Posts by Spreetunnel

    Wie schön die Ansicht vom ehemaligen Preußischen Angeordnetenhaus Leipziger Straße mit dem Denkmal für den Freiherrn von und zum Stein. Der Blick geht auf die Krausenstraße und dazu habe ich auch ein paar Bilder beizusteuern.


    Krausenstraße 8, aus Denkmale Berlin Mitte, 1999:






    Krausenstraße 9-10, um 1909 von Salinger & Schmohl, aus Denkmale Berlin Mitte, 1999:






    Krausenstraße 15, Gasthaus Zum Ross,um 1880:






    Krausenstraße 17-18, Schützenstr 65-66, Wohn- und Geschäftshaus H. Wolff, von Friedrich Kristeller, aus BAW Januar, 1911:



    Krausenstraße 17-18, aus Denkmale Berlin Mitte, 1999:



    Krausenstraße 17-18, Wohn- und Geschäftshaus H. Wolff, Eingang, von Friedrich Kristeller, aus BAW Januar, 1911:



    Krausenstraße 17-18, Wohn- und Geschäftshaus H. Wolff, Vestibül, von Friedrich Kristeller, aus BAW Januar, 1911:






    Krausenstraße 19, 1911 von Nentwich & Simon, aus Denkmale Berlin Mitte, 1999:





    Gasthof "Zur Goldenen Traube", Krausenstraße 27-28, zwischen Markgrafenstraße und Jerusalemer Straße, von Friedrich Ferdinand Albert Schwartz, Foto: 1880:






    Krausenstr 38-39 und Schützenstr 40-45, Krausenhof, von Hermann Dernburg, aus BAW April, 1913:



    Krausenstr 38-39 und Schützenstr 40-45, Krausenhofeingang, von Hermann Dernburg, aus BAW April, 1913:



    Krausenstraße 38-39, Krausenhof, aus Denkmale Berlin Mitte, 1999:




    Krausenstr 40, Geschäftshaus von Messel & Altgelt, 1900.
    Es ist ein interessanter, an belgische Vorbilder sich anlehnender Versuch, die schmale Fassade durch Anwendung eines einzigen großen Architektur-Systems einheitlich zu gestalten:






    Krausenstr 46-49, Warenhaus Tietz Anbau, von Bernhard Sehring:



    Fassadendetail:






    Der Vorgängerbau Krausenstraße 48, Hotel Köllnischer Hof, vor 1898:






    Krausenstr 67-68, Hotel Kleiner Kaiserhof, vor 1898:






    Krausenstr 71, Geschäftshaus, von O. Techow & G. Dietrich, 1890:





    Nachfolgebau, der noch heute steht. Krausenstraße 71 Ecke Friedrichstraße 194-199, 1935 erbaut von Jürgen Lachmann, aus Denkmale Berlin Mitte, 1999:


    Heute ein paar alte Fotos aus der Lindenstraße, die hauptsächlich in Kreuzberg liegt, dennoch zur Friedrichstadt gehört.


    Die Lindenstraße in der Nähe des Belle-Alliance-Platzes (Mehringplatz), rechts geht es in die Neuenburger Straße, im Hintergrund das Kammergericht, heute Teil des Jüdischen Museums:



    Die Häuser der Lindenstraße begannen numerisch am Belle-Allince-Platz mit der Nr. 1 bis zur Nummer 56 an der Kommandantenstraße und dann wieder zurück zum Platz bis Nr. 116


    Lindenstraße 3, Industriepalast Berlin, von Kurt Berndt & F. M. Lange, aus BAW Oktober, 1904:



    Lindenstraße 3, Industriepalast Berlin, von Kurt Berndt & F. M. Lange, aus BAW Oktober, 1904:




    Das Gebäude der Viktoriaversicherung steht hier heute noch, allerdings ziemlich reduziert, es fehlen die Giebel und das Dach.


    Lindenstraße 20-21, Victoria-Versicherung, 1890:



    Lindenstraße 20-25, Alte Jakobstr 130-132, Viktoriaversicherung, von Wilhelm Walther, aus BAW Dezember, 1909:



    Lindenstraße 20-25, Alte Jakobstr 130-132, Viktoriaversicherung, von Wilhelm Walther, aus BAW Dezember, 1909:



    Lindenstraße 31, Ecke Feilnerstraße, Lehr-Eskadron-Kaserne mit Strafanstalt, 1931:



    Lindenstraße 31, Ecke Feilnerstr, Lehr-Eskadron-Kaserne mit Strafanstalt, Blick in die Feilnerstr, um 1900:



    Lindenstraße 31, Ecke Feilnerstraße, Lehr-Eskadron-Kaserne mit Strafanstalt, 1931:



    Lindenstraße 32, Ecke Feilerstraße, Destillation Franz Müller, F. A. Schwartz, 1888:



    Lindenstraße 32, Ecke Feilerstraße 14-15, F. A. Schwartz, 1890:





    Auch das folgende Gebäude gibt es in abgespeckter Version noch heute.


    Lindenstraße 32-34, Ecke Feilnerstr, von Curt Leschnitzer, aus BAW März, 1914:



    Lindenstraße 32-34, Ecke Feilnerstr, von Curt Leschnitzer, aus BAW März, 1914:



    Lindenstraße 32-34, Ecke Feilnerstr, Eingang, von Curt Leschnitzer, aus BAW März, 1914:



    Lindenstraße 32-34, Ecke Feilnerstr, Vestibül, von Curt Leschnitzer, aus BAW März, 1914:





    Lindenstraße 43, von Adolf Hartung, um 1890:




    Lindenstraße 44-47, Geschäftshaus Fischbach & Mendel, Hans Bernoulli:



    Lindenstraße 44-47, Geschäftshaus Fischbach & Mendel, von Hans Bernoulli:



    Lindenstraße 44-47, Eingang, Hans Bernoulli:






    Lindenstraße 48-50, Synagoge, von Cremer & Wolffenstein, aus BAW März, 1919:









    Lindenstraße 51-53, Geschäftshaus Fischbein & Mendel, von Hans Bernoulli & L. Rinkel, aus BAW Mai, 1915:




    Einfach mal bei den Architekten nachfragen :zwinkern:


    Architekturbüro Dinse, Feest + Zurl
    Klopstockstraße 23, 22765 Hamburg
    Telefon:040 8660010


    In Wiki steht was darüber:



    Das Gebäude sah vor der Renovierung natürlich nicht mehr so aus wie auf der historischen Aufnahme, sollte ich das Dia, was ich mit Sicherheit mal dazu um 1991 gemacht habe finden, stelle ich es noch ein!

    Heute ein paar Häuser aus der Jägerstraße in Berlin.


    Jägerstraße 2-3, einst "Club von Berlin", heute Landesvertretung von Hamburg. erbaut von Heinrich Kayser und Carl von Groszheim 1895:



    Jägerstr 2-3, Clubhaus Eingang, aus "Moderne Neubauten" Tafel 95, W. Kick, Jahrgang II, 1895:



    Ansicht des Clubs von der Mauerstraße aus:



    Heutige Ansicht an der Mauerstraße, von mir:



    Jägerstraße 9, Deutsche Bank, um 1890:




    Jägerstr 51, Wohnhaus des Bankier Mendelssohn, von Gropius & Schmieden, um 1880:



    Jägerstr 55, von Erdmann & Spindler, aus BAW November, 1916:



    Heutige Ansicht Jägerstraße 55, von mir:



    Jägerstr 58, Ballhaus Bal-Tabarin (Original war das Bal Tabarin ein Kabarett in Paris, ab 1904), von Paul Zimmermann, aus BAW November, 1913:




    Jägerstr 63a, Tanzhaus Groß-Berlin, von Emil Schaudt, 1907:



    Jägerstr 63a, Tanzhaus Groß-Berlin, von Emil Schaudt, aus BAW März, 1908:



    Jägerstr 63a, Saalbau, Ausgang, von Emil Schaudt, aus BAW März, 1908:



    Jägerstr 63a, Treppenhaus, von Emil Schaudt, aus BAW März, 1908:



    Jägerstr 63a, Galerie, von Emil Schaudt, aus BAW März, 1908:



    Jägerstr 63a, Vestibül, von Emil Schaudt, aus BAW März, 1908:



    Jägerstr 63a, Saal, von Emil Schaudt, aus BAW März, 1908:


    Auch von mir ein paar Vergleichsbilder vom Kurfürstendamm, wo bereits Ende der Zwanziger der Entstuckungswahn begann. Man hatte sich die überladenen Fassaden satt gesehen, außerdem kamen die Gebäude ja in die Jahre und Sanierung, wie man es heute kennt, gab es nur selten.


    Kurfürstendamm 31, Ecke Uhlandstraße um 1900:



    Kurfürstendamm 31, Ecke Uhlandstraße, 1929:






    Heutige Ansicht der Ecke mit BMW, 2011:




    Kurfürstendamm 32, zwischen Uhland- und Grolmannstraße, um 1900:



    Kudamm 32, Ecke Uhlandstr Hamburg-Mannheimer-Vers AG, 1957:



    Gesamtansicht, 2011:



    Kurfürstendamm 33, Ecke Grolmannstraße, um 1915:



    Kudamm 33, Ecke Grolmannstr 37, Geschäftshaus Königstadt, 1955:



    Kudamm 33, Ecke Grolmannstr 37, Geschäftshaus Königstadt, 1960:



    Heutige Ansicht, 2011:






    Gegenüber steht heute das Maison de France, Kurfürstendamm 211, das auch nicht immer so glatt und abweisend aussah:


    Kurfürstendamm 211, 1910:



    Entwurfsplan für das Haus Kurfürstendamm 211 von W. Klopsch, 1897:



    Das Haus kurz vor dem Umbau 1926-27:



    Nach dem Umbau, 1929:



    Um 1932:



    Kriegsschäden, 1946:



    Wiederaufbau, 1952:



    Bombenattentat auf das Maison de France, 1963:



    Heutige Ansicht, 2011:


    Für mich ist eines der hervorragendsten Beispiele modernen Bauens das von Emil Fahrenkamp errichtete Shellhaus am Reichpietschufer. Es nimmt die Höhe des ehemaligen Reichsversicherungsamtes auf, Fahrenkamp musste darauf Rücksicht nehmen, sonst hätte er durchgängig 9-stöckig gebaut, und steigert gleichsam wellenförmig das Gebäude bis zur Straßenecke.


    2 Bilder aus der Bauphase, 1930-31:





    Das Grundstück, auf dem man in den Jahren 1929 bis 1931 das Gebäude errichtete, wurde von der Königin-Augusta-Straße (heute Reichpietschufer), der Bendlerstraße (jetzt Stauffenbergstraße) und der Regentenstraße (heute Hitzigallee) begrenzt. Den spitzen Winkel des Grundstücks nahm der Architekt zum Anlaß, die zum Wasser gewendete Fassade in Stufen zurückzunehmen, wodurch ein außerordentlich belebtes Bild entstand.


    Ansicht bei Nacht, von mir, 2009:


    @Walhall
    Das im Link angebildete Haus gehört mE zu einem Hotelkomplex, der erst vor einem Jahr fertig gestellt wurde. Das Minolhaus wurde abgerissen. Dazu Bilder:


    Alexanderplatz, ohne Georgenkirche, aber mit Minolhaus, um 1950:



    Minolhaus, Abriss um 1968:



    Blick über den Alexanderplatz nach Nordosten mit dem "Haus des Reisens", 1976:




    Das ist wohl das Haus, das im Link gezeigt wird, es steht aber auch nicht hinter dem Haus des Reisens, sondern in der Liebknechtstraße 32, Foto von mir, 2012:


    Heute mal ein paar Fotos von der Kronenstraße


    Kronenstraße 10, Geschäftshaus Truck & Co, von Hart & Lesser, aus BAW Januar, 1904:










    Heutige Ansicht. Foto von Inge Johanna Bergner, 2005 (Senator für Stadtentwicklung)





    Kronenstraße 17, Geschäftshaus, von Max Bing, aus BAW September, 1913:





    Kronenstraße 20, Ecke Charlottenstraße, Magdeburger Lebensvers.-Ges., erbaut 1885 von Ludwig Heim, Foto um 1885:




    Kronenstraße 27, um 1900:






    Das alte Haus Kronenstraße 28, Wohnhaus von Johann George Hossauer, Hofjuwelier, um 1850:






    Der Nachfolgebau: Kronenstr 28, Kaufhaus A. Tiedemann, von Otto Rieth, aus BAW März 1900:







    Kronenstraße 55, um 1890:


    Vielen Dank für die stimmungsvollen Bilder! Hier nur zur Ergänzung einige eigene Fotos, u. a. auch vom Inventar des Nikolaiviertels, Denkmale, die heute dort teilweise schon nicht mehr stehen. Wahrscheinlich wegen zunehmendem Vandalismus :wuetenspringen:


    Das Gasthaus "Zum Nußbaum" an der Probststraße, 2009:


    Der Leierkastenmann, an der Poststraße, 2009:



    2 marmorne Figuren aus dem Zeughaus, Bereich der ehemaligen Burgstraße, 2009:




    Der Kaak an der Gerichtslaube, Spottvogel oberhalb des mittelalterlichen Pranger, 2012:



    Figuren vom ehemaligen Denkmal für den König Friedrich Wilhelm III., ursprünglich im Lustgarten. Die weibliche Figur symbolisiert die Geschichtsschreibung, kniete unterhalb des Reiterstandbildes am Sockel mit dem Rücken zum Publikum und schrieb in ein Geschichtsbuch die "Großtaten" des Königs. Der Mann stand für die Erforschung der Naturwissenschaften.


    Fotos 2010:





    Zum Abschluss noch ein Bild von der Mühlendammbrücke mit dem Nikolaiviertel, 2012:


    Das bereits schon vor 1945 abgestuckte ehemalige Grand Hotel an der Alexanderstraße 46-48 gab dem Platz nach Nordosten eine besonders prunkvolle Abrundung.


    Alexanderstraße 46-48, Neue Königstraße, erbaut 1883-84 von Karl Zaar, Holst. Wilhelm Martens, Foto um 1885,



    Blick vom Bhf Alexanderplatz, 1898:



    Eckbau des Hotels, um 1895:



    Quote

    Grand Hotel Alexanderplatz
    ( Nähere Mitteilungen in der Deutschen Bauzeitung, Jahrgang 1885 Nr. 1. Seite 1 )


    erbaut von den Architekten Martens und von Holst & Zaar in den Jahren 1883-1884, in der Nähe des Bahnhofes Alexanderplatz gelegen, mit ausgedehnten Fronten am Alexanderplatz, an der Neuen Königstraße und der Alten Schützenstraße (Abb. 24 u. 26) Die Fassaden sind im Stil der deutschen Renaissance, in Ziegelbau verbunden mit Putz ausgeführt, Abgesehen von einer großen Anzahl Läden an den Fronten dient die Anlage ausschließlich Hotelzwecken. Die Zahl der in vier Geschossen angeordneten Gastzimmer beträgt 185.


    Berlin und seine Bauten, 1896,


    Alexanderplatz, 1906:



    Alexanderplatz um 1890:




    Quote

    Nach dem Ersten Weltkrieg, noch im Jahr 1919, wird das Hotel schließlich endgültig geschlossen. Das Gebäude wandelt man in ein Büro- und Geschäftshaus um. Dem großen Abriß am Alexanderplatz am Ende der 1920er Jahre entgeht das Hotel, da es weder den geplanten Neubauten noch der U-Bahn im Wege steht. So steht es in den dreißiger Jahren immer noch, ist allerdings schon recht zerfallen und schmutzig, als es schließlich in den Besitz der Engelhardt-Brauerei übergeht. Der Zweite Weltkrieg jedoch bereitet mit seinem Bombenhagel auf das Zentrum der Stadt in den letzten Kriegsjahren auch dem Grand-Hôtel Alexanderplatz ein trauriges Ende.

    Textquelle unbekannt.


    Luftaufnahme vom Alexanderplatz, 1935,
    Interessant ist die Scheinfassade anstelle des Hauses zu den 99 Schafsköpfen, rechts vom ehemaligen Grand Hotel, um einen Neubau zu simulieren:


    Genauer gesagt sind diese hier auf dem Plan grau eingezeichneten Gebäude noch Vorkriegssubstanz. Das schwarze sind rekonstruierte Häuser, wie das Ephraim-Palais, das Gasthaus "Zum Nussbaum" und andere nach alten Fotos wieder errichtete Gebäude, teilweise aber an anderer Stelle als die Originalgebäude.


    So am Molkenmarkt das "Hessehaus" und an der Ecke zur Nikolaikirche das Haus mit Theodor Fontane an der Fassade, das einst an der Ecke Poststraße / Königstraße (heute Rathausstraße) stand.




    Poststraße 14, genannt das "Hessesche Haus", Foto: Georg Bartels, 1880:



    Heute steht ein Haus mit der Fassade des Hauses Poststraße 14 am Molkenmarkt / Mühlendamm mit falschen Hausnummern (?). Der Mühlendamm endete ursprünglich an der Poststraße, jetzt zählen plötzlich die Häuser Richtung Spandauer Straße zum Teil noch dazu.





    Königstraße, Ecke Poststr, Georg Bartels, 1896,



    Königstraße, Ecke Poststr, Georg Bartels, 1890,



    Heute Poststraße / Ecke Probststraße, um 2 Achsen an der Probststraße gekürzt dafür um drei Achsen zur Poststraße verlängert:


    Hier zur Ergänzung etwas zur Historie der Georgenkirche:


    Die Georgenkirche wurde im 13. Jh. als Spitalkirche vor den Toren der Stadt, dem Oderberger Tor errichtet. Schon 1693 war die Spitalkirche, die etwa 200 Menschen fassen konnte, zu klein und wurde in der Breite erweitert. 1704 bis 1705 erfolgte dann eine Verlängerung nach Osten. 1712 bis 1714 brach man den Dachreiter auf dem Westgiebel ab und setzte statt dessen vor die nördliche Hälfte der Westfront einen viergeschossigen Turm.


    Spätmittelalterlicher Vorgängerbau, Stich von Johann David Schleuen, 1760:



    Bis 1779 stand dieser Bau, dann wurde das Kirchenschiff nach einem Entwurf von C. A. Naumann neu errichtet; nur der Turm blieb erhalten.



    Ansicht von 1777:



    Ansicht von 1797:




    Ansicht von 1857:




    Das Georgenhospital, Georgenkirchplatz 33-35, um 1880:



    Ansicht von 1886:



    Eingang in den Georgenkirchhof um 1886:



    Georgenkirchplatz 11, 1927:


    Georgenkirchplatz 11, Hofansicht, 1927:



    Georgenkirchplatz 12, 1914:



    Georgenkirchplatz 12, Hofansicht, 1914:



    Georgenkirchplatz, ehemalige 11. Gemeindeschule, 1889:



    Georgenkirchplatz 19, 1935:



    Georgenkirchplatz 20, Firma Eiswerke und Kühlhallen am Alexanderplatz, 1932:



    Georgenkirchplatz 20-25, 1927:



    Georgenkirchplatz 20-25, 1927:



    Georgenkirchplatz 29, 1928:






    Die alte Kirche wurde abgebrochen, nachdem am 1. Februar 1898 das (östlich dahinter) von Johannes Otzen erbaute neue Gotteshaus eingeweiht worden war.



    Detail der Fassade um 1900:



    Bilder vom Innenraum, 1898:





    Ansicht von Max Missmann, 1904:



    Ansicht von 1934:



    Ansicht von 1950:



    Die Kirche stand etwa da, wo heute das "Haus des Reisens" ist. Beim Bau der Tiefgarage unter der neuen Alexanderstraße fand man "oh Wunder" die Knochen der auf dem dazu gehörigen Friedhof beigesetzten ehemaligen Spitalangehörigen und Gemeindemitglieder. Natürlich wusste damals kein Mensch von diesem alten Friedhof, in alte Pläne zu schauen kann man ja nicht erwarten :lachentuerkis:

    Die Firma Abraham Wertheim begann ihren Siegeszug in der Oranienstraße, bald aber folgte neben anderen Häusern dieser Prachtbau am Moritzplatz, heute Gartenlandschaft:


    Architekt Eugen Schmohl, erbaut 1912-13,


    Foto 1914 von Max Missmann:



    Alle Fotos aus BAW von Mai 1915:


    Haupt- und Seitenfassaden:






    Portal:



    Großer Lichthof, Detail:



    Großer Lichthof:



    Galerie zum Lichthof




    Lebensmittelabteilung:



    Freier Hof:




    Grundriss:





    Nun zur Vervollständigung ältere historische Aufnahmen vom Moritzplatz:


    Der Moritzplatz um 1900, Postkarte, Blick nach Südwesten, das Areal links wurde abgerissen, um dem Warenhaus Wertheim Platz zu machen



    Moritzplatz 1906:



    Aschinger am Moritzplatz, 1936:






    Der Oranienplatz mit dem Kaufhaus Maassen, Hermann Rückwarth, 1908:



    Oranienplatz, 1910:



    Oranienstr 164-165, Kaufhaus Maassen, von Breslauer & Salinger, aus BAW Juli 1907:


    Heute der Rest der Serie mit den betreffenden Häusern und einigen Bildern zur Denkmalssituation auf dem Platz:



    Leipziger Platz 16, Voßstraße 21, Foto um 1900:


    Sitz des exclusiven Automobilclubs AvD, dem auch Kaiser Wilhelm II. angehörte. Erbaut von Ernst von Ihne.


    Zitat aus Wikipedia:


    Quote

    "Neben vielen Villen, Landhäusern und Schlössern plante er in Berlin den neuen Weißen Saal des Berliner Stadtschlosses (ab 1892), den Neuen Marstall (1897–1900), die Staatsbibliothek Unter den Linden (1903–1914), das Kaiser-Friedrich-Museum (1898–1904), die ersten Institute der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Berlin-Dahlem (1911–1916), die heute zur Freien Universität, bzw. zur Max-Planck-Gesellschaft gehören und den Umbau des Palais Arnim zum Sitz der Akademie der Künste mit dem noch erhaltenen Ausstellungsgebäude am Pariser Platz."




    Leipziger Straße 17, ursprünglich als Palais Bleichröder errichtet, gehörte es später zum Reichsmarineamt und hatte auch andere staatliche Nutzungen. Foto 1942:



    Übersicht mit den Häusern Leipziger Platz 15-17, Foto 1927:



    Die Häuser Leipziger Platz 17-19, Friedrich Albert Schwartz, um 1870:



    etwas vergrößert als Ausschnitt des vorherigen Fotos:



    Bild von 1868 mit der Verbindungsbahn, die fast alle Kopfbahnhöfe verband, aber nur für Transporte (Militär, Kohle, Waren) genutzt wurde:




    Die Häuser Leipziger Platz 18-19, Friedrich Albert Schwartz, um 1870.


    Das Türmchen vom Mosse-Palais schaut keck über die Dächer hinweck :biggrin:



    Gleiche Ansicht einige Jahre später von Max Missmann 1899:



    Das Palasthotel mit nördlichen Wachhaus, links der Zaun vom Café Telschow, dem ältesten Haus am Potsdamer Platz, Max Missmann, 1899:



    Blick vom Potsdamer Bahnhof nach Norden mit den beiden Hotels, Bellevue-Hotel und Palast-Hotel, Max Missmann, 1904:



    Ansicht von 1930, das Bellevue-Hotel ist abgerissen, Foto: Friedrich Seidenstücker:



    Das Palast-Hotel in Trümmern, um 1945:



    Häuser 1946:



    Auf dem Leipziger Platz standen neben den Denkmalen für den General von Wrangel und dem Grafen Brandenburg auch etliche Laternenfiguren.


    Diese stammten ursprünglich von der Opernbrücke, am ehemaligen Opernplatz über dem Festungsgraben errichtet. Für das Geländer fertigte der Bildhauer Wilhelm Christian Meyer (1726-1786), der zuvor schon die Giebelfiguren der Hedwigskirche hergestellt hatte und später auch den Auftrag für die Attikafiguren der Königlichen Bibliothek erhielt, acht figürliche Laternenträger.


    Stich von J. C. Krüger von 1780:



    Preußisch sparsam wurden sie bei der Aufgabe dieser Brücke nicht vernichtet, sondern am Leipziger Plaz aufgestellt. Wo sie geblieben sind ist mir leider nicht bekannt.


    Übersicht über alle Figuren:



    Einige Ansichten mit den Figuren als Vordergrund:




    Denkmale auf dem Platz:


    Denkmal Friedrich Heinrich Ernst Graf von Wrangel (1784-1877) (volkstümlich genannt "Papa Wrangel"), von Carl Keil, Guß Hermann Gladenbeck,



    Graf von Brandenburg, Sohn Friedrich Wilhelms II. von Preußen aus der morganatischen Ehe mit Gräfin Dönhoff, geschaffen vom Bildhauer Hugo Hagen 1862 im Auftrage des Königs, Bronzeguß bei Hermann Gladenbeck in der Münzstraße.



    Dieses Denkmal stand nur für kurze Zeit hier und ist eine Gips-Holz-Sackleinen-Anferigung der Berolina vom Alexanderplatz von Emil Hundrieser. Zum Einzuge König Umbertos von Italien an einem Maitage des Jahres 1889 befand sie sich auf dem Platz vor dem Potsdamer Tor






    Planungen für den Potsdamer Platz um 1930, Blick vom Leipziger Platz, der Turm steht zwischen Potsdamer- und Bellvuestraße:



    Das Columbushaus am Potsdamer Platz, hier wollte ursprünglich die "Galeries Lafayette" bauen:



    Blick vom Leipziger Platz Richtung Potsdamer Tor, von Friedrich August Calau, um 1800:



    Zum Abschluss noch ein Übersichtsfoto, Luftaufnahme um 1925:


    Das erste Gebäude an der Nordseite des Leipziger Platzes war ursprünglich dieses stattliche Haus Leipziger Straße 137, Ecke Leipziger Platz 12, von Friedrich Hitzig um 1850 und musste der Erweiterung des Warenhauses Wertheim weichen, Abriss um 1903. Hier befanden sich ursprünglich die britische und türkische Gesandschaft:



    Foto um 1888:



    Dann entstand das Warenhaus Wertheim als 2. Erweiterungsbau des bereits existierenden Baues in der Leipziger Straße 132/133:


    3. Bauabschnitt: Leipziger Str. 136/137 Ecke Leipziger Platz 12; Voßstr. 26/30
    Erbaut 1904-06 ebenfalls von Messel (1853 - 1909),
    Am 28. November 1904 konnte der Teil am Leipziger Platz in Betrieb genommen werden;
    Eröffnung des zurückliegenden Bauteils Voßstr. 26-30 im November 1905; im Dezember 1905 Fertigstellung des umgebauten Gebäudeteils Voßstr. 33 (dort der Teeraum).




    Während des Baus der U-Bahn am Leipziger Platz, 1907:





    Das Haus Leipziger Platz 13 (in alten Plänen Nr. 12) beherbergte vor dem Abriss die Kaiserliche Admiralität, ab 1918 Reichsmarineamt, abgerissen 1920,




    Foto von 1926 während des Baues des letzten Erweiterungsbaus des Warenhaus Wertheim.
    5. Bauabschnitt: Leipziger Platz 13 , Voßstr. 24 /25, Leipziger Str. 131
    1926/27 von Paul Kolb (Vorentwurf 1914 und Grundrisse) und Prof. Eugen Schmohl (künstlerische Gestaltung).



    Foto um 1927:



    Nach Fertigstellung, um 1930:



    Rückfront des Warenhauses zur Voßstraße:



    Zum Gesamtkomplex des Warenhauses vielleicht demnächst Fotos auch mit Innenleben.




    Leipz Platz 14, Geschäftshaus der Grossen Berliner Straßenbahn, von Kayser & v. Groszheim, aus BAW Dezember, 1902:



    Die Rückfront an der Voßstraße Geschäftshaus der Grossen Berliner Straßenbahn, von Kayser & v. Groszheim, aus BAW Dezember, 1902:



    Leipziger Platz 14, nun genutzt von der Naziorganisation der Deutsche Arbeitsfront, 1938:



    Leipziger Platz 15, Voßstr. 22, Mossepalais, Fertigstellung: 1882 - 1885
    Architekt: Ebe & Benda, Nutzung: Büro/Wohnen, Baulosten: 800 000 Mark, Später Türkische Botschaft (wahrscheinlich nach dem Abriss der Nr. 12)


    Mehr zu Rudolf Mosse unter Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mosse


    Ansicht von der Voßstraße:




    Auf dem Hof befand sich der Brunnen der Drei Grazien:




    Blick aus dem Hof des Hauses Voßstraße 22 zur "Neuen Reichskanzlei"



    Nun nochmals ein Überblick über die nördliche Seite des Leipziger Platzes:


    @Palatir, die Frage ab wann sich das Weinhaus Rheingold unter der Adresse Leipziger Platz 3 befand, kann ich nicht befriedigend beantworten (noch nicht). Im Wikiartikel steht aber, dass das Haus in der Bellevuestraße 1931-32 schließen musste. Vielleicht hat die Aschinger-Gesellschaft eine Wiederbelebung am Leipziger Platz 3 versucht.


    Dann wäre das Foto nach 1932 gemacht. In den Adressbüchern ist aber, zumindest bis 1936, nur die Bierschwemme in 4-5 erwähnt, bzw. das Hotel Fürstenhof. In Haus 3 nur die Aktiengesellschaft als Eigentümer.


    Vielleicht war der Schriftzug aber auch nur eine Reklame für den anderen Aschingerbetrieb in der Bellevuestraße/Potsdamer Straße??

    Nun die Häuser Leipziger Platz 4-11. Leider ist mir bei der Vorstellung des Fürstenhofes ein kleiner Fehler unterlaufen. Der Fürstenhof hatte die Nummer 2 und 4-5, denn die Nr. 1 gehörte dem südlichen Wachhäuschen von K. F. Schinkel. Sorry.


    Hier ein Übersichtsplan vom Leipziger Platz von Straube 1910:



    Das Haus Rheingold, ein Aschingerweinlokal, Leipziger Platz 3:



    Leipziger Platz 4-5, zum Hotel Fürstenhof:



    Leipziger Platz Nr. 6, einst Privathaus, dann Teil des Landwirtschaftsministeriums, 1937:



    Der Komplex des Reichslandwirtschaftsministerium, der sich bis zur Königgrätzer Straße hinzog, Leipziger Straße 6-10,



    Der Komplex des Reichslandwirtschaftsministerium, der sich bis zur Königgrätzer Straße hinzog, Leipziger Straße 9-6,





    Leipziger Platz 10, einst Palais des Prinzen Adalbert von Preußen, später zum Landwirtschaftsministerium,




    Innenräume des Palais, von Eduard Gaertner um 1856:


    Der Salon:



    Kabinett:



    Vortragszimmer:



    Vom Dach des Preussischen Landtages mit einem Imker, der ein Bienenvolk einfangen will, Blick Richtung Leipziger und Potsdamer Platz,
    Die Villa im Vordergrund gehörte mE als Dienstvilla des Präsidenten zum Preußischen Herrenhaus oder Abgeordnetenhaus, bin mir da nicht so ganz sicher.


    Foto: Willy Römer, 1933,




    Blick zum Leipziger Platz 11 + 11A:




    Leipziger Platz 11, von Johann Heinrich Strack, Foto 1907:





    Leipziger Platz 11, Innenraum:



    Blick über den Leipziger Platz zu den Häusern 10 + 11:



    Zerstörungen am Leipziger Platz, 1947:



    Gleicher Blick, um 1900:



    Blick in die Leipziger Straße mit dem Leipziger Platz Nr. 11


    In diesem Jahr wird am Leipziger Platz das neue Einkaufszentrum eröffnet. Es steht auf dem Areal des früheren Warenhaus Wertheim.


    Der Platz heißt seit genau 100 Jahren so, um an die Völkerschlacht bei Leipzig zu erinnern, er hieß vorher "Oktogon" und war neben dem "Rondell", heute Mehringplatz, und dem "Quarree", heute Pariser Platz, einer der großen Plätze der barocken Stadterweiterung unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I.


    Historische Ansicht vom Oktogon, von Friedrich August Calau, um 1800:





    Von Wilhelm Barth, um 1800:





    Beginnen will ich mit den Hausnummern 1-3, dem Hotel Fürstenhof.


    Hier aber zuerst zwei Ansichten des alten Fürstenhofs, Foto: Max Missmann, 1899:



    Der alte Fürstenhof, jetzt in Besitz der Familie Aschinger, aus BAW Oktober 1908:




    Soweit nicht anders benannt sind alle weiteren Bilder aus der "Berliner Architekturwelt" (BAW) von Oktober 1908.


    Das Hotel sah aus wie eine riesige Burg mit vier Festungstürmen, hatte aber nur drei Türme, alle dachten es habe vier Türme, denn von welcher Seite man es auch sah, den vierten Turm konnten man sich immer nur denken.









    Details der Fassade zum Potsdamer Platz, dem Leipziger Platz und den 2 Innenhöfen:
















    Erkerkrönung am Potsdamer Platz:





    Diese Bild stammt von der Seite der "Farbfotos im alten Berlin" :wink: von Dirk #2 hier im Forum, ca. 1942:






    Nun Bilder vom Innnenleben des Hotels:


    Eingang am Leipziger Platz:



    Das Vestibül:



    Schnitzereien im Vestibül:




    Korridor des Hotel:



    Kaffee im EG:



    Aufgang zum Kaffee in der I. Etage



    Kaffee in der I. Etage:




    Treppe zur Bierschwemme in der I. Etage



    Aufgang zur Bierschwemme in der I. Etage:



    Bierschwemme in der I. Etage



    Bierschwemme in der I. Etage, Stütze:



    Innenansicht der Bierschwemme, noch ohne Bier:




    Automatenrestaurant:



    Alle weiteren Fotos aus unterschiedlichen Quellen :lachen:



    Am unteren Bildrand angeschnitten der Fürstenhof:



    Luftaufnahme vom Potsdamer- und Leipziger Platz, um 1935:





    Die beiden Schinkelschen Wachhäuser, die bis etwa 1866 wegen der Zoll- und Akzisesteuer hier Dienst taten, Foto: 1936:



    Der U-Bahneingang am Leipziger Platz, dahinter der Fürstenhof, um 1910 (?):



    Fürstenhof als Ruine, dahinter die Kuppel des Hauses Vaterland. Das nördliche Wachhaus von Schinkel in Schutt und Asche 1946:



    Der Leipziger- und Potsdamer Platz, 1955:



    Blick in die heutige Stresemannstraße mit der Ruine des Fürstenhofes und des Hauses Vaterland: