Posts by HelgeK

    Die Landhausstraße ist reguläre Straße und Hauptzufahrt zur TG unter dem Neumarkt und den anschließenden Quartieren. Im Unterschied zu den Fußgängerzonen und Spielstraßen (Tempolimit entspr. STVO) wird hier vermutlich - auch aus Lärmschutzgründen - Asphalt bleiben.

    Schade!


    Lärmschutz wäre kein Grund - bei 30km/h oder weniger spielt das Pflaster diesbezüglich kaum eine Rolle, und wenn die Steine plan geschliffen würden, gäbe es ohnehin keinen Unterschied zu Asphalt.

    Ich bin entsetzt. Himmelarsch, wie kann so etwas passieren?!


    Ich fürchte, die Schäden sind gravierend. Der Ruß wird sich mutmaßlich nicht leicht entfernen lassen, die Steine sind ja noch ganz neu, die Poren sind offen. Von etwaigen strukturellen Beschädigungen gar nicht zu reden.

    DarkVision : Herzlichen Dank für die Eindrücke aus dieser wunderschönen Stadt!


    P.S. Du warst nicht zufällig noch auf der Altenburg? Die Ostmauer soll modern ergänzt worden sein, Bilder sind mir davon nicht bekannt.

    Großflächige Reko und "Puppenstube" wird es leider nur in wenigen sehr glücklichen Fällen geben können, weil man sich das in einer Marktwirtschaft auch immer erst mal leisten können muss...

    Ich hoffe, der letzte Satz ist ironisch gemeint. Wenn es sich jemand leisten könnte, dann wir (- wann hat es denn jemals eine wohlhabendere Gesellschaft gegeben?). Man muss einfach nur wollen! Zumal schönes Bauen nur unwesentlich teurer ist als hässliches Bauen und sich längerfristig ohnehin selbst finanziert.

    Klasse.


    Ganz herzlichen Dank! Ich bin als Jugendlicher monatelang ohne Geld durch Brasilien gereist. In Ouro Preto war ich ein paar Tage und kann mich noch gut an die Eindrücke von damals erinnern. Die Bilder ermöglichen mir eine Zeitreise in meine eigene Vergangenheit. Es hat sich offenbar wohltuend wenig verändert - sehr schön.

    Wunderschön!


    Schwerin ist für mich mit seiner > 80% erhaltenen Altstadt eine der schönsten Städte Deutschlands, und dabei immer noch eine Art Geheimtipp, da überregional nur wenig bekannt.


    P. S.: Bei den ersten Bildern dachte ich "wow, zum 1. Mal seit DDR-Zeiten das Schloss vollständig frei von Gerüsten!!". Aber, im Innenhof hat sich immer noch eins versteckt ;)

    Nur fur die Wohngebäude kann ich mich trotz aller beschriebenen Vorzüge (die ich auch zu würdigen weiß) noch nicht wirklich erwärmen. Irgendwie erwarte ich, dass dieser Bautypus freundlicher daherkommt, also möglicherweise weniger Geschosse, noch mehr Abwechslung/Gliederung zwischen den Geschossen, auch mal helle Partien, Ornamente (die ja im Backstein leicht umzusetzen sind), Mansarddächer etc.

    Mansarddächer: Unbedingt, ja. Für mich ist das Fehlen derselben der hauptsächliche Schwachpunkt. Es muss heute leider unbedingt immer noch ein 100%iges Flachdach sein - sehr schade.


    Anzahl der Geschosse reduzieren: Bitte nicht. Ich bin froh, dass in zentrumsnahen Bereichen wie hier endlich wieder auf ein halbwegs stimmiges Verhältnis von Straßenbreite und Gebäudehöhe geachtet wird. Die riesigen Areale der Stadt, wo man vermeintlich zugunsten von "Licht und Luft" auf Höhe gegenüber der Vorkriegsbebauung verzichtet hat, wirken auf mich langweilig - zu flach und zu wenig dicht für urbanes Lebensgefühl. Helligkeit kann man genauso gut durch großzügige Innenhöfe erreichen, wie in diesem Beispiel.


    Helle Partien in der Fassade: Ebenfalls bitte nicht. So etwas wurde in Hamburg oft versucht (- s. Beispiel Drosselstrasse weiter oben in Beitrag 431), die Resultate überzeugen mich persönlich nicht. Zur Hofseite wurde ohnehin kein Backstein verwendet, was ich schade finde - die Fassaden dort wirken auf mich im wirklichen Leben vor Ort öde.


    Ornamente aus Backstein: Aber ja! Die gibt es hier übrigens auch, und zwar in dem Sinne, dass in klassischer 20er Jahre-Manier die Steine wie ein Stoff "gewebt" und strukturiert werden. Ich stelle bei Gelegenheit mal beispielhafte Nahaufnahmen ein.

    Ja @Manikor - selbst wenn die Glocken das Lied "God save the Queen" bimmeln sollten, sei mal angemerkt daß diese Melodie einer alten deutschen Nationalhymne entstammt , nämlich "heil Dir im Siegeskranz"

    ...

    Ergänzung: Das war bis 1931 auch die Melodie der faktischen Nationalhymne der Vereinigten Staaten "My county, 'tis of thee". Und die der russischen Nationalhymne von vor 1831, und die der Schweiz bis 1961, sowie der heute noch gültigen Liechtensteiner Hymne, der Islands, und, last but not least, die der ehemaligen Königreiche Bayern und Sachsen.


    Wer um Himmels Willen hat diesen Megahit eigentlich komponiert?!

    Das ist zwar richtig, aber es bezieht sich leider ausschließlich auf gewerbliche Bauten / Geschäftshäuser, die derzeit in Metropolen wie Hamburg mit mehr architektonischem Stilwillen gestaltet werden. Wann kommt dieser Trend endlich auch bei Etagenmietshäusern an, die momentan größtenteils sehr öde einfallslose Kästen sind?

    Hammerbrook?


    S. etwas weiter oben hier in diesem Strang.

    Bilder vom heutigen Rundgang.

    Kurzer Blick in das Erdgeschoss des Eckbaus. Es wird - wie vorhergesagt - als Galerie genutzt.

    Ich hoffe, dass da irgendwann mal eine Nutzung mit Publikumsverkehr reinkommt (Cafe, Buchhandlung, meinetwegen auch ein besserer Klamottenladen) - Galerien sind meistens "tot".

    Im konkreten Fall würde §32 StGB als Rechtsgrundlage ausreichen:§32 Notwehr
    (1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
    (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen (also z.B. den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden) abzuwenden.


    Paradoxerweise dürfte eine Privatperson, also etwa der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, in einem solchen Fall sogar robuster vorgehen als ein Polizist, da er nicht wie ein Polizist an ein Verhältnismäßigkeitsgebot gebunden wäre.

    Die genannten Paragraphen beziehen sich auf den Schutz von Menschen, nicht von Gegenständen.


    Der Wachmann darf zwar unter bestimmten Vorrausetzungen eine Waffe tragen, zum Töten einsetzen darf er diese aber nur, um unmittelbar bedrohte Menschen inkl. seiner selbst zu schützen, nicht um die Entfernung eines Gegenstandes zu verhindern.

    Vielleicht sollte man noch ergänzen: um Leben und Gesundheit möglicher Täter zu garantieren.
    Irgendwie erinnert mich das an die Achgut-Aussagen:


    Weit ist das nicht voneinander entfernt...

    Vorschlag: Beschäftige Dich einmal mit den rechtlichen Grundlagen für den Schusswaffengebrauch für Personen ohne hoheitliche Aufgaben in Deutschland. Um das gleich zu sagen: Ich finde gut, dass dem so ist, wie es ist. Deutschland ist u. a. Dank dieser rechtlich äußerst restriktiven Ausgangslage eines der sichersten Länder der Welt.


    Aber selbst wenn wir die rechtlichen Hürden einmal bei Seite wischen, dann noch einmal die Frage: Möchtest Du den Lagerort von einem Teil der wertvollsten Kunstschätze Europas allen Ernstes zum potentiellen Austragungsort von Schießereien machen?!
    Last but not Least: Würde bekannt werden, dass die Schätze von Sicherheitspersonal "mit der Lizenz zum Töten" bewacht werden, dann würden sich die Täter eben darauf einstellen, und umso besser bewaffnet erscheinen.

    Wachpersonal sollte in der Lage sein, die Gegenstände zu schützen, die es bewacht. Ansonsten ist es in meinen Augen kein Wachpersonal, sondern lediglich bezahlte Anwesenheit, die dem Ernstfall nicht ansatzweise gewachsen ist. Und ja, den Lichtschalter zu bedienen ist keine Mammutaufgabe und letztlich, sofern sie offensichtlich sowohl physisch, als auch hinsichtlich der Bewaffnung, unfähig sind, die Objekte zu schützen, rückblickend die einzige Rechtfertigung für ihre dortige Anwesenheit.

    Da möchte ich doch deutlich widersprechen.


    Wie weit, für welche Art "Angriffssituationen" möchtest Du vor Ort bewaffnetes Personal bereithalten? Üblicherweise erfolgt bei Diebstählen keine Ankündigung. Wenn der Alarm anschlägt, weiß ja erstmal niemand, ob 1 unbewaffneter Kunstliebhaber oder eine Bande von 10 Killern mit Maschinenpistolen im Anmarsch ist. Und will man wirklich in derartigen Räumlichkeiten ein längeres Feuergefecht riskieren, das neben dem Risiko des Verlustes von Menschenleben auch entsprechende materielle Schäden nach sich ziehen würde?


    Nein, ich sehe den Sinn der Anwesenheit der Wachleute in ihrer Funktion in erster Linie als lebende Alarmanlage. Sie sollten das zu schützende Objekt überwachen und im Falle eines Falles ergänzend zu technischen Alarmen die Polizei informieren und mit möglichst präzisen Informationen auf dem Laufenden halten.


    Das ganze Sicherheitkonzept sollte darauf ausgelegt sein, Zutritt und Rückzug möglicher Täter zeitlich maximal in die Länge zu ziehen und gut beobachtbar zu machen, um den Zugriff beim Verlassen des Gebäudes oder auf der Flucht zu ermöglichen.

    Bist Du da sicher? Das ist doch eine belebte Gegend mit Wohnbebauung. Es müsste eigentlich auffallen, wenn dort Metalldiebe auf offener Straße an dem Zaun herumsägen.

    Würden Diebe in Handwerkermontur, die einfach am hellichten Tag mit einem handwerkertypischen Fahrzeug (vielleicht noch mit einem Aufkleber "Gartenbauamt Dresden" o. ä.) vorfahren, wirklich auffallen?

    Wenn ich die PK richtig verstanden habe, haben die Wachleute die Polizei um 04:59 angerufen. Der Auftrag an einen Streifenwagen, vor Ort zu fahren, ging aber erst um 05:04 raus. In der Zwischenzeit wurden die Wachleute befragt.


    Warum brauchte es dafür 5 Minuten? Dresdner Polizisten sollten wissen, wo sich das Grüne Gewölbe befindet. Konkrete Fragen des Zugangs und des Vorgehens kann man klären, während der Wagen bereits unterwegs ist. Und warum nur 1 Wagen? Im Zeifelsfalle ist 1 ein Streifenwagen mit im Normalfall 2 Polizisten an Bord zu wenig, um ohne hohe Eigengefährdung mit einer Bande fertigzuwerden.