Posts by Meister Lampe

    Der Abriss bzw. die Verbreiterung der Breiten Straße zu einer Magistrale wurde in diesem Thread ausfühlich behandelt. Hier musst du dir die Zeit nehmen und mal auf den vorderen Seiten recherchieren. Hier hat potsdam-fan im Jahr 2013-2014 einige interessante Bilder eingestellt.


    Übrigens hieß die Breite Straße zu Zeiten der DDR, Wilhelm- Külz- Straße.

    Nur nochmals zum Verständnis - es geht NICHT um das Niveau des Artikels in den PNN --- es geht konkret um deine Auswertung.
    Am Dienstag, dem 01.02.2022 erfolgt entsprechend deiner Wortwahl eine Versteigerung bei Bares für Rares - welche aber bereits im September 2020 in dieser Zeitung thematisiert wurde - samt aller Antworten auf die von dir gestellten Fragen.
    Nimm es mir bitte nicht übel - aber sowas "sensationsversprechendes" ist mMn nicht das Niveau dieses Forums.

    Kritik an mir kann gerne geübt werden, wenn es berechtigt ist habe ich damit kein Problem. Ich selber habe die Sendung am Dienstag zum ersten Mal gesehen und natürlich im Netz recherchiert. Dort wurde mir erst bewußt, dass bereits im Jahr 2020 die Bilder über die ZDF Sendung "Bares für Rares" an den Händler und später an das Potsdam- Museum verkauft worden sind.


    Um auch das Interesse der anderen an meinen Beitrag zu erwecken, habe ich bewußt meine letzten Satz (Ging es an ein Museum oder in Hände von Sammlern?!) so gewählt. Im Thread Garnisonkirche muss ich so einen Satz nicht schreiben. Und große Buchstaben wie eine Boulevardzeitung diese als Aufhänger benötigt habe ich auch nicht genutzt.

    Selbst wenn du die (manchmal äußerst interessante) Sendung erst am Vortag gesehen hast - die Auswertung des von dir verlinkten Artikels ist "gewöhnungsbedürftig".

    Der Artikel selbst ist vom September 2020 und berichtet über ein Gemälde, welches im Januar 2020 in einer Folge dieser Sendereihe versteigert wurde.


    Man sollte sich nicht über "BILD-Zeitungs-Niveau" echauffieren - wenn man es selbst anwendet.

    Um das Niveau wieder anzuheben, gibt es selbstverständlich auch einen Artikel auf der Homepage von Potsdam-Museum. Wenn dir der Artikel von Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) zu niveaulos war, hättest du mich gerne korrigieren und mit alternativen Fakten überzeugen können aber dem war nicht so. Nun ja, somit habe ich erneut recherchiert und unterhalb meines Beitrags, der entsprechende Link.


    https://www.potsdam-museum.de/…-als-geschenk-ans-potsdam

    (Quelle: Potsdam-Museum.de)

    Wenn der Bundesrechnungshof jetzt ein Auge auf die Garnisonkirche hat, sollte dieser auch zukünftig verstärkt sein Auge auf den Bürotrakt neben der Garnisonkirche richten. Für die Sanierung des Bürotrakt (RZ) werden, je nachdem wie die Machbarkeitsstudie aussieht, sicher auch Fördergelder beantragt.

    Auf diesem Foto sieht man wieder einmal, wenn der Bürotrakt erhalten bleibt, wie dicht dieser an der Garnisonkirche steht und der Turm sich einfach nicht entfalten kann.


    Neulich habe ich bei Deutschlandfunk Kultur einen Spruch gehört: Wer am lautesten schreit, der bekommt die meiste Aufmerksamkeit"

    "Mögliche Einflussnahme antidemokratischer Spender beim Wiederaufbau des Berliner Schlosses" - fragt ausgerechnet die Linkspartei im Bundestag und hat eine Antwort der Bundesregierung erhalten.

    Ich habe den Artikel vom Neues Deutschland (ND) heute Morgen gelesen und werde solche Artikel im Jahr 2022 nicht mehr verlinken. Es sind doch immer die gleichen Protagonisten: die Linke, Herr Trüby oder Herr Oswalt und es geht immer um das gleiche Thema. Das Berliner Schloss und Ihre Spender. Und wir diskutieren jedes Mal über das selbe Thema.


    Wenn ich zukünftig Berlin besuche, werde ich mich an der Schönheit des Berliner Stadtschlosses (HuF) erfreuen und im Innenhof Schnitzel, Pommes essen und Cola trinken.


    "So jetzt ist mein Gewissen beruhigt, Jetzt schreien alle, wenn das Schloss wieder da ist, kräht irgendwann kein Hahn mehr danach. Als hat es schon immer an diesen Platz gestanden".


    Eine Abwandlung des Spruchs dass nach Abriss des Schloss von einem DDR Minister in ähnlicher Form gesagt worden ist.


    “So ist mein Gewissen beruhigt. Jetzt schreien alle, und wenn das Schloss weg ist, kräht kein Hahn mehr danach.”
    (Otto Grotewohl, SED, Ministerpräsident der DDR, 1950)

    Ich muss mich etzt mal selber zitiren. Nachdem ich dieses Gutachten im Bundesarchiv entdeckt habe, habe ich mit dem Förderverein Berliner Schloss e.V. Kontakt aufgenommen und um Auskunft zu dem Gutachten zu erhalten. Folgende Antwort habe ich erhalten (Auszug):


    "Vielen Dank für Ihre Mail vom 23. Dezember, die ich nun nach meinem Urlaub gerne beantworte.


    Das Schloss-Gutachten besaß ich sogar im Original und habe es dann dem Kulturstaatsminister Naumann übergeben, möglicherweise ist dieses Exemplar im Bundesarchiv jetzt mein früheres Exemplar. Ich hatte es Anfang der neunziger Jahre über ein Antiquariat gekauft. "


    Ich bin froh, dass dieses Gutachten wieder für jeden einsehbar ist. So kann man sich jeder selbst ein Bild machen, was man hätte in den 50er Jahren aus dem Schloss machen können, wenn es aus ideologischen Gründen nicht abgerissen worden wäre.


    Ich habe mir mal Gedanken zu der Stadtverordnetenversammlung von Mittwoch gemacht.


    Und ich muss sagen, der Einzige der mal die Kosten in seiner Rede aufgegriffen hat, war Herr Dr. Scharfenberg (die Linke). Auch er hat sich das Ziel gesetzt das Rechenzentrum (RZ) zu erhalten, aber dafür benötigt es ein Gutachten. Ich weiß nicht ob die Machbarkeitsstudie damit gemeint ist.


    Auf jeden Fall sollte ein Kompromiss alle Seiten befriedigen aber hier haben sich etwas mehr als 50 Prozent der Stadtverordneten für diese Machbarkeitsstudie und den Kompromiss entschieden. Eine knappe Entscheidung die man akzeptieren muss aber man sieht doch wie die Stadtgesellschaft gespalten ist. Selbst Linke haben gegen Linke gestimmt.


    Ich hoffe das die Machbarkeitsstudie aufzeigt, wieviel Kosten ein Umbau des Rechenzentrum kosten würde und der Herr Oberbürgermeister Schubert (SPD) dann mitteilt, wenn die Kosten so hoch sind, wird das Gebäude natürlich Ende 2023 abgerissen aber so eine Blöße wird er sich nicht geben. Und man hat auch gemerkt, dass Beschlüsse aus der Vergangenheit nichts mehr wert sind.


    Vielleicht wird 2024 dieser Oberbürgermeister abgewählt, allerdings sehe ich niemanden der gegen Ihn antreten könnte. Außer der "wahre Bürgermeister der Herzen" Herr Lutz Boede - bitte nicht!


    Zur Stiftung Garnisonkirche verliere ich kein Wort.

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN), hat sich in einem Artikel vom 27.01.2022 noch einmal mit der Stadtverordnetenversammlung vom gestrigen Tag und deren Beschlüsse in befasst.


    https://m.pnn.de/potsdam/wegwe…er-plantage/28015712.html


    Menschen vergessen leider sehr schnell als das man den Schubert nicht wieder wählen würde.


    ERGÄNZUNG:


    https://www.pnn.de/potsdam/kom…ohne-zauber/28016364.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 27.10.2022)


    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN), hat sich in einem Kommentar noch einmal mit dem Rechenzentrum und der Garnisonkirche beschäftigt. Ein sehr interessanter Artikel.

    Du lieferst und immer Zahlen, Daten, Fakten und verpackst es dann so, dass es sehr optimistisch klingt.


    Wenn es doch auch so wäre.....!

    Hier noch einmal die Aussage von Herrn Kitschke:


    Mit dem Kompromiss würde „die Schönheit der Barockarchitektur der Garnisonkirche durch einen unmittelbar anschließenden Bürotrakt (denn darauf läuft der bereits jetzt völlig unterfinanzierte Plan hinaus) zu einer Karikatur verkommen“, so Kitschke. So würde auch folgenden Generationen „ein städtebaulicher Skandal hinterlassen“.


    Ich weiß nicht ob ich mich zukünftig noch mit der Garnisonkirche beschäftigen möchte, und mein Geld nicht lieber dem Stadtschlossverein oder dem Potsdamer Stadtkanal von 1722 e.V. zukommen lasse.


    So schön ich den Turm finde, wenn da aber dieser hässliche Bürotrakt stehen bleibt wird der Turm nie zur Geltung kommen. Und man nun auch in Potsdam seine "Wilhelm- Gedächtnis- Kirche" mit modernen Anbau.

    Ich verfolge diesen Beitrag nun seit 19.00 Uhr und es wird eine ganz knappe Abstimmung.


    Letzte Stellungnahme am heutigen Abend, nachdem die Debatte beendet worden ist. Herr Kirsch (Bürgerbündnis) hat eben gesagt, dass den Künstlern damals das Rechenzentrum zur Zwischennutzung überlassen worden ist. Und man bis zum Schluss davon ausgegangen ist, dass diese ausziehen und das Rechenzentrum dann abgerissen und der Weg frei ist für Turm und Kirche.


    "Wenn man sich aber Brandstifter in das Haus holt...."


    Änderungsantrag Fraktion "die Andere" - kostenlose Rückübertrag des Grundstücks an die Stadt Potsdam - abgelehnt

    Änderungsantrag Fraktion "die Andere" zur Änderungen am Turm - abgelehnt

    Änderungsantrag Fraktion "die Andere" zur Änderung des Mietvertrags für Künstler im Rechenzentrum, namentliche Abstimmung - Nein 33 ; Ja 15; Enthaltung 4


    Von einem "Kompromiss" wie man sich ihn vorstellt, ist man heute Abend weit entfernt, da jede Frakton seinen Standpunkt vertritt.

    Ich habe eben den Live-Stream der Stadtverordnetenversammlung aufgerufen und es war der richtige Zeitpunkt aber ohne Ergebnis. Warum war das so?!


    Ö 7.13 Flohmarkt für Potsdam (Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen) achtung_bes.gif Enthält Anlagen 21/SVV/1130
    Ö 7.14 Bürgerbefragung zu Rechenzentrum und Garnisonkirche (Fraktion DIE LINKE) 21/SVV/1201
    Ö 7.15 Erweiterung der Radstreifenmarkierung (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) achtung_bes.gif 21/SVV/1241


    Der farblich markierte Punkt oben kam eben nicht zur Aussprache. Um 19.00 Uhr geht es aber weiter und hier wird noch ein weiterer wichtiger Punkt behandelt.

     8.2 Abschluss Phase 2 - inhaltliches Konzept Areal Plantage, Garnisonkirche, Rechenzentrum - gemäß Beschluss 20/SVV/0295 und auf der Basis der gemeinsamen Vereinbarung zum Beschluss 20/SVV/1386: Schaffung eines FORUMS AN DER PLANTAGE (Oberbürgermeister) Enthält Anlagen 22/SVV/0071


    Ö 8.2.1 Grundstücksverträge mit der Stiftung Garnisonkirche Potsdam (Oberbürgermeister, Geschäftsstelle Bauen) Enthält Anlagen 22/SVV/0062