Posts by Jakob

    O.k., jetzt gesehen. Und eindeutig ein Mähnenlöwe mit Jüngling rechts. Auf dem Löwen erkenne ich nix, da ist vielleicht auch mein Laptop zu alt. Es dürfte kaum Herkules sein, der den nemeischen Löwen abmurkst,der bräuchte ja nicht noch eine Assistenzfigur.

    (...)

    In der östlichen Ecke (an der gegenüberliegenden Schmalseite) befand sich allem Anschein nach eine erwachsene weibliche Figur auf einem Panther reitend, begleitet von einem kleinen Knaben.


    Stilistisch kann ich es leider nicht zuordnen.


    Wo kann man denn da ein Foto sehen?


    Ariadne auf dem Panter würde vielleicht passen.


    Eine sehr bekannte Darstellung stammt von Heinrich von Dannecker:


    https://www.liebieghaus.de/de/…s/ariadne-auf-dem-panther

    Heute habe ich den Artikel bei Wikipedia über das sogenannten "Goldenen Rössl" gelesen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_R%C3%B6ssl


    Zitat: "1921 versuchten zwei Berliner Einbrecher das Kunstwerk zu stehlen. Sie brachen in die Sakristei ein und feilten das Ross und den Stalldiener ab. Als sie den Alarm auslösten, kam die Polizei, beim anschließenden Schusswechsel wurden beide Einbrecher verwundet, einer erlag seinen Verletzungen."


    Mehr sog i ned.

    @BautzenFan


    Der 11. Januar 1890 war ein Samstag, das dürfte wohl der wahrscheinlichste Wochentag für einen Hofball gewesen sein. Außerdem muß es vorgängig eine Staats- bzw. Hoftrauer gegeben haben, weil explizit erwähnt wird, daß die "Trauer" an seiner (Beamten-)Uniform abzulegen sei.
    Da Sie sicher ohnehin orientiert sind, um welchen Todesfall es sich 1889 gehandelt haben müsste, lese ich mich gar nicht erst lange ein...


    Die alternierenden Fenster sind nach meinem Eindruck die ästhetisch unglücklichste Lösung. Alles offen, das wäre (und war einmal) lichtdurchflutet, großzügig und beeindruckend. Eine Seite zu, das wäre (und war mal) praktikabel und akzeptabel. So sieht es aus dieser Perspektive unruhig und - durch die vorspringenden Vitrinen - ´verbaut´ aus.


    Man hat die Variante ausgewählt, die in der Geschichte der Residenz am längsten Bestand hatte, und das ist vertretbar. Die ansprechendste Lösung ist es aber nicht, das wäre meines Erachtens die Originalsituation (Fenster nicht zugesetzt) gewesen.

    War heute auch - das erste Mal - in der Altstadt und ich muss sagen: von den neuen Häusern in der Braubachstraße und dem mit Wandschiefer gedeckten Eckhaus am Hühnermarkt und dem Stadthaus neben der Goldenen Waage [?] fand ich alle Neubauten enttäuschender, als ich gedacht hatte.


    @'Seinsheim


    ...ich denke mal, hier [?] fehlt ein "abgesehen"...!?


    Die Neubauten waren ja auch auf den Fotos in diesem Forum erkennbar nichtssagend oder gruselig.

    Albert Geyer, "Geschichte des Schlosses zu Berlin", Nicolaische Verlagsbuchhandlung 2010, Band II, Seite 134:


    "Im 19. Jahrhundert erst ist der Name der Mecklenburgischen Wohnung entstanden; diese wurde im Erdgeschoß Ecke Lustgarten und Schlossfreihheit, z.T. in den Petits Appartements, für die Großherzogin-Mutter von Mecklenburg-Schwerin, Alexandrine, eine Schwester Kaiser Wilhelms I., eingerichtet. Der Name wurde dann auf die nach dem Umbau des Weißen Saales auf der Schloßfreihheitsseite nördlich von Portal III im Erdgeschoß neu ausgebaute prächtige Gästewohnung übertragen."


    Albert Geyer hat die fragliche Suite in einem handschriftlichen Planzusatz auch als "Fremden-Wohnung" und versetzt darunter als "Wolkonsky sche Wohnung" [sic] bezeichnet (s.o., S. 228).


    Die neubarocke Gestaltung war m. E. stilistisch recht konsequent umgesetzt und zielte sichtlich auf eine repräsentative Wirkung ab, die "Mecklenburgische Wohnung" hatte aber auch Badezimmer und Warmluftheizung.

    Es stellt sich natürlich die dir wohl überaus ketzerisch erscheinende Frage, ob das Treppenhaus ohne Kronleuchter nicht schöner ist...
    Nicht nur, dass dieser Raum einen solchen Mittelpunkt nicht braucht... Eigentlich ist er ja doch dem weit und frei schweifenden Blick im Wege.


    (...)


    Wenn man so ein Projekt in diesem Forum vorstellt, muß man auch mit (höflicher) Ablehnung rechnen.


    Allerdings wage ich nicht zu schreiben, was ich mir hier wirklich denke, weil es nur zu unfruchtbaren Streitereien führen würde.

    Sind die Leuchter denn überhaupt aus Sachsen oder aber aus Frankreich?


    Die umlaufenden Blüten und andere kleine Details wären mir in der Visualisierung zu teigig. Das müsste m. E. schärfer geschnitten sein.

    Die Farbgebung am Regimentshaus ist nicht optimal und ich gehe heute schon jede Wette ein, daß das mit dem nächsten Anstrich korrigiert wird. Dauert allerdings 15 Jahre.


    Mit dem Pickel am Dach kann ich mich ebenfalls nicht anfreunden, aber gut.


    Primadonna assoluta unter den Rekonstruktionen scheint mir das Kimmerle-Dinglingerhaus zu sein.


    Man sieht im Vergleich sofort die durchgängig zu klein geratenen Kinderköpfe.
    Da stimmt dann natürlich nichts mehr, wenn man das grundsätzliche Verhältnis Kopf zu Körper nicht übernimmt.


    Das kann man ja wohl als Unvermögen der ausführenden Damen bezeichnen!

    Bester @eryngium, um eines klarzustellen:
    für arrogante ("Geht doch"), oberlehrerhafte und irrationale Antworten dieser Art bin ich nicht empfänglich, ebenso wenig für infame Unterstellungen ("ein bisschen mit Dreck beschmissen"). Solche Diskussionsbeiträge sind für mich nicht satisfaktionsfähig. Wenn Du künftig mit mir diskutieren willst, musst Du Deinen Tonfall ändern.


    Die Beiträge von ´Rastrelli` und vor allem ´eryngium´ sind Muster an Impertinenz und Selbstgefälligkeit.

    Der Regimentsbau zeigt auf vorbildliche Weise, dass man im Barock Dachaufbauten so gestalten konnte, dass sie die gesamte Stadtlandschaft bereicherten: gleiche Materialität, gleiche Formensprache.


    Gekürzt. Verstoß gegen die Forenregeln.


    Der Dachaufbau ("Belvedere") auf dem Regimentshaus ist meiner Ansicht nach jedenfalls unpassend, unverständlich und mißlungen.


    Moderationshinweis (Fusajiro): Die Abwertung der Person anderer Foristen ist ein Verstoß gegen die Regeln und beeinträchtigt das Miteinander im Forum. Daher erhält der Beitragsverfasser eine Verwarnung.

    @Apollo


    Natürlich fehlt es an der Abstimmung. Nur hätte m. E. im Fall des Falles die Blobel-Seite bezüglich des Grundproblems (der Geschoßhöhe) die besseren Argumente gehabt.


    Es ist aber sicher müssig, jetzt noch darüber zu streiten. Unter anderem auch, weil wir nicht einmal wissen, ob es zumindest Bemühungen um Gespräche oder sogar Gespräche gab. Auch in dieser Hinsicht könnte ja die ´Gegenseite´ die nicht kooperative gewesen sein.

    Weil man sich nun mal am viel größeren Restquartier orientieren muss. Man wusste ja was USD baut. Jetzt kann man natürlich die die bösen Investoren schimpfen aber was hilft das?
    (...)


    Ach, und die ´bösen Investoren´ müssen sich nicht an der Vorkriegssituation orientieren und die Umgebung respektieren? Haben die etwa das erste Gebäude am Neumarkt errichtet - rundherum die Pampa?


    Der Nachbar zur Blobel-Linken hat ja in etwa die Geschoßhöhe des Blobel-Hauses. Bei einem "Quetsch-Blobel" gäbe es dann eben eine gehörige Diskrepanz zu diesem Anwesen. Das grundsätzliche "Modellbau-Problem" bleibt doch!