Posts by Gmünder

    Hallo "Pfälzer Bub"!


    Schönes Bild!


    "Zitierend wiederkommend" . . . oh Gott! Mir schwant Böses! Weißt Du denn mehr darüber, was dort geplant ist?


    Die Carlton- und Schumann-Abrisse waren verheerend. Da gebe ich Dir recht. Man muss ehrlicherweise das alles aber vor dem Hintergrund des damaligen Zeitgeistes sehen. Ich erinnere mich daran, dass bspw. mein Vater (lange vor dem Krieg geboren), meine Geburtsstadt Stuttgart immer ganz klasse fand :smile: und immer der Meinung war, dass die Stadt nach dem Kriege doch eigentlich "noch schöner sei" als zuvor. Alles so neu uns modern . . . eine Haltung, die sicher in der Kriegsgeneration weit verbreitet war.


    Wow, klasse Sammlung! "Berliner Stil" gefällt mir gut!


    Das wären - außer Rekonstruktionen - meine bevorzugten Neubauten. Dann: Wolkenkratzer (wo es städtebaulich Sinn macht) . . .


    Die Sammlung macht einem auch bewusst, wie weit derartiges Bauen sich schon verbreitet hat. Weiter so! Wenn erstmal das Schloss steht, wird es einen weiteren Schub in diese Richtung geben!

    Diese Entwicklung ist sehr bedauerlich! Mit der Entscheidung, Teile der ehemaligen Altstadt zu rekonstruieren, hat Frankfurt doch einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Und nun das! Diese Stadt, die ich sehr schätze, könnte mit wenig Aufwand viel gewinnen: man stelle sich nur mal vor


    - Rekonstruktion der Senckenberg-Anlage
    - Rekonstruktion des Daches am Nordbau des alten Rathauses
    - Rekonstruktion des kleinen Cohn und langen Franz



    Quelle: Wikimedia Commons


    - Rekonstruktion der Dächerlandschaft der Gründerzeitler am Hauptbahnhof (jedenfalls derer, die noch stehen . . .)



    Quelle: Wikimedia Commons


    Wäre alles nicht übermäßig aufwendig und was wäre das für ein Gewinn für Frankfurt! Die Bedeutung solcher Maßnahmen für die Attraktivität der Städte, insbesondere als Touristenziel, wird m.M. momentan oft gar nicht erkannt!

    Ich denke, dass der Bau - unabhängig von seiner diskussionswürdigen Gestaltung - enorm wichtig ist für die weiter Entwicklung am Alexanderplatz. So kommt wieder eine Dynamik in diese Gegend, die andere Bauvorhaben nach sich ziehen/beschleunigen wird. Für den Alex gibt es eigentlich, auch wenn es bedauerlich sein mag, nur eine moderne Zukunft. Aber auch hier könnte man mit wenig Aufwand "Erinnerungen" an die Vorkriegssituation schaffen. Z.B. mit der Wiederaufstellung der Berolina. So wie man es auch am Leipziger Platz mit den Torhäusern Schinkels machen könnte . . .


    In Berlin gibt es ja viele solche Orte, wo man mit überschaubarem Aufwand schon eine deutliche optische Verbesserung schaffen könnte, wenn man nur wollte.

    Heimdall


    "Verklemmtheit", da ist was Wahres dran! Man müsste einfach etwas mehr Mut und Willen haben, etwas nur aus dem Wunsch heraus zu tun, die Hauptstadt attraktiver zu machen. Man hätte z.B. durchaus mal 2 Gruppen der ehemaligen Siegesallee rekonstruieren und im Tiergarten gegenüberliegend so anordnen können, wie vor dem Krieg. Um die Situation beispielhaft zu veranschaulichen. Es will ja eigentlich ernsthaft keiner mehr die ganze Siegesallee zurück :smile:


    Ach ja, wenn wir schon über diese Gegend reden: der Wrangelbrunnen wieder auf dem Kemperplatz. Das wäre nett! Fristet ein doch arg schattenhaftes Dasein in der Urbanstraße jetzt . . .




    Wikipedia, Bild von Mutter Erde

    Ja, sehe ich ähnlich. Die Figuren sind definitiv künstlerisch nicht sehr wertvoll, wenn auch handwerklich gut gemacht, zumindest teilweise.


    Zeigen kann man sie aber trotzdem. Und ähnlich wie im Cour Marly im Louvre (siehe mein Beitrag oben), kann man die Bildwerke ja auswechseln von Zeit zu Zeit. Berlin und insbesondere die Nationalgalerie haben einen enorm reichen Bestand an Skulpturen, so dass es genügend Material gäbe, die Agora auszustatten und immer wieder neue, spannende Aufstellungen zu machen. Man suche nur mal bei Flickr unter "Skulptur Nationalgalerie" oder auch bei Wikipedia oder anderen Portalen. Der Bestand reicht auf jeden Fall, auch ohne die bestehenden Ausstellungen in der Friedrichswerderschen Kirche oder der alten Nationalgalerie zu "fleddern".


    Abgesehen davon, gibt es ja auch aus dem direkten Schloßumfeld eine Menge historisches "Material", welches z.Zt. eben noch woanders steht. Man müsste es halt mal zusammentragen . . .


    Mal sehen, ich denke, die Ausstattung/Ausgestaltung der Agora wird ja sicher noch weiter diskutiert werden . . .

    :smile: Gewiss, zu Hause sind sie . . . nun genießen sie aber auf ihrer Stammburg bereits seit über fünfzig Jahren die gute Luft der schwäbischen Alb. Mir deucht, sie hätten mal wieder Lust, ihr Stadtschloss in der Hauptstadt zu besuchen . . .


    Natürlich - die Agora! Sehr gute Idee und ein passender Platz! Auf der einen Seite die 8 Hohenzollern, auf der anderen die 4 Löwen vom Nationaldenkmal. Das wäre doch mal ein wuchtiges "Empfangskomitee"!


    Jedenfalls gibt es wohl doch eine breite Auswahl an Bildwerken, um das zukünftige Humboldtforum Innen wie Außen zu "bespielen". Die Agora könnte ich mir z.B. vorstellen, wie den Skulpturensaal im Louvre:



    Wikimedia Commons, Bild von Calvin Kramer


    Ob allerdings der Wille zur Schönheit bei den sogenannten geistigen Meinungsführern Berlins ausreicht, muss eher bezweifelt werden. Deren Motto lautet dann ja doch überwiegend: "Mut zur Hässlichkeit!"

    8 große Standbilder (280cm vom Kopf bis zur Plinte) der letzten Hohenzollernherrscher aus der ehemaligen Ruhmeshalle im Zeughaus haben Kriegs- und Nachkriegswirren überdauert und stehen seit 1960 als Dauerleihgabe der Nationalgalerie Berlin in den Freianlagen der Burg Hohenzollern:



    Friedrich Wilhelm III., Friedrich Wilhelm IV., Wilhelm I.



    Friedrich der Große, Friedrich Wilhelm II.



    Kurfürst Friedrich Wilhelm I., Friedrich I., Friedrich Wilhelm I.


    (Quelle: Wikimedia Commons, Bilder von Rainer Halama)


    Obwohl diese Bildwerke auf der Burg Hohenzollern doch recht gut platziert sind, ist es eigentlich schade, dass man sie der Berliner Öffentlichkeit nicht zugänglich macht. Immerhin befinden sie sich im Besitz der Nationalgalerie und ich könnte mir durchaus den einen oder anderen passenden Platz in Berlin dafür vorstellen :smile: am ehesten wohl im Umfeld des zukünftigen Humboldtforums . . .


    Und weil es so schön ist:



    (Quelle: Wikimedia Commons, Bild von Böhringer Friedrich)

    Kurz vor Weihnachten letztes Jahr war ich geschäftlich in der Hafencity, am Überseeboulevard. Bin dann noch etwas in Richtung Speicherstadt rübergeschlendert, über den neu angelegten Dar-es-salaam-Platz. Ich bin ja der Meinung, dass das "Scharnier" Speicherstadt, zwischen alter City und Hafencity gut funktioniert. Jedenfalls hat mir die Gegend sehr gut gefallen. Der Dar-es-salaam-Platz wirkte auf mich sehr belebt und gefällig!


    Zum Flughafen ging es dann über die Lombardsbrücke, am eindrucksvollen Dammtorbahnhof vorbei und durch Rotherbaum, Harvestehude und Eppendorf. Selten habe ich so ein schönes, geschlossenes, gründerzeitliches Quartier gesehen. Und NICHTS entstuckt!!! :smile: Herrlich!


    Hamburg ist für mich eine der schönsten Städte überhaupt und es lohnt sich immer eine Reise dorthin! Ein paar Eindrücke vom Überseeboulevard. Bitte die Qualität (Handy!) 1000x zu entschuldigen!










    Danke für den Beitrag! Der Mops ist in den letzten Wochen quasi ständig bei uns in den Zeitungen ein Thema. Offenbar fanden die Stuttgarter die mopslose Säule nicht "Loriot-gerecht", getreu dessen Motto: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos!". So hat man zunächst einen handelsüblichen Plastikmops mit Goldfarbe besprüht und auf die Säule gesetzt. Offenbar ein Sturm hat ihn dann heruntergeweht (er wurde also nicht "gemopst"). Mit der Stadtreinigung ist er dann irgendwo hin gekommen :smile: Mittlerweile gibt es eine Initiative, die Geld für einen bronzenen Mops sammelt, der dann die Säule zieren soll. Meiner Meinung wäre Herr von Bülow damit zufrieden . . .


    Übrigens ist es sehr lohnenswert, sich den Eugensplatz mal anzusehen. Ein sehr hübscher Platz mit beinahe geschlossener gründerzeitlicher Bebauung




    Und dem sehr sehenswerten Galateabrunnen




    Wenn man von dort über die Olgastraße in Richtung Innenstadt geht, sieht man u.a. folgendes








    In der Innenstadt empfehle ich u.a., sich das sehr schöne restaurierte Reiterdenkmal des Herzogs Eberhard von Württemberg anzusehen. Leider hat man es irgendwann auf einen einfachen Sockel gestellt, obwohl ich glaube, dass der ehemalige Sockel nicht beschädigt war . . . so isses halt in Stuttgart . . .



    Im DAF wird über das restaurierte Bismarck-Nationaldenkmal berichtet (mit Bildern!):


    http://www.deutsches-architekt…thread.php?t=6927&page=17



    Das Ergebnis ist besser als vorher, jedoch wurde offenbar nur gereinigt und - wenn überhaupt - kleinere Schäden behoben. Eine auch nur partielle Wiederherstellung des Zustandes aus der Kaiserzeit ist ausgeblieben . . . wie zu erwarten war! Bleibt noch eine geringe Hoffnung, dass zumindest noch gartenpflegerische Maßnahmen folgen, damit Bismarck nicht mehr so versteckt im Wald stehen muss :smile:

    Wenn erstmal das Schloss mit den Portalen, die Rossbändiger, die Adlersäule und die Kuppeln, die Fenster
    mit Gesims, die Figuren auf dem Dach stehen dann wird so mancher Berliner sagen "Mensch was für eine
    tolle Kiste"!

    Sehe ich auch so. Das wird definitiv einen immensen Impact haben für die weitere Entwicklung Berlins! Allerdings bin ich skeptisch, ob die bisherige Freiflächenplanung noch zu ändern ist. Auch bin ich noch gar nicht sicher, dass wir tatsächlich die Originalkuppel zurückbekommen. Bis dahin kann es durchaus noch Versuche geben, eine moderne Kuppel umzusetzen ("historische Brüche . . .", "siehe Reichstag . . . " bla bla) oder ganz darauf zu verzichten . . . verfolge die Entwicklung jedenfalls äußerst gespannt.

    Es wäre in der Tat ein Armutszeichen, wenn das Umfeld des Schlosses so verwirklicht werden würde, wie momentan geplant. Wenn das nicht zu vermeiden wäre, könnte man doch zumindest die Spreeterrassen an der Ostseite dafür nutzen, die noch vorhandenen Skulpturen zu zeigen. Etwas Ähnliches habe ich schon mal am Musée d´Orsay in Paris gesehen. Die Skulpturen stehen für die versch. Kontinente (siehe Anhang).


    Dafür könnte man nehmen: das Standbild Moritz von Oraniens aus dem Depot in Potsdam, die Clio und die Allegorie der Wissenschaft aus dem Nikolaiviertel, Das Kapitell der Adlersäule und unbedingt gerne :smile: auch die 4 Löwen vom Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal. Besonders diese stelle ich mir - schön sauber restauriert und mit neuem Unterbau - sehr imposant auf den Spreeterrassen vor!

    Kleiner Nachtrag: die Rossebändiger habe ich vergessen . . . die könnte man ja auch (zunächst) dort temporär für einen gewissen Zeitraum aufstellen. Irgendwann vergisst man dann halt, sie in den Kleistpark zurück zu bringen :wink: Aber im Ernst: wäre denn ein Abguss so teuer? Dann wäre das Problem ja gelöst . . .

    Mmmh, klingt wirklich plausibel für mich. Nachdem eine Aufstellung nach historischem Vorbild ja auch schon ernsthaft erwogen wurde (bis dem dann die Kollwitz-Erben einen Strich durch die Rechnung gemacht haben). Hoffen wir, dass es so kommen möge! Das Straßenbild in dem Bereich würde enorm profitieren!


    Bedenken wegen der Neuen Wache in seiner Rolle als Mahnmal habe ich überhaupt keine. Niemand kann ernsthaft Bülow und Scharnhorst eine kriegstreiberische Rolle unterstellen. Immerhin haben sie im Dienste des großen Königs gestanden (der ja auch nicht allzu weit von der Neuen Wache weg reitet :smile: ) und ihre "kriegerischen" Aktivitäten haben dazu gedient, dass Joch Napoleons abzustreifen . . .


    Vielleicht fehlt mir dieser "Sinn", aber ich sehe hier keinen Konflikt mit der o.g. Rolle der Neuen Wache . . .

    Es wäre in der Tat ein Armutszeichen, wenn das Umfeld des Schlosses so verwirklicht werden würde, wie momentan geplant. Wenn das nicht zu vermeiden wäre, könnte man doch zumindest die Spreeterrassen an der Ostseite dafür nutzen, die noch vorhandenen Skulpturen zu zeigen. Etwas Ähnliches habe ich schon mal am Musée d´Orsay in Paris gesehen. Die Skulpturen stehen für die versch. Kontinente (siehe Anhang).


    Dafür könnte man nehmen: das Standbild Moritz von Oraniens aus dem Depot in Potsdam, die Clio und die Allegorie der Wissenschaft aus dem Nikolaiviertel, Das Kapitell der Adlersäule und unbedingt gerne :smile: auch die 4 Löwen vom Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal. Besonders diese stelle ich mir - schön sauber restauriert und mit neuem Unterbau - sehr imposant auf den Spreeterrassen vor!

    Weiß jemand, ob es noch Pläne gibt, die Standbilder der Generäle an ihren angestammten Platz zu versetzen? Dürfen sich Scharnhorst und Bülow immer noch nicht in die Nähe der Neuen Wache "wagen"?


    Es wäre doch nun allerhöchste Zeit dafür! Auch Gneisenau, Blücher und Yorck gehören nach vorne an die Straße und nicht in die hinterste Ecke neben dem Prinzessinnenpalais!