Posts by Silvester72

    Die beiden Görlitzvideos sind gut. Ich kannte sie noch nicht. Unglaublich was da alles saniert wird!


    Das neue Köln-Video mit den Vergleichsbildern ist mittlerweile Online auf YouTube.



    Alles in allem ein ziemlich trauriger Anblick. eek:)


    @thommystyle
    Das Video ist ja von mir und es gibt auch noch ein zweites in der Art, dieses ist auch von Köln. Wir hatten darüber geredet die Schnitte zusammenzufassen und etwas neues daraus zu bauen. So kam ich erst auf die Idee mit dem Sprecher. Wenn sich aber niemand findet der eine passende Stimme für sowas hat, das ist nämlich garnicht so einfach, dann belässt man es besser bei Hintergrundmusik wie im jetzigen Beispiel.

    OK ich denke das Konzept ist ja relativ simpel umzusetzen. Ich mache eines für Köln.


    @SirMoc
    Die Bilder sind scheinbar nicht funktionierend verlinkt. Konnte sie aber finden.

    Ich glaube Sir Moc meint kein moderiertes Format im Sinne einer abgefilmten Person, sondern tatsächliche Bildreihen, die ggf. mit Musik und/oder Kommentaren untermalt Stadtansichten zeigen.


    Das war mir klar, es sollte mehr ein Vorschlag meinerseits sein. Wenn ein Video wirklich informieren soll, dann macht ein Sprecher oder Moderator wirklich Sinn, weil sich themafremde Personen so einfacher mit der Materie auseinandersetzen können als durch simple Texteinblendungen. Die meisten Leute sind zu faul zum lesen und klicken das Video schlichtweg nach den ersten Sekunden einfach weg.


    Es stellt sich die Frage, ob man mit den Videos Leute ansprechen will die bereits Interesse am Thema haben oder ob man neues Interesse bei unbedarften Zuschauern wecken will. Vergleichsvideos habe ich ja schon einige gemacht und es wäre für mich halt auch interessant mal etwas neues auszuprobieren. :augenrollen:


    Quote

    Wir haben ja hier auch einige, die schon regelmäßig Videos einstellen.


    Gibt's denn schon solche Vergleichsvideos ? Ich suche immer nach interessanten Videos zu diesem Thema aber finde meistens nix.

    Also ich würde auf jeden Fall gerne etwas beisteuern, falls es dazu kommt. Bin aber erst mal gespannt wie das Interesse hier im Umfeld überhaupt ist.


    Wer von euch würde sich denn mit einem Mikro vor eine Kamera getrauen ? :lachen: Es gibt nichts schlimmeres als diese Automatik Stimmen in YouTube-Videos.

    Da würde ich mich schamlos darüber hinwegsetzen, aber wie ich heute gelesen habe soll die Einschränkung sowieso nicht kommen. Zumindest nicht in Deutschland.


    In anderen Ländern gibt es derartige Einschränkungen ja schon länger. Das sollte man eher dort abschaffen, als bei uns einführen. Ich habe vor 3-4 Jahren ein Video in Brüssel aufgenommen. Wegen dem Atomium habe ich das bis heute nicht auf YouTube hochgeladen. Ziemlich dämlich ist das in meinem Augen, wie so manch anderes in Brüssel.

    :augenkrummblau: Kann ich nicht verstehen warum man so ein Gebäude abreißt. Vermutlich wird die Sanierung von Altbauten noch nicht genügend gefördert ? Wenn man als Argument immer nur hört, es sei zu teuer, dann ist eigentlich die Politik am Zug. Man sollte den Erhalt solcher Gebäude einfach mehr unterstützen und subventionieren.


    Moderationshinweis (Michael): Die anschließende politische Diskussion wurde in Auerbachs Keller verschoben.

    Deutschland ist global betrachtet aber schon oben mit dabei. Am höchsten ist das Niveau zweifelsohne in den USA, UK und in BeNeLux.


    Aber viele Bauten im "Berliner Stil" können sich doch auch sehr sehen lassen, siehe hier.
    Etwas wie das Palais Holler von Tobias Nöfer spielt sogar ganz vorne auf britischem Niveau mit, meines Erachtens. Die "deutschen Klassiker" werden immer besser. Insofern halte ich es auch für reichlich verspätet, beim "Eldenaer Hotel" noch von einem Anfang zu sprechen, bei dem man über diese oder jene Unzulänglichkeit hinwegsehen könnte. Darüber sollte man in Deutschland und speziell Berlin schon hinweg sein.


    Danke für den Link. Leider hat sich der Berliner Stil noch nicht bis ins Rheinland herumgesprochen. Schön wenn's so wäre. Ich glaube Berlin ist was diesbezügliche Bautätigkeit anbelangt einer der Vorreiter. Hier bei uns in Köln sieht es da noch vergleichsweise düster aus. Ich kenne hier im ganzen Umland keinen einzigen Neubau der historisch anmutet. Daher auch mein Eindruck.

    Ich finde für den Anfang und für einen Neubau sieht das Gebäude schon ziemlich gut aus. In meinen Augen sogar viel besser als das ganze moderne Zeug.


    Das werde ich mal verfolgen wie es hier weitergeht. Man sollte auch die Signalwirkung, die dieses Hotel für andere Bauprojekte haben kann, beachten. Wenn jemand etwas "neues" beginnt, springen andere vielleicht auf dem Zug mit auf. Im Wettbewerb wollen es andere dann meist noch besser machen. Auch gerade weil es ein Neubau ist, dürfte er besonders auffallen und richtungsweisend wirken. Das dies nicht das Ende der Fahnenstange ist, sondern der Anfang, sollte jedem klar sein. Das sollte man erkennen können.


    Jetzt heißt es erst mal abwarten wie es dann in natura aussieht. Das fertige Gebäude wirkt dann ohnehin wieder anders als in der Computerdarstellung. Die Computergrafiken sehen oft einfach zu gekünstelt aus.


    Das Hotel passt auch optisch super zum Prenzlauer Berg. Ich war gestern erst da um Fotos zu machen. Der Stadtteil hat wirklich was zu bieten und ist optisch in vielen Bereichen wunderschön.

    Fast hätte ich es vergessen mal ein positives Beispiel zu erwähnen, denn hier in Pulheim genauer gesagt im Stadtteil Orr gibt es ein altes Rittergut. Quasi direkt vor meiner Haustür und doch habe ich irgendwie vergessen darüber zu berichten. :gehtsnoch:


    Seit Jahrzehnten fahre ich quasi an dem alten verfallenen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert vorbei. Es war eigentlich immer nur eine Ruine im Wald neben der Straße. Kein Dach mehr vorhanden, es standen quasi nur die Außenmauern und zusätzlich waren die Türen und Fenstern im Erdgeschoss zugemauert.


    Hier erst mal ein Link wie das seit Jahrzehnten ausgesehen hat:
    http://www.rittergut-orr.de/me…impressionen-monika-hein/


    Mittlerweile hat man diese alte Ruine jedoch wieder in Schuss gebracht wie ein Link auf die Homepage zeigt.


    Im Umfeld wurden eine ganze Menge Bäume gefällt, so das man das Gebäude auf einmal von der Straße aus wieder besser sehen kann und somit quasi aus dem Dornröschenschlaf geholt. Als nächstes kam wieder ein Dach oben drauf und es begann eine Wartezeit bis die Mauern im Inneren wieder trocken wurden. Bis heute ist trotz neuer Einrichtung Innen noch kein neuer Putz angebracht worden. Mittlerweile finden hier im Gebäude schon wieder viele Veranstaltungen (Konzerte etc.) statt.


    Historische Infos gibt es hier:
    http://www.rittergut-orr.de/historisches/


    An diesem Wiederaufbau bzw. der Instandsetzung sollten sich viele Menschen mal ein Beispiel nehmen. Es ist doch schön zu sehen wie so einem alten Gemäuer wieder leben eingehaucht wird.


    :applaus:

    Jetzt haben wir schon Mai und am Domumfeld Ostseite wird immer noch gebaut:









    Bilder vom 17.05.2015


    Mal ganz abgesehen vom geplanten Endergebnis hätte ich mir einen schnelleren Ablauf gewünscht.


    Mit den Verkleidungsplatten an den Wänden kann ich mich irgendwie nicht anfreunden. Auf den Vorschaubildern sah das viel heller aus. Jetzt sind es doch die gleichen Platten wie an der Nordseite. Dort kann man sehen wie diese nach ein paar Jahren ausschauen -> Dunkel und dreckig. Bei dem ganzen Verkehr hier kann man jetzt schon absehen wie das hier in ein paar Jahren wieder aussehen mag.


    Mir erscheint es im Augenblick nicht so als ob das geplante Konzept hier wirklich aufgehen kann und das obwohl der Platz noch gar nicht fertig ist. Schade. huh:)

    In Köln gibt es zur Zeit eine Ausstellung mit interessanten Collagen die das heutige Stadtbild mit historischen Ansichten verschmelzen. Das werde ich mir mal vor Ort anschauen.


    Artikel KSTA: http://www.ksta.de/nippes/auss…rt,15187558,30632560.html


    Website des Künstlers: http://www.zeitcollagen.de/zeitreise/


    Die Bilder sollten die Sehnsucht nach historischer Architektur nur vergrößern. Wenn man im Gegenzug mal diesen ebenfalls aktuellen Artikel vom KSTA liest muß den Stadtplanern und Architekten doch endlich mal klar werden was für Gebäude die Menschen wirklich bevorzugen und was man bauen sollte. http://www.ksta.de/koeln/miete…30640722.html?dmcid=sm_tw

    Man sollte die Innenräume nach und nach rekonstruieren. Allerdings müsste man sich für eine bestimmte Zeitperiode entscheiden, da die Räume ja bekanntlich oftmalig geändert worden waren. Ich würde für die Zeit von Wilhelm II. plädieren, weil mir das am sinnvollsten erscheint. Die Gigantentreppe sollte man als allererstes ins Auge fassen. Dieses Treppenhaus möchte ich unbedingt einmal erleben. Wenn es nach mir ginge sollte man, als ersten Schritt, ein ganzes Stockwerk für die rekonstruierten Innenräume reservieren. Am Ende wäre dies, meiner Ansicht nach, der eigentliche Hauptanziehungspunkt für die Besucher des Hauses. Davon bin ich fest überzeugt. Das würde dann auch die Tür für weitere Rekonstruktionen weit öffnen, auch finanziell.


    Mal sehen was die Zeit so bringt. Ansonsten ist meine Meinung zu den gewünschten Bewohnern des Hauses ja bekannt.

    Ich bin mit der geplanten Umbauung nicht wirklich zufrieden.


    Nur mal zum Vergleich:


    Lt.Baunetz soll das ganze später so aussehen:

    Quelle: http://www.baunetz.de/meldunge…_entschieden_3062227.html


    Ist das noch der letzte Stand oder gab es da noch Planänderungen ?


    Ich hätte viel lieber den Zustand wie oben auf dem S/W Bild. Ist ja in Ordnung wenn da mehr grün vorhanden ist als früher. Aber die eckigen Blumenkübel und der ebenerdige Randbereich ist nicht wirklich schön und sieht viel zu gewöhnlich und zu modern aus. Dort gehören keine so glatten Strukturen hin.


    Hängt das jetzt mit diesem Saal zusammen, dass das Bodenniveau anders anliegt ?


    Auf dieser Montage sah es noch viel besser aus:

    Quelle: http://berliner-schloss.de/akt…-wir-heute-der-sachstand/


    Soweit ich weiß, leider nein. Die Lusche Lüscher will lieber eine gepflasterte Steinwüste rund ums Schloss. :kopfwand:
    Falls es einen neuen Stand in dieser Sache gibt, wäre ich für eine Info dankbar.


    Wie doof, das sollte man aber nochmal überdenken, denn wie auf dem Foto sieht es ja nun wirklich viel besser aus. Ich denke mal dies ist eine Sache die man auch noch relativ einfach nachträglich ändern kann.

    Ich war bislang nur einmal in Stuttgart. Der Bereich am Schloss ist ganz ok. Die Brunnen haben mir gefallen. Der Bahnhof und die Einkaufstraße ist leider nur das "übliche". Ich würde mir wünschen, dass man in Stuttgart über Rekonstruktionen nachdenkt, so wie man das in Dresden tut. Wenn man historisierende Gebäude dort bauen würde und einen Einstieg findet, dann würde die Bevölkerung das bestimmt rasch annehmen. Die Menschen würden sich viel wohler in ihrer Stadt fühlen.