißgerbergasse






    An deren ende erreicht man den Maxplatz mit dem Tritonenbrunnen . . .



    . . . und dem Dürer-Pirckheimer-Brunnen




    Auf der Maxbrücke blickt man zum Henkersteg einerseits . . .




    und zum Kettensteg andererseits



    Am Ende der Maxbrücke kommt man zum ebenfalls schönen Unschlittplatz



    Wir gehen zurück über den Trödelmarkt und über die Karlsbrücke



    Von dort geht es über den Josephsplatz zurück zum Ludwigsplatz, unserem Ausgangspunkt


    Alles in allem aber sehr sehenswert, aber Tübingen liegt für mich deutlich vorn.

    Da würde ich Tübingen wegen der etwas größeren Geschlossenheit (und vielleicht auch größeren Altstadt?) auch leicht vorne sehen. Insbesondere die Schneise hinter dem Rathausplatz ist eine ziemlich Wunde und sie zu unterqueren lohnt sich "nur", um über den Seilergang zur Burg (die ja eigentlich keine ist, sondern ein Teil der Stadtbefestigung) aufzusteigen.


    Es befindet sich direkt hinter der Unterführung übrigens noch ein recht hübscher, historischer Brunnen, der Beutaubrunnen. Der Treppenaufgang wurde mittlerweile saniert, sieht aber immer noch unschön aus:



    Insgesamt ist Esslingen aber eine sehr schöne, gut erhaltene Stadt, zwar mit mehr Bausünden als z.B. Tübingen, aber die allermeisten fügen sich überraschend dezent und gut in die Altstadt ein.

    Im Dezember plane ich eine Weihnachtsmarkt-Tour nach Tübingen & Esslingen. In solch einer phantastischen Fachwerk-Idylle, machen Weihnachtsmärkte erst richtig Freude.

    Das mach mal. Es lohnt sich! Es lohnt sich aber auch zu wissen, dass speziell am Wochenende und zum Einbruch der Dunkelheit, die beiden Weihnachtsmärkte extrem überlaufen sind. Nach meiner Erinnerung ganz besonders der in Esslingen. Wenn möglich, wäre ein Tag unter der Woche und am späten Vormittag sehr viel stressfreier :)

    Hier ein paar aktuelle Bilder von meinem kleinen Ausflug am Sonntag nach Esslingen. Die gut erhaltene, mittelalterliche Stadt liegt unweit östlich von Stuttgart und hat ca. 90.000 Einwohner. Esslingen ist neben Limburg an der Lahn und Göttingen eine Stadt, in der die ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands stehen. Teilw. aus dem 13. Jahrhundert. Wer in Stuttgart die teils schlimmen Bausünden ertragen musste, kann sich hier etwas Labsal für die geschundenen Sinne holen :)


    Wer mehr wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Esslingen_am_Neckar


    Hier meine Route vom Sonntag, angefangen von dem gut gelegenen Parkhaus an der Adlerstraße:







    Vom Parkhaus gehts über den Maille Park zur Inneren Brücke. Eine gewaltige mittelalterliche Steinbrücke mit 10 Bögen, die die Maille und zwei Neckarkanäle überspannt und mit Häusern aus unterschiedlichen Epochen bebaut ist.














    Über die Brücke gehen wir zum Postmichelbrunnen





    Über Ritterstraße, Blarerplatz zur Franziskanergasse











    Mit der Frauenkirche




    Dann über die Kupfergasse in die Küferstraße mit dem Wolfstor







    Von da die Straße "Im Heppächer" hoch . . . dort ist die Esslinger Synagoge in diesem schönen Fachwerkhaus







    Schönes Fachwerk in der Heugasse







    Teils schöne Details an den Häusern, hier der "Weinkeller Einhorn"




    Wolfgasse




    Wie in Tübingen, ist man auch in Esslingen manchmal sehr anschmiegsam :D




    Wo die Wolfgasse (man siehts!) auf die Webergasse trifft




    Die Webergasse, für mich eine der schönsten Gassen. Sehr altdeutsches Gepräge














    Blick zurück




    Über den Hafenmarkt gehts in Richtung Altes Rathaus







    Interessante Farbgebung










    Blick am Alten Rathaus vorbei in Richtung Neues Rathaus




    Das Alte Rathaus, früher auch das "Neue Haus" oder "Steuerhaus" genannt, wurde urkundlich erstmals 1430 erwähnt. Das Alte Rathaus zählt zu den bemerkenswertesten Baudenkmälern und Sehenswürdigkeit in Esslingen




    Der Adlerbrunnen stammt von 1360, sein heutiges Aussehen und die Bedeutung als Kriegerdenkmal erhielt der Adlerbrunnen 1931 durch den Gmünder Bildhauer Jakob Wilhelm Fehrle




    Vom Rathausplatz gehen wir durch die Unterführung zur Straße "Obere Beutau"




    Dort zweigt der sogenannte Seilergang ab, über 315 Stufen gehts hoch zur Burg . . . uff . . .










    Blick zur (anderen) Frauenkirche




    Der Dicke Turm








    Er ist da!





    Wir verlassen die Burg durch ein Tor zur Burgsteige














    Es geht wieder hinab zur Stadt zum Rathausplatz











    Die Stadtkirche St. Dionys







    Rund um die Stadtkirche







    Das Stammhaus der Sektkellerei Kessler




    Blick von der Agnesbrücke




    Von dort geht es wieder zurück zur Inneren Brücke, wo mir noch dieses Haus auffiel




    Abschließend noch ein etwas unerwarteter Anblick im Schwabenland, am Giebel des technischen Rathauses


    Die Geschichte wollte es leider so, dass davon im heutigen Berlin fast nichts mehr zu sehen ist

    Sagen wir mal so: es ist (leider) nur noch wenig davon zu sehen. Dennoch empfinde ich die von Dir angesprochene Monumentalität in Berlin vielerorts noch als präsent. Vermutlich auch durch das teilweise sehr großzügig angelegte Straßenraster. Aber auch da, wo Monumentalbauten erhalten geblieben sind, wie am Forum Friderizianum, am Kurfürstendamm, Gendarmenmarkt usw. oder auch an jüngeren Plätzen, wie am großen Stern oder sogar am Leipziger Platz, fühlt man das weltstädtische, das in Berlin immer noch präsent ist.