Posts by robertdaxxtor

    treffe mich morgen zum wichtigen Austausch mit dem SR Ernst und ggf. auch Herrn Niedermeyer von SB BAD.


    Geht um das Thema Neues Schloss. Am Montag habe ich ein Telefonat mit Frau OB Mergen. Offenbar hat unsere PM ihre Aufmerksamkeit geweckt. ;)

    Hallo Badner,


    wohnst du zufällig vor Ort in Baden-Baden? Leider war ich heute terminlich gebunden und konnte nicht von KA hinfahren.
    Du kannst mir gerne mal direkt schreiben zu Deinen Ideen. Evtl. kann ich über unser Mitglied, den Stadtrat Ernst bzw. über Stadtbild Baden-Baden was erreichen.


    VG Robin

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade mit großem Interesse den Beitrag von Geisberg und die Kommentare dazu gelesen. Das scheint wohl letztes Jahr an mir vorbei gegangen zu sein. :D


    Die Rekonstruktion dieses schönen, namensgebenden Tores, das auch die 'Via Triumphalis' eröffnete wäre ein sehr reizvoller Gedanke. Ich bin sicher, dass sich viele Karlsruher hierfür begeistern könnten.


    Wegen dem Verkehr - im Moment geht's doch auch...



    http://static1.ka-news.de/stor…el-text_1pHnw3_OcmiKH.jpg

    Es gibt mehrere Schritte, die sinnvoll sind.
    Z.B. eine neue Pressemitteilung, das Stadtbild Deutschland den Siegerentwurf ablehnt, da er aus unserer Sicht nicht nachhaltig für den Denkmalschutz ist - eben den Wiederaufbau des Dienerbaus verhindert und auch bei einer großen Freifläche keine Möglichkeit lässt die alte Schlosssilhouette wenigstens auf dem Boden zu markieren. Zudem versperrt man mit dem Bebauen der ehemaligen Toranlage der Schlossschule aus südwestlicher Sicht den Blick auf den Kavaliersbau (erhaltener Flügel)


    Weiterhin sollte man über diese Problematiken mit dem örtlichen Denkmalschutz sprechen. Offenbar ist hier ein gewisser Dr. Wenz der richtige Asp.
    Die Denkmalschutzbehörde in der Moltkestraße, in der er sitzt, gehörte zum Regierungspräsidium Karlsruhe, jetzt wohl zum "Land".


    Außerdem müssen die Multiplikatoren, Stadträte und die Bürgergemeinschaft Durlach und Aue e.V. auf diese Fehlentscheidung aufmerksam gemacht werden.

    Hallo Stadtbild Deutschland - Freunde,


    der Reginalverband Nordbaden hat mit seiner Pressemitteilung vom 31.12.2016, die im neuen Jahr in der Regionalpresse veröffentlich wurde für Aufregung und Interesse gesorgt!


    Es geht hierbei um das Nutzen einer historischen Chance:
    Der Westflügel des barocken Schlosses (Dienerbau) wurde 1964 leider überstüzt abgerissen, um Platz für einen typischen 60er Jahre Platten-Schulbau zu machen. Im Zuge der Umgestaltung der Grundschule in eine Gesamtschule sollen die 3 Pavillongebäude, die auf historischem Boden stehen, abgerissen werden.


    Damit nicht wieder ein modernistischer reiner Zweckbau entsteht, der das überwiegend historische Stadtbild Durlachs stört, möchten wir den Wiederaufbau des historischen Schlossflügels, des Dienerbau anregen.


    Inzwischen wurde unsere PM z.B. Bei http://www.durlacher.de, sogar in den BNN mit einer kurzen Stellungnahme des Baubürgermeisters Obert (FDP) sowie im Durlach Journal veröffentlicht.


    Siehe:

    Artikel bei durlacher.de
    Original PM auf der Stadtbild Deutschland Website

    Hallo Letschebacher & Interessierte!


    Ich freue mich, dass es scheinbar auch noch andere Forums- oder sogar Vereimsmitglieder gibt, die sich für das schöne, alte Markgrafenstädtchen Durlach, die "Mutter von Karlsruhe" und auch meine Heimat, interessieren.


    In Durlach gab es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder viele Kriege, Fehden und andere Schicksalszeiten, die das Stadtbild der mittelalterlichen Stadt veränderten und prägten.


    Das einschneidenste Erlebnis war sicher der Pfälzische Erbfolgekrieg, in dessen Verlauf 1689 Durlach erst von General Melacs Truppen (bzw. König Ludwigs XIV.) geplündert und dann gebrandschatzt wurde. Nur 7 Häuser überstanden den großen Brand.


    In WK I und WK II überraschend glimpflich davon gekommen wurde erst in der Nachkriegszeit Einiges zerstört und abgerissen! Teilweise stand dem die Bevölkerung der 1938 nach Karlsruhe zwangseingemeindeten Stadt hilflos gegenüber...


    Beispiele sind der 1962-1963 erfolgte Abriss einer der Schlossflügel der 'Karlsburg' sowie der gegen eine große Bürgerinitiative durchgesetzte Abriss des Gefängnisses.



    Ich würde mich freuen, ein paar Mitstrriter aus der Region zu finden, die für Durlach und Karlsruhe etwas erreichen wollen.


    Viele Grüße
    Robin

    Vielen Dank für eure Antworten!


    Ich habe von Dr. Streck und Dr. Schumann (Friedrich-Weinbrenner-Gesellschaft) schon wohlwollende Nachrichten für die Idee "Endgültige Verlegung BVerfG und Wiederaufbau des Hoftheaters" erhalten! - Ich denke man muss dann persönliche Gespräche führen, damit man an diesem Punkt weiter kommt. Einen neuen Verein zu gründen kostet Zeit und Geld - kurzfristig halte ich das daher für nicht sehr effektiv. Mittelfristig kann das aber interessant sein.


    @ Youngwoerth: Vielen Dank für die interessanten Auszüge! Habe sie mir gleich mal kopiert.


    @ Saxonia: Ich muss dir auch Recht geben - der reichsgerichtshof ist natürlich eigens für diesen Zweck in der wilhelminischen Ära errichtet worden und wirkt daher natürlich viel historisierender - ein Prachtbau der Justiz. Leipzig hätte es auch verdient, dass der Bundesgerichtshof dorthin verlagert wird.

    Der wichtigste Schritt für Dich (den Du ja schlauerweise schon begonnen hast): Finde Leute, die auf Deiner Welle surfen und für die Sache zu begeistern sind. Dann setzt Ihr Euch zusammen und koordiniert Euer Vorhaben und konkrete Projekte. Eine eigene Internetseite wäre sinnvoll, ansonsten Flyer, Plakate (z.Bsp. Visualisierung Alt vs. Neu), Anzeigen in der Zeitung, Demos, Informationsstand neben der Marktplatz-Pyramide (Bürgeraufklärung generiert neue Mitstreiter, denn "was ich nicht weiß..."), Stadtratsmitglieder, Fraktionsvorsitzende, Stadtplanungsamt, Baubürgermeister & Co per Brief(!) anschreiben, Bürgertransparenz einfordern, Diskussionsrunden organisieren, Medien involvieren, ...


    Danke Dir für deinen konstruktiven Beitrag und die kleine Hilfestellung. Tatsächlich geh ich gerade mehrere Wege - ich habe neben den Leuten in unserem Forum hier auch schon die neugegründete Friedrich-Weinbrenner-Gesellschaft (in der ich gar KEIN Mitglied bin) angeschrieben, da sie laut Ihrer Satzung sich um die Bauten Weinbrenners, aber auch um die seiner Schüler kümmern wollen - und Heinrich Hübsch, der Architekt des Hoftheaters war ja dessen berühmtester Schüler. Mal sehen wie der Vorstand auf meine Nachricht reagiert - aber da die Zeit läuft muss man natürlich - da hast du völlig recht an allen Ecken und Enden nach Mitstreitern suchen.


    Ich habe auch auf dem letzten Treffen vom Karlsruher Karlsruhe: Stadtwiki, City Wiki, Villewiki, www.ka-wiki.de schon einige Interessenten gefunden. Einer wäre sogar bereit, mit mir gleich einen Karlsruher Verschönderungsverein zu gründen - ich hoffe aber, dass so etwas nicht erst nötig wird.


    Vielleicht macht es Sinn, auch mal den Bürgerverein Stadtmitte (Bürgerverein Stadtmitte | Startseite) in Karlsruhe anzugehen...


    Ich hatte mir bereits überlegt evtl. eigens eine Facebook Seite anzulegen. Aber erst mal will ich hier etwas positive Resonanz abwarten :smile:



    VG Rob

    An sich ist das eine nette Idee / Vorstellung. Doch die Herren Politiker werden sich wahrscheinlich nicht aus dem schönen Park vertreiben lassen. Außerdem lässt sich dieser ominöse Denkmalschutz nicht so einfach aufheben. Das wird nicht einfach.

    Gut, mir ist auch klar, dass die nicht einfach auf ein paar Geschichtsliebhaber hören. Aber wenn man beispielsweise eine Art Kampagne für den Wiederaufbau starten könnte, der sich viele Interessenten und Leute anschließen könnte man zumindest die Bevölkerung und die Politik für das Thema sensibilisieren.


    Das Bundesverfassungsgericht hat nach seiner "Entmachtung" durch den Vertrag von Lissabon gegenüber dem Europäischen Gerichtshof an Bedeutung verloren. Nur sagt das ja niemand offen. Den Vertragsinhalt kennt ja auch kaum einer.


    Auf jeden Fall erinnert zur Zeit niemand an die Möglichkeit, so etwas auch nur zu erwägen - eine gute Gelegenheit für einen Verein wie Stadtbild sich vor Ort ins Gespräch zu bringen und sich zu profilieren...

    Hallo Stadtbild-Mitglieder,


    mit großem Interesse habe ich eure Diskussion über die Neugestaltung der Nordseite des Karlsruher Marktplatzes u.a. gelesen.


    Ich möchte eure Aufmerksamkeit auf den aktuell bevorstehenden Umzug des BVerfG vom Schlossplatz/Botanischen Garten in die ehemalige General-Kammhuber-Kaserne in der Waldstadt lenken.


    Karlsruhe war früher auch Richard-Wagner-Stadt und das Großherzogliche Hoftheater von Heinrich Hübsch aus dem Jahre 1853, in dem Wagner sich regelmäßig präsentierte, könnte man mit heute mit der Semperoper Badens gleich setzen. siehe: Hoftheater – Stadtwiki


    Am 27.09.1944 wird das Theater am Schlossplatz bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Ein Wiederaufbau war aufgrund der guten Erhaltung und Bedeutung der Ruine bereits projektiert.


    Doch das bis dahin im Prinz-Max-Palais untergebrachte Bundesverfassungsgericht setzte die Stadt bei der Suche nach einem neuen, größeren und vor allem repräsentativen Domizil unter Druck und erwägte schon den Einzug ins (äußerlich) wiederaufgebaute Residenzschloss Karlsruhe.


    So kam es dann, dass die Stadt 1963 die Ruine des Theaters im Zuge des Neubaus des Bundesverfassungsgerichts abreißen ließ. Ein eher schwarzer Tag für Karlsruhe. Seit dem stehen nun also die "grauen Klötze" von Architekt Paul Baumgarten als Bundesverfassungsgericht – Stadtwiki an historischer Stelle. 2005-2007 wurde ein lange Zeit stark umstrittener (es gab eine große Bürgerbewegung dagegen) Erweiterungsbau umgesetzt, der sich weiter in den denkmalgeschützeten Botanischen Garten schneidet. Zumindest wurde dieser Bau etwas ansprechender und freundlicher gestaltet.



    Mitte 2011
    ergibt sich nun die einmalige Situation, dass das BVG in die ehemalige General-kammhuber-Kaserne "umziehen" muss, damit die vermutlich marode Baustruktur der 60er Jahre Gebäude des BVG saniert werden kann. Zu diesem Zweck werden die Gebäude komplett entkernt. Im Prinzip werden sie danach aufgrund eines mysteriösen Denkmalschutzes wieder originalgetreu (!) aufgebaut.


    Der ganze Spaß kostet den Steuerzahler Einiges:
    * Der Umbau der Kaserne als "Provisorium" des BVerfG kostete bereits 4,7 Millionen Euro.
    * Die "Sanierung" der grauen Pavillions des BVerfG am Schlossplatz kostet stolze 44 Millionen Euro (lt. Artikel in den BNN v. 22.Juni 2011)



    ---> Meine Frage:
    Warum in aller Welt lässt man das BVerfG nicht in der dazu bereits umgebauten Kaserne, hebt den Denkmalschutz für die hässlichen Pavillions am Schlossplatz auf und verlangt vom BUND den Wiederaufbau des historischen Hoftheaters? Das ist doch eine einmalige Gelegenheit!!!


    Was meint Ihr? Kommt jemand von euch aus Karlsruhe? Vielleicht könnte man mit Flugblättern darauf aufmerksam machen...



    Viele Grüße aus Karlsruhe/Baden
    Robin Cordier