Posts by Henry

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    Zusammenarbeit mit Peter Kulka wird geprüft


    Für eine Teilfläche des ersten Baufeldes gibt es bereits architektonische Entwürfe unter Federführung des Dresdner Architekten Peter Kulka. „Wir werden in den kommenden Monaten prüfen, ob wir diese weiterführen“, erklärte Düsterdick. „Ebenso werden wir entscheiden, mit welchen Architekten wir die Planungen der einzelnen Baufelder weiterführen.“ Die Gerchgroup werde verschiedene hochkarätige Architekten mit den Fassadenplanungen beauftragen.

    http://www.neumarkt-dresden.de…em-robotron-areal-weiter/




    versus




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    Bei der Sitzung der Gestaltungskommission Dresden kam es fast zum Eklat. Architekt Peter Kulka forderte als „künstlerischer Oberleiter“ für die Lingnerstadt mehr Mitsprache ein. Grund sind Pläne eines anderen Büros für das Gebiet.


    Peter Kulka ist nicht zu bremsen. „Das muss ich Sie wissen lassen“, kündigt der Architekt der versammelten Gestaltungskommission diese Worte an: „Ich habe die künstlerische Oberleitung für die Lingnerstadt. Ich kann dieses Amt aber nicht ausüben, wenn ich nicht darin eingebunden bin, was andere Architekten dort machen“, wettert der 81-Jährige. Und verblüfft mit seinen Worten die im Rathaus versammelte Gestaltungskommission so sehr, dass der Vorsitzende Jürg Sulzer erst einmal zehn Minuten Pause ansetzt."

    https://www.dnn.de/Dresden/Lok…tsprache-bei-Lingnerstadt



    Das wird noch lustig, wenn der alte Betonkopf seine Felle davonschwimmen sieht. Eine feinere Gliederung der Fassaden wäre auf jedenfall wünschenswert. Aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. ;-)

    Ganz so ist es wohl nicht - die Visualisierung in der Sächsischen Zeitung sind nicht sooo sozialistisch wie einst Gorbitz:


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    Seit Dezember 2019 hat die sogenannte Lingnerstadt zwischen St. Peterburger Straße, Hygiene-Museum und Blüherstraße einen neuen Besitzer. Die Düsseldorfer Gerchgroup hat das rund 100.000 Quadratmeter große Areal von der Kasseler Firma Immovation erworben.


    https://www.saechsische.de/plu…dt-besitzers-5174031.html

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    Auf diesen Tag hat Frank Wießner lange gewartet. Heute hat er den Vertrag über ein Angebot der Landeshauptstadt zum Kauf des Narrenhäusel-Grundstückes unterschrieben. Nun muss der Vertrag noch formell von der Stadtverwaltung genehmigt werden. Das Gebäude, das einst für den Hofnarren Joseph Fröhlich direkt am Fuße der Augustusbrücke errichtet wurde, will der Bauunternehmer nun wieder errichten.

    https://www.saechsische.de/plu…eck-verkauft-5164281.html


    :trommeln:


    PS.: Das Blockhaus nebenan ist gerade komplett eingerüstet und wird wohl saniert.

    Übrigens ist der eiserne Fensterladen, welcher nur im Kriegsfall geschlossen wird, von dem Einbruchsfenster immernoch geschlossen.


    Wusste ich gar nicht, dass es den gibt. Warum werden die Fensterläden nicht einfach jede Nacht geschlossen? Könnte man als "Zeremonie"

    und Toruistenspektakel etablieren mit Soldaten in augustäischer Uniform. Das nützliche mit Marketing verbinden. :-)

    Auf dem Luftbild erkennt man schön die "grüne Schneise" mitten durch die Innenstadt:


    https://image.saechsische.de/9…ya5ca4uhr3l7rat5plm4e.jpg


    Mann, was muss da noch gebaut werden, wenn das mal wieder eine richtige Innenstadt werden soll.Vor 2050 wird das wohl nichts werden... Es hilft nichts - die Bäume auf dem Mittelstreifen der St.Petersburger Straße müssen fallen und dort müssen Gebäude hin. Ich höre schon den Aufschrei "Klimawandel" usw. aber es nützt nichts will man eine Innenstadt die den Namen auch verdient. Die Straße zu verengen, ist utopisch. Auch die Parkplätze vorm Kurländer Palais und vorm Gewandhaus müssen bebaut werden.


    Bzgl. der Robotronkantine fehlt ja nun der Grund die 2,1 Millionen auszugeben. Keine Ahung was der Investor auf deren Fläche plant aber mit Wohnbauten sollte dort mehr rauszuholen sein als 2,1 Millionen.


    Auch fällt mir keine Nutzung für die Kantine ein, welche in einem Wohnumfeld Sinn macht, eventuell kommt ja aldi rein oder sowas... ;-) Wenn überhaupt wird es eine bauideologische Begründung geben aber selbst in Dresden sind dafür 2,1 Millionen hoffentlich zuviel Geld.


    Die geschilderte Kopie-Erstellung ist Bestandteil der Großen Baumaßnahme „Skulpturenprogramm im Großen Garten“, die der SIB im Auftrag des Freistaates Sachsen durchführt. Für die auf insgesamt 10 Jahre angelegte Maßnahme stellt der Freistaat Sachsen rund 3,7 Mio. Euro zur Verfügung.


    Ich hoffe doch sehr das auch die Herkulesfiguren am den beiden Zugängen zur Herkulesallee in diesem Programm enthalten sind, deren Zustand mehr als erbärmlich ist.


    Zum Palais: Es schreit förmlich nach einer Rekonstruktion der Innenräume. Wird es einmal fertig sein, kann man im Palais einen Sommerabendball als Pendat zum dem Semperopernball im Winter etablieren. Der Große Garten mit seinen Skulpturen eignet sich hervorragend zum Flanieren und Lustwandeln im Rahmen eines solchen Balls.

    Kulturhauptstadt 2025: Dresden und Zittau sind raus


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    Unter anderen verfolgten Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, der Museums-Direktor Prof. Vogel und Frank Richter, Landtagsabgeordneter der SPD, die Entscheidung im Deutschen Hygienemuseum. Auch Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge war dabei. Hilbert rief ein lautes "Nein" aus und zeigte sich sehr enttäuscht.

    https://www.tag24.de/nachricht…heidung-shortlist-1317247


    Oh doch Herr Hilbert - das wars. Da kann ja jetzt auch diese olle Robotronkantine abgerissen werden. Braucht kein Mensch das Teil. Die 2,1 Millionen können z.B. in Dresdner Straßenbäume und deren Unterhalt fließen.



    Großspurig wurde geplant. Heiße Sprechblasen wurden kreiert:

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    Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will den schon für den Abriss vorgesehenen Flachbau für 2,1 Millionen Euro in städtischen Besitz bringen und ihn zu einem Leuchtturmprojekt für die Kulturhauptstadtbewerbung entwickeln. Lediglich die AfD-Fraktion stimmte gegen den Kauf der Kantine.

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    Symbiose zwischen Wissenschaft und Kunst


    Es sei der Wunsch vieler Dresdner, dass das Gebäude am Hygiene-Museum als Stück Identität der DDR-Geschichte erhalten bleibe, erklärte Hilbert. „Wir wollen einen Ort gestalten, an dem Wissenschaft und Kunst eine Symbiose eingehen können.“ In der Robotron-Kantine könne Innovation erlebbar werden und gelebt werden, formulierte der OB seine Vision für das Gebäude. Es gehe weder um ein neues Kunsthaus noch eine neue Ostrale oder ein Wissenschaftszentrum. „Wir wollen dort Zukunft gestalten.“

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    Die Bewerbung um den Titel europäische Kulturhauptstadt gehe in die heiße Phase, erklärte Hilbert. Am 30. September werde Dresden das Bewerbungsbuch abgeben. Die Stadt lege nicht nur eine konkrete inhaltliche Planung der Bewerbung vor, sondern auch die organisatorische Grundlage für die zweite Runde des Bewerbungsprozesses. Der Etat werde rund 70 Millionen Euro betragen, kündigte Hilbert an.

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    Das Thema „Dresden – Neue Heimat 2025“ biete den Spielraum für eine europäische Kon-troverse. „Wir wollen einen völlig neuen Kulturbegriff definieren, der dieser europäischen Dimension gerecht wird

    https://www.dnn.de/Dresden/Lok…um-Leuchtturm-werden-soll


    Die 70 Millionen können jetzt z.B. für die Innenrekonstruierung des Palais im Großen Garten ausgegeben werden.
    Dort können dann Kunst und Kultur eine prima Symbiose eingehen. :-)

    Waren heute mal auf dem Neumarkt Weihnachtsmarkt - die 6 Karyatiden sind nochmal überarbeitet worden bzw. waren sie noch gar nicht endgültig fertig bis jetzt. U.a. ist die Aussparung am Sockel über der Rose der Kapitelle zugespachtelt, so dass der Sockel jetzt beinahe bündig mit dem Kapitell abschließt und der vielgescholtenen zweiten Madame von rechts wurde der Hals überarbeitet und sie hat jetzt einen auch Haarzopf. Sieht gut aus und macht sie um einiges anmutiger. Allgemein wirken die Karyatiden jetzt wertiger. Eventuell wurden sie auch noch mit Farbe angestrichen? Vielleicht kann ja nochmal jemand Fotos machen und mit meinen vom 31.10. gegenüberstellen. Dann sieht man den Unterschied. :-)

    ...Auch plädiert die Fraktion dafür, dass, das Kirchenschiff originalgetreu wieder aufgebaut und das Glockenspiel wieder umgehend eingeschaltet werden soll.


    https://m.pnn.de/potsdam/strei…damer-mitte/25160778.html

    Nur das macht Sinn. Dieses "Rechenzentrum" hinter dem Turm dagegen macht keinen Sinn.


    Waren heute mal wieder in Potsdam zu Besuch, um die Baufortschritte anzusehen. Beeindruckend. Gerade mit der Bebauung der Fläche der ehemaligen FH mit einem "vielfältigen" Viertel wird die Mitte wieder an die sehr angenehme Stadt rund um die Brandenburger Strasse, Lindenstraße usw. sowie dem Holländischen Viertel angebunden. Desweiteren entstünde mit dem hoffentlichen Abriss des Staudenhofs 2022 und der Bebauung dieser Fläche ein beinahe geschlossenes Viertel um die Nikolaikirche und es würden wieder Blickbeziehungen auf die Nikolaikirche frei, welche jetzt vom Staudenhof versperrt sind. Der Abriss des Staudenhofs sollte daher oberste Priorität bei allen Architekturästheten Potsdams haben.



    Noch ein paar Bilder:


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    PS.: Wer schon immer mal einen echten van Gogh sehen wollte, sollte noch bis zum 02.02.2020 ins Barberini gehen. Eintritt kostet schlappe 14 EUR aber einmal geht das schon. Außerdem gibt es dort momentan auch interessante DDR-Kunst zu sehen.


    öö


    ööööö

    Aber warum die Entwicklung des Areals ewig blockieren?


    Vermutlich letzte Rückzugsgefechte von Ideologen, welche das Königsufer nach dem von Bert gezeigten Bildern bebaut sehen möchten. Das Narrenhäusel ist DER Brückenkopf für weitere Rekos am Neustädter Markt. Das wissen die genau.
    Die Platten am Neustädter Markt werden früher oder später fallen - Stichwort Decarbonisierung des Betons, welcher nach ca. 50 Jahren zu ernsthaften Problemen in der Statik der Plattenbauten führen wird. Die Buden wurden 1979 erbaut, stehen also noch ca. 10 Jahre. Dann werden auch die "Aktivisten" der Initiative "Neustädter Freiheit" ausziehen müssen. Wie es dann dort weitergeht, sollte allen normal denkenden klar sein. Reko des Neustädter Rathauses, weitere Bebauung des Königsufers und Neustädter Markts wie im Siegerentwurf des Wettbewerbs vorgesehen. Steht das Narrenhäusel dann, gibt es daran keinen Zweifel. Man kann Herrn Wießner nur Durchhaltevermögen wünschen und dem Stadtrat, dass er dranbleibt und ordentlich Druck macht. An die Öffentlichkeit zu gehen, war ein kluger Schachzug von Hr. Wießner und sollte auch im Sinne des Baubürgermeisters sein, welcher eigentlich demokratische Bürgerbeteiligung und Transparenz propagiert. Sein pikiertes Verhalten jedoch lässt darauf schließen, dass diese nur unter Druck von außen zustande kommen und man eigentlich wie gewöhnlich nach undemokratischer Gutsherrenart im Stadtplanungsamt verfahren möchte. Damit ist jetzt aber Schluss. :-)