Posts by Onkel Henry

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021

    Mir fällt es etwas schwer da zu werten, zumal es gerade auch in München und den Landkreisen ganz wundervolle Bauwerke dieser Art gibt - ebenso wie in anderen Städten und Gemeinden.


    Nur so viel - eine Kirche welche ich sehr gerne mag, ist St. Peter und Paul in München Trudering.


    Es ist vielleicht gar nicht mal so sehr das Optische - der Turm ist noch aus dem Mittelalter, das Schiff 1936 neu erbaut worden - es ist häufig das persönliche was einen mit dem Gotteshaus verbindet.

    Ich fände es schön, wenn man Kritik (ob nun nachvollziehbar oder nicht) nicht als "meckern" bezeichnet. Das ist in vielen Foren leider so üblich, bei uns sollte eine bessere Wortwahl gegeben sein.

    Ja, da stimme ich Dir schon zu, es gäbe sicherlich auch andere verbale Möglichkeiten :wink:


    Nun muß ich sagen, in München gibt es wunderschöne Orte an denen ich mich gern und lange aufhalte, wie zum Beispiel dem Viktualienmarkt, Wiener Platz Preysinggarten usw.


    Aber es gibt auch recht fürchteliche Ecken, wo ich schau , wie ich diese vermeiden kann.


    Eine der für mich absolut ungemütlichsten und deprimierendsten Gegenden ist Neuperlach Zentrum und auch am Frankfurter Ring fühl ich mich nicht so recht wohl.


    Die Gegend um den Hauptbahnhof rum und die Schwanthaler Höhe, hat schon mitunter recht nette Ecken, aber leider - so scheint mir - ist das die abrißfreudigste Gegend wo stattdessen schnell mal ne "Schachtel" hingsetzt wird.

    Liebloser Einheitsbrei, der auch in Singapur stehen könnte. Wie wäre es stattdessen mit einer lokalen Bauweise, die der Geschichte der Stadt gerecht wird?

    Ich glaub Du kennst diesen "Atombombenbunker" nicht welcher derzeit noch de Gegend verschandelt .


    Da ist das schon eine erhebliche Verbesserung - sicher, schöner wär es gewesen wenn man die Jugendstil Ornamentok des Hauptgebäudes am Hauptbahnhof beibehalten hätte.

    Und für so eine entartete Scheußlichkeit reißt man ein durchaus rekonstruierungs - und sanierungsfähiges Haus weg!!! Unfaßbar disgust:)


    Die kriegen es noch fertig und reißen daß altehrwürdige Kino Tivoli (ein paar Meter weiter) weg, welches zwar in den Nachkriegsjahren äußerlich arg verhäßlicht wurde, jedoch ein historisch wertvolles Rekoprojekt wäre.

    Also an dieser Stelle erst mal ein Dankeschön und ein herzliches "vergelts Gott" für all diese wunderschönen Aufnahmen.


    Die Bilder von Mühlhausen haben mich an meine Klassenfahrt als Schulbub erinnert, die Kirche habe ich auch sofort wieder erkannt.


    Diese haben wir damals besichtigt, und ich meine mich daran erinnern zu können, daß es eine katholische Kirche war, welche zu DDR Zeiten nicht gerade breit gesät waren.

    Vielleicht wirkt auf uns der Dom im Augenblick trotz Restaurierung so "schäbig", weil nebenan das Schloss mit seiner doch sehr freundlichen Farbgebung dagegen hält.

    Ich denke mal es wirkt aufgrund der arg verstümmelten Kuppeln schäbig.


    Die Stilistik der heutigen Kuppeln und dem Stil des Domes passen nicht zueinander, was das Ganze wie gewollt und nicht gekonnt ausschauen läßt.

    Ja, so unterschiedlich sind doch die Geschmäcker :cool:


    Ich finde imposante Gebäude welche sich mit der Zeit verdunkelt haben, durchaus reizvoll.


    Gerade so verdunkelte Sakralbauten strahlen für mich irgendwie so eine gewisse Würde aus.

    Ein kleiner Exkurs in deiner Galerie: Auf diesen beiden Bildern ist zu sehen, dass auch Stein nicht per se feuerbeständig ist, worüber hier im Forum schon oft diskutiert wurde. Insbesondere bei Ruinenbildern hört/liest man oft den Einwand, dass bei einem abgetragenen Bauwerk noch viel Substanz stehen geblieben sei und man diese ohne weiteres hätte reaktivieren können. Insbesondere bei den beiden gesicherten Säulen fällt es auch einem Fachmann schwer, deren Schädigungen und Schwächungen zu erkennen.


    Richtig. Gerade Sandstein ist so eine Sache.


    Um mal ein Beispiel zu nennen; die Dresdner Frauenkirche stürzte durch die enorme Hitze in sich zusammen.


    Dieses grauenvolle Schicksal hätte auch Notre Dame treffen können, wenn sich das Feuer noch mehr ausgebreitet hätte.

    Ich sag mal so - es wäre wünschenswert wenn sich gewisse Leute in der Münchner Gestaltungskommision wieder auf das Vermächtnis Thomas Wimmer zu besinnen.


    Auch wenn er Oberbürgermeister einer mir suspekten Partei war, so hat er sich doch für die architektonische Weltstadt mit Herz eingesetzt und dafür gesorgt, daß vieles erhalten blieb und wieder hergerichtet wurde.


    Makabererweise ist eines der häßlichsten Ecken Münchens nach ihm benannt - "Thomas Wimmer Ring", dem zahlreiche schützenswerte Bauten weichen mußten.

    Die Reinigung einer Sandsteinfassade wird in der Regel mit Sandstrahlgebläsen vorgenommen.


    Dies kommt einen massiven Abschmirgeln gleich und verursacht eine gröbere Oberflächenstruktur, welche wesentlich anfälliger für Witterungseinflüsse ist.


    Mich persönlich stört die altersgemäße Dunkelung nicht.

    Ich vermute mal der Bahnsteig A-C war der Zubringer der Ringbahn zum Schlesischen Bahnhof.


    Von der Architektur her, müßt der Ringbahnhof F zum späteren Zeitpunkt entstanden sein.

    . Danach erfolgte der Abruch der Bahnsteige A- C.

    Der Bahnsteig A war noch bis zum Neubau der Südkurve vorhanden, B und C nicht mehr - wie schon erwähnt müssten die so irgendwann in den 70iger Jahren abgerissen worden sein.


    Die Züge hielten stadteinwärts am Bahnsteig A, stadtauswärts Richtung Süden gab es keinen Halt mehr in Ostkreuz.


    Der Bahnsteig A wäre auch dringend sanierungsbedürftig gewesen, man zog es leider vor ihn völlig abzureißen.


    Dabei war der Bahnsteig A mal einer der hübschesten Bahnhöfe der Gründerzeit.

    Ja Oberbaumbrücke,die Lock auf dem Foto von Eiserner Pirat müsste eine E 11 001 aus DDR Produktion sein.

    Das geht jetzt schon mehr in die Richtung des Eisenbahnstranges, wo sich die Nutzer mit den Fahrzeugtypen auskennen :wink:



    Die Südkurve des Ostkreuzes durfte schon vor der Wende nur noch mit minimaler Geschwindigkeit befahren werden, da sie völlig baufällig war.


    An sich, hätte diese aus Sicherheitsgründen völlig gesperrt werden müssen, jedoch war die Strecke von Berlins Mitte nach Richtung Schönefeld raus, zu arg frequentiert.


    Als die Südkurve entgültig vom Betrieb genommen wurde, war das Gedrängel trotz größeren Neubaubahnhof beim Umsteigen enorm.