Posts by noricum
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Ich vermute der Artikel und vor allem die Bildunterschriften sind mit sehr schneller Feder geschrieben. Das erste Bild ist z.B. kein KI-Bild, sondern ein Rendering des 3D-Modells von Michael Tillmann.
Aber grundsätzlich ist es ja schön, wenn die Bilder in Umlauf kommen (und in Zukunft die Urheber hoffentlich auch korrekt benannt werden
).
Was ich aber noch nicht richtig nachvollziehen kann ist, wie sich das Giganten-Treppenhaus ins heutige Lapidarium einpassen würde?
Im Extrablatt 103/ ab Seite 22 gibt's dazu auch Grundrisse, die das abbilden sollen, aber so ganz hab ich den Dreh noch nicht raus. (Ich war aber auch noch nie vor Ort in Berlin). Auf den Fotos sieht das Lapidarium viel niedriger aus als das Treppenhaus. Oder täuscht das weil man sich links und rechts noch die Treppen reindenken muss und die Mitte dadurch schlauchartig höher wirken würde?
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Grandios, Herzlichen Dank thommystyle!
Jedes Bild für sich ist schon ein Traum; und dann das Innere der alten Egidienkirche in all ihrer stuckierten Pracht - unbeschreiblich schön.
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Nein, es ist einmal mehr der Beweis dafür, dass selbst im modernistischsten Architekten ein untrügliches Gespür für Schönheit steckt.
Die spannende Frage wäre, wie man diese Architekten dazu bringt, ihre ästhetische Intuition selbstbewusst nach außen und in ihre Bauprojekte zu verlagern? -
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^ Der Pellerhof wird im nächsten Frühjar insgesamt acht (!) neue Renaissance-Türen bekommen.Vielen Dank an die Schreinerei Bayer (unbezahlte Schleichwerbung
) für den exklusiven Einblick und an die Altstadtfreunde für die Vermittlung der Bilder! -
Überhaupt, wie ist denn der Stand zu den Plänen der Stadt mit dem Pellerhaus?
Nichts genaues weiß man nicht. Also offiziell passiert gerade gar nicht's. Die Stadt hat kein Geld, finanzielle Großprojekte sind aktuell: Bundesgartenschau 2030, der Operneubau in der Kongresshalle und das Volksbad. Hinter den Kulissen scheint es trotzdem immer wieder Bestrebungen zu geben das Imhoffhaus mit Leben zu füllen. Und da der Archivturm da natürlich mit dran hängt, würde dass dann auch das Pellerhaus betreffen. Wie vielversprechend diese Anläufe zwecks Imhoffhaus sind weiß ich aber nicht. Offiziell gab es dazu noch keinerlei Meldungen.
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Danke! Welche Nutzung kommt da hinein?
Wenn ich das richtig im Kopf habe, geht es bei der Nutzung der Räumen vor allem darum eine Infrastruktur zu schaffen, um im Innenhof ordentlich Veranstaltungen durchführen und entsprechend "bespielen" zu können.
Im 1. Stock kommt ein Veranstaltungsraum, mit Küche nebendran. Im 2. Stock direkt über der Küche kommen eine Toilette und ein Technikraum. Beim oben gezeigten Zimmer bin ich mir über die Nutzung tatsächlich nicht ganz sicher, ich denke es wird in Richtung eines kleinen Veranstaltungsraum gehen, wo man auch mal ein Häppchenbuffet, etc. aufstellen kann. -
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Ein sehr schönes Video!

(akustisch irritieren sind nur mal wieder die 'Hitze, Hitze' - Zwischenrufe
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Vielen Dank für deine Analyse Riegel ! Wirklich sehr spannend was du immer aus den Fotos rausholst! Die Bilder kannst du gerne verwenden.
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Ein Zufallsfund aus Wikipedia: Bereits Hans Erlwein musste sich vehement für schönes Bauen gegen äußere Widerstände durchsetzen:

"Kürzest du des Hauses Dach, liegt sein Rhytmus völlig brach."
Das Relief stammt vom Dresdner Cotta-Gymnasium. Hans Erlwein stritt sich mit dem Stadtrat Förster über die Höhe des Daches. Das Relief bringt die Diskussion auf den Punkt.
Das Gymnasium wurde 1911 fertiggestellt, die Dach-Frage ist heute aktuelle denn je. Man würde den modernistischen Architekturbüros, zur freundlichen Erinnerung, gerne eine Postkarte mit obiger Abbildung in den Briefkasten werfen.
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Gerne, es handelt sich um einen bauzeitlich entstandenen Verschlag, in dem in der Vorkriegszeit eine Art Waschraum untergebracht war (rechts an der Sandsteinwand zeigen Grundrisse zwei Waschbecken). Die original erhaltene Sandsteinrückwand mit eingehauenen Balkenauflagern weißt auf die horizontale Unterteilung mit einem eingezogenen Zwischenboden hin, der so auch schon wieder hergestellt wurde. Die Nutzung war ursprünglich wohl einfach ein Lagerraum, wenn auch ein sehr aufwendig verzierter. Man beachte die mit Intarsien belegten Fachwerkriegel, das pilastergeschmückte Portal und die drei hölzernen Fenstergitter in der Zone darüber. Stück für Stück wird dieser Verschlag jetzt wieder hergestellt.
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Ich nutze mal die Gelegenheit einen einzelnen Strang für Nürnberger Fachwerkbauten zu eröffnen:
Eines der neuesten Projekte ist das Haus Obere Krämersgasse 3. Die Adresse ist sehr geschichtsträchtig, direkt gegenüber befindet sich das Elternhaus von Agnes Dürer.
Seit kurzem ist der Putz des Hauses abgeschlagen und hat ein sehr heterogenes Fachwerkbild freigelegt. Einige Eckdaten zur Geschichte des Hauses und Bilder noch im verputzten Zustand gibt es hier.
Ich bin sehr gespannt, ob die Altstadtfreunde bei der Sanierung das alte Fachwerkbild wieder rekonstruieren werden, oder nicht. Kommen die Ziegel raus und werden durch Lehmausfachungen ersetzt, oder verschwindet alles wieder unter Putz? Man darf gespannt sein. -
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