Posts by MAK

    Corona bedingt hat sich die leidige Gemeinnützigkeitsprüfung zeitlich nach hinten verschoben. Aber nach den Sommerferien sollen wir wohl loslegen können (eigener Netzauftritt , etc.).

    Die Zeichnungen von Herrn Spellenberg - sein Einverständnis vorausgesetzt - sollten unbedingt auf der kommenden Seite einen eigenen Bereich bekommen. Die Bilder sind aussagekräftiger als jegliches Geschreibsel von uns. Und das nur nebenbei: Schön, dass Sie wieder an Bord sind Pagentorn, im Bremen-Unterforum haben Sie so sehr gefehlt, wie die Ansgariikirche der Stadt noch heute fehlt (uh, starke Worte!) :).

    Der Abriss hat mich auch entsetzt, kam gerade neulich beim Aleco raus und dann das. Weiß jemand was da hinkommt und wem man das zu verdanken hat?

    Die (Reis-?)Halle wurde ja nun zu meinem Erstaunen abgerissen, war aber bislang immer prominent in den Katalogen platziert. Nun lese ich in einem anderen Forum von einer Rekonstruktion (aus statischen Gründen?). Weiß jemand mehr?


    Ganz vergessen, dass ich auf dem Handy noch ein paar Fotos des neuen Gebäudes hatte, diese sind allerdings vom 29.04.2020. Ich fahre die Tage noch einmal vorbei und mache ein paar aktuellere Aufnahmen.

    Heute morgen war ich mit der Kamera in exakt derselben Gegend unterwegs, unter anderem auch in der Lüder-von-Bentheim-Straße und der Wachmannstraße. Danach war ich dann auch noch im Bürgerparkviertel. Irgendwann begegnen wir uns noch auf frischer Tat Heinzer. Die Bilder poste ich später.

    Hatte das frühere Gebäude nicht nur 6 Figuren? Das sind ja jetzt mehr als doppelt so viele, wenn man die Aussparungen durchgeht. Dort sind wohl einige neue Figuren angebracht worden, was man auch am helleren Material erkennt. Weiß jemand mehr?

    Habe so einiges im Repertoire, aber die Straße leider nicht. Ich empfehle - falls noch nicht getan - , die Bauakte aus dem Bauamt (bzw. Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, gegenüber vom Finanzamt) zu beantragen. Man muss dort leider persönlich vorstellig werden und bekommt dann einen USB-Stick mit den PDFs ausgehändigt. In meiner Akte waren zwar nicht die Baupläne, aber Zeichnungen des Architekten (Querschnitte etc.) enthalten. Ist ohnehin geschichtlich interessant. Mir war auch gar nicht bewusst, dass viele Altbremerhäuser Zwillinge sind.

    Wenn das nicht hilft, dann mich einfach mal anpingen; ich wollte in den nächsten Monaten ohnehin ins Staatsarchiv und könnte dann auch gleich diesbezüglich recherchieren, ob sich zum Haus was findet.

    Mal wieder zwei Beobachtungen meinerseits.


    Einmal Außer der Schleifmühle unweit der ehemaligen Musikbibliothek. Hier hatte ich schon - angesichts der Entwicklungen weiter westlich - mit dem Schlimmsten gerechnet. Anscheinend wird das Haus wurden aber nur die Fenster ausgetauscht.



    Und in der Römerstraße (oder war es die Wielandstraße) im Viddel hat jemand glaube ich die alten Fensterproportionen wiederhergestellt?


    Leute, Leute, ein wenig Contenance!


    Mir sagt dieses als "Villa" kaschierte Sammelsurium an immer gleich geschnittenen Eigentumswohnungen auch nicht wirklich zu. Und das "Parkside"? Wirkt schon auf der Visualisierung grässlich. Das sieht wohl selbst der Architekt so, sonst hätte er Elemente des Renderings nicht so wirr verrückt und koloriert, um die Banalität des Baukörpers nicht bereits in der Planungsphase zu offenbaren.


    Nun aber davon zu sprechen, dass man gleich die ganze Parkallee einebnen sollte, schießt dann doch ein bisschen übers Ziel hinaus (oder funktioniert mein Ironiedetektor nicht, Heinzer?). Man kann das Glas als halb voll oder halb leer betrachten - oder man schmeisst es - typisch bremisch - gleich ganz an die Wand. :)


    Ich erfreue mich jedenfalls noch heute an vielen einzelnen Kunstwerken der Allee, darunter die Villa Dunkel, die Villa Hunckel, die Villa Ahlers (mit der ich allerdings schreckliche Erinnerungen verbinde, sodass hier tatsächlich der Bagger rollen darf /spass) oder die Villa Korff. Daneben gibt es noch das eine oder andere Bauwerk, das in der Denkmaldatenbank leider nicht verzeichnet ist (die Waldbühne etwa zähle ich auch zur Parkallee). Google Streetview hilft hier nicht weiter, da die Aufnahmen vom Sommer sind und zuviel Blattwerk die Sicht behindert (was auch eher FÜR die Straße spricht). Im Übrigen lebt die Straße auch von den Sichtachsen in die typischen Altbremerhausstraßen (Benquestraße, Franziusstraße, Bulthauptstraße, Otto-Gildemeisterstraße etc.), die ich in meiner Top 100 der Altbremerhausensembles ganz weit oben verorte.


    Meine Nummer 1 der Neorenaissance im Bürgerparkviertel eins steht übrigens direkt am Stern (das ehemalige ArbG) und heißt merkwürdigerweise auch Villa Korff (Bauherrn hatten anscheinend den gleichen Nachnamen).

    Und letztlich reden wir ja nur von dem Teil der Parkalle nördlich des Sterns, richtig? Denn weiter südlich findet sich meiner bescheidenen Ansicht nach noch so einiges Prachtobjekt, etwa die Villa Sowerbutts aus der Zeit der Jahrhundertwende (die mich ästhetisch genau so sehr anspricht wie das Eckhaus Osterdeich / Wernigeroderstraße) oder das Hauptgebäude der Oberschule Am Barkhof (Nr. 39), das an die Weserrenaissance erinnert.


    Mir liegt es fern, die Entwicklungen auch nur in irgendeiner Form schön zu reden, dennoch kann man der Parkallee nicht absprechen, dass sie immer noch einige wunderbare Bauwerke aufweist. Ich glaube allerdings, dass vielen gar nicht bewusst ist, welche Gewalt man der Straße in der Vergangenheit angetan hat, und dass diese noch nicht einmal Folge des Kriegs waren. Ich bin das beste Beispiel, erinnere ich mich doch noch daran, ganz ungläubig die Ausführungen von findorffer zum Abriss des Gästehauses des Senats verfolgt zu haben - ungläubig, nicht weil ich dachte, dass findorffer übertreibt oder dergleichen, sondern weil die gesamte Entwicklung kaum zu greifen war - mit dem involvierten Kreditinstitut bin ich jedenfalls durch. Ich war wirklich fassungslos und emotional und ich glaube, dass man hier ansetzen kann. Man kommt heute im Gespräch mit anderen Leuten sehr leicht und zwanglos auf das Thema Architektur, einfach weil eine gewisse Unzufriedenheit schwelt. Wir sollten hier mehr "Aufklärungsarbeit" leisten und versuchen, die Dinge in unsere Richtung zu steuern. Ich stelle mir zum Beispiel einen Blog des Vereins vor, in dem wir auf gewisse Themen aufmerksam machen, etwa auf das 30-jährige "Jubiläum" des Abrisses des Gästehauses, und dies dann breit in den asozialen Medien streuen etc. Genauso könnte man auch den Abriss des Medienhauses thematisieren etc. Aber das ist jetzt alles sehr stream-of-consciousness.

    Ich finde das Gebäude auch recht gelungen. Das Dach des Wintergartens (?) könnte später billig wirken, wenn die Witterung es bearbeitet; ein Freund dieser Tiefgarageneinfahrten und Stellplätze auf dem Grundstück (anstatt eines halbwilden Vorgartens) werde ich in diesem Leben auch nicht mehr. Aber ich will nicht rummeckern. Der klassische Bremer Schlüssel als Ornament ist mir vorher gar nicht aufgefallen - toll!


    Warum man nun die Jugendstilvilla zerstören musste, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Was für ein Gewinn es für die Häuserzeile gewesen wäre, wenn man das Gebäude linkerhand derartig ersetzt hätte. Wer ist eigentlich der Architekt?

    Einige Hüllen sind gefallen. Möchte mir noch kein Urteil bilden, da wichtige Teile bedeckt sind, es dunkel war und es sich nur um walk-by Handybilder handelt. Man achte auf die Aussparungen für die Figuren. Und was jetzt bereits klar ist: es ist ein ziemlicher Koloss.



    Am östlichen Ende der Feldstraße stockt jemand übrigens ein verhunztes Altbremerhaus auf.


    Vorzustand. Ich hatte zunächst gehofft, dass der Eigentümer, vielleicht ein seit langem trockengelegter Kapitän des Norddeutschen Lloyd, warum sonst sollte man ein Bullauge in das Haus setzen?, ganz klassisch vertikale Fenster einfügt, aber die Fensteraussparungen im neuen Geschoss zeigen leider den Weg auf.

    Der Umbau im Kirchweg gefällt mir ausgesprochen gut.


    In der Mathildenstraße im Fesenfeld gibt es auch so ein recht unüblich langgestrecktes Reihenhaus, bei dem das Erdgeschoss atypisch zu der sonst üblichen vertikalen Anordnung der Fenster ist, hier allerdings größer und mit abgerundeten Oberlichtern. Das Bild entspricht (zum Glück) nicht mehr der Wirklichkeit, die Garage ist meiner Erinnerung nach nun Wohnraum und die ursprünglichen Maueröffnungen sind nun wieder freigelegt. Mir ist das damals recht positiv aufgefallen, darum hatte ich sofort diese Assoziation.

    Ich habe heute einen kleinen Besuch in der Innenstadt genutzt, um mal einen Blick auf den gegenwärtigen Baufortschritt in Sachen Johann Jacobs Haus zu werfen.



    Der hintere Bereich liegt natürlich einige Meter tiefer, dennoch: das ist ein ziemlicher Koloss.




    Aus der Nähe.



    Immerhin ist die Backsteinverblendung außen ganz gefällig wie ich finde. Auf dem Rendering sah es alles so glatt und kalt aus.



    Blick zurück auf Rückseite der Stadtwaage, an der auch gewerkelt wird.



    Blick in den Hof. Könnte ein ganz lauschiges Plätzchen werden. Leider ist die graue Quaderfassade von P&C (?) unpassend und nimmt wohl dem Innenraum recht viel Licht.



    Hier der Blick von hinten rechts aus der Kleine Waagestraße. Sagt mal, haben die am rechten Nachbarhaus etwas verändert? Sprossenfenster entfernt etc.?



    Hier noch einmal direkt von vorne.



    Und hier die triste Fortsetzung der Obernstraße Richtung Ansgarii. Die Gebäude mittig des Bildes...the fuck! (pardon my neudeutsch). Dort besteht die Fassade mitunter aus angepappten Platten undefinierbaren Materials. Und das in dieser besonderen Lage. Hat aber auch was Gutes: Irgendwann, wenn ein Bauherr diese Gebäude abbrechen wird, wird es keinen Protest geben.