Posts by Meister Lampe

    Ich versuche jetzt mal einen Übergang zu schaffen von der Todesnachricht des Star-Architekten Herr Kulka hin zum Potsdamer Stadtschloss.

    Auch wenn das Urheberrecht bis zu 70 Jahre nach dem Tod noch besteht. Gäbe es die Möglichkeit im inneren Ring des Stadtschloss Figuren und Vasen aufzustellen. Könnte man auch das Treppenhaus vervollständigen? Es war eigentlich vorgesehen dass, das Treppenhaus in seiner ursprünglichen Form wieder hergestellt wird. Peter Kulka hat dies ja bekanntlicherweise abgelehnt. Ich rede jetzt nicht von dem Treppengeländer sondern von der Herstellung des ganzen Raum.

    Ich habe nur die Befürchtung, dass man den Berliner Weg geht.

    Die Kaiser- Wilhelm- Gedächtniskirche in Berlin hat man nicht vollständig rekonstruiert und dort ein modernes Kirchenhaus neben den Turmstumpf erbaut. Es gibt noch einige Beispiele in der Bundesrepublik wo man das getan hat. Als Beispiel möchte ich die Nürnberger Christuskirche nennen.

    Wo wir uns hinbegeben haben, in das Reich der Spekulationen. Weder auf der Homepage von "Mitteschön" und auch auf der Homepage der Stiftung Garnisonkirche konnte ich keine Informationen finden, warum die Stiftung Garnisonkirche den Vorschlag abgelehnt hat. Der Beitrag im Tagesspiegel ist ja nur für Abonnenten sichtbar.

    Kann denn jemand mal auf die Facebookseite des FWG gehen (ich habe kein facebook) und dort prüfen ob Informationen vorliegen oder auf die Facebookseite von "Mitteschön".

    Danke!

    Der Architekt Peter Kulka ist am 05. Februar 2024 im Alter von 86 Jahren in Dresden gestorben (siehe Tagespresse). Herr Kulka war verantworlich für den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschloss.

    Ich bitte die Todesnachricht von Herr Kulka nicht zu kommentieren, sonst wird dieser Beitrag und ggf. die entsprechenden Antworten von den Moderatoren gelöscht!

    @ UrPotsdamer & Konstantindegeer: wie verhält es sich mit dem Urheberrecht nach dem Tod des verantwortlichen Architekt. Herr Kulka hatte es abgelehnt, dass im Innenring des Stadtschloss Figuren und Vasen aufgestellt werden. Gibt es die Chance dass auch im Innenring Figuren und Vasen aufgestellt werden?

    Potsdam Luftbild

    koloriert und hochskaliert

    Das Zentrum Süd wird uns in dieser Form noch Jahrzehnte erfreuen. Ich finde das Luftbild soweit interessant, dass hinter dem Rathaus das kleine Quartier eine Dreiecksform aufnimmt. Selbst dass kann man aber nicht mehr herstellen, weil immer ein Wohnblock in der Nähe steht.

    Beim Zentrum Süd wurde der historische Grundriss garnicht beachtet. Aber wer in einem der Plattenbauten dort wohnt, fühlt sich sicher heimisch. Du wohnst im Zentrum, der Weg in die Innenstadt ein Katzensprung und auch der Weg an die Havel oder den Hbf. ist nicht weit.

    Der Tagesspiegel / Potsdamer Neuste Nachrichten aus Potsdam berichtet in der Ausgabe vom 04.02.2024 dass "Mitteschön" mit einer Idee an die Stiftung Garnisonkirche herangetreten ist, ein Banner aufzuhängen, wo man erkennt wie ein Kirchenschiff von innen aussehen könnte. Die Stiftung kann der Idee wenig abgewinnen.

    So könnte das Banner nach den Vorstellungen von „Mitteschön“ aussehen.

    (Quelle: Architekt Christopher Kühn, Fördergesellschaft Garnisonkirche, Tagesspiegel)

    Der Artikel wurde nicht verlinkt, das dieser nur für Abonnenten sichtbar ist und weiter keine Erkenntnisse aus der Überschrift hervorgehen.

    Der Tagesspiegel / Potsdamer Neuste Nachrichten hat sich am 02.02.2024 mit dem „blu“ beschäftigt.

    SPD und Grüne wollten erreichen, dass Rückseite von Baumarkt, sorry blu aufgehübscht werden soll. Aufgrund des mageren Haushalt der Stadt ist der Vorschlag nicht realisierbar.

    blu soll doch nicht schöner werden: Antrag auf Neugestaltung der Rückwand zurückgezogen
    Grüne und SPD wollten den Blick vom Minsk auf die schmucklose Rückseite des blu mithilfe eines Ideenwettbewerbs verschönern. Angesichts des mageren Haushalts…
    www.tagesspiegel.de

    Bevor S.M. sich ins Zeughaus begab, schritt er noch die Front des Kaiser Alexander Garde Grenadier Regiments Nr. 1 ab.

    Das Schloß, die Kommandantur, die Garde und der Kaiser. Ein eindrucksvoll komponiertes Bild !


    Die DDR hat das Stadtschloss abgerissen mit der Aussage, dass man einen großen Aufmarschplatz für die Werktätigen benötigt hat.

    Wenn man dieses Bild sieht, hätte man die Bühne auch vor der Kommandatur aufbauen und von Tiergarten/Siegessäule bis Stadtschloss die Menschen jubeln lassen können.

    Und der Staatsrat und das Zentralkomitee hätten in das Schloss ziehen können. Man hätte sämtliches Gesims und Figuren, Wappen vom Schloss entfernt. So hätte es keine preußischen Anzeichen gegeben und ein vereinfachter Wiederaufbau und innen hätte man die 50er und 60er Jahre einziehen lassen können (moderne Gestaltung).

    So hätte man ggf. auch die Bauakademie retten können. Das Gebäude war ja zu 80% wieder aufgebaut.

    Wenn man über „verbastelt“ spricht, kann man genauso über die Rückseite des alten Berliner Stadtschloss, inkl. Apothekerflügel sprechen. Auch die Rückseite war nicht stimmig.

    Grundsätzlich finde ich einen Abschluss immer sehr gut. In dem Fall mit Freitreppe oder Kolonnaden. Und man hat sich entschieden die beiden Seitenflügel offen zu lassen und nicht zu verbinden. Man hat sich für eine Freitreppe entschieden und das ist gut gelungen.

    Ich finde nicht das das Einheitsdenkmal aufgebaut werden muss. Das Planungsbüro soll mit dem Geld klar kommen was zur Verfügung steht. Und wenn es nicht funktioniert, dann wird die Wippe eingeschmolzen, die furchtbaren Halterungen aus dem Sockel entfernt und die Mosaike wieder dorthin versetzt.

    Das ist wahrscheinlich die beste Lösung.

    Genau, so richtig los mit dem Abriß geht es erst zu Ostern, wenn es wieder wärmer wird. Dann ist der Abriß des Staudenhofes täglich zu besichtigen und in den PNN und der MAZ werden sich wieder die Reportagen häufen, wie die tolle "Ostmoderne" systematisch zerstört wird. Das wird zuvörderst der links-aussen Gruppe "Die Anderen" zugute kommen, deren Protagonisten Lutz Boede, Carsten Linke und andere diese Dolchstoßlegende seit Jahren erzählen.

    Parallel (auch zu Ostern) beginnt die Stadt gegenüber der gehobenen Wohnsiedlung "Am Jungfernsee" (Bewohner u.a. Ex-OB-Jacobs) auf einer denkmalgeschützten Wiese des Weltkulturerbes mit dem Bau einer zweigeschossigen Containersiedlung für ca. 500 Asylbewerber (inkl. Natodraht und Zugangskontrolle). So hat die AfD auch ihr Thema mitten im Wahlkampf.

    Ich möchte nicht so weit in das Politische abrutschen. Ich bin nur mal gespannt wer von der Schwäche der Linken in Potsdam profitiert. Herr Scharfenberg ist aus der Linken ausgetreten, weil er nicht wieder aufgestellt worden ist und dieser hatte schon Wählerpotential. Dann gibt es noch die Abspaltung Linke.sozial und die Fraktion "die Andere".

    Nun hoffe ich ja das der Oberbürgermeister Schubert (SPD) nach der Kommunalwahl eine andere Koalition eingeht und nicht wieder auf Rot/Rot/Grün setzt.

    Der Tagesspiegel / Potsdamer Neuste Nachrichten aus Potsdam haben sich in einem Artikel am 10.01.2024 ebenfalls mit dem Abriss des Generalshotel am BER Flughafen beschäftigt. Hier ein Artikel der für jeden frei verfügbar ist.

    Der Abriss geht voran….

    Generalshotel am BER: Äußerer Abriss der DDR-Villa hat begonnen
    Früher wurden im Generalshotel Repräsentanten der Sowjetunion und Staatsgäste der DDR empfangen. Nun laufen die Abrissarbeiten. Die Linke spricht von Schande.
    www.tagesspiegel.de

    Das ist ein lobenswertes Engagement, aber leider steht diese Option momentan nicht zur Verfügung. Wie Chris Hitarori schrieb gibt es grundsätzlich zwei Vereine, die sich für den Stadtkanal einsetzen - der ältere "Förderverein" ist allerdings seit längerem inaktiv. Wir vom "Bauverein Potsdamer Stadtkanal" haben uns 2014 gegründet, als der Förderverein den großen Sprung nach vorn mit einem unterirdischen Einkaufszentrum im Treibsand des Potsdamer Baugrundes erreichen wollte. Damals wendeten sich viele vom Förderverein ab. Allerdings hat der Förderverein bei der Buga 2001 in Potsdam Erhebliches geleistet und die ersten beiden Bauabschnitte des Kanals stark unterstützt. Auch die Pfostenaktion ist auf dem Mist der Fördervereinler gewachsen, die sich allerdings wegen Überalterung auflösen.

    Die Pfostenaktion wird auch weitergeführt (eine neue Giesserei haben wir vom Bauverein schon gefunden) - allerdings erst, wenn es auch Pfosten zu setzen gibt. Im Moment arbeiten wir daran den dritten Bauabschnitt (Kellertorbrücke-Berliner Brücke) auf die Spur zu bringen, meiner Einschätzung nach hängt der Erfolg allerdings von den Koalitionbildungen nach der Kommunalwahl im Juni 2024 ab. Solange die Linkspartei in der Koalition bleibt ist nicht damit zu rechnen, dass es mit dem Stadtkanal tatsächlich weitergeht.

    Die Linke zerbröselt ja gerade. Es wird die Frage sein, wer davon profitiert (Andree, Linke.sozial, BSW, Werteunion….). Die Parteienlandschaft zersplitterte gerade, links wie rechts. Eventuell muss der Oberbürgermeister nach der Kommunalwahl mit neuen Partnern zusammenarbeiten (z. B. CDU). In Berlin hat es bisher nicht geschadet dass dort eine neue GroKo ohne die Linke gebildet worden ist.

    Es würde mich freuen wenn der Oberbürgermeister nicht so viel Energie in das Rechenzentrum stecken würde, sondern mehr in sein „ehemaliges Herzensprojekt“ Stadtkanal.

    Ich verweise hier auf den Beitrag "338" von Konstantindegeer in diesem Thread.

    "Beide Vereine kooperieren, wie man ja am Fall der Kellertor-Brücke sieht. Die Neugründung vor drei Jahren war darauf zurückzuführen, daß der Förderverein den Stadtkanal mit einem unterirdischen Einkaufzentrum finanzieren wollte und davon auch heute nicht abrückt, während der Bauverein eine denkmalgerechte Wiederherstellung anstrebt.

    Tatsächlich sind z. Zt. zwei Vereine auch nicht schlecht und diese Struktur ist nicht unser Malus. Die Bauverwaltung will nicht und verweigert sich einer Zusammenarbeit, weil sie entweder gar nicht tätig werden oder einen Grünzug statt eines Wasserlaufes will. Baumallee, Weg in der Mitte, Betonbänke und gut ist. Der Oberbürgermeister hingegen gehört zu den Befürwortern des Wasserlaufes."

    Wenn man es auf Potsdam bezieht, war nach dem 2. Weltkrieg das Stadtbild, wenn auch stark zerstört, durchaus wieder aufbaufähig. Es gab auch Planungen den Stadtkern wieder aufzubauen.

    In den 50er Jahren fing man an den Stadtkanal zu und die Häuser in der Breiten Straße reparieren.

    Und dann haben die DDR Stadtplaner in den 60er und 70 Jahren angefangen die Stadt umzugestalten.

    Die Reste des Stadtschloss wurde beseitigt, der Stadtkanal zugeschüttet. Die Breite Straße wurde verbreitert und das Zentrum Süd umgestaltet. Die Reste der Garnison- und die Heilig Geist Kirche wurden abgetragen. Und der moderne Wohnungsbau hielt in Potsdam Einzug.

    Man hat in Potsdam in den vergangenen Jahren viel erreicht und das ging nur weil die politischen Verhältnisse gestimmt haben und ein Oberbürgermeister im Amt war, der das alles mitgetragen hat.

    Immer wenn ich alte Bilder der Breiten Straße sehe, denke ich mir. Mein Gott, es war alles noch intakt und durch den 2. Weltkrieg nicht beschädigt.

    Aber erst ist die Garnisonkirche gesprengt worden und dann wurde die Breite Straße umgebaut und die schönen Gebäude wurden abgerissen. Heute steht dort das Studentenwohnheim und gegenüber die neue IHK ☹️.

    Das nächste Teilstück was man freilegen könnte, wäre das Stück in der Dortustraße. Ich würde erstmal das Kanalbett ausbaggern und dann Sicherungsmaßnahmen durchführen (Bauzaun aufstellen). Die dort stehenden Bäume durften noch vom Stadtkanal sein und könnten wieder mit einbezogen werden.

    So könnte man dann über mehrere Jahre das Kanalbett/Wände wieder herstellen und zu einer erneuten Spendenaktion aufrufen. Ein Pfosten 1.000 Euro. Man sollte erstmal die Arbeiten durchführen, die nicht gleich Millionenbeträge verschlingen. Die Stadt Potsdam hat ja kein Geld (außer für das Rechenzentrum).