Posts by Roland

    So heterogen finde ich die Altstadt von Halle im gesamtdeutschen Kontext nicht, vielmehr herausragend und es gibt viele wunderbare Ensembles und kleine Schätze.


    Wie seht ihr die Perspektiven für Halle insgesamt? Entwickelt es sich gut? Die Stadt fasziniert mich irgendwie schon immer.

    Halle hat eine verhältnismäßig gute Entwicklung genommen. Der Hype auf dem Immobilienmarkt hat selbst schwierigste Lagen in Altstadt und Gründerzeit noch rechtzeitig erfasst (insbesondere seit 2009), sodass das baulich-denkmalpflegerische Erbe - Entgegen so mancher Erwartung - noch flächenhaft gerettet werden konnte. Selbst der noch vorhandene kleine Ruinenrest von Gründerzeitlern an Hauptverkehrsstraßen - vor zehn Jahren noch wie Sauerbier im Laden liegend - werden heute für horrende Summen aufgerufen. Halles bauliches Erscheinungsbild ist bemerkenswert geschlossen für eine Stadt über 200T Einwohner in Deutschland. Als alte unzerstörte Renaissance-, Universitäts- und Industriestadt haben sich herausragende Ensembles erhalten können. Unmengen von altstädtischen und gründerzeitlichen Platzanlagen haben sich unfragmentiert erhalten. Nicht jedes Objekt ist hochklassik aber alt und authentisch. Auch ihre massenhaften kaiserlichen Kirchen, Kaufhäuser und Kasernen stammen aus einer Zeit, die es in Deutschland nicht mehr gibt und längst städtebaulich ausgelöscht ist. Aber auch mit dem Gelände der NS-Heeresluftnachrichtenschule (heute Campus Heide-Süd) und der experiementellen sozialistischen Planstadt Halle-Neustadt haben sich faszinierende Gegenpole zu Alt-Halle östlich der Saale gebildet. Das Gesamtbild dieser Stadt ist beeindruckend.


    NS-Stararchtikt Ernst Sagebiel (Flughafen Tempelhof, Reichsluftfahrtministerium/heute BMF, Olympiastadion Berlin) hat auch die noch vollständig erhaltene Heeresluftnachrichtenschule Halle entworfen:


    https://de.m.wikipedia.org/wik…ftwaffennachrichtenschule


    https://images.app.goo.gl/EzHubUQxk6oSs7fR7


    Denkmalpflegerische Sanierung vierseitiger Hofanlage aus der Frühzeit der Renaissance (1532). Bekannt unter dem Namen "Poliklinik Mitte", vorher "Stry'ksche Hof" und davor "Gasthof zum Kronprinzen ". Die 1920er Umbauten werden zugunsten der Stilelemente der alten Renaissanceformen ausdrucksstark wiederhergestellt. Halle als bedeutende Stadt der Renaissance nördlich der Alpen wird damit wieder ein deutliches bauliches Zeugnis zurückerhalten und dieses Profil seiner Altstadt stärken.

    Bei

    Wenn ein Zeitzer hier mitliest, möge er/sie doch gern einfach mal einen Lagebericht liefern, woher die Probleme präzise kommen - und was jetzt am besten konkret getan werden kann. :)

    Nicht direkt als Zeitzer, aber mit der Thematik vertraut. Auch konnte ich den OB diesbezüglich beraten. Zeitz hatte eine beispiellos multiple Problemelage. Eine Stadt mit enormen Funktionsverlust, völlig Zusammbruch der industriellen Betriebsstrukturen, beispiellosem Bevölkerungsrückgang, nicht vorhandenes Eigentümermanagement u.s.w.

    Wenn wir von der Vorkriegsbevölkerung ausgehen, die ja auch gewissermaßen mit dem für die meisten hier relevanten Gebäudebestand korreliert, dann sortiert sich Göttingen mit knapp 51.000 auch eher bei den Mittelstädten ein. Zum Vergleich, Zwickau hatte vorm Krieg 85.000 (ohne Planitz). Das hier nicht genannte und stärker zerstörte Plauen gar 112.

    In Göttingen ist eigentümlicherweise das Stadtwachstum des Gründerzeitsbooms des deutschen Industrialisierungszeitalters (1871-1914) ausgeblieben, obwohl es mit seiner Mittelgebirgslage am Harz (Bergbau etc.) und den guten Böden (Lebensmittelindustrie) gute Voraussetungen gehabt hätte. Deswegen war es im Zweiten Weltkrieg nur eine Mittelstadt, was wiederum ihre Rettung sicherlich war. Erst nach dem II. W. wird GÖ zur Großstadt.

    @'Königsbau


    Die von dir angefügte Grafik zur Städtebauförderung beinhaltet die Gesamtausgaben und Gesamtmaßnahmen der Städtebauförderung in Deutschland. Dazu zählt auch der größte Einzeltopf - der Stadtumbau Ost für Abriss von Wohneinheiten. Dieser stellt das volumenträchtigste Städtebauförderinstrument in den neuen Ländern nach wie vor da, deswegen die grafische Unwucht. NRW ist auch gut dabei, weil es das einzige alte Land ist, dass Stadtumbaumittel (West) in Anspruch nimmt.


    Bei den Aufwertungsprogrammen (investiv) der sogenannten klassischen Städtebauförderung (Städtebaulicher Denkmalschutz, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, städtbeauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen etc.) erfolgt die Verteilung der Mittel (2016: 500 Mill. Euro; 2017: 790 Mill. Euro) nach dem königsteiner Schlüssel auf die Länder (also nach Ew.). Im investiven und aufwertenden Bereich gibt es seit langem zwischen Ost und West keine Unterschiede mehr.


    In den nächsten Jahren dürfte sich diese Unwucht zugunsten des Westens umkehren, weil der Bund das Instrument des Sozialen Wohnungsbaus massiv fördert (nach 20 Jahren wieder Bestandteil der Städtebauförderug geworden), der vor allem in den westdeutschen Städten stark nachgefragt werden dürfte und sich gleichzeitig der Abrissbedarf im Osten deutlich gesenkt hat.

    Die Brüderstraße 7 hat bisher den gleichen Weg wie die Nr. 5 zurückgelegt. Der bisherige Eigentümer hat versucht eine Genehmigung für den Denkmalabriss zu bekommen. Die untere Baugenehmigungsbehörde/Denkmalschutzbehörde(Stadt Halle) hat den Abriss verweigert. Daraufhin der Versuch des Eigentümers über den Klageweg den Abriss zu erlangen. Das Verwaltungsgericht Halle gab der Klage des Eigentümers statt. Die staatliche Seite, die gegen den Abriss argumentiert, wird vertreten durch die mittlere Baugenehmigungsbehörde/Denkmalschutzbehörde (Landesverwaltungsamt - in den anderen Bundesländern heißt es Regierungspräsidum). In der höheren und letzten Instanz, dem Oberverwaltungsgericht Magdeburg, wurde das Urteil des VG Halle aufgehoben und der Abriss untersagt. Seitdem ruht der See. Hinter den Kulissen wird sicherlich ähnlich wie bei der Brüderstraße 5 verhandelt, dass der jetzige Eigentümer an einen neuen sanierungswilligen Interessenten verkauft oder er eine höhere Sanierungsförderung bekommt.

    Der Art Deco, den es wahrscheinlich nur in Nordamerika so gegeben hat, ist die letzte Architekturstilrichtung klassischer Art vor dem Beginn der sogennanten klassischen Moderne bzw. der städtebaulichen Nachkriegsmoderne, die sich ab 1945 weltweit durchgesetzt hat. Der Art Deco von Miami Beach, der neben Santa Monica (Los Angeles County) der bedeutendste darstellt, sollte auch kunsthistorisch und architekturwissenschaftlich seinen gleichrangigen Platz nach den klassischen Stilrichtungen Gotik, Renaissance, Barock, Klassiszismus, Historismus, Jugenstil, Neue Sachlichkeit/Neues Bauen/Reformbau bekommen und akzeptiert werden, auch wenn er räumlich sehr begrenzt war.

    Ich hätte ebenfalls kein Problem mit einem Wiederaufstellen. Allerdings passen sie nur vor die Neue Reichkanzlei und die gibt es nicht mehr. Ein Aufstellen vor einem geeigneten Gebäude aus jener Zeit wäre sicher naheliegend, aber nicht zielführend. Natürlich laden diese beiden Pferde gerade dazu ein, sie für jedwede städtebauliche-gebäudeseitige Torsituation zu nutzen, aber das würde nur Kitschmomente erzeugen.

    Ich halte einen solchen Investitionsbedarf in Belgrad für zweifelhaft. Das sind eher Luftschlösser, deren Realisierung ausbleiben wird.

    Es muss präziser formuliert werden: Halle ist die einzige deutsche Großstadt über 200.000 Einwohner, die heute noch zu Deutschland gehört, die nicht zerstört wurde. Das macht auch ihren einzigartigen städtebaulichen Charakter aus. Es gibt Straßenensembles in Leipzig oder Berlin oder München, die natürlich beeindruckender sind. Halle aber ist in seiner städtebaulichen Gesamtkomposition etwas Einzigartiges in Deutschland. Sie ist nach meinem Dafürhalten die letzte alte echte deutsche Großstadt. So wie man Halle an der Saale heute wahrnehmen kann, war einst das Straßen- und Raumbild der meisten deutschen Großstädte über 200.000 Einwohner bis 1939. Erfurt ist meiner Meinung nicht vergleichbar, da es 1945 deutlich kleiner gewesen war und es mutet nicht wie eine metropolenartige Großstadt an, sondern die Altstadt ist deutlich vorgründerzeitlich geprägt geblieben und Halles Altstadt dagegen deutlich gründerzeitlich-metropolenartiger.

    Was gäbe ich drum, könnte ich so eine Stadt einmal erleben:


    Das kannst du. Sie sind verdammt selten, abes es gibt sie noch, die stark gründerzeitlich geprägten Großstädte in Deutschland bzw. ehem. Großstädte mit großstädtischer Bebauung: Leipzig (50 Prozent Anteil Gründerzeitsubstanz in der Innenstadt) - Halle (85 Prozent) - Görlitz (90 Prozent) - Zwickau (55 Prozent) - Erfurt (50 Prozent; Rest Fachwerkbausubstanz oder Neubausubstanz von nach 1945). Ansonsten kann ich Brüssel, Glasgow, Endinburgh oder Amsterdam. Oder aber die nordfranzösischen Großstädte - einschließlich Paris - sind weitgehend gründerzeitlich erhalten.

    Das Haus 51 der Franckeschen Stiftungen - das erste Kinderkrankenhaus Deutschlands soll laut HalleSpektrum.de saniert werden. Im Jahr 1721 war das Klinikgebäude errichtet worden, diente zuletzt der Bundeskulturstiftung als Unterschlupf.

    Schloss Neuschwanstein ist sicherlich ein absolut unumstrittenes Sightseeing-Highlight - vor allem bei Asiaten und Amerikanern -, aber es als universelles Welterbe zu betrachten, dürfte nicht ausreichen. Bei einer Verknüpfung Natur- und Kulturdenkmal wäre etwas dran, aber gerade Burgen, Kirchen und Schlösser sind ja eben bisher recht häufig auf der Welterbeliste gelandet, was im Umkehrschluss somit die bisherige Qualität des (deutschen) Welterbes in Frage stellt. Aber auf der anderen Seite wird es schwierig, die Einmaligkeit zu belegen bzw. zu hinterfragen, weshalb andere Schlösser und Burgen auf der Liste sind und Neuschwanstein nicht. Aber da spielt Politik eine wichtige Rolle. Seit dem letzten Jahr ist Deutschland der größte Beitragszahler der UNESCO, nachdem die USA wegen Palästina ihre Beitragszahlung ausgesetzt haben, und gleichzeitig haben die Bundesländer das innerdeutsche Vorschlagsrecht und hier wird stark auf Proporz geachtet. Darum sind Stätten Welterbe geworden, die unter genauerer Anwendung der Kriterien nicht universell und einmalig sind.

    Um zum Thema zurückzukommen: warum die Franckesche Stiftung zum Weltkulturerbe gehören soll, ist mir nicht ganz klar. Als kulturelle Institution ist die Stiftung sicherlich etwas besonderes und für unsere heutige Gesellschaft durchaus prägend gewesen. Aber als architektonisches Denkmal kann ich in ihren Gebäuden in Halle wenig Herausragendes erkennen, was diesen Status rechtfertigen würde und was für mich einfach zur Erlangung seines solchen Status dazugehört.


    Der Rang UNESCO-Weltkulturerbe ist ja nicht ausschließlich oder vordergründig eine Denkmalliste. Sondern Welterbestatus erhält die Einrichtung oder der Ort, die einen universellen Wert für die Entwicklung der Menschheit nachweisen können. Ich denke, dass trifft für die Franckeschen Stiftungen zweifellos zu.


    Die Bundesrepublik Deutschland, die als Mitglied der UN/UNESCO diesen Antrag stellen kann, wird in ihrer Begründung zum Weltkulturerbestatus Folgendes anführen:
    Kriterien für die Aufnahme in das UNESCO-Welterbe: Der Kandidat wählt diejenigen aus, die seiner Meinung nach als Begründung zutreffen. Es ist sehr selten vorgekommen, dass ein Kandidat alle Kriterien erfüllt. Über deren Erfüllung entscheidet das Welterbe-Komitee Kursiv der Bezug zu den Franckeschen Stiftungen


    1. Die Güter stellen ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft dar.
    Einzigartige christliche Bürgerbewegung aus dem 17. Jahrhundert, die durch Spenden aus aller Welt ein Beispiel sozialer und pädagogischer Zweckarchitektur erschaffen hat und die bis heute in ihrer ursprünglichen Form genutzt wird. Erschaffen ursprünglich ohne staatliche, höfische oder kirchliche Unterstützung.


    2. Die Güter zeigen, für einen Zeitraum oder in einem Kulturgebiet der Erde, einen bedeutenden Schnittpunkt menschlicher Werte in Bezug auf die Entwicklung von Architektur oder Technologie, der Großplastik, des Städtebaus oder der Landschaftsgestaltung auf.
    Der historische Gebäudekomplex, auf einem geschlossenen Areal mitten in der Stadt Halle gelegen, ist bis heute weitgehend erhalten geblieben. Das Lange Haus im oberen Lindenhof ist die größte Fachwerkkonstruktion Europas. Es misst über 110 Meter und bis zu sechs Stockwerke. Quelle: Georg Giersberg: Kinderzentrum statt Waisenhaus, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Dezember 2010


    3. Die Güter stellen ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur dar.
    Die Stiftungen sind Ursprung der pietistisch-evangelikalen Prägung der Neuen Welt, vor allem der USA. Hier wurden die Missionare ausgebildet, die das erweckungsgläubige Amerika geprägt haben. Evangelikales Amerika Henry Melchior Mühlenberg als Begründer des amerikanischen Protestantismus


    4. Die Güter stellen ein hervorragendes Beispiel eines Typus von Gebäuden, architektonischen oder technologischen Ensembles oder Landschaften dar, die einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Geschichte der Menschheit versinnbildlichen.
    siehe Punkt 2


    5. Die Güter stellen ein hervorragendes Beispiel einer überlieferten menschlichen Siedlungsform, Boden- oder Meeresnutzung dar, die für eine oder mehrere bestimmte Kulturen typisch ist, oder der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt, insbesondere, wenn diese unter dem Druck unaufhaltsamen Wandels vom Untergang bedroht wird.
    Nicht zutreffend. Kriterium gilt eher für Naturdenkmale


    6. Die Güter sind in unmittelbarer oder erkennbarer Weise mit Ereignissen oder überlieferten Lebensformen, mit Ideen oder Glaubensbekenntnissen oder mit künstlerischen oder literarischen Werken von außergewöhnlicher universeller Bedeutung verknüpft. (Das Komitee einigte sich, dass dieses Kriterium in der Regel nur in Verbindung mit anderen Kriterien angewandt werden sollte.)
    Kriterium ist verknüpft mit Punkt 1. Das historische Waisenhaus mit der Kunst- und Naturalienkammer als ältestem bürgerlichen Museumsraum Deutschlands, das Francke-Kabinett, und die historische Bibliothek der Stiftung mit barockem Kulissenmagazin.


    7. Die Güter weisen überragende Naturerscheinungen oder Gebiete von außergewöhnlicher Naturschönheit und ästhetischer Bedeutung auf.
    Nicht zutreffend. Gilt eher für Güter die sowohl Kultur- als auch Naturdenkmal sind.


    8. Die Güter stellen außergewöhnliche Beispiele der Hauptstufen der Erdgeschichte dar, darunter der Entwicklung des Lebens, wesentlicher im Gang befindlicher geologischer Prozesse bei der Entwicklung von Landschaftsformen oder wesentlicher geomorphologischer oder physiogeografischer Merkmale.
    Nicht zutreffend. Gilt eher für Naturdenkmale.


    9. Die Güter stellen außergewöhnliche Beispiele bedeutender in Gang befindlicher ökologischer und biologischer Prozesse in der Evolution und Entwicklung von Land-, Süßwasser-, Küsten- und Meeres-Ökosystemen sowie Pflanzen- und Tiergemeinschaften dar.
    Nicht zutreffend. Gilt eher für Naturdenkmale.


    10. Die Güter enthalten die für die Insitu-Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Erde bedeutendsten und typischsten Lebensräume, einschließlich solcher, die bedrohte Arten enthalten, welche aus wissenschaftlichen Gründen oder ihrer Erhaltung wegen von außergewöhnlichem universellem Wert sind.
    Nicht zutreffend. Gilt eher für Naturdenkmale.


    Es hat wenig Sinn, Dinge miteinander zu vergleichen, die nicht vergleichbar sind. Vor allem wenn zu stark der Liebhabereigedanke bei einigen APH-Foristen im Vordergrund steht. Staatlich-kirchlich finanzierte Schlösser, Kirchen, Residenzen oder Burgen mit einer privaten christlich-bürgerlichen Weltbewegung zu vergleichen, wäre für Architektur-, Kunst- oder Religionswissenschaftler einfach nur undenkbar. Die barocke Schulstadt in Halle ist in Entstehung, Bedeutung, Ausprägung und Wirkung in der Welt ohne Beispiel. Verglichen mit den bisherigen deutschen Welterbeorten können die Stiftungen allemal mithalten, wenn nicht gar eigene Maßstäbe setzen.


    Luftbild der Franckeschen Stiftungen.
    Das Gesamtensemble der historischen Schulstadt steht seit 1998 auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO Weltkulturerbe.
    © Horst Fechner