Posts by bri

Die Wahl des Gebäudes des Jahres 2020 findet statt. Bis 28.02. habt ihr Gelegenheit abzustimmen. Vereinsmitglieder schauen mal in ihrem Email-Postfach nach, Forenmitglieder können hier im Forum auf Abstimmung des Gebäudes 2020 abstimmen.

    Das nun komplett in Betrieb genommene Gebäude war bereits Thema im Forum, es gäbe einiges dazu, dafür und dagegen zu sagen. Zu den positiven Aspekten gehört sicherlich, daß sich die gegenüberligende Alte Pinakothek - mit Ihrer großartigen Nachkriegsreparatur durch Hans Döllgast - erneut präsentiert, wählt man den Blickwinkel mit Bedacht :foto:

    Nachtrag: natürlich soll Google nicht die Bepflanzung korrigieren, nur die Nummerierung. :smile:


    Übrigens hat die online-Petition mittlerweile über 2700 Unterzeichner. Es gibt keine vorgegebene Zahl von Unterschriften - je größer aber die Öffentlichkeit und Zahl der Unterstützer, desto größer auch die Chancen für einen Erhalt, in der jetzigen Form.


    Grüße und Dank für alle Unterstützung aus den "Heiligen Mauern" selbst.

    Für alle, die sich den Standort der Paul-Heyse-Villa bei Google maps vergegenwärtigen möchten: die richtige Hausnummer ist die 22, die führt aber zu einem falschen Gebäude, etwa 500 Meter weiter nördlich - die (falsche) hausnummer 20 !! führt hingegen zum richtigen Gebäude, auch wenn es sich weitgehend hinter Bäumen versteckt. Jedenfalls, bis google mal irgendwann eine Korrektur gelingt.

    ich habe lange Jahre in unmittelbarer Nachbarschaft des Vorgänger-Baus gewohnt und war immer fasziniert, wie winzig der Nachkriegsbau auf gleichen Fundamenten als E+ Dach ausgesehen hat.
    Nun steht also dieses Gebäude und dafür spricht zumindest, das es Diskussion auslöst. Und dem analytischen Betrachter bietet sich die seltene Gelegenheit, zu erkennen, mit welchen vergleichsweise bescheidenen Eingriffen man die Gesamtwirkung des ehemals würdig in sich ruhenden Baukörpers zunichte machen kann. Allem voran die Firstverglasung unter gleichzeitiger Verdrängung der beiden für die Architektur so wichtigen mächtigen Schornsteine - die hier zu mehreren unmotivierten Blech-Essen verkamen. Und ein großzügiger Umgang mit den vormals stimmigen Fenster-Proportionen . Ob man wohl die dunklen Seiten in T.M's Charakter auf schlecht belichtete Wohnräume zurückführen muß?
    Auch der schneeweiße Anstrich ist wohl eine Verbeugung an die Fülle der postmodernen Nachbarbauten, die in diesem Edel-Viertel wie Pilze aus dem Boden schießen.
    Fazit: anstelle mißlingender Rekonstruktions-Versuche lieber analysieren, warum das alte Gebäude "funktioniert" hat und diese Erkenntnisse sinnvoll in Neues umsetzen. Das Ergebnis zählt.

    ...hallo Freunde des alten Cöln: hier einige Ergänzungen zu den Einträgen den Bahnhofsvorplatz und das heutige, recht verschandelte Deichmannhaus betreffend.
    Bis in die 1860er Jahre stand an seiner Stelle das alte Wallraf'sche Museum, nach dessen Abruch erwarb der Bankier Wilhelm Ludwig Deichmann den begehrten Bauplatz Trankgasse 7-9 und ließ sich 1868 durch den Architekten Hermann Pflaume das große, als Palais Deichmann bekannte Doppel-Wohnhaus im Stile der italienischen Renaissance-Paläste errichten (Trankgasse 7 und 7a, Bilder 1-3).
    Zur Bauzeit war allerdings noch keine Rede von "Domfreiheit" und dem Haus vorgelagert standen noch die alten Domkurien und Dechanei (Bild 4).


    1911 ließen die Erben (Enkelgeneration des Erbauers) diesen schönen Bau niederlegen und errichteten stattdessen das Geschäfts und Mietgebäude,das heute den Namen Deichmannhaus trägt.
    Leider habe ich keinerlei Abbildungen, die zeigen, wie sich das alte Palais dem aus dem damals noch jungen Bahnhof heraustretenden Reisenden präsentiert hat.