Posts by Spreetunnel

    Halensee, am oberen Ende des Kurfürstendamm hat auch ein kleines Gewerbegebiet. Es sind dies meistens Auto-Betriebe, also Verkauf, Werkstätten. Wenn man die Klingelschilder an ganz normalen Wohnhäusern begutachtet, so sind auch hier meinstens Gewerbebetriebe untergebracht.


    Da aber die Preise für die Grundstücke immer höher steigen verändert sich jetzt die Gegend und immer mehr Wohngebäude mit Eigentumswohnungen entstehen und das Gewerbe wird verdrängt. So auch das Dreieck Katharinenstraße, Heilbronner Straße und Karlsruher Straße. Hier gab es ein Gewerbehochhaus und etliche kleinere Gewerbebauten.


    Nun wurden vor einigen Jahren die kleineren Gebäude abgerissen, durch Wohngebäude ersetzt und das Hochhaus durch zu einem Wohnhaus umgebaut. Das Ganze ist nun fertig und bezogen. Für meinen Geschmack ein gelungenes Projekt.


    Von der Optik her tippe ich mal auf Nöfers Büro.


    Hier einige Fotos von mir von heute:


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Blick auf die Hofseiten:


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Charlottenburg-Halensee


    Leider habe ich keine Fotos vom vorherigen Zustand, aber im DAF findet sich manches für Interessierte:


    DAF

    Das Bild zeigt einen Teil des ehemaligen Festungsgraben in der Gegend des Köllnischen Parks. Im Hintergrund der Turm der Waisenkirche.


    Auf einem Stadtplan von 1847 kann man sich evtl. die Stelle suchen.


    Festungsgraben


    Was mich aber etwas stutzig macht ist die Mauer mit dem kleinen Pavillon. Hier müsste es sich um das Grundstück der Loge Zu den 3 Weltkugeln handeln. Dann wäre aber das Bild seitenverkehrt.


    Was aber auch möglich wäre, dass der Turm nur als Zutat hineingemalt wurde, also rechts die Mauer zum Garten der Loge ist und man nach Westen schaut.

    Klassiker:

    Es wäre ganz gut, wenn Sie sich mal informieren würden, um was es sich bei dem Museum des Exils handelt!!! Der Vertriebenen nach dem 2. WK wird in einem anderen Haus demnächst gedacht, wenn's mal fertig wird.


    Hier geht es um die vielen Menschen sehr unterschiedlicher politischer Coleur, die Deutschland mit der Machtergreifung durch die Nazis und anschließender Verbrechen ihre Heimat verlassen mussten.


    Die Heimdallsche Reduzierung auf links-marxistisch zeigt einmal mehr wie beengt manche Horizonte doch sind.

    Die Berliner Morgenpostt berichtet vom Entwurf für ein Exil-Museum am Anhalter Bahnhof:


    MoPo


    Hier gibt es auch eine Abbildung des Wettbewerbentwurfes, der von der 10-köpfigen Jury zum Sieger gewählt wurde.

    Er stammt vom Büro Dorte Mandrup aus Kopenhagen.

    So kahl war der Schlossplatz in der gesamten Zeit bis Ende des 19. Jhrhunderts und die Schossfreiheit bekanntlich eine Straße. Lediglich die Lustgartenseite, wie der Name schon sagt, war unter Friedrich Wilhelm IV. wieder mit den Schlossterrassen gestaltet worden nachdem unter Friedrich Wilhelm I. der alte Lustgarten nach 1713 zu einem Exerzierplatz umgestaltet wurde. Es gibt jede Menge Ansichten dazu, auch hier im Forum, einfach mal zurück blättern.

    Ich habe hier einige Beispiele im Landhausstil, viele aus dem Elsass inspiriert, das ja damals zum Reich gehörte. Davon gibt es viel mehr Beispiele, gerade in Grunewald.


    Grunewald:


    Grunewald_Caspar-Theyß-Str 19_erbaut 1897 von Carsten & Cohn:


    Landhäuser



    Grunewald_Caspar-Theyss-Str 11_Villa Marthe (Franssen)_von H. Jassoy_Foto Hermann Rückwarth_um 1900


    Landhäuser



    Grunewald_Bismarckallee 31_Villa Wieck_von Heinrich Seeling_Foto Hermann Rückwarth_um 1900


    Landhäuser



    Grunewald_Bismarckallee 23_Villa Mendelssohn_Stallgebäude_von Ernst von Ihne_aus BAW Juni_1900


    Landhäuser



    Grunewald_Bismarckallee 32_Landhaus Bachstein_erbaut 1889-90 von Cremer & Wolffenstein_BfAuK_189


    Landhäuser



    Grunewald_Beymestr 15_heute Furtwänglerstr_erbaut 1898-99 von Cremer & Wolffenstein


    Landhäuser



    Grunewald_Bismarckallee 1_Ecke Caspar-Theyß-Str 11_erbaut 1890 von Heinrich Franßen & Heinrich Jassoy


    Landhäuser



    Grunewald_Beymestr 28-30_heute Furtwänglerstr_erbaut 1900 von Hugo Hartung


    Landhäuser



    Grunewald_Bismarckallee 16_erbaut 1889-90 von Cremer & Wolffenstein


    Landhäuser



    Grunewald_Auerbachstr 13_Ecke Douglasstr 34_erbaut 1912


    Landhäuser



    Grunewald_Beymestr 28-30_von Hugo Hartung_aus BAW Juni_1900


    Landhäuser




    Lichterfelde:



    Groß-Licherfelde_Promenadenstr 5a_erbaut 1901-02 von A. Born_BfAuK_1902


    Landhäuser



    Groß-Lichterfelde-Ost_Marienplatz 4_Landhaus W. Körbe_erbaut 1903-04 von W. Körber_BfAuK_1904


    Landhäuser



    Groß-Lichterfelde_Holbeinstr 2_erbaut 1894 von Georg Böhme_BfAuK_1898


    Landhäuser



    Groß-Lichterfelde_Sternstrr 10-11_erbaut 1893-94 von Solf, Wichards, Mensching_BfAuK_1898


    Landhäuser

    Ich würde auf 'Landhausstil' tippen. Hier in Berlin gibt es solche Gebäude in Hülle und Fülle in den um 1895-1905 errichteten außerstädtischen Kolonien u.a. wie Lichterfelde, Lankwitz, inkl. der Siedlung Grunewald.

    Der Bayerische Platz mit Blick nach Süden mit Rathaus Schöneberg:


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Und so sah der Platz und die Umgebung nach 1945 aus:


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Diese Häuser existieren noch und stehen auf der Westseite des Platzes:


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Der Südteil des Platzes und seine verbliebenden Schmuckbauten fielen der Verbreiterung der Grunewaldstraße / Berliner Straße sowie dem Bau der U7 zum Opfer.

    Das wäre vollkommen ahistorisch, denn derPariser Platz, einst Karree, wurde konzipiert, damit die auf dem ehem. Königsplatz, heute Platz der Republik, exerzierenden Soldaten hier Aufstellung nahmen um in Reih und Glied wieder zu ihren Kasernen zu marschieren. Als Schmuckplatz ist der Pariser Platz erst sehr spät 1880 gestaltet worden, da war dann auch der Königsplatz schon lange Schmuckplatz und die Soldaten übten auf dem Tempelhofer Feld. Außerdem diente das Quarree eine Zeit auch als Marktplatz.


    Wiki

    Es gab in Schöneberg noch ein Gebäude mit Atlas-Bekrönung, nämlich am Bayerischen Platz in der Nord-Ost-Ecke:


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Berlin-Schöneberg, Bayerischer Platz


    Im Hintergrund der 2. Fotografie, von Max Missmann von 1912, sieht man den Turm der Kirche Zum Heilsbronnen in der Heilbronner Straße.

    Eine der Aussagen von Wertheim damals war, dass mann von der Stecknadel bis zum Sarg alles im Warenhaus kaufen könne. Und so war es dann auch, wie man den historischen Katalogen entnehmen kann, und vor allem zu festen Preisen. In den letzten Jahren hat man zumindest in Berlin bei den Häusern am Kurfürstendamm, in der Wilmerdorfer Straße und in Steglitz aber den Eindruck bekommen, dass man dem KaDeWe nacheifern wollte und so wurde das Angebot immer dünner, die Ansprechpartner, sprich VerkäuferInnen immer weniger, so dass sich die Frage für mich stellte warum ich denn da noch hinein gehen sollte.


    Und wenn ich mich erst mal durch die Wolken von Parfüms etc. durchkämpfen muss, bin ich schon bedient.


    Mal abgesehen, dass manches doch recht teuer und gegenüber dem Internet nicht konkurrenzfähig ist. Da ich Selbiges nur in Ausnahmefällen benutze laufe ich mir manchmal einen Wolf, um an das zu gelangen was mir vorschwebt.


    Also die Kaufhauskrise ist zum Teil auch selbstgemacht.

    Auf den Plänen von 1910 ist nur ein Gebäude verzeichnet. Das heißt aber nicht, dass dort nicht später etwas gebaut wurde. Kann mich leider nicht erinnern was vor dem Bau des Hotels, das gerade abgerissen wird, stand.


    Berlin-Wilmerdorf 1910


    Nicht wundern, die Hausnummern haben sich mit der Veränderung der Lietzenburger nach dem II. Weltkrieg geändert. Einst 40, jetzt 79-81.

    Etwas weiter westlich gab es noch eine Baulücke, dort war viele Jahre 'Loretta im Garten' , ein von mir gern frequentiertes Lokal. Die ganze gegend war in den 70er bis Ende der 80er Jahre ein Nachtschwärmerviertel mit dem Kudamm-Karree, das 'gute alte' West-Berlin halt. :cool: