Posts by Jürgen

    Hallo Comes!
    Auch von mir ein (verspätetes) herzlich Willkommen!
    Viele Moderatoren, mich eingeschlossen, waren sehr mit unserer neuen (und ersten) Seite zu Stadtbild-Deutschland beschäftigt, deswegen kam die "Forumsarbeit" manchmal etwas kurz... (ausserdem hat man ja auch noch das Leben neben dem Forum, da stehen wir alle recht auf beiden Beinen)


    Auf Internas über Hildesheim warten wir hier im Forum aber schon seit ein/zwei Jahren... Wenn Du also Zeit hast, mal ein paar Hildesheimer Bausituationen beizutragen (also sprich mit der Digicam loszuziehen und Eindrücke festzuhalten), bist Du herzlich eingeladen!


    Die Stimmung, die in Hildesheim herrscht, scheint aber eine bundesweite Besonderheit zu sein. Normalerweise ist man anderes gewohnt...


    Was mich besonderes interessieren würde, wären ein paar aktuelle Bilder des Knochenhaueramtshauses bzw. des ganzen Marktplatzes.


    Grüße aus Nürnberg (an das "Nürnberg des Nordens")

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    "Ahh, und hier steht also die Greisenmoderne."


    Klasse - das war schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf kommende Podiumsdiskussionen mit SBD... :gg: :gg: Wie haben denn die beiden "rüstigen Damen" reagiert? Waren wahrscheinlich verwirrt, oder? :einfall:


    Philon
    Wir bereiten uns gerade auf die Podiumsdiskussion über den Pellerhof vor (findet am 14.02. statt, näheres kommt noch) - da sind solche Gegenargumente wie die von Dir sehr willkommen. Ich werde demnächst sowieso mal unser Forum nach den Stereotypen der Reko-Gegner durchgehen und wie wir sie am besten wiederlegen können. Bin gespannt, was da alles zusammenkommt!


    Grüße

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    Da das Ganze auf deiner Urliste beruht: Was hälst du von der Idee, Teilrekos rauszunehmen und einen eigenen Faden aufzumachen. Dann würde diese Liste schmaler bleiben und mir fiele eine Überarbeitung leichter.


    Das mit der Überarbeitung stimmt, aber es wird natürlich schwieriger zu ergänzen, weil im Vorfeld genau geklärt werden muss, was ist ab wieviel % eine Teilreko usw.


    Wir haben jetzt auch den Vorteil das die Liste schön groß und eindrucksvoll ist.


    Quote

    Zusätzlich habe ich den Plan, die Rekos mit Beschreibungen aus "Kriegsschicksale deutscher Architektur" bzw. "Schicksale deutscher Baudenkmale" zu ergänzen.


    -> sehr gute Idee!


    Es ist Zeit, die Rekoliste auf unserer HP einbauen, finde ich. Was hältst Du davon, wenn wir das zusammen machen? (Vielleicht klappt das neben Deiner Prüfungsvorbereitung)


    Mir schwebt da nämlich vor, ein kleines Web-GIS einzubauen, also eine interaktive Karte mit Präsentations-, Analyse- und Abfragefunktionalität...


    Ich stelle den Strang mal in unser Netzpräsenzforum, dann können wir dort weiter diskutieren!

    @restitutor

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    Heute sind die Unterlagen angekommen! Ich werte sie nachher aus...


    Bist Du schon zur Auswertung gekommen? Bin sehr gespannt, was er noch schreibt. Problem wird sein, das er sicher nicht digital geantwortet hat, oder? Du kannst Den Brief aber evt. auch einscannen, wenn das möglich ist.


    Aber das es wirklich eine Initiative bezüglich Zuckerhut gibt, das alleine ist schon ein kleine Sensation!


    Grüße

    Das Merkmal der "Nicht-Diskussion" zieht sich langsam wie ein roter Faden durch sämtliche Veranstaltungen dieser Art. Der Lokaltermin im Innenhof des Nürnberger Pellerhauses lief nach dem gleichen Schema ab. Es liegt zwar noch ein riesiger Berg Arbeit vor uns, und wer weiss vieviele Jahre es noch dauert, aber ich glaube, dieses stereotype Verhalten sind erste Anzeichen dafür, das die Ideologie langsam blutleer ist und substanziell nicht mehr viel nachlegen kann ...


    Danke für den Bericht - in unseren Schritten hin zu einer Vernetzung sind das die essentiellen Schritte mit wirklichem Mehrwert


    Grüße

    Hallo saibo!
    Mein Beitrag war nicht gegen Dich gerichtet - da hast Du wohl etwas missverstanden! Mir geht es darum, das jemand mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung in Architektur das Beste aus einer gegebenen Stellensituation macht!


    In dieser Hinsicht, wirst zugeben müssen, war Dein Beitrag nicht gerade eine "moralische Stütze" für Ein_Hannoveraner ...


    Und Tatsache ist auch, das es Architektur-Absolventen gibt, die Arbeit finden - also ganz so schlecht, wie Du die Situation gemalt hast, ist sie wohl nicht.


    Also, wenn Du Dich persönlich verletzt gefühlt hast, hiermit ein großes "Sorry".



    So , zurück zum Neumarkt. ( Harmonica, walte Deines Amtes... :zwinkern: )


    Grüße

    @restitutor
    Das müsste man, wie Sauerländer erwähnte, noch viel stärker untersuchen.


    @restitutor
    Könntest Du nochmal die genauen Quellen angeben, aus denen Du die Aussagen hast? Da werde ich mal recherchieren!


    Man müsste als erstes mal eine Bestandsaufnahme machen, in welchen Städten konkret der Wiederaufbau nach alten Plänen vonstatten ging, wo modifiziert wurde und in welchen sich der Wiederaufbau völlig von den alten Plänen abhebt.

    Sorry, saibo: in dieser Ausführlichkeit, braucht das aber keiner!!


    Ich habe auch einen recht exotischen Job und war im Sommer auf Stellensuche - da hat man genug mit sich selbst zu tun, da braucht man keine solchen Statements, wie das obige von Dir ...


    Ein_Hannoveraner wird sich zu gegebener Zeit mit Dir in Verbindung setzen, wenn er seine Stelle als Architekt hat - und zwar nicht in China! :daumenoben:


    Also Kopf hoch, Hannoveraner, irgendwann klappt´s! Wir brauchen doch schliesslich solche Architekten wie Dich!! :)


    Grüße


    PS: So, und jetzt zurück zum Neumarkt...

    Ich überlege wirklich ständig, wie wir gegen solche Aktionen vorgehen können, ohne jeden Abend Leserbriefe oder Stellungnahmen zu verfassen ... Das ist zwar wirksam aber alles so zeitraubend... Wir bräuchten da noch ein "Werkzeug" das einfach und schnell zu aktivieren ist. :?::?:

    @restitutor

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    Wenn noch ein paar mehr Leute kommen, dann könnte man in der Tat eine Art spontanes Mini-Forumstreffen machen (mit entsprechendem "Zusatzprogramm"). Ist natürlich alles sehr kurzfristig...


    Ich wäre eigentlich sofort spontan dabei, aber am FR wird mein Sohn "2" und da findet eine mehr oder weniger große Geburtstagsfeier statt - da schaffe ich es dann am SA nicht, nach FFM zu fahren.
    Aber @schlossgespenst hat eine weitere Diskussion erwähnt. Könntet ihr mich da über näheres "aufklären"? (Datum/Teilnehmer usw)


    Also ich hoffe, ihr haltet die Stellung und bringt viele neue Anregungen vom Treffen mit!

    Hallo Norimbergus
    Danke für die interessanten Einblicke. Das Fehlen von "Schwarzes X" ist mir noch nie bewusst gewesen.

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    Schwarzes Y
    Turm schwarzes Y (Haus Nr. 19) an der Pegnitz nicht wieder aufgebaut. (Kurzinventar von 1977)


    Leider habe ich auch hiervon kein Vorkriegsbild. Der Turm muß aber direkt auf der Sebalder Seite am nördlichen Pegnitzeinfluß gestanden haben.


    Ich kann zumindest eine Karte vom ehemaligen Standort mit ursprünglicher Umgebungsbebauung beisteuern:



    VG

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    Für uns wird vieles daran liegen, ob wir aus unserer Zeit eine Gelegenheit machen oder an der schicksalhaften Unvorhersehbarkeit der Welt verzagen.


    Das ist ein sehr wichtiger Punkt: Entscheidungen für oder gegen das äussere Erscheinungsbild eines Gebäudeobjekts entziehen sich doch völlig der Mitbestimmung durch die Stadtbewohner. Wie ein neues Gebäude an einer bestimmte Stelle aussehen wird, entscheiden in D nur die alte Architektenriege (junge Architekten oder Studenten nehme ich da bewusst raus, weil sie meist noch keine Lobby haben), Stadtverwaltung und Investor (der sich meist aber raushält).


    Jahrhunderte war das kein Problem, die Entscheidung war in guten Händen: heute haben wir es aber einerseits mit absolut minimalistischen Ästhetik-Konzepten zu tun und andererseits scheinen Nutzfläche und Mieteinnahmen das einzige zu sein, was noch zählt. Immer noch folgt man dem eigentlich uralten Dogma "form follows function" und läuft den Ideen des nunmehr fast 100 Jahre alten Bauhaus-Stils hinterher.


    Geschichtlicher Kontext, wie jahrhundertealte Bautraditionen (ich möchte nur mal die Gegensätze Lübeck und Nürnberg oder Hamburg und München erwähnen, die Vielfalt und Abwechslung fördern) werden nicht mehr berücksichtigt: An der Mehrzahl der Neubauten ist heute doch nicht mehr abzulesen, ob sie in Shanghai, London, Buenos Aires oder Berlin stehen.
    Viele von uns halten das für die falsche Entwicklung und sehen das als einen Verlust von Lebensqualität und Vielfalt.


    Die Bürger sind oft die einzigen, die durch Initiativen, Vereine oder eigenes Engagement die Reste solcher Traditionen hochhalten und bewahren: Nicht weil es altbacken und langweilig ist, sondern, weil es Spass macht und den Horizont bereichert, wenn man in Europa und weltweit noch durch Städte laufen darf, die wiedererkennbar und individuell sind.


    Und zu "menschenverachtend": Sicher bewusst überspitzt, aber dem Menschen ist ein ästhtisches Empfinden zu eigen, das an den 15.000 Jahre alten prähistorischen Felsmalereien von Lascaux schon abgelesen werden kann und das auch architektur-theoretische Abhandlungen aus dem Elfenbeinturm nicht verändern werden. Er fühlt sich in kleinen, übersichtlichen Strukturen wohler, geborgener, reagiert auf Farben und tradierte Gestaltungsformen positiver, als auf graue rechtwinklige Sichtbeton-Flächen, gemischt mit Stahl-Glas-Elementen. Eine Hinwegsetzung über dieses Empfinden ist zumindest ignorant und egozentrisch.


    Grüße aus Nürnberg

    Ronny
    Es gibt hier im Forum Beiträge über Beiträge, was viele von uns darunter verstehen. -> Am besten Du stöberst erstmal ein wenig herum... :zwinkern:
    Wir sind hier weder Kulturpessimisten, noch haben wir die Weisheit gepachtet. Wir wissen nur: Nach den Zerstörungen im WWII hatte die moderne Architektur in D - weltweit gesehen - wohl einmalige Chancen, das Rad neu zu erfinden ... die Ergebnisse sind eher ernüchternd... abgesehen vom Verlust der geschichtlichen Tiefe unserer Altstädte, die uns völlig abhanden gekommen ist.