Posts by Jakob

    Ich hatte das Pergolenviertel auch wohlwollend begleitend in seiner Entstehung und muss auch sagen, dass mich das eher nicht überzeugt. Das beginnt schon bei der Wahl des Klinkers und zieht sich in die sehr einförmigen Fassaden fort. Die kleinen Gestaltungstricks mit den verschieden hervorragenden Klinkersteinen vermögen mich auch nicht mehr groß zu begeistern.


    Am Ende trägt die durchaus lobenswerte Idee der Rundbögen nicht ein ganzes Viertel, das sonst ziemlich die gestalterische Ödnis der späten 2000er Jahre trägt. (..)


    Klinkerfassaden finde ich (mit "süddeutschem Blick") ohnehin nicht ´schön´.


    Aber es würde mich wundern, wenn sich die künftigen Bewohner in diesem Viertel nicht wohlfühlen würden. Mehr daheim und weniger ´dabei´, nicht aufgeblasen und unruhig, sondern klar und unaufgeregt.


    Quasi "im Rapport", also gleichmässig durchlaufend wäre vielleicht noch schöner gewesen - aber ansonsten absolute Zustimmung. Große Wirkung bei überschaubarem Aufwand!

    Ich finde die Präsentation der Objekte auf den ersten Blick gar nicht schlecht. Wobei diese "Weniger-ist-mehr - Beschränkung" eigentlich auch schon wieder aus der Mode ist. Nach meinem Eindruck wird heute wieder enger gestellt und nicht fast alles im Depot vergraben.

    ... ob da das Pflaster mit dabei ist? Oder ´nur´ Bäume, Transport, Aushub, Pflanzarbeiten? Das hätte sich doch durch kleinere Bäume deutlich günstiger gestaltet!?


    Abgesehen davon bin ich sowieso der Meinung von Resurrectus - an dieser Stelle werten die Bäume die Fassaden ab. Da muß man an sich nichts verstecken.

    ... mit Musik für an narrisch´n König.


    Bei der Theatinerkirche ist eine "1" statt einer "7" (17. Jahrhundert (Fassade 18. Jahrhundert)) reingerutscht.


    Beim Palais Preysing wäre die Fassade m. E. im Stil des Régence.

    Wenn das östliche, überwiegend von ethnischen Russen bewohnte Fünftel (wenn überhaupt) der Ukraine - abgesichert durch eine international gesichertes Referendum - zu Rußland möchte, dann gibt es da für mich schlicht kein Problem. Sollen sie glücklich werden.


    Ich für meinen Teil will auch die nächsten 20 Jahre ein (halbwegs) wohlhabendes Deutschland mit einer gesicherten Energie- und Rohstoffversorgung und einer (halbwegs) überlebensfähigen (Rest-)Industrie.


    Rußland und die dort verantwortlichen Politiker sind uns nicht feindlicher gesonnen als unsere "Freunde" in Übersee oder Resteuropa, eher im Gegenteil. Außerdem ist das mit "Freunden" so eine Sache, wir benötigen berechenbare Geschäftspartner.


    Gegen Nord Stream 2 und eine neue Generation von Kernkraftwerken habe ich nichts, auf noch mehr Windräder verzichte ich gerne.


    Ich will nicht für andere Länder zahlen, frieren oder gar hungern. Meine Mietwohnung ist nicht groß, eine Auto habe ich nicht, Flugreisen mache ich nicht. Das ist umweltbewußt genug.

    An sich hätte ich ja gedacht, man fände ratzfatz eine Zisterzienser- oder Dominikanerkirche der Backsteingotik mit geradem Chorabschluß und drei Fenstern, aber so leicht ist es gar nicht.


    Das geht immerhin in die Richtung, wenn auch kein Chor:


    BRB-Paulikloster2 - Category:St. Pauli Kloster (Brandenburg an der Havel) – Wikimedia Commons


    Helfta fällt einem natürlich auch ein, aber da sind die Fenster gleich hoch:


    Helfta, Klosterkirche St. Maria, innen - Kloster Helfta – Wikipedia

    Nur mal als kleine Impression:


    https://picclick.de/H%C3%B6chs…4720250698.html?refresh=1


    Aber Achtung: Es handelt sich um kleine Porzellanfigürchen mit 12, 13 Zentimeter. Ich will das natürlich nicht 1:1 vergleichen, mir geht es nur um den Eindruck, den so eine Knabenkapelle machen kann. Der Entwurf stammt hier aus den frühen 1760er Jahren.


    Resurrectus: Die Instrumente müssten wohl auch nach "schöner denn je"- Manier ausgesucht und gestaltet werden. Hätte es Quellen gegeben, hätte man sie ja sicherlich genutzt!?

    Bevor du wieder gegen eine tolle Rekoleistung stänkerst: Wir hatten uns hier ja bereits mit den Goldjungs befasst. Ich habe nochmal die wichtigsten Stellen herausgesucht. Über die Zitatlinks könnt ihr zu den Originalbeiträgen springen, wo es die Fotos gibt. Bitte auch jeweils die nachfolgenden Beiträge anschauen! Die Sicherheitsdiskussion hatten wir damals übrigens auch schon geführt.


    (..)


    Vielen Dank an Konstantindegeer, der maßgeblichen Anteil am Gelingen des Projektes Fahnentreppe hat, an unsere Fotografen, die uns mit erstklassigen Bildern versorgen, an den großartigen Bildhauer Andreas Hoferick, an die Bronzegießer, Vergolder und anderen Spezialisten! In den Goldjungs und Geländern steckt so viel Arbeit drin! Schön, dass es solche Projekte noch gibt!


    Ich äußere hier einfach meine Meinung.


    Das Problem bei den Figuren ist, dass man das "gewollt und nicht gekonnt" des 19. Jahrhunderts übernehmen musste. Konstantindegeer beschreibt das deutlich charmanter so: "Bei der Wiederholung der Puttenfiguren sind diese zeittypisch leicht klassizistisch geraten."


    Da es keine Originale des 18. Jahrhunderts mehr gibt, hatte man auch fast keine Wahl.


    Eine andere Frage wäre, ob man sich heute die Freiheit nehmen könnte, den Figuren je nach Haltung der Arme wieder Instrumente in die Hand zu geben und das würde ich bejahen. Dann hätte das auch Leben und Witz.