Posts by Jakob

    Nein, das stimmt nicht.

    Erstens haben drei (3) Deutsche Bundestage den Bau des Humboldt-Forums beschlossen.

    Zweitens haben die Meinungsfragen sich von 58 % Zustimmung 2007 (da wurde noch der Palast abgerissen) bis zu 70 % Zustimmung im Jahr 2010 für das Berliner Schloß entwickelt. Die Umfragen finden sich auf der Seite des Schloßvereins. Der Bau des Schlosses begann erst 2013.


    Das Humboldt-Forum - quasi die Krötenversion des Schlosses. Aber es ist auch so gut, immerhin steht die Fassade.

    Als ob sich die Abgeordneten in der breiten Mehrheit informieren und den unsinnigen Luxus einer eigenen Meinung erlauben würden (und könnten). Die stimmen so ab, wie es die Häuptlinge in den Fraktionen vorgeben. Natürlich ist das damit demokratisch legitimiert, beschlossen hat man das bestenfalls am Kabinettstisch oder in Hinterzimmern oder gleich bei Friede auf dem Sofa. Ein Projekt von wenigen Entscheidern.

    (...)

    Denn die Stadtschlossfassaden waren eine demokratische Entscheidung und wurden -und werden- von breiten Teilen der ganzen Bevölkerung getragen.

    (...)


    Da wäre ich sehr skeptisch. Solche Projekte sind Elitenprojekte, den "breiten Teilen der ganzen Bevölkerung" würde ich das eher nicht zur Abstimmung vorlegen. Gerade beim Berliner Schloss gibt es genug gewichtige Gründe für eine ablehnende Haltung, vorgeschobene sowieso. Aber mit dem Baufortschritt kommt dann die Zustimmung.

    Abgesehen davon spielt womöglich der Zufall, der glückliche Moment bei so kostspieligen Projekten eine große Rolle. Die richtigen Leute zur richtigen Zeit am Ohr von Kohl, Schröder oder Merkel (oder wem auch immer) zählen vielleicht mehr als die klügsten Erörterungen.

    Jakob hast Du überhaupt mal einen sinnvollen Beitrag hier geleistet. Die inflationäre Benutzung des Nicht gefallen Smileys in allen Foren ist bezeichnend für Dich und ist bestimmt auch vielen von uns aufgefallen. 👎

    Hier mal nur ein Beispiel, aus der Stellungnahme zu den Anschuldigungen eines gewissen Herrn Oswalt.

    , So, so. Sicher nichts als die Wahrheit - und immer schön stromlinienförmig.


    Eiserner Pirat

    Es ist ja nicht schwer zu verstehen, was ich thematisieren möchte, aber Du hast es offensichtlich nicht ganz erfasst.

    Entgegen des Framings von tegula ("Und sie ist sachlich und unaufgeregt erfolgt. So muss man mit der Thematik umgehen! Das schafft Seriosität und Überzeugungskraft.") sehe ich hier eine lahme Mischung von altbekannten Tatsachen mit dem üblichen Gewinsel und dem Knickserl vor dem linken Gesslerhut.

    Wenn Dich meine Beiträge im Forum interessieren, dann benutze einfach die Suchfunktion.

    So, so. Sicher nichts als die Wahrheit - und immer schön stromlinienförmig.

    Zitat: "Insgesamt haben Zehntausende Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft gespendet. Darunter, wie wir heute wissen, auch Personen, die rechtsextreme Positionen vertreten. Von diesen Personen und ihren Positionen distanzieren wir uns aufs Schärfste. Die antidemokratischen Positionen widersprechen unseren Überzeugungen und dem, was wir inhaltlich im Humboldt-Forum tun – und sie widersprechen den Werten der großen Mehrheit derer, die für die Rekonstruktion des Schlosses gespendet haben"


    Stiftung Humboldt-Forum widerspricht Philipp Oswalt: „Zutiefst unangemessen und unwahr“
    Die Behauptung, Rechte hätten Einfluss auf das Stadtschloss gehabt, sei falsch – wehren sich die Stiftung Humboldt-Forum und Architekt Franco Stella in einem…
    www.berliner-zeitung.de

    Der GHND-Pavillon steht/stand ja dort, wo bei dem rechten "Torhaus" eine große vorgelagerte Terrasse auf dem Erdgeschoss bestand - also auch ein Pavillon-artiger Bau:

    land0275.jpg
    Bildnachweis: altesdresden.de


    Besser als nichts und besser als eine moderne Neubebauung. Man kann halt dann keine Blockrandbebauung verwirklichen, sondern nur ein paar andere Solitäre auf diese attraktive Fläche setzen.

    Wann ist das eigentlich gebaut worden? 1840er?

    Civitas fortis, da ginge dann nur das Vorderhaus (in mäßiger Tiefe). Das Palais Riesch mit der südlichen Schmalseite als Eckhaus, daran anschließend die Alte Post in der Verlängerung der Landhausstraße. Die Belichtung des Riesch in diesem Bereich nach Osten fällt weg, dafür kämen Fenster an der Schmalseite.

    Das könnte sich gerade so ausgehen. Man muss aber dann an den Schmalseiten früher nicht existente Fassaden bzw. Fenster planen.

    Nach Süden / Richtung Osten könnte man vielleicht an die Alte Post (früher Landhausstraße 13) denken, die wäre dann auch nur (geschätzt) 50 Meter vom alten Bauplatz entfernt.

    Wenn man den Wurm nicht an den Haken nimmt und ins Wasser wirft, kann ja auch kein Fisch anbeißen.

    Die Idee gefällt mir eigentlich immer besser. Und die Größe des Gebäudes eröffnet gute Nutzungsmöglichkeiten, z.B. für die Außenstelle einer Behörde.

    Was mich hier im aph so stört (Sorry) ist immer wieder das Verweisen auf den Städtebau, egal für welches Gebäude. Und genau damit wird dann argumentiert, wenn man ein historisches Gebäude völlig aus seinem alten Zusammenhang herausreißt und irgendwo hinstellt? M. E. haben viele hier gar nicht die historische und kunsthistorische Tiefendimension der Bauten begriffen, die z. B. das Berliner Schloss hatte, das eben nicht nur eine schöne, reich dekorierte Baumasse am Ende der Linden darstellte (manchmal, so fürchte ich, wären viele auch mit einem rekonstruierten Gründerzeit-Kaufhaus an der Stelle zufrieden gewesen, nach dem Motto "Hatte sogar noch mehr Schnörkel als das Schloss")


    Das Gebäude - richtig wäre ohnehin "die Fassade" - stellt man nicht "irgendwo" hin, sondern z.B. 50 oder 100 Meter weiter. "Historische und kunsthistorische Tiefendimension" bei irgendwelchen letztlich denn doch mässig bedeutenden Wohngebäuden, das ist mir zu aufgeblasen. Ich kann mit dieser chronischen Bedenkenträgerei nichts anfangen, um es vorsichtig zu formulieren. Es ist ja nun nicht so, daß die Dresdner Altstadt mit wild kombinierten Häuserzeilen dreireihig umzingelt werden soll. Vier, fünf Fassadenrekos oder von mir aus auch "Annäherungen" plus Ergänzungsbauten mit Kita und ´Sozialgedöns´, davon geht die Welt nicht unter.

    Außen ein architektonischer Albtraum, innen ein klassisches Rangtheater. Hauptsach´, der Vorhang geht hoch, es wird gespielt und gehüpft und die dicke Frau singt. Und da ist dann auch Europa - überall auf der Welt.

    Es ist aus heutiger Sicht nicht realistisch, aber ich hätte überhaupt keine Probleme damit, wenn da ein paar Gebäude bzw. Fassaden rekonstruiert würden, die am originalen Ort nicht wiederaufgebaut werden können. Warum soll das nicht in die Diskussion eingebracht werden? Dann sieht man schon, ob es neben dem üblichen Geschrei auch ein positives Echo gibt.

    Ich lasse mich gerne belehren, aber wenn man auf den Stufen des Schauspielhauses steht und auf den Platz schaut, dann sieht man ausser den Kirchenbauten doch eigentlich nur Betongerümpel mit bescheidenen gestalterischen Ansprüchen!? Und man komme mir jetzt nicht mit Haarspaltereien im Sinne von "es ist ja (Kunst-)Stein davor"...

    Da ist überhaupt nichts "ansprechend gelungen", das ist für mich weitgehend noch unter "geht so". Und aus dieser Perspektive ist selbst der Marienplatz (relativ) gut gelungen.


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    So, ´nach Diktat verreist´, Frohe Ostern!