Posts by erbse

    Ich habe die Idee schon um 2009 herum mehrfach geäußert.

    Doch nun zeigt sich der Bau ja erst real mit seiner Wirkung, seinem Umfeld, seinen Schwächen. Der Ansatz darf also noch etliche Male wiederholt werden, bis er umgesetzt wird.


    Genauso wie wir uns noch etliche Male über die Gigantentreppe, die Schlossapotheke, Innenräume, Umfeld und andere Details unterhalten werden.

    Was Straßen- und Platzgestaltung an wichtigen Orten angeht hat man in Berlin mit das beste Händchen in Deutschland. Siehe Pariser Platz, all die neu aufgestellten Schupmann-Kandelaber oder den vor einigen Jahren rekonstruierten Schinkelplatz. Den Bebelplatz und Schlossplatz wird man sicher auch irgendwann wieder würdiger und lebensfroher präsentieren.

    Die ganzen Aufreger sind aber noch Pillepalle. Seid nur froh, dass sie bislang noch nicht auf Idee kamen, irgendeinen Künstler-Heini durch Steuergeldausschüttung zu beauftragen, auf das Dach des Aufzugsschachts (oder gleich in den Schlüterhof) zweidimensionale Pappkulissen von Sanssouci zu setzen oder an die Fassade einen Schriftzug a la "Ceci n'est pas un chateau" zu schrauben.

    Nunja. Der Kulissenzauber in Potsdam ist bei Bedarf leicht zu beheben.

    Das wird in Berlin schon erheblich schwieriger, mit stark technisch verankerten Einrichtungen wie einem Dachcafé oder einem Aufzug...

    Es kam ja immer wieder auf, doch beim aktuellen Öko- und Grünfassaden-Boom mal ernsthaft anzugehen:


    Wie wäre eine Begrünung der Ostfassade des Schlosses umzusetzen? 🌱🌿


    Das würde diese Seite doch um einiges interessanter und anziehender machen. Und das Mikroklima dort verbessern.

    Die Stadt wirkt als solche. Und damit ist sie meiner Meinung nach in Deutschland ganz weit vorne. Deshalb wehre ich mich auch gegen jeden modernistischen Eingriff.

    Genau das! Der Reiz von Heidelberg ist die mittelalterliche Kleinteiligkeit und Struktur in Kombination mit schlichtem Barock, malerischer Topografie und einigen markanten Landmarken. Diese stilistische Homogenität der Stadt ist auch recht einmalig, selbst Historismus macht sich im Kern rar oder fügt sich wunderbar ein.


    Die Kombination all dieser Elemente macht HD sogar europaweit besonders, weshalb es ja auch immer wieder als einer der europäischen "Go to Places" gelistet wird, was von den Altstädten sonst wohl nur Rothenburg o.d. Tauber so häufig zuteil wird.

    So heterogen finde ich die Altstadt von Halle im gesamtdeutschen Kontext nicht, vielmehr herausragend und es gibt viele wunderbare Ensembles und kleine Schätze.


    Wie seht ihr die Perspektiven für Halle insgesamt? Entwickelt es sich gut? Die Stadt fasziniert mich irgendwie schon immer.

    Quote

    Aber was ist mit dem Wohnprojekt? Hat jemand mehr Informationen?

    Dazu gibt es demnächst weitere öffentliche Infos.

    Qualität seit 1864! Wäre schön, wenn eine Stadt oder ein Investor Ralf Schmitz einen ganzen Stadtteil irgendwo in Deutschland entwicklen lassen würde! Die Menschen würden es einem danken! Wenn ich noch etwas jünger wäre, würde ich bei Familie Schmitz lernen wollen, um dieses architektonische Licht auch irgendwann in meine Heimatstadt zu tragen, damit es auch dort leuchten kann!

    Wobei man sagen muss, dass Ralf Schmitz als Projektentwickler da vor allem tatkräftige Unterstützung neu-klassisch gestaltender Architekten hat (v.a. Büro Treese), sonst würde Schmitz gar nicht erst so bauen. ;) Sie sind natürlich auf den Geschmack gekommen, weil sie merken, wie sehr es sich lohnt.



    Spannendes Projekt aus Lüdinghausen übrigens! Wie kam es dazu? Einfach ein privater Bauherr der das so haben wollte?

    Tolle Bilder! Die Topographie in Kombi mit der Architektur dort ist schon ziemlich einmalig.


    War ein Baden-Badener Schloss nicht dem Verfall preisgegegeben? Was ist daraus geworden?

    Ich gehe mal davon aus, dass die Flussbad-Initiatoren in erster Linie einen prominenten Standort für ihr Projekt wollen.


    Da dieses Projekt finanziell eh schon recht stark unterfüttert ist, gehe ich mal davon aus, dass es umgesetzt wird.


    Mir stellt sich eher die Frage:

    Findet sich nicht ggf ein anderer, geeigneterer Standort in der Mitte, mit mehr Platzkapazität?


    Und da das Thema ja doch immer wieder kommt und viel Raum einnimmt, macht ggf. ein eigenes Diskussionsthema Sinn.

    Verstehe die Diskussion nicht so ganz.

    Spätestens seit März 2020 gehen doch die Bürotage permanent runter, und damit der Pendlerverkehr. Es wird auch kein Zurück zum Vorher geben.


    Remote Work ist und bleibt keine Ausnahme. Sondern ist Normalität.

    Büro- und Arbeitskomplexe werden immer häufiger in Wohnquartiere umgebaut.


    Die Arbeitswelt ändert sich radikal.

    Zum Franchise-Shoppen muss auch kein Mensch in Innenstädte düsen.

    Hinzu kommt künftig die autonome Mobilität, shared Mobility, und alternative neue Transportformen.


    Diese fetten innerstädtischen Verkehrsschneisen haben weitgehend ausgedient. Kann man bei den nächsten Gelegenheiten alles zurück- und umbauen.

    Es gibt wenige Großstädte in Deutschland, in denen besonders viel in unserem Sinne passiert wäre die letzten drei Jahrzehnte. Leipzig ist unter diesen ganz vorn dabei, im Bereich Altbausanierung gar unangefochtener Spitzenreiter.

    Lamentieren hilft wohl weder beim Molkenmarkt noch bei der Dachterrasse.

    Wenn Du aber eine Idee hast, wie wir konkret handeln können, lass es mich bitte wissen.

    Am Thema historische Mitte und Schlossumfeld sind wir mit dem Ortsverband Berlin von Stadtbild Deutschland und dem Bürgerforum dran.


    Wer nicht nur zuschauen will, wie Alt-Berlin verhunzt wird, sondern mitreden will, was getan werden kann: der melde sich direkt bei mir oder Snork. Danke! :!: