Posts by Minifutzi

    Sehe ich genauso.
    Allerdings würde ich das polemische "fehlt in Kindergärten, Schulen usw." weglassen.


    Das ist ja genau das Argument, das von Seiten der Rekonstruktionsgegner all zu oft ins Feld geführt wird, obwohl jeder weiß, dass durch einen entsprechenden Verzicht auf dieses oder jenes Bauvorhaben nicht automatisch neue Kindergärten entstehen.
    [Gekürzt - themenfremd]

    Bravo Apollo :harfe:


    Insbesondere der Vergleich mit der Baupolitik der derzeitigen Autokratien gefällt mir besonders gut.
    Genau in diesem Bereich sollte unser Verein aufklärerisch tätig werden, um auf die Unzulänglichkeit dieser Argumentation der Rekogegner, Architekten und vor allem auch vieler Politiker - die derartige Formulierungen ja meist unreflektiert wiedergeben - hinzuweisen.

    Eine Anschauung, der ich mich nicht anschließen kann und die sich liest, als stamme sie aus einer Architektenzeitschrift.
    Da fallen mir spontan die Phrasen der "vornehmen Zurückhaltung" ein, damit die Leitbauten besser zur Geltung kämen.


    Die meisten Menschen (mich eingeschlossen) nehmen einen Platz wohl eher als Ganzes wahr und entscheiden aus diesem Eindruck heraus (oft auch unbewusst), ob er ihnen gefällt oder nicht, ohne darüber zu sinnieren, welches Objekt hier nun die Hauptrolle spielt und welches eher in den Hintergrund tritt.

    Ehrlich gesagt agiert der Förderverein Bauakademie bei facebook recht unbeholfen. Statt ellenlanger Texte müssten da z.B. Einleitungstexte und Links stehen. Auch mit Bildern, Videos, Anzeigen, Veranstaltungen und Verlinkungen müsste mehr gemacht werden und es müsste interaktiver sein, u.a. in Gruppen geteilt werden und vieles mehr.

    Das geht mir ganz ähnlich.
    Bis auf eben diese ellenlangen, oftmals keinen Zusammenhang erkennen lassenden und mit Rechtschreibfehlern nur so gespickten Kommentare von völlig unbekannten Personen, scheint dieser Facebookauftritt nichts zu bieten.
    Ich denke tatsächlich drüber nach, mein Like wieder zurückzunehmen, denn ich bin etwas genervt.


    Jüngster Post von heute:


    Zitat:
    Nicht nachlassen bei den Informationen
    Obwohl jetzt in den Ferien und bei der Hitze vielleicht eine gewisses Bauakademiemüdigkeit auftritt, so sollte keine Informnationsruhe auftreten zumal in den Behörden nach de Regierungsbildung es neue Zuständigkeiten gibt.
    Rosa Kleinmüller



    HÄ?! ?(

    Kassel ist wohl die einzige Stadt, die ein Altstadtfest ohne noch existierende Altstadt feiert.

    Das habe ich mir in den Jahren, in denen ich in Kassel gewohnt habe, auch immer gedacht.


    Und so schön das wiederhergestellte Haus auch ist: in Kassel (einer Stadt, die einmal wie in die Landschaft hineingemalt aussah) ist einfach nichts mehr zu retten.

    Also ich find's eigentlich ganz gut, dass diese ganze Plattenwüste hinter'm Alex unter Denkmalschutz gestellt wird.
    Ein derart abschreckendes Beispiel für ein DDR-Architektur-Ensemble (das ja die Blaupause für zukünftige Stadtentwicklungen darstellte) muss einfach erhalten bleiben.


    Zu retten ist an diesem Ort eh nichts und unsereins kann mahnend darauf zeigen, wenn mal wieder jemand (an völlig unpassender Stelle) mehr Morderne oder mehr Rücksicht auf DDR-Architektur fordert.

    Hat jemand mal ein Bild vom ursprünglichen Gebäudeensemble?


    Zitat von der Homepage der Gaststätte:
    "Der Petzholtz-Bau mit einem Festsaal für 1000 Personen und seiner zum Garten hin ausgerichteten Veranda, dem bis zum Wasser reichenden Biergarten mit weiteren 1000 Plätzen, der an der Glienicker Lake stehende Musikpavilion und die hauseigene Dampferanlegestelle stellten ein bauliches Ensemble einmaliger Art dar. Um 1900 befand sich hier eines der größten Gartenlokale Europas mit bis zu 92 Kellnern."

    Woher kommt eigentlich dieses völlig verrückte Urheberrecht und warum wird damit immer nur bei öffentlichen Bauten gedroht?


    Ich habe noch nie gehört, dass ein Architekt mit dem Urheberrecht kommt, wenn sich jemand bei seinem Privathaus dazu entschließt, die Wetterseite verschiefern zu lassen.
    Sehen sich die Elektriker demnächst auch in ihrem Urheberrecht verletzt, wenn ich die Elektroverteilung ändere?

    Gibt's eigentlich was neues zum Haus der Kunst?
    Mein letzter Stand ist, dass sich alle furchtbar über über Chipperfield aufgeregt haben, aber wie's jetzt weitergeht weiß ich nicht.

    Heute morgen kam auf HR-Info ein längeres Interview zum Ergebnis der Machbarkeitsstudie.
    Darin wurde eine Sanierung aufgrund der astronomischen Kosten als sehr unwahrscheinlich bezeichnet und gemutmaßt, dass es wohl auf einen Neubau hinauslaufen werde.
    Dies sei wiederum sehr schade, da die jetzige Form des Schauspiels, insbesondere seine offene Fassade (als stilprägender Nachkriegsbau) von den Frankfurtern hoch geschätzt sei und von vielen wohl als schmerzlicher Verlust empfunden werde.


    Nach möglichen Formen eines Neubaus wurde dann auch promt das Beispiel aus Würzburg angeführt, an dem man sich orientieren könne.


    Die Möglichkeit einer Rekonstruktion der alten Fassade wurde mit keinem Wort erwähnt.
    Hier ist offensichtlich noch sehr sehr viel Öffenlichkeitsarbeit notwendig, um diese Option überhaupt mal ins öffentliche Gedächtnis zu rufen.

    Die Massenimmigration hat mit der Garnisonkirche genausowenig zu tun wie der türkische Staatspräsident. Bleibt bitte bei der Sache.

    Ich finde das auch unmöglich Exilwiener!
    Uns geht's um Städtebau und du bedienst dich hier des AFD-Vokabulars.


    Unsere Gegner warten nur drauf uns als reaktionären Verein darstellen zu können und die können hier bekanntlich mitlesen. Da muss man ihnen nicht noch Wasser auf die Mühlen schütten.
    Mal ganz abgesehen davon, dass ich in dieser Sache ganz anderer Ansicht bin.