Posts by koelle

    Köln-Bickendorf: Eine, wie ich finde, sehr schön gemachte Seite mit Bildeindrücken und -informationen eines nicht so im Fokus stehenden Stadtteils.

    Auch das "Herzhäuschen" findet Erwähnung: Eher unscheinbar wurde es abgebrochen um wohl wieder aufgebaut zu werden. Es gibt auch Information zur historischen Bebauung zu entdecken. Das Vorwort (Stand: 06.05.2020) und Engagement finde ich bemerkenswert.

    Quelle: Bürgerinitiative Kulturpfad Bickendorf

    Hallo zusammen, eines der schönen Wohnhäuser im Agnesviertel (gegenüber der Agneskirche) hat einen neuen Anstrich bekommen.

    Wie häufig Geschmackssache, ich finde aber es wirkt nun etwas "entschmückt".


    Ein Vergleich:



    Etwas nördlicher: ein interessantes Wohngebäude (Kempener Straße 93) mit ungewisser Zukunft. Ungewöhnlich finde ich u.a. die großen Erkerfenster,

    aber auch die obere Fensterreihe. Das Erdgeschoss wurde vermutlich in den 70ern "verschlichtet".

    Stadt prüft Haus auf Verwahrlosung (Kölner Stadtanzeiger, online)


    Fotos von mir, Angaben ohne Gewähr.

    Ich bin nicht sicher, ob über diese Aktion hier schon berichtet wurde, aber ich habe auch bei den "tv-tipps" nichts gefunden. Es geht (wenn ich das richtig verstehe) darum, dass historische Baustücke an geeignete Personen zur eigenständigen Pflege weitergegeben werden. Ein interessantes Modell, wenn ich bedenke, welche Ornamente etc. heute noch "achtlos" verloren gehen. Der Idealfall ist natürlich der Bestand im Original.


    Amsterdam verschenkt Kulturerbe, Quelle ZDF (online), zeitlich begrenzt abrufbar

    Weiter geht es mit selten gezeigten Kölner Gebäuden, diesmal eine kleine Auswahl aus Lindenthal.
    Hier gibt es viele Einrichtungen der Universität und repräsentative Wohngebäude.


    Die alte Feuerwache an der Gleueler Straße…



    Die Zahnklinik der Uni an der Kerpener Straße...


    Beim folgenden, etwas skurrilen Gebäude lohnt ein zweiter Blick. Auf der anderen Straßenseite (nächstes Bild) geht es dann „klassisch“ weiter…






    Bilder von mir, alle Angaben ohne Gewähr.

    Da hier kürzlich noch die "Alte Oper Köln" thematisiert wurde:
    Am alten Standort steht eine Gedenktafel mit einigen Informationen, die sonst nur schlecht zu recherchieren (und zu verifizieren) sind. So wird die Ratsmehrheit (Markierung rechts unten) mit 27:16 für den Abbruch angegeben.


    Sehr interessant finde ich auch, dass wohl einige Gemälde des ehemaligen Foyers im Besitz des Stadtmuseums befindlich sind: Quelle:Kölner Stadtanzeiger - der-verlorene-koelner-opern-prachtbau



    Bild von mir, alle Angaben ohne Gewähr.

    Kleine Zugabe Köln-Ehrenfeld (Teil1 in den allemeinen Köln-Strang verschoben).


    Folgendes Denkmal aus (Neu-)Ehrenfeld diente in den 20ern als Verwaltungsgebäude („Haflag“), das Klingelbrett umfasst 80 Einheiten. Selten gezeigt, glaube ich…

    Hinteransicht…

    St. Anna, der Turm erinnert mich an St .Bonifatius in Nippes…


    Interessante Variationen der Eingänge in diesem Ensemble…

    Wohnviertel rund um Eichendorffstraße/Ehrenfeldgürtel…




    Interessante Dachgestaltung…



    Bilder von mir, Angaben ohne Gewähr.

    Ein paar Bilder zur Meldung „Brand im denkmalgeschützten Haus Everhardstrasse 73“ (Januar 2017), seitdem Leerstand. Im Rat wurde im Juni 2017 (An/0822/2017) eine Anfrage gestellt, eine Antwort habe ich im Ratssystem nicht gefunden. 2,5 Jahre später hier ein Bildereindruck.


    Die Bilder sind hauptsächlich von der Everhardstraße (u.a. Nr. 71,73,75,77 sind Denkmäler), und der (angrenzenden) Ecke Christian-Schult-Straße/Leostraße (beide zusammen ca. 30 Denkmäler). Ein sehr ansehnliches, abwechslungsreiches Wohnviertel. Viele Gebäude scheinen gut saniert.


    Die folgenden drei Bilder zeigen das unbewohnte Denkmal. Ob es der Kölner Stadtkonservatorauf dem (Rettungs-)Schirm hat?








    Adäquate Laternen wären hier ein Mehrwert...







    Das im Viertel befindliche, denkmalgeschützte und beschädigte Gebäude an der Hansemannstraße 2 ist leider nicht wieder aufgebaut worden. Lediglich das Ornament wurde gesichert. Ob es im Neubau (das „Unternehmen WvM“ baut auch das angrenzende Gebiet, Quelle: https://www.express.de/koeln/h…was-kommt-dahin--32057700) integriert wird ist nicht bekannt.


    Fotos von mir, alle Angaben ohne Gewähr.

    Wie angekündigt, ein aktuelles Beispiel für eine moderne Bedachung eines historischen Gebäudes.


    Die Villa Gustav-Heinemann-Ufer 144 („Villa Oppenheim“, jetzt „Palais Du Rhin“) wurde revitalisiert, ein Architekturwettbewerb ist vorangegangen. Das Ergebnis passt zum diesjährigen Motto des Denkmaltages „Umbrüche in Kunst und Architektur“. Die Rückseite des Gebäudes liegt an der südlichen Rheinpromenade. Die Villa ist in einer (dem Sicherheitstrend gehobenem Wohnens folgend) abgeriegelten Wohnanlage integriert.


    Auch ich hätte mir ein historisches Dach vorstellen können, finde es aber „interessant“ ;) und weit gelungener, als das der „alten Bahndirektion“. Mal schauen, wie es illuminiert aussieht…



    Bilder vom mir, alle Angaben ohne Gewähr!

    Teil II, Nordstadt-Süd, Versicherungs-Quartier


    Das folgende Gebäude ist denkmalgeschützt, aber das Dom-Hotel und die Bahndirektion (Sprossenfenster, Dach) zeigen, wie eine „pragmatische Auslegung“ aussehen kann (ein aktuelles Beispiel für eine moderne Dachgestaltung historischer Gebäude gibt es demnächst an dieser Stelle).


    Wäre das nicht ein schönes Projekt für eine Dachrekonstruktion? Das historische Dach wirkt elegant, modern und nicht zu kompliziert. Jetzt (zu erwartende Revitalisierung) wäre die Chance.
    (Suchstring „Riehler Straße 90“, Bilderansicht, liefert eine Übersicht über Alt-und Ist-Zustand)



    Das folgende Ornament ist in Gefahr, obwohl es mit dem „Agrippina“-Schriftzug, eine Säule des historischen Versicherungsviertels darstellt. Ein „Ensemble-Schutz“ erscheint sinnvoll, Notfallmaßnahmen wären die bereits angesprochene Integration in den befürchteten Neubau oder zumindest eine Sicherung für das künftig erweiterte Stadtmuseum.



    Ebenfalls denkmalgeschützt an diesem Ort ist das folgende Gebäude:














    Das Hotel Viktoria war zuletzt beim „Tag des offenen Denkmals“ dabei, zeitgleich war zumeist das Treppenhaus des OLGs zu besichtigen.






    Alle Bilder von mir, alle Angaben ohne Gewähr.


    Teil III „Neustadt-Nord/Riehl“ könnte folgen.

    " Danke für die ausführlichen Darstellungen!


    Hier noch eine Initiative zum Thema. Die Finanzen werden betont, aber ich denke, es geht nicht unwesentlich um den Entwurf: Quelle: Initiative Bürgerbegehren Domklotzstopp


    PS: In Zusammenhang mit einem anderen Projekt in unmittelbarer Nähe (Quartermarkt) ist eine Grafik aufgetaucht, wo ein „historischer Platzhalter“ bemüht wird, schön anzuschauen! Der Artikel ist kostenpflichtig, aber die Vorschau sehenswert: Quelle KSTA: Pläne für Neubau am Quatermarkt in der Altstadt
    Vielleicht kann man dieses Vorhaben zur "erweiterten historischen Mitte" packen.

    Ich möchte ab und an Bilder (Galerieschwerpunkt) einstellen, die noch nicht so oft zu sehen waren und (im Idealfall) einen aktuellen Themenbezug haben. Hier geht es um frei werdende Gebäude in der Neustadt-Nord durch den Umzug einer Versicherung (Richtung Neubauprojekt Köln-Messe/Deutz) und eine damit verbundene großflächige Umstrukturierung. Ein homogenes, repräsentatives Geschäftsviertel könnte sich teilweise in ein Wohnviertel wandeln.


    Quelle: Kölner Stadtanzeiger: Neuer Wohnpark [...],18.06.2019


    Um die 10 Gebäude sind betroffen, denkmalgeschützt davon: Riehler Str. 88 und 90, sowie Clever Str. 36.Die Worringer Str. ist als Allee geschützt (Zu Grunde liegt die Denkmalliste der Stadt Köln Denkmalliste derStadt Köln (Quelle)).
    Im näheren Umfeld befinden sich zahlreiche historische Höhepunkte wie das OLG, Fort X oder das Hotel Viktoria. Die meisten betroffenen Gebäude liegen an folgendem Dreieck (abstrakte Darstellung):



    Einen nahen Abbruch hat es leider schon gegeben, in der Sedanstraße 37 (Suche bringt Altbau und Entwurf).


    Nun der visuelle Eindruck. Die ersten sieben Bilder zeigen die Sicht auf die Riehler Str. 86-90, die beiden Gebäude in der Mitte (Bild 1) sind Denkmäler, aber wird das Ensemble erhalten bleiben?


    Dieses Gebäude (Blick in die Oppenheimstraße) ist schlicht, aber mit Ornamenten und wird wahrscheinlich ersetzt:


    (Fortsetzung wegen Anhangbegrenzung...)


    Alle Bilder von mir, alle Angaben ohne Gewähr.

    Ein, wie ich finde, interessanter Bericht (ca. 4 Min) über die Möglichkeiten eines digitalen Stadtmodells.
    Diskutiert im Zusammenhang mit der "neuen Stadtmitte".
    Es gibt im Hintergrund auch einen kurzen Blick auf das alte Domhotel (z.B. ab 13:05).
    Digitales Stadtmodell, Quelle: WDR, Lokalzeit, zeitl. begrenzt abrufbar. Moderationshinweis: Ungültigen Link entfernt.


    Das "analoge" Kölner Stdtmodell ist im Rathaus zu besichtigen:
    Kölner Stadtmodell, Quelle:Stadt Köln

    Im Museum für angewandte Kunst gibt es bald eine Ausstellung, die vielleicht für den einen oder die andere interessant sein könnte. Laut Veranstalter werden Bühnenprojekte über die Stadt Köln hinaus gezeigt und es sollen Fotos und Pläne zum Thema präsentiert werden. Zudem gibt es ein Rahmenprogramm mit Diskussionen, u.a. werden wohl Berlin, Hamburg und Dresden thematisiert.


    Bei Interesse findet sich alles weitere hier: Bühnen Köln

    Die Kölner Dombauhütte möchte (zusammen mit anderen Dombauhütten) Weltkulturerbe werden.
    Der folgende, kurze Bericht gibt einen kleinen Einblick in die Arbeit der Dombauhütte, die gelegentlich am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen ist.


    Quelle: WDR-online. Zeitlich begrenzt abrufbar.
    Kölner Dombauhütte

    In Köln-Ehrenfeld ist ein denkmalgeschütztes, 150jähriges Haus aus der Entstehungszeit des Stadtteils bei Baumaßnahmen nachhaltig geschädigt worden und zurzeit unbewohnbar. Trotz seiner überschaubaren Größe scheint die Motivation des Verursachers den Schaden wieder zu beheben gering, eine Abbruchgenehmigung wurde gestellt!


    Quelle: WDR, Lokalzeit Köln vom 22.05.18, zeitlich begrenzt aufrufbar: Moderationshinweis: Ungültigen Link gelöscht.


    Bei den Printmedien berichtet der Kölner Stadtanzeiger, online:


    Auf der Facebook-Seite des Unternehmens habe ich keinen Kommentar gefunden. Ich hoffe man besinnt sich und macht den angerichteten Schaden wieder gut, sonst trägt der Bauherr diesen Verlust in seinem Portfolio. Und die Neubauten sehen - meiner Meinung nach - eher bescheiden aus.