Posts by niko

    Sodala! Nun soll es 2008 endlich losgehen mit dem Mordstrumm auf der DC.


    Höhe Turm 1: 220 m, Turm 2: 160m, später eventell noch einen 3. mit ca. 100 m


    Die Gebäude haben auch eine eigene Homepage bekommen. Schauts euch das mal an


    http://www.dctowers.at/[/quote]

    Nun entsteht gerade der erste 200+ Turm auf der Donauplatte. Baustart für das Gebäude vom "Star-Architekten" Dominique Perrault soll 2007 sein, Fertigstellung 2009. Mit einer Gesamthöhe von 200 bis 220 m (ohne Aufbauten, also reine Gebäudehöhe) soll dieses HH das neue Wahrzeichen für das moderne Wien werden.


    Direkt daneben sollen ein weiterer Turm mit um die 170m von den schweizer "Star-Architekten" Herzog & De Meuron entstehen und ein weiteres Gebäude um die 100 m von dem Österreicher Heinz Neumann, der übrigens dort schon den Ares-Tower gebaut hat.


    Weiters wird angedacht, in die noch relativ unbebauten Teile der DC weitere 200+ HH zu stellen. Dafür ist zum Beispiel Sir Norman Foster im Gespräch. Die Uferbebauung zum Kagran hin ist ebenfalls bereits in Diskussion.

    Das ist kein alleinig deutsches Phänomen. Rotterdam ist in großen Teilen ja auch nicht rekonstruiert worden, obwohl es eine wunderschöne und vor allem wichtige Niederländische Stadt war.

    Das ganze Projekt ist mittlerweile zumindest vorübergehend auf Eis gelegt, da es Proteste und rechtliche Schritte seitens der Bewohner des Viertels gegeben hat und das ganze nun gerichtlich und politische neu aufgerollt wird.


    Außerdem gibt es neben dem oben abgebildeten Entwurf noch weitere andere Planungen, die sich teilweise mehr an traditioneller islamischer Architektur orientieren.

    Na ja man muss schon sagen, dass Guggenheim meiner Meinung nach durchwegs gesehen fast die gelungensten Museumsneubauten errichtet. Vor allem, wenn man es mit den üblichen Museumsneubauten gerade in Europa vergleicht. Die sind meistens nämlich wesentlich "schiacher" als Guggenheim-Bauten.
    Und das Guggenheim New York ist wirklich eines der gelungensten Bauten der zeitgenössischen Architektur.

    Verzeiht, dass ich unwissender Tropf es gewagt habe eine Frage an euch zu richten. Ich werde mich hüten, das jemals wieder zu tun. Aber vielleicht könnt ihr euch ja vorstellen, dass nicht jeder Ausländer die Zeit und Muße hat, sich eingehend mit der deutschen Hauptstadt zu beschäftigen. Meine Reise- und Lebenswege führen mich eigentlich eher in ganz andere Gefielde. Und was durch die Medien oberflächlich an mich herangetragen wurde, konnte mir diese Fragen bis jetzt noch nicht beantworten.

    Ich bin absolut kein Fan von diesen Pseudo Siedlungen. Man sollte das ganze Geld und die Mühen lieber dafür verwenden, die originale Bausubstanz, die in unseren Städten zu Haufen vor sich hin rottet und abgetragen wird, zu erhalten.

    schön wär mal eine Fotostreck über die Wiener Schlösser. Es ist wirklich verblüffend wieviele Schlösser es alleine im Wiener Stadtgebiet immer noch gibt und die meisten davon sind weder den Touristen noch der einheimischen Stadtbevölkerung wirklich bekannt.


    Auch die schönen Stadt- und Gartenpalais wären mal einer Fotoserie würdig. Weiss eigentlich irgend jemand was mit dem Palais Schönberg in Wieden passieren soll. Wenn das Ding noch länger vor sich hingammelt, ist es sicherlich irgendwann abbruchreif. Dabei ist es ein wirklich liebenswürdiges und stilvolles Gebäude. Kennt jemand das zweite Rothschildsche Palais neben dem von Albert de Rothschild. Ich hab das noch nie gesehen. Es soll aber immer noch ein zweites R. Palais geben.

    Zurück zum Wiener Hochhaus-Thema:


    Die Bebauung auf der Donauplatte, am Wienerberg und teilweise auch ums Handelskai finde ich nicht wirklich allzu tragisch. Diese Areale werden durch eine solche Bebauung ökonomisch und auch städtebaulich eher aufgewertet, da sie vorher schon ein sehr tristes Gesicht geboten haben. Moderne Architektur kann hier nur ein Fortschritt sein. Über die Qualität, der hier angesiedelten Gebäude kann man aber durchaus sehr wohl streiten. Ich finde die einzelnen Bauten häufig stillos und brachialst langweilig, was mir aber mehr missfällt ist die sehr aufgelockerte Bebauung. Eine Nachverdichtung wäre hier extrem von Nöten. Dieser lichte und verstreute "Stengelwald" macht einen schwer provinziellen und unkoordinierten Eindruck.


    Was mich aber wirklich stört ist die desaströse Bebauung in der Leopoldstadt. Was die grauslige Wiederbabauung in der Nachkriegszeit angerichtet hat, wird heute nicht etwa schonend wieder repariert, sondern durch lieblos hingeklozte Mini-HH und Glas-Stahl-Betonklötze weiter verunstaltet. Eines der furchtbarsten dieser Bauten ist für mich der neue Kaipalast für den einer der ersten Wiener Stahlkonstruktions-Bauten (ein wirklich nettes Gebäude) sang- und klanglos abgerissen wurde. (übrigens von der Zürcher Versicherung so verlangt.) Dieser Neubau ist etwas vom rücksichtslosesten, das in Wien seit langem gebaut wurde. Weiters ist ein wunderschöner Gründerzeitbau in der Aspernbrückengasse zu nennen (gleich neben dem neun Uniqua-Turm), der total entkernt und dann mit 4 oder 5 neuen Geschossen aufgestockt wurde, und das in der radikalsten Form die es gibt. Ein riesen Glasklotz oben drauf, der das ganze alte Ding total zermanscht. jessas!!!!


    Weiters wurden momentan massig neue Bauvorhaben in der Leopoldst. (Lände, Praterstern, rund um die neue Messe, Donaukanal entlang, Karmeliterviertel) aber auch in der Spittelau gestartet. (ich sage nur zara hadid). Nur Beton und Glas und wieder Mini-HH.


    PS: Nun gibt es auch bald neue HH im Linzer Bahnhofsviertel. Die ersten über 100m-Stengel ausserhalb Wiens. Der Bau ist schon in Vorbereitung. Weiters folgen viele neue Großprojekte in Linz.


    Schützt die Leopoldstadt!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bei dem anhaltenden Weltbevölkerungswachstum und der dramatischen Landflucht in vielen Teilen der Welt werden in wohl nicht allzuferner Zukunft ein Großteil der Menschen in HH wohnen. Die Städte der Welt werden wohl oder übel von HH dominiert werden und das ist nicht nur in China, sondern in ganz Fernost, Lateinamerika, und zunehmend auch in Afrika und im Mittleren Osten der Fall. Allein Europa wird da wohl eine einzige Ausnahme machen.


    Das Hochhaus ist wohl die Zukunft der internationalen Architektur und gebaut werden sie am laufenden Band und in immer gewaltigeren Dimensionen.

    Wien boomt und brummt, was ja durchaus etwas erfreuliches ist. Ein dadurch bedingter Nebeneffekt ist allerdings, daß die Anzahl an Hochhäusern und neuerdings auch schon Wolkenkratzern explosionsartig ansteigt. Die einzelnen Projekte hier zu beschreiben ist mir auf Grund ihrer Anzahl eigentlich nur mit großem Aufwand mehr möglich. Aber fast alle 3 Monate wird ein neues Gebäude oder ganzes Areal fertiggestellt oder auf den Weg gebracht. Eine ähnliche Diskussion gab es ja auch schon in München, aber ich glaube die Situation in Wien überflügelt das bei weitem.


    Nun werden ja die meisten dieser Projekte in HH-Clustern an der Peripherie der Stadt errichtet, wo sie ja auch gar nicht stören (weder Sichtachsen noch Bebauung), sondern diese ohnehin tristen und nicht sehr urbanen Gegenden eher aufwerten. Aber ein Teil dieser Gebäude wird ebenfalls in der unmittelbaren Innenstadt (meist Leopoldstadt nähe Donaukanal) gebaut und mitten in historische Grätzel gepflanzt, wo dann des öfteren schöne alte Gebäude drann glauben müssen (Gründerzeithaus von ca. 1837 bei der Aspernbrückengasse).


    Dass grosse Teile der Bebauung entlang des Donaukanals (auch im innerstädtischen bereich) geradezu ein Schandfleck für Wien sind ist augenscheinlich und eine neue Bebauung dieser Gegend ist dringend notwendig. Nur was dort nun gebaut? Überhaupt sind viele dieser Neubauten extrem fragwürdig und geradezu erschreckend (Kaipalast!!!!!)


    Was haltet ihr davon (Exilwiener?, Schlapfen?)

    nochmals zurück zu Archtitektur und Stadtbild. Ich wollte nicht behaupten, dass Ö nach dem 2. WK keine Zuwanderung durch Vertriebene oder Flüchtlinge hatte, sondern dass bedingt durch den Bevölkerungsverlust in den Ö Städten nach dem 1. WK, diese Zuwanderung nicht zu einem so grossen Babauungsdruck in und um den Städten führte, da ausreichend "alte" Bausubstanz vorhanden war.