Posts by Steinbloß

    Ludlgasse


    Wie angekündigt, Bilder von jener Straße, die eine der ... nennen wir es interessantesten städtebaulichen Situationen der Stadt birgt:


    Zwar: Zwischenkriegszeitmonumentalismus versus zeitgenössischen Brutalismus



    Auf der Südseite steht ein Block einer erst vor wenigen Jahren fertiggestellten Wohnanlage
    Irgendwie hat er etwas mit den Wiener Gemeindebauten der 20er-Jahre gemein...




    Vgl: http://upload.wikimedia.org/wi…e2/Karl-Marx-Hof_2009.jpg


    Es bietet sich da auch ein interessanter Durchblick zur Kirche St. Severin:



    Mitten im Industrieviertel finden sich hier übrigens auch noch unspektakuläre Reste dörflicher Verbauung.




    - Im Übrigen fand ich es schon längst überfällig, eine Straße nach dem Vorgang des Urinierens zu benennen. (http://www.linzwiki.at/wiki/Ludlgasse/)

    Danke, Münchner!

    Quote

    Zusammenfassend würde ich sagen, daß die Uhren in Österreich eben auch nicht anders ticken als in Deutschland. Es gibt einerseits auch liebevoll renovierte Altbauten, aber andererseits eben dieselben Bausünden, Simplifizierungen von Gebäuden und brachial eingefügten Neubauten. Die Entwicklungen der Sechziger und Siebziger Jahre lassen sich in Linz genauso ablesen wie in den Städten Deutschlands.

    Da hast du natürlich Recht, wir sind sicher nicht besser dran (außer was Kriegszerstörung betrifft). Vielleicht haben wir nicht ganz so viele altstadtnahe Einkaufszentren aus den 70ern wie man sie v. a. in BW oft beobachtet, aber das liegt zu einem großen Teil sicher auch daran, dass die Altstadthäuser aus Stein sind und geschlossen in Reihen stehen und an den meist großzügigen Stadtanlagen mit wenigen verkehrsstörenden Altbauten... Man hat hierzulande genauso gewütet (vgl. die schon erwähnte barocke Wollzeugfabrik, die man gesprengt hat) und tut es - außerhalb der Altstadt - nach wie vor. In den letzten Monaten habe ich mehrere Abrisse alter Häuser beobachtet, eines sogar aus dem 16./17. Jahrhundert - habe aber noch nicht darüber berichtet.

    Wahnsinn: Das Nahversorgungszentrum sieht ja gar nicht so schlecht aus; ich kann mich nicht erinnern, das je über irgendeinen Supermarkt gesagt zu haben. Der runde Hof erinnert ein wenig an einen Narthex - nur hier als Vorhalle zu einem Tempel des Konsums.

    Bin beim Herumgoogleearthen in Marseille auf etwas gestoßen, das in diesem Strang ganz vorne mitmischen könnte: Die Cité de la Rouvière.

    Ab einer gewissen Intensität gewinnt ostentativ zur Schau gestellter Mut zur Hässlichkeit für mich an Reiz.



    Ja, wie ich bereits angedeutet habe, kann ich das nachvollziehen. Irgendwie Faszination am Grauen, am Mut des Architekten...


    http://upload.wikimedia.org/wi…c/Larouvieremarseille.jpg


    http://www.blog-de-quartier.co…viere-13009-marseille.jpg


    http://www.paca.culture.gouv.f…937_38_rouviere/img02.jpg


    Dieses Bild ist ganz besonders stark:


    http://www.panoramio.com/photo…pi&referrer=kh.google.com


    Wie aus einem schlechten Horrorfilm!

    Ganz besonders beeindruckend ist die Südseite der Anlage, die fast gänzlich vom Fabrikationsgebäude I eingenommen wird. Dieses hat stolze Längenmaße von rund 225 Metern. Der Betrachter wird hier mit so viel Gebäude konfrontiert, dass er sich, von gewissen Perspektiven zumindest, zuweilen gar nicht mehr heraussieht.





    Der kritische Betrachter mag der Fassade nun Eintönigkeit, übertriebene Monumentalität, etc... vorwerfen. Das ist ja auch irgendwo berechtigt. Trotzdem möchte ich ihn auf den Beitrag zur Ludlgasse hinweisen, wo es zu einer wahrhaft interessanten Gegenüberstellung von Architektur kommt, die die Meinung vielleicht ändern könnte.

    Nun, nehmen wir den Zug! Diesen sehen wir - von anderer Perspektive - links im Bild. Rechts die zwei anderen Tabakspeicher, ursprünglich einzeln stehend, heute durch Füllbauten der 60er zu einem mächtigen Baukubus zusammengefasst.



    In der Mitte des Hofes die alte Zugdrehscheibe:



    So wie mancherorts die Rathäuser mitten auf den Hauptplätzen stehen, wird die Mitte des geräumigen Hofes der Tabakfabrik vom Kessel-und Maschinenhaus bzw. Kraftwerk zu Energiegewinnung eingenommen. Dieses befindet sich westlich der Drehscheibe und ist mit seinem Schlot auch für die Fernwirkung der Fabrik zuständig. Wieder so eine skurrile Parallele.



    Da ergibt sich uns auch eine ganz schöne Ansicht mit jenem Rauchfang:



    So viel zur Fernwirkung übrigens:



    Die Südseite des Komplexes wird vom gewaltigen Fabrikationsgebäude I gebildet. Links das Kraftwerk.


    Tabakfabrik

    Die relativ große, eigentlich schon außerhalb des Museumsviertel liegende, aber aus gegebenen Gründen in dessen Galerie aufgenommene Anlage gehört zu den bedeutendsten Fabrikanlagen der frühen Moderne in Österreich. Schon seit dem Jahre 1850 gibt es hier eine Tabakfabrik, die im frühen 20. Jahrhundert zuerst teilweise, dann ausschließlich Zigaretten produziert. Das Geschäft läuft hervorragend, die Produktionsmenge steigt stark an. Man entschließt sich zu einem Neubau der Anlage, der 1928 bis 1935 von den Architekten Peter Behrens und Alexander Popp ausgeführt wird. Gegen Ende des Jahrtausends erfolgt langsam der Niedergang, 2009 wird das Werk schließlich geschlossen. In den letzten Jahren gab es zahlreiche, noch nicht beendete Diskussionen um die Weiternutzung des Geländes; u. a. befinden sich heute darin eine Ausstellungshalle, ein Geschäft und ein Restaurant.


    Beginnen wir mit der Besichtigung im Nordwesten der Anlage, wo - neben angepassten Erweiterungsbauten der 80er - das Wahrzeichen, die monumentale Tschickpackung grüßt. Ja, hier wird eine gesunde Lebenseinstellung vermittelt...



    Die bauzeitlichen Trakte an der Nordseite, rechts das kubische Fabrikationsgebäude II:



    Hier befindet sich die Einfahrt für die Züge, das seitliche, halbrund vorspringende Wärterhäuschen erhielt 1934 ein prächtiges Relief:



    Der Zugang in den Hof erfolgt mittlerweile witzigerweise durch einen ausrangierten Waggon.



    Hier noch einmal die Gesamtsituation, links befindet sich der erste von drei hintereinander stehenden Tabakspeichern.


    Das Forum Hotel war so ziemlich das erste Gebäude, das ich, der von Westen auf der in die Innenstadt führende Straße kam, zu Gesicht bekam, als ich Krakau besuchte. Das war schon ein Schock.


    http://www.krakowsbest.com/wp-…1/01/3875244ab8c5664d.jpg


    http://mw2.google.com/mw-panor…hotos/medium/13805953.jpg


    Obwohl ich es trotzdem zu jenen Gebäuden zählen möchte, denen trotz oder genau wegen ihrer Hässlichkeit etwas äußerst Faszinierendes anhaftet. Wohl vergleichbar mit der Faszination am Schrecken. Der Betonbrutalismus hat das irgendwie an sich...


    Ich sollte einmal ein paar spezielle Einfamilienhäuser im Linzer Umkreis fotografieren. Es gibt da ein paar, denen in ihrer ausgesprochenen Hässlichkeit genau das Faszinierende des Brutalismus fehlt, deswegen für mich noch um einiges schiacher als z. B. das Forum Hotel.

    Wenn man nicht gerade ein ausgesprochener Fan von dekorationslosen Kreuzgratgewölben ist, geben die Innenräume nix her, weswegen ich die fotografische Dokumentation unterlasse. Bis auf den Kircheninnenraum (heute den Altkatholiken dienend) selbstverständlich. Dieser gibt sich recht prächtig und besteht aus einem quadratischen, überkuppelten Mittelraum, dem westlich ein Vorjoch mit Empore und östlich Chorjoch mit Apsis angegliedert sind. An dieses schließt übrigens noch die ovale Sakristei an.


    Der Innenraum ist reich gegliedert durch Pilaster und Gesimse, Decke und Wände sind teilweise mit Fresken überzogen.




    Der Blick nach Westen, wo die um 1919 veränderte Empore ist.



    Anstelle des Hochaltares Fresko mit der Anbetung der Könige:



    Der rechte Seitenaltar, mit dem Bild des Laurentiusmartyriums.



    Über dem Raum thront das prächtige Kuppelfresko von Martino Altomonte oder/und Umkreis, welches später stark übermalt wurde. Dargestellt sind u. a. die hl. Dreifaltigkeit, zahlreiche Heilige und andere Darstellungen und Szenen.



    Ein besonders schönes Detail: An die Bedürftigen Geld verteilende Putten, rechts davon ein Engel mit der Ansicht des Prunerstiftes (entspricht noch ziemlich genau der heutigen Erscheinung, wenn man es von den Gärten absieht).


    Prunerstift


    In der schon beschriebenen Fabrikstraße steht das Prunerstift, einst ein Heim für Waisenkinder und Arme, welches - nicht, wie man vermuten könnte vom gleichnamigen Architekten, sondern - vom Linzer Bürgermeister Johann Adam Pruner gestiftet und 1734-39, leider ausgerechnet von Johann Haslinger und nicht seinem Namensverwandten, geplant. 1786 wurde sie säkularisiert und diente in den folgenden Jahrzehnten weiterhin meist karitativen Zwecken. Nachdem man darin auch einmal wohnen konnte, ist in der Anlage seit 1979 die städtische Musikschule untergebracht.


    Der große Komplex umschließt auf E-förmiger Grundfläche zwei ganze und zwei Ehrenhöfe, im mittleren Flügel ist die Kirche untergebracht.


    So sehr wie kaum ein anderes Gebäude in Linz repräsentiert das Prunerstift den "oberösterreichischen Barockstil"; die Erdgeschossnutung, die Lisenengliederung im Obergeschoss, die Steingewändefenster und nicht zuletzt der geschwungene Giebel des Kirchenbaus - regionaltypischer geht es kaum.






    Hier die grünzeugverdeckte Rückseite mit dem Kirchenchor samt Dachreiter.


    Wahrhaftig. Wenngleich in Linz auch von "touristischen Trampelpfaden" keine Rede sein kann, lässt sich trotzdem das Phänomen beobachten, dass die interessantesten Dinge gerade dort, wo man sie nicht vermuten würde, in Vergessenheit geraten liegen. Nun weiter...


    Kaisergasse

    Was genau alles zur Kaisergasse gehört, ist mir noch immer nicht klar, jedenfalls hat man im museumsviertlerischen Verkehrswegeraster gleich mehrere rechtwinklig aufeinander stehende Straßen - nach einer jahrzehntelangen Unterbrechung durch einen Linzer Nazi-Bürgermeister - nach dem ehemaligen Staatschef benannt. Dabei weist hier gar nicht mehr viel in die Monarchie, denn die Verbauung besteht hauptsächlich Wohnblöcken demokratischerer Zeiten.


    im nördlichen Bereich des westlichen Straßenzugs haben sich Reste vorstädtischer Bebauung des 18./19. Jahrhunderts erhalten, wie:


    Nr. 6,


    ein ostösterreichisch anmutendes Gasthaus mit altem Kern...



    oder Nr. 10,


    ein stattliches, dreiflügeliges Haus mit Pawlatschen im Hof, wohl noch aus dem späteren 18. oder früheren 19. Jahrhundert.



    Besonders interessant ist da


    Nr. 14,


    welches scheinbar ein Neubau unter Verwendung von Terrakottazierrat des klassizistisch/biedermeierlichen Vorgängerbaues ist.




    An dieser Stelle ist die Kaisergasse keineswegs eine Gasse - hier, am Freitag um zwei Uhr, hat man das Gefühl neben einer Autobahn zu stehen. Links im Hintergrund der Lichtenberg erkennbar, der sich rund stolze 950 Meter gen Himmel erhebt.



    Nun zum östlichen Straßenzug:


    Nr. 34

    Etwa zeitgleich mit dem nachfolgenden Nr. 36 dürfte dieser schlichte secessionistische Bau errichtet worden sein, ich bin nicht sicher ob die Fassade original ist oder später vereinfacht wurde.



    Nr. 36


    An der Ecke zur Honauerstraße steht dieses mächtige spätsecessionistische Haus, welches unter Verwendung von Bauteilen eines biedermeierlichen Vorgängerbaues, von dem sich u. a. im Inneren das Stiegenhaus erhalten haben soll, 1913 von Ferdinand Schwamberger errichtet wurde.


    Danke für die Nachrichten aus Eisenach!


    Das Projekt der Villa Mariental 11 beeindruckt mich. An den meisten anderen Orten wäre das Gebäude wahrscheinlich einfach ohne großes Aufsehen verschwunden. So eine Mehr-oder-weniger-Reko unter Wiederverwendung des alten Stucks ist eine gute Lösung, bei Gründerzeitlern ist es um die eigentliche Bausubstanz ja nicht so schade. Ich bin gespannt, wie authentisch das am Schluss aussieht.

    Nr. 11


    Tatsächlich scheint dieser interessante Bau kein historischer Speicher zu, sondern zur NS-Zeit in Formen eines solchen errichtet worden sein. Wirtschaftsbauten, die Wohnhäuser imitieren sind ja schon ein alter Hut, aber dass es auch umgekehrt geht, ist mir neu. Was es alles gibt!



    Nr. 36-40


    Ensemble secessionistischer Zinshäuser.



    Nr. 36


    Über das Haus konnte ich keine Informationen finden, womöglich wurde es wie die zwei Nachbarn 1912 von Max Roithner erbaut, die Fassade ist mittlerweile vereinfacht.



    Nr. 38 und Nr. 40


    Beider errichtet 1912 von Max Roithner mit reichen, secessionistischen Fassaden, die - im Stil der Zeit - sehr streng und steif sind und klassizierende Anklänge haben.




    Holzstraße


    Wenn wir uns auch hier eigentlich östlich des tatsächlichen Museumsviertels befinden, ordne ich die Holzstraße einfach diesem Strang zu, da ein eigener Strang für das Kaplanhofviertel oder wie man den Bereich östlich der Gruberstraße auch nennen mag, sich eigentlich nicht auszahlt. Die Holzstraße jedenfalls verläuft hier von Norden nach Süden und hat u. a. ein paar verstreute Gründerzeitler zu bieten.


    Nr. 3 - Fleischmarkthalle



    Das gewaltig dimensionierte Gebäude (mit fast 90 Metern Länge eigentlich "Kathedralenausmaße") wurde 1928-29 von Curt Kühne errichtet und ist so monumental wie kaum ein anderes Haus in Linz gestaltet. Protziger und schwerer hätte man es nicht hinkriegen können!
    Nach einem Bombentreffer wurde die tragende Konstruktion in Stahl neu erbaut.




    Nr. 5


    Das zum städtischen Schlachthof (vgl. Fleischmarkthalle) gehörige Gebäude wurde 1896-98 von Gustav Steinberger und Franz Weiss im Industriestil erbaut.



    Nr. 8


    Gegenüber steht dieser schlichte Gründerzeitler von 1899 (Architekt: Ignaz Scheck) mit schönem Kastanienbaum im anschließenden Gastgarten.


    Nr. 26-28 - Dorotheum


    Etwas verloren inmitten von Baustellen und noch mehr kapitalistischem Größenwahn steht einer der bedeutendsten Linzer Bauten der Zeit um 1910: Das Dorotheum. Die hakenförmige Anlage wurde 1911 von Franz Kowarik errichtet und ist in reichen Mischformen aus Heimatstil und Secessionismus gestaltet. Der verwendete Stil ist besonders bemerkenswert, da in Linz in dieser Form fast einzigartig.






    Besonders gut gefällt mir dieser pavillonartige Anbau unter dem Mansarddach.



    Östlich an das Dorotheum schließt eine große Wohnblockanlage der 60er (?) an.



    Nr. 32:


    Interessanter Vertreter der 70er, leider anstelle historischer Bebauung.


    Fabrikstraße


    In Ost-West-Richtung verläuft, als erste Straße nach der Donaulände, die Fabrikstraße, welche - wie schon die Verbauung zeigt - auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken kann. Benannt ist sie nach der geschliffenen Wollzeugfabrik, zu der sie einst führte. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts säumten die Gasse Wirtschaftsbauten, Vorstadthäuser und Gärten sowie - ab dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts - das mächtige Prunerstift. Später kamen Zinshäuser hinzu, nach 1945 entstanden mehrere große Komplexe (Wohnblöcke, Oberbank...). Auch derzeit wird gebaut.


    Nr. 2


    Am Straßenbeginn, an der Ecke zum Graben, steht dieses mächtige Gebäude (fast 70 Meter Länge!), welches Mitte des 19. Jahrhunderts wahrscheinlich von Johann Rueff errichtet wurde. Die frühhistoristische Fassade mit zwei zwerchgiebelüberfangenen Seitenrisaliten wurde später vereinfacht.



    Nr. 3


    4geschossiges Zinshaus, erbaut von Gustav Steinberger 1905, mit secessionistisch-späthistoristischer Fassadengestaltung.




    Nr. 10 - siehe Prunerstift



    Nr. 12


    Das 1788-89 erbaute Gebäude wurde später mehrfach umgestaltet, die mittlerweile vereinfachte Fassade stammt wohl von 1822, vermutlich 1873 kam die westseitige Nische mit der Figur eines musizierenden Knaben hinzu.




    Gegenüber steht der mächtige Komplex der Oberbank. Barocke Prachtentfaltung an einem Heim für Bedürftige versus kapitalistischer Größenwahn. Was von beiden ist perverser?


    Honauerstraße


    N-S-orientierter Straßenzug im Osten der Viertels. Im besonders schönen, von Bäumen gesäumten Mittelteil stehen einige Gründerzeitler.



    Nr. 14

    3geschossiges Zinshaus mit einer schönen secessionistischen Fassadengestaltung, errichtet 1908 von Josef Ertl.



    Nr. 16


    Zinshaus, erbaut von Franz Weikl 1904 mit einer Fassade in Mischformen aus Historismus und Secessionismus. Das vierte Geschoss wurde, gestaltet in angepassten Formen, 1922 aufgesetzt.



    Nr. 20


    Zinshaus, erbaut 1896 von Martin Göbl.


    An das habe ich noch gar nicht gedacht, aber du hast Recht. Das Beige sieht fad und nicht besonders edel aus, Weiß würde um Längen besser wirken! Mit der derzeitigen Farbgebung, die dem gründerzeitlichen 0/8/15-Einheitsgelb entspricht, versinkt die Landesgalerie eher als dass sie hervorsticht.