Posts by Onkel Henry

    Andreas wir sollten schon unterscheiden zwischen der Überwachung der StaSi zu DDR Zeiten und heute. In der DDR ging es darum politisch unbequeme zu drangsalieren, heute geht es um den Schutz der Bürger.


    Das auch inzwischen Gotteshäuser Videoüberwacht werden, ist einfach der Tatsache geschuldet daß es Menschen gibt den nicht einmal mehr die sakralen Gegenstände in der Kirche heilig sind und diese gestohlen werden.


    Um auf die Museumsinsel zurückzukommen - ja, es gab Zeiten da hatte man noch Respekt und Achtung vor historischen Orten....dies ist leider ein bisserl vorbei in der heutigen Zeit, von daher halte ich eine flächendeckende Überwachung für sinnvoll.

    Das wissen doch mittlerweile alle, dass mit diesen Nutzungen die Daten oft gleich mitgegeben werden.

    Die größte Datenkrake ist das Weltnetz, wer daß nicht will, meide das Internet! Videoüberwachungen hingegen, sind zum Schutz der Bürger genau so wie Polizeistreifen.


    Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch solche Überwachungen nicht zu fürchten. Ohne Videoüberwachungen wären heute womoglich einige U-Bahnschubser und Vandalen noch auf freien Fuß und würden die nächste Untat begehen.


    es sollte doch in unser aller Interesse hier liegen, Vandalismus wie auf der Museumsinsel zu verhindern, oder?

    Ich möchte jedenfalls nicht überall überwacht sein,

    Naja, im Schlafzimmer mit meiner Frau hätt ich des wohl auch nicht so gern ablachen:)


    Aber machen wir uns doch nichts vor, wenn Dinge beschädigt oder gar zerstört werden, da finde ich eine flächendeckende Überwachung durchaus sinnvoll, um die Täter den Schaden in Rechnung zu stellen und nicht der Allgemeinheit. Ich sehe es nicht ein warum ich Steuern bezahlen muß, für Vandalismus entsprechender Mistböcke. Da zahle ich lieber für Überwachungseinrichtungen. Teurer kommt das auch nicht.

    Das verstehe ich nicht. Du hast doch vor ein paar Minuten im Museumsinselstrang noch die "Flächendeckende Überwachung" gefordert.

    Jetzt vergleich mal bitte nicht Äpfel mit Birnen! Natürlich bin ich für eine flächendeckende Überwachung um Straftaten zu verhindern. Jedoch ist die Kirche ein heiliger Ort welcher allen Menschen Schutz gebietet - selbst Verbrechern! Nicht einmal daß DDR Regime hat Menschen in der Kirche verhaften lassen.

    Gehört das auch zu Kirchenschändungen, wenn die eigene Polizei gegen die Gottesdienstbesucher vorgeht:


    Das macht mich jetzt fassungslos - die Polizei hat in ihrer Amtsausführung in der Kirche überhaupt nichts zu suchen! Wenn bei uns Polizeibeamte in die Kirche kommen, dann als Privatpersonen und Gläubige.

    Ja, klar. Und ich wünsche mir schnelles flächendeckendes Internet. :zwinkern:

    Ja, ich auch - hier und da gibt es noch "Bambusleitungen".


    Aber mal auf das Thema zu kommen - die flächendeckende Überwachung...das hätte man ruhig von der DDR übernehmen können - wenn auch nicht unbedingt diese drastischen Strafen.


    Eine jede Beschädigung kostet all unsere Gelder - wo von werden denn die Beseitigungen entsprechenden Vandalismus bezahlt? Von unseren Steuergeldern!

    Ich sag mal so - wenn sich Möglichkeiten finden, den Infektionsschutz einzuhalten, spricht für mich nichts dagegen Christkindlmärkte (oder wie auch immer sie nennen will) zu betreiben. Leider sind in der letzten Zeit die Infekte derart angestiegen, daß man wohl auch wieder die Wirtshäuser schließen muß.


    Es ist schwierig, zum einen will man die Wirtschaft nicht gefährden, zum anderen nicht die Gesundheit der Menschen - ich mag derzeit nicht in der Haut der Politiker stecken welche das entscheiden müssen (ganz gleich von welcher Partei)

    Was sollen die blöden Bemerkungen in den letzten Beiträgen , Berliner, Sachsen, Bayern vielleicht noch Fischköppe und Ostfriesen ! Für mich zählt nicht die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Volksgruppen auch nicht Ost und West auch nicht Nord und Süd, das ist mir völlig egal . Ein anständiger Umgangston auch hier im Forum ist mir wichtig alles andere ist lesen von Kaffeesatz !

    Ich würde es begrüßen, wenn auch Du dem Humor nicht abgeneigt wärest. Es hat doch hier keiner etwas bös gemeint, aber ein wenig Frozelei ist doch auch mal recht spannend, :wink:

    Lieber Spree-Athener,


    Ich kann von mir behaupten ein waschechter Saupreiß zu sein. Und den lass ick jetzt och mal raus :wink:

    Wie viel Berliner jibt denn denn noch in Berlin? Großteil ist doch abjehauen nach Bayern und Umstruckterode. Ick ja ooch! Westberlin wurde doch bevölkert von chronischen Wehrdienst und Arbeitsverweigerern, Ostberlin von Sachsen. Wat ham wa in Osteberlin immer jesacht? Jott schuf de Menschen und ließ se wachsen, da kam der Deibel und erfand de Sachsen :biggrin:

    Der Osten Berlins war einfach nur mal so wat von spießbürjerlich, det war schon peinlich.

    Und um uffs Thema zu kommen: Det Schloßumfeld war im Osten einfach mal ne architektonische Katastrophe, der jarstije olle Spitzbart hat ja nich bloß det Schloß jesprengt, sondern ooch det jesamte Umfeld versaut.


    Seien wir doch froh, daß man zumindest in der Berliner Innenstadt zur architektonischen Normalität zurück zu kehren gewillt ist.

    Rastrelli , mir brauchst über Berlin nix zu verzählen, ich hatte 29 Jahr lang das "Vergnügen" in Ostberlin zu leben. In eine katholische Messe biste besser unbemerkt hingegangen und was Du den einen oder anderen evangelischen Pfarrer anvertraut hast, wußte Tags darauf die Staatsicherheit.

    In Berlin hat man es auch heut noch nicht so mit dem Glauben - willst in den Berliner Dom, kost des Eintritt, gehst zum Sonntagsgottesdienst in eine evangelische Kirche, bist da allein mit 7 weiteren Leuten - in den katholischen Gotteshäusern in Bayern undenkbar, da mußt schaun daß da rechzeitig dorten bist um noch einen Platz zu kriegen.


    Es ist nun einfach mal eine etwas andere Mentalität in Berlin - da mußt ich selbts auf den Ostersonntag und zu Heilig Abend Klaviere stimmen.


    Die Marienkirche ist auch nur gut besucht, wenn Orgelkonzerte stattfinden.

    Ich habe 28 Jahre in der DDR in Ostberlin verbracht. Das Unrechtssystem der DDR zu leugnen ist genau so falsch wie die Verbrechen des NS Regimes zu leugnen.


    Aber hier geht es Um Weihnachtsmärkte!

    Nö. Hab ich ja getippt, dass es nicht passt.

    Naja, den Kommentar hätt es jetzt auch nicht gebraucht, aber sei es drum. Es sollte wirklich überlegt werden, wie Schmierfinken in Berlin das Handwerk gelegt werden kann.... daß ganze Häuser besprüht werden, ist schon abartig, aber daß wertvolle Kulturdenkmäler den Schmierereien zum Opfer fallen, ist schon pervers .

    Die Museumsinsel wurde nach allen Regeln der Kunst wieder hergestellt, da kann es doch irgendwie nicht angehen, daß so assoziale Dreckfinken alles zu nichte machen?

    t. Die Mär, dass DDR-Bürger zu Engeln "geflügelte Jahresendfigur" gesagt hätten, ist auch so eine Luftnummer. Das hätten manche der DDR-Granden wohl gerne gehabt....

    Naja, daß Weinachtsengel von staatlicher DDR Seite nur noch "Jahresendflügler" genannt werden sollten, ist schon Tatsache. nur hat sich niemand daran gehalten.

    Erich Honnecker tät sich im Grabe umdrehen, wenn der wüßte daß ich nur Christkindlmärkte besuche ablachen:)

    Ganz ehrlich, ich finde es nicht verkehrt in der DDR sozialisiert worden zu sein, mit Mangel umzugehen, Wertschätzung des Alltäglichen, der Mutter zu helfen den Müll runterzutragen. Ich hatte mehrmals Partner, die ihre Kindheit und Jugend in der DDR verbrachten, der Unterschied war enorm und sehr positiv!

    Ich bemesse Systeme nur noch, wie umverteilt wird. Wer bekommt Privilegien für was? Und welche Mittel wendet man an, um diese Privilegien durchzusetzen? Da dürfen wir nicht nur mit den Fingern auf die DDR zeigen. Bis in den 90er Jahre herrschte in Bayern - was die Verbeamtung betrifft - eine Vetternwirtschaft sondergleichen. In den 60ern war es sogar möglich Richter ohne Prädikatsexamen zu werden, wenn der Papa bereits eine Schlüsselfunktion inne hatte (und das sage ich als Franz-Josef-Strauß-Fan). Allerdings konnten sich auch einfache Arbeiter ein Häusschen + Urlaub leisten und man freute sich auf eine Rente, kostenlose Zahnspangen und Brillen, etc. Außerdem gab es keine Strafen wenn man die Regierung kritisierte.

    Heutzutage wird global umverteilt. Beispielsweise ein UN-Manager in Goma kam 2013 auf ein Jahresumsatz auf eine halbe Million US-Dollar und verdiente damit mehr als der amerikanische Präsident. Das wundert mich nicht, dass Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zum obersten einen Prozent in Afrika gehören. (Quelle: Alex Perry)

    Jetzt mußte ich schon ein wenig schmunzeln - da möchte ich Dir mal ein Film ans Herz legen (zwar eine Komödie, aber nicht unrealistisch):



    Ich kann den Lehrer und stellvertretenden Direktor ja irgendwo verstehen - natürlich möchte man seine ganze DDR Vergangenheit auslöschen. Aber ich kann auch den bayrischen Onkel verstehen. der "Genosse " hätte einfach mal die Karten auf den Tisch legen müssen - Die Bayern können es überhaupt nicht haben wenn man sie verscheißert.



    Aber gut, so viel da zu - zurück zum Thema ~:-[]

    Ich sag mal so - in der DDR wäre solche Schmierereien unter dem Strafbestand "Rowditum" geahndet worden. Darauf konnten gut 2 jahre Haft verhängt werden. Und die JVA Rummelsburg war sicherlich kein Erholungslager. Abgesehen da von daß es in der DDR kaum Sprühflaschen gab, waren freiwillige Helfer der Volkspolizei unterwegs, welche "Rowdis" erst einmal festsetzten um sie anschließend der Polizei zu übergeben.


    Auch ich würde heute - so ich einen Schmierer erwische - der Polizei übergeben und erwarten daß er für den angerichteten Schaden aufkommt.


    Die Museumsinsel Berlin ist ein wertvolles Kulturgut welches Touristen aus aller Welt genießen. Es wäre wünschenswert, wenn sich der Berliner Senat etwas einfallen läßt, um dieses Kulturgut vor Rowditum zu schützen.