Posts by Spreetunnel

    Ein kleines, aber feines Museum ist der Palacio Taranco.


    Palacio Taranco


    Eine Villa an der Plaza Zabala gelegen, die von 2 Brüdern einst als Wohnsitz errichtet wurde und heute zu besichtigen ist. Ich werde die Bilder in 2 Schüben einstellen, da das sonst vielleicht auf einmal zu viel wäre und das Laden dann evtl. zu lange dauern würde:


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)


    Montevideo (Uruguay)

    Ich weiß nicht, ob dieser Strang hier überhaupt gelesen wird, die Reaktionen deuten darauf hin, habe ja auch nicht für alles Interesse, was hier angeboten wird. Trotzdem mache ich mir wieder mal die Mühe eine sehr interessante Stadt mit meinen bescheidenen Fotos Euch näher zu bringen.


    Die Republik Uruguay ist ja weniger in den Schlagzeilen als andere südamerikanische Staaten, weil es hier weniger Unruhen gibt und bislang der Lebensstandard der Bevölkerung relativ hoch ist. Wilde Flüchtlingscamps (Venezuelaner) wie in Santiago de Chile habe ich zumindest hier nicht gesehen, aber mein Horizont ging ja auch nicht über das Zentrum bei einem Tagesbesuch hinaus.


    Ich beginne mal wild mit einigen Impressionen in der Altstadt


    Begrüßung am Hafen:


    Montevideo



    Markthalle:


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo



    Die Staatsbank:


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo



    Weitere Impressionen:


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo


    Montevideo

    Ursprünglich war die Bekrönung der Fassade mit Vasen und Figuren sicher so geplant und evtl. teilweise auch ausgeführt.


    Ich denke, dass die Figuren und Vasen dem Sparkurs Friedrich Wilhelm I. zum Opfer fielen, denn nur auf den Stichen vom Schlüterschen Schloss befinden sich solchige, aber später, zumindest ab Knobelsdorff gibt es die Vasen nicht mehr.


    Berliner Schloss


    Berliner Schloss


    Die Figuren über Portal I, sowie die Vasen wohl dagegen schon, also dem Schlüterbau, so zeigen es auch Prospekte aus der Zeit


    Berliner Schloss


    Berliner Schloss


    Aber Zeichnungen und Stiche sind kein Beweismittel!

    Zum Schluss noch ein paar richtige Rio-Klischees mit Bergen, Sonne, Strände und glücklichen Menschen. Wir alle wissen, dass es so nicht ist, aber trotzdem schön anzusehen und dort zu verweilen:foto:


    Bergwelt und Strände von Ipanema und Leblón:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)



    Blick Richtung Copa Cabana:


    Rio de Janeiro (Brasilien)



    Vom Strand von Botafogo aus auf den Zuckerhut:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    So, das war's von Rio für alle Südamerikafreunde. Irgendwann gehts dann weiter mit Montevideo und Buenos Aires und Santiago de Chile!

    Nun ein paar Impressionen die ich so am Wegesrand gesammelt habe:


    Die historische Straßenbahn nach Santa Teresa


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)



    Grafitti an den alten Lagerhallen, den Armazens, gegenüber der Station der Kreuzfahrtschiffe:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)



    Sonst noch gesehen:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)

    Komisch, das mit der Schranke, denn in Brasilien funktionierte das.


    Wenn man sich aber bei Google anmeldet dann verschwindet die Anmeldeschranke, bei mir zumindest.

    Nun mal eine etwas traurige Geschichte. 1981 besuchte ich fast gegenüber der Bahnstation zum Corcovado im Stadtteil Cosme Velho einen kleinen Platz, den Largo do Boticario. Eine kleine intime und wunderschöne Platzanlage mit umliegenden alten und romantischen Häusern. Da sprach mich eine ältere Dame sehr bestimmt an und bat mich einige Blätter vom Gummibaum aufzulesen, damit es dort weiterhin ordentlich aussähe.


    Was ich nicht wusste war, dass diese Dame die damals schon über 80 jährige Sylvia de Bettencourt, genannt Majoy war, eine Journalistim und Schriftstellerin, die als erste Brasilianerin in den USA studiert hatte.


    Nun nach fast 40 Jahren wollte ich diesen beschaulichen Platz wieder sehen. Die Schriftstellerin war schon lange verstorben.


    Ich war ziemlich schockiert als ich ihre Heimstatt im Zustand des Verfalls erblickte. Zwar als Baudenkmal mit einem Bauzaun geschützt und sogar bewacht, aber in einer bedauernswerten Situation. Es ist zwar geplant das Ensemble wieder herzustellen, aber mangels Geld passiert leider nichts.


    Eingang zum Largo do Boticario (Hof des Apothekers):


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Wohnhaus der Schriftstellerin Sylia de Bettencourt, genannt Majoy:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Der Wächter bei inneren Einsichten:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Eine Gedenktafel von Sylvia de Bettencourt verfasst:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    frei übersetzzt: Der Du hier wohnst unter den Segnungen der Stille, bedenke, dass es an Dir ist diesen Traum zu erhalten. Majoy


    Hier einige Bilder vom Inneren:


    Largo do Boticario

    Da ich mich durchaus auch für gute und fantasievolle moderne Architektur begeistern kann ist hinlänglich bekannt. Hier mal ein sehr interessantes Beispiel aus Rio, nämlich dem 'Museo do Amanha' was wörtlich 'Museum von Morgen' heißt, also in die Zukunft weisen soll.


    Das Gebäude stammt von Santiago Calatrava und wurde 2015 eröffnet.


    Der Assoziationen gibt es viele. Von Wellenformationen, Lagerhallenscheddächer bis zu Krokodilgerippe, wahlweise Walfisch ist alles drin.


    Über Besuchermangel kann es sich nicht beklagen, vor der Öffnung um 10:00 Uhr morgens standen schon hunderte an und ich habe dann eine kleinere Schlange entdeckt wo mir mein Alter mal zum Vorteil wurde und ich innerhalb weniger Minuten drin war.


    Der erste Eindruck ist ob der lichten Weite schon überwältigend. Aber , da ich keine Vorstellung von der eigentlichen Ausstellung hatte, kam mir gleich in den Sinn, das hier ziemlich viel Raum um wenig Inhalt gestaltet wurde.


    Das Museum bschäftigt sich mit Fragen der Zukunft, Natur, Umweltschutz, Rohstoffreserven u.a.m. Dazu gibt es jede Menge Multimedia, Vortragsräume (Schlange) und interessant gestaltete Schautafeln in Portugiesisch und englisch beschriftet.


    Als Ingenieur interessierte mich natürlich die Technik, aber auch die Verarbeitung der Materialien und so fielen mir denn gleich Betonmängel, Rost an den Stahlrahmen und zerbröselndes Sicherheitsglas auf.


    Die Lage an der Praca Maua direkt am Hafen ist natürlich eine Herausforderung, denn Sonne, Salzwasser, Luftfeuchtigkeit haben ihren Preis.


    Seht selbst:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Fortsetzung folgt!

    Die Kathedrale von Rio ist m. M. nach nicht an Häßlichkeit zu überbieten.


    Neue Kathedrale von Rio


    Nun schon in die Jahre gekommen zeigen sich nun alle Möglichen Mängel am Beton, die Lage neben einer Schnellstraße in Dreck und Staub gehüllt tut sein übriges. Eigentlich sieht sie aus wie ein umgestülpter Mülleimer. Lediglich das Innere ist wegen der Fenster sehenswert. Die Akustik ist katastrophal und aufgestellte Lautsprecher machen die Sache nur noch schlimmer. Ein abschreckendes Beispiel für die Hybris der damals Verantwortlichen, die sich wohl ein Denkmal setzen wollten. Der Diözese fehlt übrigens heute das Geld zur Sanierung.


    Das Äußere:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Baumängel:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)



    Das Innere:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)

    Meine Lieblingskirche ist die Benediktinerabteikirche St. Bento (Benedikt). Sie liegt im Centrum etwas versteckt auf einem felsigen Hügel und mit seinem Goldschmuck auch eine der schönsten Kirchen der Stadt. Die Fassade im portugiesischen Kolonial-Stil ist sehr schlicht, aber das Innere schwelgt in barocken Formen:


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)


    Rio de Janeiro (Brasilien)

    Die gesamte Ecke wird sich in den nächsten Jahren ändern, denn ein großer Teil des Baubestandes soll abgerissen werden, so das Hotel links im Hintergrundmitsamt den Mietwohnungen an der Waitzstraße und auch das zwischen Wilmersdorfer Straße und Lewishamstraße liegende gelbe Haus, rechts angeschnitten. Fast alles steht schon leer.


    Charlottenburg-Wilmersdorf


    Um alle diese Gebäude ist es nicht schade, wer weiß aber was uns dann blüht?


    Die Lewishamstraße hat es ursprünglich nicht gegeben, die Häuser des Kurfürstendamm an dieser Stelle neben der Einmündung der Wilmersdorfer Straße wurden für einen Straßentunnel beseitigt, bzw. evtl. deren Trümmer und so entstand dieses städtbauliche Loch, welches mit grauenvollen Häusern gefasst wurde.

    Und noch was, was mir auf meinem Rundgang aufgefallen ist.


    In der Cicerostraße befindet sich die Botschaft der Dominikanischen Republik. Das Haus stammt vom Architekten Hinrich Baller, der durch seine fantasievollen Fassaden (und teilweise undichte Dächer) bekannt geworden ist. Es gibt in Berlin mehrere seiner Bauten, dieses kannte ich noch nicht.


    Wilmerdorf


    Wilmerdorf


    Wilmerdorf