Posts by Meister Lampe

    Wenn man überlegt wie schön Potsdam bis vor Ende des 2. Weltkrieg gewesen sein muss. Das Stadtschloss mit den Figuren, der Stadtkanal mit seinen Figuren, die Heilig- Geist- Kirche und auch die Garnisonkirche. Jetzt habe ich all die wunderschönen Bauten rund um das Zentrum Süd, der Breiten Straße und dem Alten Markt nicht berücksichtigt, mit ihren Putten und Vasen.


    Erst neulich habe ich wieder einen Bericht bei Phoenix gesehen, über die Versöhnerkirche, die 1985 im Sperrgebiet der DDR gesprengt worden ist aber das gehört nicht hierher.


    Ich werde doch einen kleinen Beitrag noch einmal spenden für die Garnisonkirche, der Tropfen auf den heißen Stein.

    Man kann nur hoffen das die Spendenbereitschaft für die Garnisonkirche steigt und sich die politischen Verhältnisse nach der Kommunalwahl ändern werden. Auch wenn ich nicht erkennen kann dass die bürgerlichen Parteien aus CDU, FDP, BB einen Gegenkandidaten aufbauen. Denn dafür wird es langsam Zeit. Sonst kann der "große Versöhner" tätsächlich in eine zweite Amtszeit starten.


    Noch ist die Platte über den Eingang leer aber auch da hoffe ich, dass es sich mal ändert. Übrigens gefällt mir der Farbton des Kirchturm richtig gut.

    Wenn man diesen Turm so sieht, bin ich tatsächlich gewillt zu spenden. Allerdings hat das Berliner Stadtschloss (HuF) noch Vorrang und die Figuren auf dem Postdamer Stadtschloss (Landtag) müssen auch noch auf das Dach zurück.

    Warum kann man nicht Gebäude entwerfen die sich in ein bestehendes Gebäudeensemble einfügen? Wenn ich mir die Potsdamer Synagoge anschaue, wie sie 1938 neben der Hauptpost stand, hat diese sehr gut zur Hauptpost gepasst. Erst im Jahr 1945 wurde diese durch ein Bombenangriff zerstört. Die DDR hat die Ruine in den 50er Jahren abgerissen und nicht wieder aufgebaut.


    https://www.potsdam-wiki.de/images/Synagoge_am_10.11.1938.jpg


    (Quelle: Potsdam Museum)

    Ich brauche eure Hilfe hier im Forum. Es geht sicher dem einen oder anderen auch so der feststellt. Mensch mir fehlt ein Extrablatt oder ein Fassadenkatalog.


    Ich habe einige Fassadenkataloge die den Wiederaufbau des Stadtschloss Berlin betreffen, bei eBay oder in Antiquariaten erhalten.


    Nun fehlt mir nur noch der 7. Katalog, zum Wiederaufbau des Stadtschloss Berlin.


    Sollte jemand diesen Katalog doppelt haben und möchte ihn abgeben. Der soll mit mir Kontakt aufnehmen.


    Danke

    Gab es einen Grund warum dieses Gebäude 1970 abgerissen wurde. Es schien ja von außen nicht beschädigt gewesen zu sein.


    Ich konnte es dem Beitrag nicht entnehmen. Hing es mit dem Stadtumbau in der DDR zusammen (Sozialistische Bezirkshauptstadt Potsdam) ?

    Die Breite Straße war ja, nach dem Krieg noch vorhanden. Nur mit dem Parteitagsbeschluss der SED zur Umgestaltung Potsdams in eine sozialistischen Stadt wurde die Breite Straße nochmals verbreitert und in eine Magistrale umgewandelt.

    Die Reste der Garnisonkirche und die Häuser, rechts und links mussten weichen. Hier möchte ich aber auf den Thread verweisen "Potsdam, Breite Straße, Neuer Markt, Yorckstraße.

    @ Konstantindegeer: ich habe mich falsch ausgedrückt. Es ging mir darum das in der Mitte Potsdams neben der Fachhochschule nun auch bald der Staudenhof zurückgebaut wird. Und wenn der Staudenhof nicht mehr da ist, wird man natürlich mit allen Mitteln versuchen das Rechenzentrum zu erhalten. Als letztes Gebäude der DDR / Ostmoderne in der Mitte Potsdams.

    Sicher kann man auch die Wiederherstellung des Stadtkanal kritisieren und die Fraktion "die Andere" hat das ja bereits getan. Aber was spricht dagegen wenn man mehr Wasser in der Mitte Potsdams hat. Man kann immer sagen, es hilft dem Klima.

    Der Potsdamer Tagesspiegel / Potsdamer Neuste Nachrichten, berichtet in seiner Ausgabe vom 14.06.2023 dass die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) in das "Haus Einsiedel" eingezogen ist.


    Haus Einsiedel bezogen: Sparkasse zieht vom Potsdamer Staudenhof in Neubau
    Im Mittelpunkt der Filiale der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) steht die Beratung Block II der Potsdamer Mitte ist damit in Teilen fertiggestellt.
    www.tagesspiegel.de


    Ich finde das neue Haus "Einsiedler" nicht schlecht, auch wenn mir das Relief "Dionges in der Tonne" fehlt und der Schriftzug "Einsiedler". Wenn man sich alte Bilder anschaut, war dieser auch an verschiedenen Stellen am Gebäude angebracht.

    Nun ja der Umbau der Potsdamer Mitte ist ja auch fast abgeschlossen. Nachdem die Fachhochschule bereits abgerissen und auch der Staudenhof zurückgebaut wird. Bleibt am Ende nur noch das Rechenzentrum übrig. Das Rechenzentrum wird jetzt und auch in den kommenden Jahren immer mehr in den Fokus rücken. Auch deshalb, weil bis zum heutigen Zeitpunkt nicht klar ist, ob es abgerissen wird.


    Und da die Garnisonkirche immer gut ist um sich daran zu reiben, muss die Garnisonkirche dafür auch herhalten. Man hat in den letzten Jahren auch nicht viel dafür getan um ein positives Image zu erzeugen, anders als beim Berliner Stadtschloss (HuF). Nein, man hat denen die Bühne überlassen, die das Projekt "Garnisonkirche" immer schon kritisch gesehen haben.

    Ich lese die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) sehr gerne, aber immer wieder diese Kritik in den letzten Jahren gegen das Berliner Schloss (HuF), Potsdamer Mitte oder der Frankfurter Altstadt finde ich nicht gut.


    Man darf durchaus Kritik üben, Journalismus ist dafür da aber man soll immer beide Seiten betrachten.

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat sich am 10.06.2023 mit dem Wiederaufbau des Turms der Garnisonkirche in einem Artikel befasst. Ich habe den Artikel nicht verlinkt, da dieser hinter der Bezahlschranke liegt.


    In den paar Sätzen die man lesen kann, wird sich wohlwollend mit dem Rechenzentrum befasst und kritisch mit dem Turm der Garnisonkirche. Wenn einer der Mitglieder im Forum die FAZ von diesem Tag hatte und den Bericht gelesen hat, dann soll er uns hier im Forum über den Artikel informieren.

    Lieber Herr Dogerloh,


    Wer überkommene Identitäten (hier: Ost versus West) bewusst pflegt, macht es sich einfach, aber er spaltet und erzeugt künstliche Gegensätze. Genau das brauchen wir in Deutschland mit seinen vielen bestehenden Widersprüchen gerade am wenigsten.


    Wie wär's mal mit etwas Verbindendem? Lasst uns Gemeinsamkeiten suchen! Auch John F. Kennedy wusste wahrscheinlich genau, dass "Ich bin ein Berliner" sich deutlich versöhnlicher anhört als "Ich bin ein Westberliner".

    Die Berliner Zeitung (BZ) hatte vor längerer Zeit schon einmal diesem Thema eine Bühne gegeben und ich habe dann einen langen Brief an die Redaktion geschrieben.


    Ich habe damals geschrieben, dass man endlich mit diesen Ost-/West Debatten aufhören sollte. Ich sehe mich weder als "Ossi" noch als "Wessi". Die Menschen sollten sich sehen als Bayer, Brandenburger, Sachse, Thüringer oder Hesse und im Jahr 2023 nicht immer noch als "Ossi oder Wessi". Wir leben 33 Jahre nachdem der zweite deutsche Staat aufgelöst worden ist. Und diese Debatte wird auch im Russland-Ukraine Krieg ähnlich geführt, weil im MDR immer Berichte ausgestrahlt werden, wie: Russland, Putin und wir Ostdeutsche. Ich bin ehemaliger Ostdeutscher und halte nichts von diesem Krieg.


    Aber das Thema gehört nicht in dieses Forum. Kehren wir zum Berliner Schloss (HuF) zurück.

    Offensichtlich und dennoch wichtig zu sagen: Die Eckkuppeln, Vasen und weitere Details der Hauptpost dürfen sehr gerne rekonstruiert werden. Wer auch immer den Bau kauft. Dankesehr! :S <3

    Ich habe mich mal im Netz erkundigt warum die Eckkuppeln, Vasen und weitere Details verschwunden waren. Die Eckkuppeln, Vasen wurden 1936 aus "ästhetischen Gründen" vom Dach entfernt. Wurde nicht auch im gleichen Jahr angeordnet, dass der Turm der ehemaligen Kriegsschule mit seinen Türmchen zurückgebaut und einem flachen Dach weichen sollte?!

    Bei Youtube gibt es noch ein schönes Video über die Zerstörung und Wiederaufbau der Garnisonkirche.


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    (Quelle: Youtoube)

    Ich habe mit dem Namen Dr. Panzer ein anderes Projekt in meiner Erinnerung, worum dieser sich vor Jahren beworben hat.


    Dr. Panzer hatte sich vor Jahren beworben Ungers Alte Post zu rekonstruieren um dort eine Gemeinschaftspraxis unterbringen zu können. Das wurde abgelehnt (siehe im Thread Ungers Alte Post). Es dürfte inzwischen bekannt sein, wer die "Alte Post" in neuem Gewand aufgebaut hat und Mieter ist.


    https://www.mitteschoen.de/wp-content/uploads/2017/08/beschluss_hauptausschuss_altepost-1-1.pdf

    (Quelle: Mitteschön, Potsdam)

    Bei Youtube wurde ein kleines aber feines Video zum Staudenhof eingestellt.


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    (Quelle: Youtube)

    Wie solche "Spielchen" aussehen können, darüber berichtet heute der Tagesspiegel / Potsdamer Neuste Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 19.05.2023.


    Vor geplantem Abriss: Großfamilie erhält Hausverbot im Potsdamer Staudenhof
    Die Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder müssen nun in eine Gemeinschaftsunterkunft an der Pirschheide. Das Vorgehen sorgt für Empörung bei den Linken.
    www.tagesspiegel.de