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    MDR SACHSENSPIEGEL: Von Stadtrat beschlossen: Dresdner Königsufer wird bebaut | ARD Mediathek
    Von Stadtrat beschlossen: Dresdner Königsufer wird bebaut | Video | Das Königsufer auf der Neustädter Seite in Dresden gilt für Immobilienmakler als…
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    Das Königsufer auf der Neustädter Seite in Dresden gilt für Immobilienmakler als "Filetstück". Der Dresdner Stadtrat hat vor kurzem beschlossen, dass hier gebaut werden soll. Reporterin Sibylle Muth berichtet.


    Bild: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

    Video verfügbar:

    bis 16.05.2024 ∙ 19:47 Uhr

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    So wirds werden. Die angestrahlte Semperoper. Der Sound von Kraftwerk. Ein Gesamtkunstwerk vom Feinsten. :)

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    Kraftwerk haben für dieses Jahr ein exklusives Konzert angekündigt: Die Elektronik-Pioniere um Ralf Hütter geben ein Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz Dresden – mit Großbild-Projektionen auf die Semperoper.

    Am Samstag, 14.09.2024, spielen „die Düsseldorfer“ auf dem Theaterplatz vor der Semperoper. Die Pressemitteilung verspricht, dass „die Grenzen der Musikperformance neu definiert“ würden. Kraftwerk wissen, worum es geht, schließlich trat das Quartett schon vor dem Schloss Karlsruhe auf, der Akropolis Athen oder dem Schloss Schönbrunn in Wien.

    „Wir freuen uns, Teil dieser ganz besonderen Show zu sein. Mit der Semperoper und ihrer Geschichte, fusionieren an diesem Abend nicht nur Musik und Licht, sondern auch Tradition und Moderne“, sagt Nora Schmid, designierte Intendantin der Semperoper Dresden.

    Das wird DIE Symbiose aus schöner Architektur und elektronischer Musik. Auf einem der weltweit schönsten Plätze. Gestern gerade noch so Karten bekommen. Für Wien am 06.07. sind noch Karten zu haben. Ick freu mir :)

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    ...Inzwischen gibt es eine neue Zeitschiene für das Quartier Hoym, das wie alle Neumarkt-Quartiere eine Mischung aus Leitbauten mit historischen Fassaden und modernen Häusern sein ist. Auf dem rund 9.600 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Rampischer und Landhausstraße, das an das Polizeipräsidium angrenzt, entstehen 13 Gebäude mit 258 Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Fast alle haben Balkon oder Terrasse.

    Die ersten Fassaden des ersten Bauabschnittes sind bereits abgerüstet und sichtbar, darunter die historische der Landhausstraße 3 und die der benachbarten modernen auf der Landhausstraße 5 und 7. In der kommenden Woche werden auch die Gerüste auf der Landhausstraße 9 fallen.

    "Der große Kran wird noch bis Freitag kommender Woche auf der Landhausstraße stehen. Mit ihm werden die Holzteile für den Dachstuhl hereingehoben. Dafür ist die Straße aus Richtung Polizeipräsidium gesperrt", sagt René Naumann. Die neue Dacheindeckung, die nach dem Brand erforderlich wurde, wird nun bis Ostern fertig. Im September könne der komplette erste Bauabschnitt ohne das Palais Hoym bezugsfertig sein...

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    "Die Erstvermietung der Wohnungen im ersten Bauabschnitt startet kurz vor Ostern", sagt Projektleiterin Kononenko. "Für die Gewerbeflächen suchen wir bereits seit Ende 2023 nach geeigneten Mietern." Logisch, dass die modernen Wohnungen mitten im Dresdner Zentrum ihren Preis haben. "Die Durchschnittsmiete liegt bei 15 Euro pro Quadratmeter", sagt Kononenko. "Sie beginnt bei 12 Euro für Wohnungen, die im ersten Obergeschoss mit Blick in einen der Innenhöfe liegen. Für Dachterrassen mit Blick auf die Dresdner Innenstadttürme sind 18 Euro pro Quadratmeter zu zahlen." Bereits in der vergangenen Zeit habe zahlreiche Anfragen für die Wohnungen erhalten.

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    Wann erste Mieter in das Dresdner Neumarkt-Quartier Hoym einziehen
    Ein Dachstuhlbrand im Oktober 2023 hat das Bauvorhaben Quartier Hoym am Dresdner Neumarkt verzögert. Doch nun wird zumindest der erste Bauabschnitt bald fertig.
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    Einer, der mit dem Bau des Narrenhäusels wahrscheinlich den ersten Stein am Königsufer setzen wird, ist Bauunternehmer Frank Wießner. Er hat bereits einen Bauantrag für das Narrenhäusel gestellt und befindet sich nach eigener Aussage in der "finalen Bearbeitung aller Fragen mit dem Stadtplanungsamt". Wießner hatte eigentlich längst bauen wollen, doch es gab zahlreiche Fragen zu klären. In der kommenden Woche hat er einen Termin mit Baubürgermeister Stefan Kühn (Grüne) und hofft, dort alles abschließend besprechen zu können. Nach Wießners Fahrplan wird in diesem Sommer die Zufahrtsstraße von der Köpckestraße aus gebaut, im kommenden Jahr soll der Hochbau beginnen. "Ende 2025, Anfang 2026 soll das Narrenhäusel fertig sein."

    Wie das Dresdner Königsufer bebaut werden soll
    Es ist eine der schönsten und wichtigsten Stellen im Dresdner Stadtbild - das Königsufer. In einem Wettbewerb wurde ermittelt, was dort entstehen könnte. Jetzt…
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    Hier noch ein Artikel aus der Sächsischen Zeitung dazu:

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    "Wir müssen aufpassen, dass die Wettbewerbsergebnisse nicht in der weiteren Bearbeitung trivialisiert und abgeschliffen werden", mahnte Tilo Wirtz von den Linken und bezog sich konkret auf den Entwurf für vier Gebäude, die zwischen dem denkmalgeschützten Hotel Bilderberg Bellevue und dem Blockhaus nach historischem Vorbild entstehen sollen.

    "Die jetzigen Baukörper sehen mit ihren zwei zur Elbseite zeigenden Giebeln und Türmchen aus wie ein Dornröschenschloss. Die hat es historisch so nie gegeben, bringen eine große Unruhe zur Elbe hin und sind ein gestalterischer Missgriff", sagt der Baupolitiker. Stattdessen seien die barocken Höfe, an denen sich die Neubauten orientieren sollen, früher immer geschlossen zur Elbseite gewesen.

    Auch jetzt müsste der Entwurf diesen breiten Riegel aufnehmen und die Türme verschwinden. Dem wurde im Ausschuss zugestimmt. Mit großem Aufwand sei vor dem Wettbewerb die historische Ableitung einer neuen Bebauung dargestellt worden. "Daran sollten wir uns weiter orientieren", sagt Wirtz.

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    Wirtz hadert grundsätzlich damit, dass bei der Unterschutzstellung des Neustädter Marktes als Denkmal im Jahr 2021 auch die Große Meißner Straße und die Köpckestraße mit eingeschlossen sind. "Durch diese großen Verkehrstangenten sind alle Gebäude, die jetzt entstehen, von der Inneren Neustadt abgeschnitten. Leider können wir daran nichts mehr ändern."

    Wie das Dresdner Königsufer bebaut werden soll
    Es ist eine der schönsten und wichtigsten Stellen im Dresdner Stadtbild - das Königsufer. In einem Wettbewerb wurde ermittelt, was dort entstehen könnte. Jetzt…
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    Wie geht es mit dem Narrenhäusel in Dresden weiter?

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    Kaum allerdings ist eine Sache vom Tisch, kommt die nächste auf den Bauunternehmer zu, könnte man meinen: "Das Umweltamt möchte jetzt rund 120.000 Euro von mir, weil am künftigen Standort des Narrenhäusels 18 Büsche und ein Baum wachsen, die gefällt werden müssen." Als Wießner den Zuschlag für das Areal erhielt, seien die Pflanzen noch klein und unscheinbar gewesen. "Sie wurden auch acht Jahre lang nicht gepflegt." Inzwischen ist jedoch die städtische Begrünungssatzung überarbeitet worden und Wießner soll für Ersatzpflanzungen die genannte Summe zahlen. Erneut Geld, das ihm als Eigenkapital fehlen würde. "Ich halte die Summe für unverhältnismäßig und habe Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt." Er merke anhand des Projektes sehr deutlich, "wie man als Investor in dieser Stadt verprellt wird", sagt Wießner.

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    Der Zeitplan für den Wiederaufbau sieht laut Investor inzwischen so aus: Voraussichtlich im Frühjahr 2025 soll der Bau des Narrenhäusels beginnen, der laut Wießner rund ein Jahr dauern wird. "Vielleicht haben wir Glück und können schon im Oktober 2024 beginnen."

    Wie geht es mit dem Narrenhäusel in Dresden weiter?
    Kaum ist ein Problem für den Bau des Narrenhäusels in Dresden geklärt, tut sich das nächste für Bauunternehmer Frank Wießner auf. Jetzt ist eine große…
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    Ein Park mit kleiner Straße: Ist das die Zukunft der St. Petersburger Straße in Dresden?

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    Eine riesige Verkehrstangente, die die Lingnerstadt von der Altstadt trennt mit viel Grün, das keiner nutzen kann. Mit guten Ideen soll sich die St. Petersburger Straße in Dresden schrittweise verändern.

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    Die Ausgangslage ist gut, sagte der ehemalige Dresdner Verkehrsplaner Ditmar Hunger. Denn der Verkehr habe seit 2003 auf allen Abschnitten der St. Petersburger Straße deutlich abgenommen, es seien weniger als 30.000 Fahrzeuge unterwegs. Der LKW-Anteil liege bei drei bis fünf Prozent. "Wir brauchen nur noch eine zweispurige St. Petersburger Straße", ist Hunger überzeugt.

    Vorher muss jedoch die Bundesstraße 170, die über die St. Petersburger Straße verläuft, aus der Innenstadt raus, sagt der Baubürgermeister. Dafür muss die Stadt noch den westlichen Stadtring auf dem Emrich-Ambros-Ufer schließen. Dann wäre die Voraussetzung geschaffen, den Status Bundesstraße abzugeben und die St. Petersburger Straße zu verkleinern.

    Die Straßenbahn sei jedoch unverzichtbar, es müssten sogar weitere ÖPNV-Angebote an der Stelle geschaffen werden, sagt Hunger. Ob die Bahnen künftig vielleicht in der Mittellage rollen, müssten Planungen ergeben.

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    Der heute ungenutzte Grünstreifen mit den Linden sei angesichts steigender Temperaturen ein absoluter Gewinn für Dresden, wenn man ihn denn umgestalten würde, sagt Landschaftsarchitektin Irene Lohhaus von der TU Dresden. Dresden sollte nicht den Fehler machen, diesen Raum zu bebauen.

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    Ganz ohne eine weitere Bebauung könne er sich aber nicht vorstellen, dass zum Beispiel die Leere am Pirnaischen Platz nur mit Grün gut gefasst werden könnte, warf CDU-Stadtrat Hans-Joachim Brauns ein. "Ein bisschen, sehr maßvoll und in hoher Qualität könnte man sich dort schon leisten."

    Baubürgermeister Kühn sagt, dass freie Flächen neben dem Landhaus, dem Polizeipräsidium und Kurländer Palais im Fokus für eine Bebauung stünden, um den Platz einzufassen.

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    Dass die Petersburger nicht in drei Jahren umgestaltet sein wir, ist klar. "Das ist eine große Stadtoperation, die auch den Haushalt sehr herausfordern wird", schätzt Jörn Walter ein. Dafür müsste schrittweise vorgegangen und nicht in einem Rutsch gebaut werden.

    Die Diskussion darüber, was man dort genau will, sei sehr sinnvoll. "Das ist ein ganz dickes Brett, was sie da vorhaben", sagt Hannovers Stadtplaner Andreas Zunft, der ein Umgestaltungsprojekt aus seiner Stadt als Anregung vorgestellt hatte. Nur in wesentlich kleinerem Rahmen als in Dresden.

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    Für Stephan Kühn ist es ein Dekadenprojekt, das viele Reize hat und an dem viele mitgestalten sollen. Einer Mittelbebauung, wie es zum Beispiel der Verein Stadtbild vorschlägt, erteilte Stadtplaner Walter eine Absage. "Wir müssen auch zukunftsorientierte Stadtqualität bauen." Die Maßstäblichkeit der heutigen Bebauung entspräche nicht mehr der vor 1945, das würde alles nicht mehr passen.

    Ein Park mit kleiner Straße: Ist das die Zukunft der St. Petersburger Straße in Dresden?
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    Auftrag ausgeführt!

    Die Bombardierung von Dresden - Eine Analyse der Untersuchungsmethoden

    der Historikerkommission zur Ermittlung der Opfer

    1-DRESDEN_Hist._Analyse_Zimmermann_n_aktuell_ohne KZ.pdf
    Datei: A7F:\Texte\Politik\Dresden\1-DRESDEN_Hist._Analyse_Zimmermann_n_aktuell.doc. Version: 17.04.2015. Siehe auch:…
    docdro.id
    1-DRESDEN_Hist..pdf
    Datei: A7F:\Texte\Politik\Dresden\DRESDEN_Historikerbericht.doc. Stand: 11.11.2014. Aus:…
    docdro.id
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    Noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 lud Professor Bürger die Studierenden seines Seminars der Würzburger Uni vor die Fassaden des Bischofswegs der Dresdner Neustadt.

    Dieser Ausflug führte zu Seminararbeiten, die in zoom-Räumen diskutiert worden sind und die dann von Bürger zu jenem eingangs genanntem Buch verfertigt wurden: „Ornament und Vergebung“. Neben der Tatsache, dass das Buch neu Sehen lernt und zum Häuser-Anhören verführt, ist es maßgeblich eine Kritik an Adolfs Loos‘ Text.

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    Das Verbrechen besteht heutzutage nicht mehr darin, dass Ornamente sinnloserweise an Fassaden herumhängen und weg können. Das Verbrechen besteht darin, sie weggeschafft zu haben.

    Denn man geht anders durch Frankfurt am Main und anders durch Straßburg. Ein Spaziergang durch das sogenannte Tannengorbitz oberhalb des Alaunparks fühlt sich wesentlich anders an, als ein Spaziergang unterhalb des Alaunparks den Bischofsweg entlang.

    Man macht auf diesen Spaziergängen andere Erfahrungen und diese Erfahrungen ergeben sich auch unmittelbar aus den Fassaden, an denen man entlanggeht.

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    Die Vergebung ist von zweifacher Bedeutung. Das verschwundene Ornament und dessen vergebene Möglichkeiten unseren Lebensraum zu verbessern auf der eine Seite.

    Aber auch die theoretische Vergebung alleseinnehmender Glättungsphantasien, die sich unwiderruflich derart verheerend auf manches Gebäude ausgewirkt haben, dass es beinahe stumm wurde.

    Ornament und Vergebung

    Herausgeber: Stefan Bürger

    https://www.neustadt-ticker.de/186211/aktuell…t-und-vergebung

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    Zitat von buarque


    (...) urbane Strukturen sind für urbanes Leben unverzichtbar.

    Dem schließe ich mich an. Und genau darauf zielte meine Meinung aus dem Dresden Galerie Strang.

    Petersburgs Zitat bringt es genial formuliert auf den Punkt:

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    Zitat von Petersburg


    Ich denke wir misverstehen uns. Du meinst Rekonstruktion des Historischen, ich auch, aber nicht nur. Ich rede auch von Urbanität. Meine Kommentare sind im Bezug auf Dresden zu sehen. Ich hatte die zwei gegenübergestellt. Nürnberg hat, und das finde ich "gut", drei Dinge die Dresdens historischer Kern nicht bzw. nur in einem ganz kleinen Gebiet hat:

    1. Dachlandschaft 2. Grundriss der Gassen und 3. Urbanität.

    Eine hässliche Stadt kann urban sein, eine schöne Stadt kann tot sein. Im Idealfall ist sie beides. Dresden ist im Zentrum wunderschön, aber sobald man die Reko-Viertel verlässt, kommt ein solch brutaler Kontrast wie man ihn noch nie sah. Scheusslichkeiten die einen 1. Preis für architektonische Bösartigkeit verdienen. In Dresden triffst du in weiten Gebieten der Innenstadt tagsüber fast keinen Menschen auf den Strassen - total tot. Tagsüber.

    Allerdings kann ich jetzt auch Franka verstehen (" Nürnberg von der Moderne wie zermalmt aussieht") beim Anblick dieser Gebäude:

    IMG_2440_sil_sil.jpg

    Der Baukörper ist viel zu gedrungen und die horizontalen Fenster wirken geradezu brutal.


    Und auch hier geb ich Franka Recht :

    "Ja, die Modernes gibt es dort auch, aber sie setzt der guten Architektur längst nicht so zu. Im Gegenteil. Sie wirkt siegreich und voller Kraft. Lag es am blauen Himmel? An der lockeren Bebauung?"

    Es liegt an den hochstehenden Fenstern und den gestreckten Fassaden.

    55832-20221009-092743-jpg

    Alles was man bis jetzt innerhalb der Stadtmauer auf den Fotos sehen kann, kommt doch recht passabel daher. Es wirkt wie ein geschlossenes Stadtbild. Nürnbergtypische Farb- und Materialwahl der Fassaden sowie ziegeldeckte Dächer machen viel aus.

    Als Vergleich könnte man die 1950iger Jahre Bauten der Grunaer Straße und die Weiße Gasse in Dresden heranziehen. Wäre das Zentrum in dieser Form auf dem alten Stadtgrundriss weiterbebaut worden, wäre es heute ein urbanes Zentrum. Den Altmarkt in Dresden hätte man auf Grund der fehlenden wirtschaftlichen Möglichkeiten der DDR nicht durchgehalten. Aber die Bauten in der Weißen Gasse und angrenzend sind teilweise auch mit vorgefertigten Standartelementen, eine Art Vorläufer des Plattenbaus, und mit ziegelgedecktem Dach gebaut.

    Mich würde interessieren wie groß das gezeigte Gebiet ist. Kann man es ungefähr mit der Fläche des Neumarkts + Altmarkts in Dresden vergleichen oder ist es größer also inklusive des Postplatzes und des Pirnaischen Platzes? Wäre letzteres der Fall, sähe ich mich bestätigt in meiner Meinung aus dem Dresden Galerie Strang.

    Aber vielleicht sollte man erst die noch kommenden Fotos abwarten.

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    Das letzte DDR-Hotel

    Das Hilton Dresden ist bis heute einer der ersten Hotel-Adressen in der Stadt. Vor 35 Jahren wurde der Grundstein für den damaligen "Dresdner Hof" gelegt, das letzte Dresdner DDR-Hotel.

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    Die Bauausführung hatte in den Händen der schwedischen Firma ABV sowie anderer ausländischer Partner und Bauleuten aus der DDR gelegen. Ob das neue Hotel noch der DDR-Postmoderne zugeordnet werden kann, ist umstritten. Denn der Entwurf stammt von dem Westberliner Architekt Walter Lewin, der Bund der Architekten der DDR war allerdings einbezogen. In der DDR hatte in den 1980er-Jahren eine Besinnung auf die deutsche Geschichte eingesetzt, die auch in der Architektur ihren Niederschlag fand. Vorkriegsbebauungen wurden nicht mehr ignoriert, die urbane Geschichte der Orte beachtet. Lewin wieder stand dem Leitbildes der „Kritischen Rekonstruktion“ nahe, das die kritische Annäherung an die historischen Stadt beinhaltete.

    Und so nahm der Neubau zahlreiche Elemente traditioneller Dresdner Architekturformen in sich auf. „Mit den für Dresden typischen Dachfenstern (Gauben) der einheitlichen Geschosshöhe, dem roten Mansarddach, den Natursteinverkleidungen sowie den hellen bis ockerfarbenen Tönen knüpft das Hotel an alte Dresdner Architekturtradition an“, schrieb der Architekturführer 1997.

    https://www.saechsische.de/dresden/lokale…el-5772819.html