Posts by Gmünder

    Fantastische Galerie! Ein Hochgenuss, vielen lieben Dank! Es gibt allerdings noch weitere Standbilder von Wittelsbachern in Minga:


    Reiterstandbild Kaiser Ludwig des Bayern, am alten Hof:

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    Commons Wikimedia, Bild von Chris Light


    Prinzregent Luitpold, Reiterstatue am Neuen Rathaus

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    Wikimedia Commons

    Diego Delso, delso.photo, License CC-BY-SA


    Wittelsbacherbrücke in München, Reiterstandbild von Otto I. (1117 - 1183, Herzog von Bayern 1180 - 1183), 1905 von Georg Wrba


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    Wikimedia Commons, Bild von Rufus46



    Bronzestandbild Ludwig II., Maximiliansanlagen, München


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    Wikimedia Commons, Bild von Rufus46


    Von Ludwig des II gab es ja ein schönes Denkmal an der Corneliusbrücke, das man teilweise wieder aufbauen möchte . . .

    Ja, das hätte es dort nicht gebraucht. Allerdings stört es mich nicht wirklich. Aus manchen Perspektiven, wenn man in der Dorotheenstadt unterwegs und näher dran ist, wirkt es recht metropolenhaft, ähnlich wie das Bettenhaus der Charité. Die Gestaltung an sich, finde ich ziemlich gelungen, der schwarz-weiße Kontrast gefällt mir ganz gut. Besser jedenfalls als vieles andere, was in letzter Zeit so gebaut wurde.

    Viel störender als die weiße und grüne Farbe, finde ich diese peinlichen 70er-Jahre Lampen. Wann kommen die denn endlich mal zum Altglas? Sie sind weder modern, noch passen sie zu den historischen Fassaden.

    Da hast Du ja so recht! Die stehen überall in München und jedes mal denke ich, was für hässliche Teile! Wenn sie aber irgendwann mal ausgetauscht werden, wird man sicher irgendwas völlig unpassendes als Ersatz finden . . .

    Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass das Figuren einer ehemaligen Brücke waren, die man hier aufgestellt hat. Es gab aber wohl noch andere Denkmäler, konnte dazu im Internet aber nichts mehr finden.


    Die Torhäuser wären wichtig und waren ursprünglich ja sogar mal geplant. Warum sie doch nicht kamen, entzieht sich meiner Kenntnis. Zumindest wäre ein Brunnenbecken, jeweils auf der nördlichen und südlichen Seite wünschenswert.

    Nürnbergs Wiederaufbau kann man m.M. nach nur unter Berücksichtigung des damaligen Zeitgeists und der damaligen Verhältnisse beurteilen. Er hätte vermutlich besser (in unserem Sinne) sein können. Dennoch würde ich ihn bestimmt nicht als misslungen bezeichnen. Man muss halt auch darauf achten, wo und wie man sich durch die Stadt bewegt. Wer sich einfach treiben lässt, landet vielleicht schon in irgendwelchen schlimmen Ecken. Ein Problem, dass Nürnberg ja mit vielen deutschen (und auch anderen) Städten teilt.


    Trotzdem ist Nürnberg für mich, in seiner Gesamtheit gesehen, eine schöne Stadt, die in ihrer Bedeutung und mit ihren Bauwerken sich immer noch weit über viele andere Städte erhebt. Und man spürt einen "Geist der Geschichte", den man nur in uralten, bedeutenden Städten erlebt (ich spüre ihn z.B. auch in Köln).


    Ich erlaube mir, hier nochmal auf meinen letzten Rundgang dort vom April 2019 zu verweisen: RE: Nürnberg (Galerie)

    Wenn man genau hinsieht, bemerkt man auch, dass die Ecktürme in der Höhe reduziert wurden


    Wikipedia: Der Architekt Paul Baumgarten erhielt 1961 als Gewinner eines zulassungsbeschränkten Wettbewerbs den Auftrag für Planung und Leitung des Wiederaufbaus, der 1973 beendet war. Zahlreiche Schmuckelemente der Fassade fielen weg, die Ecktürme wurden in der Höhe reduziert, auf eine neue Kuppel verzichtete man.


    Die Frauenköpfe an der Balustrade wurden dabei wiederverwendet, nur eben etwas tiefer "aufgesetzt", hier gut zu erkennen:


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    Wikimedia Commons, Bild von Fred Romero


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    Wikipedia Commons, Bild von Beko


    Vergleiche dazu


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    Gemeinfrei

    Es gab Ende der 80er Jahre Pläne, den Reichstag wieder in seinen ursprünglichen Zustand, mit allem Figurenschmuck, zu versetzen. Diese wurden dann nach Mauerfall und folgender Wiedervereinigung ad acta gelegt.


    Bei unserer heutigen politischen Stimmung und in Anbetracht der Funktion des Reichstagsgebäudes als Bundestag, sehe ich hier keinerlei Chance, irgendetwas rekonstruktiv zu ergänzen. Leider. Die Sockel z.B. der Herolde sehen schon sehr leer und funktionslos aus, ohne die Statuen. Letztendlich orientiert sich aber das gesamte Figurenprogramm symbolhaft am damaligen Deutschen Reich.


    Das alleine wird schon mächtigen Widerstand auf den Plan rufen. Auch weil vielen gar nicht bewusst ist, dass das Reich ja nicht etwa "abgelöst" wurde durch die Bundesrepublik Deutschland, sondern nur eine andere Staatsform angenommen hat:


    „Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert (vgl. Carlo Schmid in der 6. Sitzung des Parlamentarischen Rates – StenBer. S. 70). Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht ‚Rechtsnachfolger‘ des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat ‚Deutsches Reich‘, – in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings ‚teilidentisch‘, so daß insoweit die Identität keine Ausschließlichkeit beansprucht. (Bundesverfassungsgericht 1973)

    Also den Marienplatz in einer Reihe der "hässlichsten" deutschen Marktplätze zu sehen, finde ich weder erzieherisch noch sonst wie plausibel. Tatsächlich mangelt es ihm zwar punktuell an Schönheit, in seiner Gesamtheit ist er nach meinem Empfinden allerdings durchaus ein schöner und in München sicher einer der sehenswertesten Plätze.

    Ich bringe mal die Stadt ins Spiel, in der ich aufgewachsen bin: Schwäbisch Gmünd - sie hat nicht nur einen sehenswerten Marktplatz, sondern ist auch die erste Stadtgründung der Staufer-Kaiser und Geburtsort von Peter Parler, einer der bedeutendsten Baumeister des Mittelalters (Veitsdom, Prag). Er schuf in Gmünd das Heilig-Kreuz-Münster, die größte gotische Hallenkirche Südwestdeutschlands: https://de.wikipedia.org/wiki/…hw%C3%A4bisch_Gm%C3%BCnd)


    Ach so, es geht ja um Marktplätze:


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    Wikimedia Commons, Bild von Gmünder


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    Wikimedia Commons, Bild von Franzfoto


    Ich weiß nicht, ob das oben schon erwähnt wurde, aber einer meiner Marktplatz-Favoriten und eine der schönsten, kleineren Altstädte, die ich kenne, ist Schwäbisch Hall:


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    Wikimedia Commons, Bild von Holger Uwe Schmitt


    1280px-Blaue_Stunde_in_Schw%C3%A4bisch_Hall._06.jpg?uselang=de

    Wikimedia Commons, Bild von Holger Uwe Schmitt

    Also ich würde mich freuen, wenn die Synagoge nach historischem Vorbild rekonstruiert würde, unabhängig von ihrem kunsthistorischem Wert. Es wird eh viel zu viel moderner Schrott gebaut und Hamburg kann jedwede historische Architektur gut gebrauchen, finde ich. Außerdem finde ich (historische) Kuppeln geil (Pardon!) :biggrin:

    An dieser Stelle der Dorotheenstr. steht heute ein Abrißkandidat. Vorher stand dieser Prachtbau dort. Hier würde sich eine Rekonstruktion lohnen.

    So sehr unsereins sich das auch wünschen würde, im heutigen Berlin Unterstützung zu bekommen, die ehemalige königlich preußische Kriegsakademie zu rekonstruieren, halte ich doch für ein ziemlich gewagtes Unterfangen

    Ich kenne Herrn Nopper als aktuellen OB von Backnang. Hier ist er zumindest nicht als "Modernisierer" in Fragen der Stadtgestaltung aufgefallen. Der kleine, aber schöne, Altstadtkern wird in BK zumindest gehegt und gepflegt. Allerdings wüsste ich nicht, dass Herr Nopper sich bisher zu dem Thema irgendwie besonders positioniert hätte.

    Es sieht in Natura tatsächlich auch gut aus, so wie es ist. Und mehr noch bei Nacht, wenn das Rot der Fassade mit angeleuchtet ist. Als Traditionshaus wäre es schade, falls es nicht weiter als Kino genutzt werden sollte . . .