Posts by Meister Lampe

    Der Neptunbassin "Karpfenteich" wird nicht vom Stadtschloss- Verein betreut, dafür ist der Rotary Club Potsdam zuständig. Ich möchte damit sagen, der Rotary Club Potsdam kümmert sich um das Sammeln von Spenden und die Rekonstruktion.

    Aus Liebe zum Detail wäre es schön, wenn auch die Lampe im Aufgang an der Fahnentreppe zurückkehren würde. Unterhalb der Treppe ist ja auch noch ein Rohr und am Treppenaufgang ein Schalter. Ob das der Lichtschalter für die Lampe gewesen ist?

    Ich werde jetzt erstmal die Stellungnahme der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e. V. (FWG) abwarten. Denn während sich, gefühlt schon die halbe Welt geäußert hat, vermisse ich von Seiten der Fördergesellschaft noch eine Stellungnahme.


    Ob es sich bei der Zusammenarbeit zwischen Daniel Libeskind und der Stadtspitze, hier in Form des Herr Oberbürgermeister, um einen Coup handelt, wird sich noch zeigen.

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) berichtet in ihrer Ausgabe vom 24.06.2020, dass der Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) den US Star-Architekt Daniel Libeskind gewinnen konnte. Er soll sich mit seinen Ideen an dem Projekt beteiligen.


    https://www.pnn.de/potsdam/us-…e-entwerfen/25946876.html


    Ich weiß nicht wie ein US Star-Architekt beim Wiederaufbau der Garnisonkirche helfen soll. Wir wissen doch alle hier im Forum was Daniel Libeskind für Gebäude schon entworfen hat. Ich gehe auch davon aus, dass Herr Libeskind seine Arbeit nicht aus christlicher Nächstenliebe macht und kein Geld verlangt.


    Warum baut man nicht einfach die Garnisonkirche (Turm) wieder auf und trägt dann mit Ideen zu dem Projekt bei, wenn der Turm steht und das Rechenzentrum abgerissen ist. Ich sehe schon eine zweite Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit Egon Eiermann Kirchenschiff. Das Rechenzentrum ist doch nur ein viereckiger Kasten, der nicht erhaltenswert ist und die Künstler bekommen ein Ausweichquartier. Ich kann es nicht verstehen.


    @ Konstantindegeer: warum wird dem Oberbürgermeister, der in der Stiftung einen Sitz hat so viel Gestaltungsspielraum gelassen? Warum spricht man nicht endlich mal eine klare Sprache und die Stiftung gibt einen Fahrplan vor, wie es nach dem Turmbau der Garnisonkirche weitergehen soll. Wer bezahlt Herr Libeskind als Architekt?


    Viele Bürgerinnen/er die für das Projekt spenden, wünschen sich eine Rekonstruktion der Garnisonkirche (Turm) und wenn schon ohne Kirchenschiff, dann zumindestens mit einer Freifläche, das man den Turm der Garnisonkirche von allen Seiten gut sehen kann. Mit so einem US Star-Architekten gewinnt die Stiftung sicher keine Spender, sondern verliert diese vielleicht noch.

    Nürnberger Nachrichten (NN) hat sich in ihrer Ausgabe vom 24.06.2020 mit der Karstadt Filiale in Nürnberg an der Lorenzkirche in einem Artikel befasst. Hier geht es aber dieses Mal nicht um die Schließung der Filiale sondern wie das Karstadt Ensemble in den 70er Jahren entstanden ist.


    https://www.nordbayern.de/regi…0203699?offset=1#ancTitle

    (Quelle: nordbayern.de, 23.06.2020)


    Hier stellt Nürnberger Nachrichten (NN) provkant die Frage: Kann das Gebäude abgerissen werden?


    https://www.nordbayern.de/regi…-1.10202463?searched=true

    (Quelle: nordbayern.de, 23.06.2020)

    Um noch einmal auf Nürnberg zurückzukommen, welche Warenhäuser schon geschlossen worden sind:


    Nürnberg - Aufseßplatz - Das 1926 eröffnete Gebäude des namhaften Architekten Erich Mendelsohn wurde im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Nürnberg zerstört und durch einen Neubau ersetzt, der 1958 vollkommen umgebaut wurde. Nach Schocken waren die Ketten Merkur, dann Horten, dann Kaufhof vertreten. 2013 wurde das Gebäude vorerst geschlossen. Das Gebäude wurde von EDEKA erworben und soll Wohnungen weichen mit einem modernen E-Center weichen und voraussichtlich 2023 eröffnen.

    (Quelle: Wikipedia)


    https://www.stadtteilforum.org…/n/kaufhaus-schocken.html

    (Quelle: Stadtteilforum.org)


    Nürnberg - Lorenzkirche - Auch zum Nürnberger City Point gibt es eine Geschichte bzw. wurde schon einmal ausführlich in einem anderen Thread diskutiert.



    Hoffentlich wird das Gitter vom Baumarkt nicht entsorgt, dass kann man im Innenhof des Stadtschloss noch aufstellen und als "Kunst" verkaufen. Ansonsten geht das Baumarktgitter an die Firma zurück, vielleicht liegt die Rechnung noch vor :thumbsup:.

    Nicht nur die deutsche Warenhauskette Galeria Kaufhof/Karstadt verzeichnet Umsatzeinbußen, nein auch die großen amerikanischen Warenhausketten. Auch dort schließen große Shopping Malls, denn die Amerikaner haben das gleiche Problem wie wir Europäer, wir shoppen gerne und lassen es uns bequem nach Hause liefern.


    Zu meinem oberen Beitrag. Bedauerlicherweise hatte ich keine Bilder gefunden zum Nürnberger Karstadt, evtl. werde ich einmal ein paar Fotos vor Ort machen. Ich hatte das Bild des Nürnberger Kaufhof nur eingefügt um zu zeigen wie dieses Gebäude aussieht. Wenn ich aber die Gebäude der Galeria Kaufhof/Karstadt in euren Beiträgen so sehe, sehen diese ziemlich ähnlich aus.

    Ich freue mich das es am Stadtschloss, trotz Corona weitergeht. Es wird ja erwartet dass in diesem Jahr auch noch weitere Figuren auf das Dach zurückkehren.


    Wir hatten das Thema schon einmal diskutiert aber ich möchte trotzdem noch einmal es mir von euch erklären lassen (Konstantindegeer/potsdam-fan). Die Fahnentreppe führt ins Leere, weil dort ein Fenster ist. Kann man das Fenster nicht durch eine Tür austauschen? Dann hätte das Stadtschloss einen weiteren Notausgang und die Fahnentreppe auch eine Funktion.

    Dies hier zu diskutieren kann sehr umfangreich werden. Denn man müsste jeden Standort einer Karstadt/Kaufhof Filiale einzeln bewerten und kennen. In Nürnberg wird der Karstadt an der Lorenzkirche geschlossen. Das Karstadt Warenhaus war so versteckt das ich dort nie gerne hingegangen bin. Übrigens war 200 Meter entfernt, der Kaufhof. Das Gebäude ist ein typischer 70er Jahre Bau. Ein wirklich hässliches Gebäude aber von allen Seiten sehr gut zu erreichen.


    Ich habe vor einem Jahr schon gesagt, dass man zwei Standorte eines Unternehmens, die so eng nebeneinander liegen und die gleichen Artikel und Waren verkaufen, nicht halten kann und Corona habe es nur noch beschleunigt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…N%C3%BCrnberg_Kaufhof.jpg

    (Quelle: Wikipedia)


    Außerdem muss man bedenken, dass man nach 12 Monaten ein Fazit zieht, sich die Verkaufzahlen anschaut, auch abhängig ob es zu einer zweiten Corona- Welle kommt und dann werden die Karten neu auf den Tisch gelegt.

    Es sei mal dahingestellt, ob das Gebäude noch zu retten war oder nicht.


    Man könnte das fortführen mit:


    Schloss Neustrelitz

    Schloss Monbijou


    Auch sind viele Bürgerhäuser in Mecklenburg Vorpommern zu DDR Zeiten einfach verfallen. Aber ein weiterer Grund warum Gebäude auch eingefallen sind, war das der DDR Handwerker und Geld gefehlt hat. Man hat lieber ein Wohngebiet gebaut, im Standartformat und die Altstadt wurde abgeräumt oder mit Industrieplatte angepasst.

    Ich beziehe mich auf Beitrag 286 von Konstantindegeer, denn ich glaube er lag damals mit seiner Vermutung nicht ganz falsch.


    https://www.pnn.de/potsdam/str…e-schubert-/25893902.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 06.06.20)


    In der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) gab es auch ein Interview mit Matthias Platzeck (SPD), das von der Potsdamer CDU kritisiert worden ist. Bedauerlicherweise ist nicht erkennbar, warum die CDU Potsdam Matthias Platzeck (SPD) kritisiert hat. Der Beitrag ist gesperrt und nur für Abonennten sichtbar.

    Wenn man diese Bilder sieht verstehe ich immer noch nicht warum Walter Ulbricht (SED) das Stadtschloss hat sprengen lassen. Warum hat sich der ehemalige Staatslenker nie Gedanken gemacht, dieses Schloss wieder aufzubauen, wie in der damaligen Sowjetunion.


    Außen hätte man die Fassaden vereinfacht (ohne Gesims) herstellen können, natürlich mit der Kuppel. Beim Kaiser Nationaldenkmal hätte ich das Reiterstandbild mit Sockel entfernt und die komplette Figurengruppe. Der Lustgarten hätte als Aufmarschplatz für die drei Veranstaltungen im Jahr gereicht. Der Aufmarsch hätte auch unter den Linden stattfinden und am Stadtschloss vorbeigehen können. Aber Walter Ulbricht wollte in Berlin, Potsdam, Leipzig und Dresden die Städte nach sozialistischen Vorbild umgestalten und Kritik war wahrscheinlich nicht gestattet.