Posts by Meister Lampe

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!

    Ich wusste doch das "potsdam-fan" schon einmal Bilder von den Resten der Berliner Brücke fotografiert und hier in das Forum eingestellt hat. Ich bin gespannt ob bei der Rekonstruktion wenigstens ein Teil der Brücken rekonstruiert wird. Ich gehe davon aus das der Oberbürgermeister ein Teil der Brücken "modern" gestalten wird. Wie ich mich noch erinnern kann sind sogar ein Teil der Lampenträger von der einen oder anderen Brücke erhalten.


    (Quelle: Bilder potsdam-fan, Beitrag 227)

    @ Konstantindegeer: dann unterstütze den Oberbürgermeister nur bei seinem "Herzensprojekt" und schaue ihm ein wenig auf die Finger, nicht dass er den Plan noch einmal umwirft.


    Der Stadtkanal hatte ja mehrere Brücken. Bei Freilegung eines Kanalbett, würden denn Reste von der einen oder anderen Brücke wieder freigelegt oder sind diese alle komplett zerstört?

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) berichtet in ihrer Ausgabe vom 09.07.2020, dass Oberbürgermeister Schubert (SPD) einen Gestaltungswettbewerb und Ideen von Studenten für eine Rekonstruktion/Erweiterung des Stadtkanal einbringen möchte. Auch sollen neue Wohnungen im Quartier zwischen Havel und Am Kanal entstehen. Eine weitere Frage die er im Stadteildialog stellen möchte? Was soll aus dem Staudenhof Wohnblock werden?


    https://www.pnn.de/potsdam/sta…m-fruehjahr/25992668.html

    @ tegula: lassen wir mal die Frage: welche Künstler dort Ihre Tätigkeit aussen vor und fragen uns wohin die Reise im Fall der Garnsionkirche UND dem Kirchenschiff gehen soll.


    Während sich die Befürworter des Wiederaufbau der Garnisonkirche erstmal darauf konzentrieren das der Turm fertiggestellt wird, hat der Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) eine Debatte vom Zaun gebrochen, wie das zukünftige Kirchenschiff aussehen soll. Denn die Frage des Kirchenschiff stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Es müssen erstmal Spenden gesammelt werden um den Turm fertigzustellen.


    Wenn man die Frage des Kirchenschiff jetzt unbedingt beantworten möchte bzw. die Weichen stellt, kann dies erst geschehen wenn das Rechenzentrum abgerissen ist, dies wurde mehrmals in Beschlüssen festgehalten an die man sich halten sollte. Es war von der Stiftung Garnisonkirche schon ein Entgegenkommen, dass bis 2023 das Rechenzentrum durch die Künstler weiterhin genutzt werden darf. Von einer Übernahme, auch wenn diese "freundlich" ist wurde niemals gesprochen.


    Eins sollte man in Potsdam auf jeden Fall vermeiden, eine Hausbesetzung a la "Rigaer Str. 94", "Liebig 34". Beide Häuser werden in Berlin seit Jahrzehnten durch eine linke Szene widerrechtlich besetzt und die Grünen und Linken im Bezirk schauen nur untätig zu.

    Die Fraktion "Die Andere" muss zum jetzigen Zeitpunkt sowieso nicht viel tun und kann sich entspannt zurücklehnen. Diese Arbeit erledigt der Oberbürgermeister mit seiner Rathauskoalition und dem zur Seite stehenden US- Star Architekt Daniel Libeskind. Nur das der Oberbürgermeister, wahrscheinlich andere Ziele verfolgt als "Die Andere".


    Ich möchte aber in der ganzen hitzigen Debatte noch einmal auf einen aktuellen Beitrag von "Mitteschön" verweisen. Dieser Beitrag ist vom 18. Februar 2020.


    https://www.mitteschoen.de/202…d-tschuess-rechenzentrum/

    @ Konstantindegeer: ich hatte mich in meinen Beitrag bedauerlicherweise falsch ausgedrückt. Die Wüstenrotstiftung hatte angeboten, die Mosaike zu sanieren aber nur wenn das Rechenzentrum mindestens noch 20 Jahre erhalten wird. Dies hat die Stiftung Garnisonkirche hat dies kategorisch abgelehnt. Es wurde aber in dem Bericht der Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) nicht gut dargestellt.


    Der Bericht liest sich für mich so, als wolle Oberbürgermeister Schubert ein Projekt haben, wie es schon in Berlin steht. Ich möchte hier nur an die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erinnern, mit dem modernen Egon- Eiermann Kirchenschiff. Dann würde ich lieber gar kein Kirchenschiff bauen. Die Fläche wird mit Gras bepflanzt und die Umrisse des Kirchenschiff können ja im Boden kenntlich gemacht werden.

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) schreibt in ihrer Ausgabe vom 08.07.2020, dass die Stiftung Garnisonkirche sich gegen ein Erhalt des Rechenzentrum ausspricht.


    Die Stiftung Garnisonkirche lehnt den Erhalt des Mosaiks am Rechenzentrum ab. Zusammen mit der Fördergesellschaft begrüßt die Garnisonkirschenstiftung die Überlegung der Wüstenrot-Stiftung, das Mosaik „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ zu restaurieren. „Hiermit jedoch den umstrittenen Erhalt des Rechenzentrums zu verbinden und die stadtplanerischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und bestehende Verträge zu ignorieren, kommt sicher nicht in Betracht“, sagte Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung am Mittwoch.


    https://www.pnn.de/potsdam/str…henzentrums/25987570.html


    Ich fasse noch einmal zusammen: ein US- Star Architekt der beim Kirchenschiff und Rechenzentrum seine Ideen einbringen möchte. Eine Stiftung die sich bereit zeigt die Mosaike zu reparieren, aber im Gegenzug möchte das das Rechenzentrum stehen bleibt. Ein Bürgermeister der wieder einmal versucht die verhärteten Fronten aufzuweichen und Künstler die das Rechenzentrum nicht verlassen möchten, obwohl sie vergessen haben das ein neues Ausweichquartier gebaut wird. Ach, ich habe vergessen eine Fraktion und der "Bürgermeister der Herzen" die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Garnisonkirche zu verhindern bzw. den Bau zu stoppen. Und eine Kirche sowie der Bund, der zwischen den Stühlen steht.

    @ Markus: wenn ich von Südthüringen oder Mittelfranken doch mal nach Stadtlauringen gekommen bin, habe ich mir immer den großen BayWa Siloturm angeschaut. Das Modell, Siloturm und Lagerhaus, habe ich übrigens auch von der ehemaligen Firma POLA, die jetzt zu FALLER gehört.


    Vor einigen Jahren gab es noch den BayWa Siloturm, das Lagerhaus und das Verwaltungsgebäude. Gibt es dieses Ensemble noch oder ist das Verwaltungsgebäude und das Lagerhaus inzwischen abgerissen worden?


    Kannst den mal Fotos von der BayWa (Siloturm/Lagerhaus) machen? Es gibt ja auch noch ein BayWa Siloturm in Prosselsheim.

    @ Herr Herrmann: mir ist es bewußt dass es hier nicht um die Breite Straße geht.


    Ich wollte in meinen Beitrag damit nur ausdrücken, dass der wachsende Turm der Garnisonkirche schon jetzt mit diesen alten Gebäuden harmonsich wirkt und ein Ensemble bildet. Es gibt übrigens auch Bilder, Postkarten und Motive aus dieser Sicht in Richtung Stadtschloss (Landtag), da wird man beim Vergleich aus heutiger Sicht eine große Ähnlichkeit feststellen.

    @ Moderator: nachdem scheinbar einige Mitglieder im Forum Zeitschriften/Bücher/Prospekte/DVD haben und diese ggf. verkaufen möchten, kann man diesen Thread umbenennen in "Kleinanzeigen oder Bücherkiste" bzw. Kunst und Krempel.

    Der Neptunbassin "Karpfenteich" wird nicht vom Stadtschloss- Verein betreut, dafür ist der Rotary Club Potsdam zuständig. Ich möchte damit sagen, der Rotary Club Potsdam kümmert sich um das Sammeln von Spenden und die Rekonstruktion.

    Aus Liebe zum Detail wäre es schön, wenn auch die Lampe im Aufgang an der Fahnentreppe zurückkehren würde. Unterhalb der Treppe ist ja auch noch ein Rohr und am Treppenaufgang ein Schalter. Ob das der Lichtschalter für die Lampe gewesen ist?

    Ich werde jetzt erstmal die Stellungnahme der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e. V. (FWG) abwarten. Denn während sich, gefühlt schon die halbe Welt geäußert hat, vermisse ich von Seiten der Fördergesellschaft noch eine Stellungnahme.


    Ob es sich bei der Zusammenarbeit zwischen Daniel Libeskind und der Stadtspitze, hier in Form des Herr Oberbürgermeister, um einen Coup handelt, wird sich noch zeigen.

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) berichtet in ihrer Ausgabe vom 24.06.2020, dass der Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) den US Star-Architekt Daniel Libeskind gewinnen konnte. Er soll sich mit seinen Ideen an dem Projekt beteiligen.


    https://www.pnn.de/potsdam/us-…e-entwerfen/25946876.html


    Ich weiß nicht wie ein US Star-Architekt beim Wiederaufbau der Garnisonkirche helfen soll. Wir wissen doch alle hier im Forum was Daniel Libeskind für Gebäude schon entworfen hat. Ich gehe auch davon aus, dass Herr Libeskind seine Arbeit nicht aus christlicher Nächstenliebe macht und kein Geld verlangt.


    Warum baut man nicht einfach die Garnisonkirche (Turm) wieder auf und trägt dann mit Ideen zu dem Projekt bei, wenn der Turm steht und das Rechenzentrum abgerissen ist. Ich sehe schon eine zweite Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit Egon Eiermann Kirchenschiff. Das Rechenzentrum ist doch nur ein viereckiger Kasten, der nicht erhaltenswert ist und die Künstler bekommen ein Ausweichquartier. Ich kann es nicht verstehen.


    @ Konstantindegeer: warum wird dem Oberbürgermeister, der in der Stiftung einen Sitz hat so viel Gestaltungsspielraum gelassen? Warum spricht man nicht endlich mal eine klare Sprache und die Stiftung gibt einen Fahrplan vor, wie es nach dem Turmbau der Garnisonkirche weitergehen soll. Wer bezahlt Herr Libeskind als Architekt?


    Viele Bürgerinnen/er die für das Projekt spenden, wünschen sich eine Rekonstruktion der Garnisonkirche (Turm) und wenn schon ohne Kirchenschiff, dann zumindestens mit einer Freifläche, das man den Turm der Garnisonkirche von allen Seiten gut sehen kann. Mit so einem US Star-Architekten gewinnt die Stiftung sicher keine Spender, sondern verliert diese vielleicht noch.