Posts by saibo

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!

    @wissen.de


    Der gute Oktavian hat doch schon die Anwort auf deine frage gegeben:


    Quote from "Oktavian"


    Und das auch wenn ich evtl. damit in Gefahr laufe mich in bestimmten Kreisen, von denen ich abhängig bin und mein bissel Geld beziehe, um Kopf und Kragen zu reden.


    Da wird schnell mal aus gewissen Kreisen (Lobbyisten) mit einen lukrativeren Job, einer allgemein höheren Verdienstmöglichkeit gelockt oder auf einseitige Abhängigkeiten hingewiesen und schnell wirft man seine Prinzipien über Bord und nickt diesen unpassenden Entwurf ab. So ist das nun mal in unserer Gesellschaft. Ähnliches passiert doch täglich in allen Bereichen des täglichen Lebens. Eine Hand wäscht die Andere. Da hat sich unser guter Oktavian weich klopfen lassen. Finde nur schade, dass er es nicht zugibt und diesen schlechten Entwurf auch noch verteidigt. Es gab wirklich bessere Alternativen.


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    Moderations-Hinweis: Für diesen Beitrag wurde am 08.10.2008 eine Verwarnung ausgesprochen.

    Interessantes Interview von dem Architekt Christoph Mäckler: http://www.morgenpost.de/kultu…e_sind_potthaesslich.html


    Quote

    Mäckler: Klar ist jedenfalls, dass Städte bis heute vor allem nach soziologischen, ökonomischen oder verkehrstechnischen Kriterien geplant werden. Dabei werden essenzielle gestalterische Fragen vernachlässigt. Gestaltung spielt in der Stadtplanung kaum eine Rolle, weil der Stadtplaner hiervon nichts versteht. Die Gestaltung eines Platzraumes findet heute – wenn überhaupt – nur in Platzbelägen, Bänken und Beleuchtungskörpern statt. Was den Platz charakterisiert, sind aber die Fassaden, und die überlassen die Planer dem individuellen Geschmack des Architekten. Und der plant lediglich das einzelne Haus – meist ohne Rücksicht auf das Ensemble. Für den Bürger zählt am Ende aber nur die Gestaltung des Gesamtplatzes, seiner Fassaden, seiner Proportion. Er will sich wohlfühlen, im Platzraum wie im Wohnraum. Es gibt nicht einen einzigen modernen Platz der letzten 100 Jahre, bei dem der Bürger sagen könnte: Hier fühle ich mich wohl. Die alten Plätze dagegen funktionieren sogar, wenn dort Häuser aus ganz verschiedenen Epochen stehen.


    Quote

    Heute haben wir Bürgermeister und Stadtparlamente, aber diese sind völlig hilflos, weil ihnen entweder nur ideologisch denkende Architekten oder wortgewaltige Planer ohne architektonisches und städtebauliches Wissen zur Verfügung stehen. Genau genommen kann man es genau andersrum formulieren: Jeder Architekt, der an irgendeine Stelle sein aufregendes medienwirksames Häufchen stellt, handelt eigennützig, ja geradezu diktatorisch, statt an das Gemeinwohl zu denken. Nehmen Sie Günter Behnischs gläserne Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin – was für ein Egotrip innerhalb der einheitlichen Platzgestaltung! Die Gestaltungssatzung war hier eine politische Vorgabe des Senats, und der wird von den Bürgern gewählt. Sie müsste auch für Behnisch gelten.


    Quote

    Ich denke nicht so Schwarz-Weiß, wie Sie es suggerieren. Der Ort ist das Ausschlaggebende. Wenn man ein Bauwerk für einen Park entwirft, kann das ruhig eine wilde Skulptur sein, das ist für mich völlig akzeptabel. Aber es kann nicht sein, dass wir unsere Städte mit solchen Skulpturen zerstören. Ich sehe das auch gar nicht rückwärtsgewandt. Man muss vom Ort ausgehen und darauf aufbauend eine Architektur entwickeln, die dazu passt. Ich baue doch in Hamburg anders als in München und anders als in Stuttgart oder Heidelberg. Es ist wesentlich leichter, in intakte Städte irgendein verrücktes gefaltetes Glasgebäude hineinzustellen, als Gebäude bautypologisch am Ort festzumachen, ohne dabei Retro-Architektur zu produzieren. Das ist die größte Herausforderung überhaupt. Aber das wird an den Architektur-Hochschulen kaum gelehrt. Hier werden kleine Stars herangezogen, denen man die neuesten Moden beibringt, ohne die Grundlagen der Baugeschichte zu vermitteln: die Grammatik der Stadt.


    Ach, herrlich. Herr Mäckler spricht mir aus dem Herzen. Endlich mal ein Architekt, der es verstanden hat. :applaus:


    Quote

    Morgenpost Online: Haben Sie sich mit einem Entwurf am Berliner Schloss-Wettbewerb beteiligt?


    Mäckler: Dies ist ein anonymer Wettbewerb.


    Ja!!! Bitte, bitte, bitte! Hoffentlich. Das wäre das Beste, was dem Schloss passieren kann. Der Wiederaufbau wäre in den richtigen Händen. :applausueberkopf:


    Das ist übrigens der Lindencorso: http://www.schwegmann-co.com/Lindencorso.jpg von dem Herr Mäckler spricht.

    Quote from "Vossi"

    Ich denke , der Wiederaufbau der zerstörten Städte nach dem Krieg spiegelt genau die Form jener Gesellschaften wieder, in der die jeweiligen Städte lagen.
    Der Wiederaufbau in Polen und der DDR stand unter dem Zeichen der Diktatur und führte zu einheitlichen Ergebnissen. In Polen zur umfassenden und nur in einer Diktatur so möglichen Rekonstruktion. Damit wurde als Ziel die Wiedergewinnung der nationalen Identität angestrebt.
    In der DDR wollte man die alte bürgerliche Gesellschaftsstruktur überwinden und hat ein radikal neues Gesellschaftsbild auch in der Architektur und im Städtebau verwirklicht. Auch so nur möglich mit den Mitteln einer Diktatur (Enteignungen/Einparteiensystem).
    In der alten BRD und heute in Gesamtdeutschland haben wir demokratische Entscheidungsprozesse die nicht zu ästhetisch einheitlichen Lösungen, wie den obengenannten führen können. Es gibt sicher eine gewisse Bandbreite der jeweiligen Entwicklungen (siehe Münster/München auf der einen und Stuttgart/Duisburg auf der anderen Seite), die sich aber nur durch eine leichte Verschiebung der Prämissen beim Wiederaufbau, nicht aber grundsätzlich unterscheiden. Es ist immer eine gewisse urbane Kleinteiligkeit durch die privaten Parzellen erhalten geblieben (im Gegensatz zur DDR) und auf der anderen Seite gibt es auch in der Münchner Innenstadt oder am Prinzipalmarkt in Münster Modernismen der 50iger und 60iger in Hülle und Fülle, die uns heute nur nicht mehr so ins Auge stechen, wie gegenwärtig die aktuelle Moderne am Neumarkt in Dresden.
    Es wird in einer Demokratie keine einheitlichen Lösungen im großen Stil geben, dafür gibt es einfach zu viele widerstreitende Meinungen und Ansichten. Jeder darf und sollte für seine Überzeugungen kämpfen und am Ende wird sich im Resultat unsere demokratische Gesellschaft im Ergebnis wiederspiegeln.


    Aber auf Dresden trifft das nicht ganz zu. Denn wie allgemein bekannt ist, ist eine große Mehrheit der Dresdner für eine einheitliche Lösung (einen rekonstruierten Neumarkt) und nicht für ein Abbild unserer pluralistischen Gesellschaft. Demokratie kommt immer noch von demos "Volk" und kratia "Herrschaft", also sollte normalerweise auch der Wille des Volkes von unseren gewählten Repräsentanten umgesetzt werden. Nur leider stellen sich unsere Repräsentanten zu oft selbstherrlich und rechthaberisch (bürokratisch) über den Volkswillen. Und Dresden ist für diese Problematik geradezu exemplarisch. Schlimm, welches Demokratieverständnis einige Verantwortliche in den zuständigen Ämtern haben. Ich bin deshalb schon lange ein Anhänger der direkten Demokratie, so wie es in der Schweiz schon lange wunderbar funktioniert. Durch die modernen Kommunikationsmitteln, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, ist das auch auf ein so großes Land wie Deutschland mühelos übertragbar. Nur dann hat man meiner Meinung nach eine wirkliche Chance, dass solche Machenschaften wie in Dresden der Vergangenheit angehören. Aber jeder Schritt dorthin, bedeutet Machtverlust für unsere jetzigen Repräsentanten (Politiker) und wird blockiert. Aber es müssen einfach mehr "Plebiszitäre Elemente" kommen. Ansonsten wird die "Politikverdrossenheit" in der Bevölkerung zunehmen und radikale Parteien, wie "Die Linke", weiter kräftigen Zulauf haben. Zuviele Bürger fühlen sich in diesem System einfach nicht mehr repräsentiert.


    Ich finde es schon interessant und höchst bedenklich, wie geschickt mittlerweile manch gewählter Repräsentant die Unzulänglichkeiten unseres System für ihre eignen Zwecke (ihre persönlichen Eitelkeiten und Ziele) ausnutzen. Bestes Beispiel für mich ist das Antwortschreiben des Baubürgermeisters Feßenmayr an Herrn Kulke (GHND):
    http://www.neumarkt-dresden.de…8/09-09-08-fessemayr.html

    Ich denke mal schon, dass ist eine notwendige Zutat unserer Zeit und absolut akzeptabel. Hier konnte die moderne Architektur ihre Stärken auch optimal ausspielen und ein Problem überzeugend funktional lösen. Ästethische Fragen waren hier nicht so von Belang.

    Quote from "Däne"

    Hochinteressante Diskussion! Einen solchen Investor haben wir ja schon: Herr Blobel! Beim Hotel in der Rampischen kann ich mir übrigens ganz gut vorstellen, dass der Investor am liebsten den W+P Entwurf baut. Darin lässt sich nämlich verglichen mit einer Reko ein zusätzliches Stockwerk bauen. Also mehr Profit für Herrn Köllmann.


    Ist es Euch schon aufgefallen, dass die Reko der Rampischen Str. 9 in der neuen Version deutlich besser aussieht? Hier wurde die Aufstockung aufgegeben.


    Eine kleine Frage: wenn Herr Dietze die Rekos in der Schlossstrasse gegen die Kommission durchgesetz hat, warum war es dann in der Schössergasse nicht möglich?


    Der Weg, um modernistische Entwürfe am Neumarkt umzusetzen ist doch seit langem frei. Man weiß, dass die Verantwortlichen in der Stadtplanung und dem Bauamt gegen einen historischen Neumarkt sind. Diese schrecklichen Brüche sind gewollt und erwünscht. Und dies hat man sich klamm heimlich durch die Gestaltungskommission gesichert. Also braucht ein Investor, der modern bauen will, doch nur seinen Entwurf von der Gestaltungskommission absegnen lassen und schon ist er in der Öffentlichkeit fein raus. Aber Köllmann wollte nicht unbedingt modernistisch bauen, denn es gab angeblich auch einen historisierenden Entwurf. Aber die Kommission hat sich mal wieder, wie schon beim Haus "An der Frauenkirche 22", für den brutalistischten Entwurf entschieden, der den größt möglichsten Bruch garantiert.


    Und Herr Dietze will es sich mit keiner Interessengruppe verderben, deshalb ist er diesen Mittelweg gegangen (nicht rein historisch, aber auch nicht ausschliesslich modern).


    Es ist nun mal leider so, dass die modernistische Fraktion in Dresden zuviel Macht und Einfluss hat. Zum Glück konnte man wenigstens das Gewandhaus verhindern. Aber auch nur durch massiven öffentlichen Druck.

    Quote from "Schloßgespenst"


    Siehst Du saibo, langsam kommen wir auf den Punkt. 8)


    Trotzdem, die Investoren haben bisher immer die Gestaltungskommission mit einbezogen und sogar entscheiden lassen, auch wenn es rein rechtlich nicht notwendig gewesen wäre. Also trägt die Gestaltungskommission die Hauptverantwortung bzw. Hauptschuld. Davon laß ich mich nicht abbringen. Übrigens bei den quartieren I, II und III konnte die Stadt sehr wohl ihre Bedingungen im Kaufvertrag festlegen, dass Gerichtsurteil, dass man in dem Falle eine europaweite Ausschreibung durchführen muss, gab es da noch nicht.

    Köllmann ist von sich aus auf die Kommission zugegangen und hat die Kommission über die Entwürfe entscheiden lassen, also trägt sie auch die Hauptverantwortung. Vollkommen egal warum Herr Köllmann das gemacht hat. Und natürlich hat die Kommission keine rechtliche Grundlage irgendetwas zu bestimmen bzw. zu erzwingen. Die Gestaltungssatzung wurde schliesslich nicht gesetzlich verabschiedet. Man hat sich bisher nur bei den Grundstücksverkäufen ein Mitspracherecht gesichert. Nach dem Motto: Entweder du veranstaltest einen Architekturwettbewerb und gehst auf unsere Wünsche ein, oder du bekommst das Grundstück nicht. In diesem Falle war dies nicht möglich, da das Grundstück privat verkauft wurde. Aber letztendlich war das kein Problem, denn Köllmann hat trotzdem die Gestaltungskommission kontaktiert. Also ist es dem Investor anscheinend nicht egal gewesen, was er da baut. Ihm war anscheinend bewusst, unter welchem öffentlichen Druck man als Investor am Neumarkt steht. Und er wollte sich seinen Müll ganz offiziell von der Stadt absegnen lassen, damit er in der Öffentlichkeit gut da steht. Oder er hat sich gedacht, bevor ich mich eigenmächtig für den falschen Entwurf entscheide und der Buhmann bin, lass ich lieber die Kommission entscheiden, denn die muss es schliesslich wissen, welcher Entwurf am besten zum Neumarkt passt. In dem Falle hätte sich der Investor korrekt und eigentlich vorbildlich verhalten.


    Das Dilemma ist nur, dass die Kommission jede Gelegenheit nutzt, um IHRE Vorstellung eines Neumarkts durchzusetzen und der ist leider nicht historisch.
    Vermutlich, um das zu verschleiern, werden die alternativen Entwürfe zurückgehalten und nicht veröffentlicht. Es war wahrscheinlich ein historisierender Entwurf dabei. Hoffentlich spricht sich das bei zukünftigen Investoren, die ihre Grundstücke aus privater Hand erwerben, rum. Dann wird nämlich gleich ein historisierender Entwurf ausgewählt bzw. gebaut. Folglich, müsste man sich nicht mehr mit der Kommission rumschlagen und das Volk wäre zufrieden. :gg:

    Was gibt es denn großartig zu klären. Ist doch offensichtlich welche Rolle die Gestaltungskommission spielt. Sie brauchen sich nur nochmal die Rolle der Kommission bei der Entscheidung zum Haus "An der Frauenkirche 22" im Quartier III ins Gedächtnis zu rufen.


    Dort hat man sich für den schlechtesten Entwurf entschieden, von dem sich nachträglich sogar der Architekt distanziert hat. Und das obwohl folgende Entwürfe zur Auswahl standen:


    2.Platz:http://www.neumarkt-dresden.de…22/_Hoesselbarth22-01.jpg


    3.Platz:http://www.neumarkt-dresden.de…fk22/_Koeckeritz22-01.jpg


    Sogar eine Rekonstruktion stand zur Auswahl:http://www.neumarkt-dresden.de…/an-d-fk22/_IPRO22-01.jpg


    http://www.neumarkt-dresden.de…2/_Langenbrunner22-03.jpg


    Die alternativen Entwürfe waren alle besser als der letztendlich realisierte Entwurf. Das alleine müsste eigentlich ausreichen, um die wahre Intention dieser Gestaltungskommission zu entlarven.


    Schauen sie sich doch mal das Haus "An der Frauenkirche 22" an:
    http://farm4.static.flickr.com…55812407_095dc919d4_o.jpg


    Durch diesen unsäglichen Entwurf wird ein Keil in das ansonsten sehr harmonisch wirkende Quartier getrieben.


    So, und wenn sie sich das jetzt nochmal vor Augen geführt haben, dann schauen sich sich aufmerksam diesen Videobeitrag an, in dem Herr Feßenmayr persönlich die Rolle der Gestaltungskommission beim Quartier II/2 beschreibt:
    http://www.dresden-fernsehen.d…Video=www%20rampische.wmv


    Und es wird einem klar, dass es dort wahrscheinlich ähnlich abgelaufen ist.


    Zwar konnte die Stadt diesmal nicht die Kriterien des Architekturwettbewerbs bestimmen, wie noch beim Quartier III, aber
    Feßenmayr gibt zu, dass auch Herr Köllmann ihnen mehrere Entwürfe vorgelegt hat und die Gestaltungskommission entscheiden durfte, welcher realisiert wird. Ja, Herr Köllmann ging anscheinend sogar auf die Sonderwünsche der Kommission ein. Und wahrscheinlich hat sich die Gestaltungskommission wie schon beim Haus "An der Frauenkirche 22" wieder für den schlechtesten Entwurf entschieden.


    Schloßgespenst


    Und wenn jetzt nicht auch dem Letzten klar ist, welches Spielchen die Stadt treibt, dann ist der Neumarkt nicht mehr zu retten.

    Aber warum rekonstruiert man nur eine Seite des Marktplatzes, während man das rekonstruierte Rathaus nur durch angepassten Neubauten einrahmt. Das finde ich enttäuschend. Der Glaskasten weiss durchaus zu gefallen, da die Umgebung eine gewissen architektonische Kontinuität aufweist. Andererseits erzeugt man mit dem Glaskasten einen künstlichen architektonischen Bruch, alla Dresdner Neumarkt. Wieso können die heutigen Stadtplaner und Architekten nicht mal auf sowas verzichten? :augenrollen:

    Ich habe mal eine Frage zum Innside Premium Hotel zwischen Rampischer Straße und Salzgasse: Welche Fassaden zur Rampischen Straße werden denn nun endgültig rekonstruiert?


    Die Gestaltungssatzung sah ursprünglich die Rekonstruktion der Häuser 9, 17, 19 und 21 vor. Bleibt es dabei? Oder wurden fleißig Rekos von der Liste gestrichen? :weinen:


    Oktavian, du kennst die aktuellen Planungen. Vielleicht kannst du mir diese Frage beantworten.

    Quote from "Philon"


    Um Gottes Willen. Das ist noch übler, als ich in meinen schlimmsten Alpträumen befürchtet hatte. Platte pur! Da willste wirklich nur noch k****n. Das kann doch nicht wahr sein, das kann doch nicht durchgehen. Bei so einer Visualisierung müssen die Bürger und die Verantwortlichen doch endlich aufwachen.


    Naja, es handelt sich dabei "nur" um die Bebauung in der Salzgasse und die war vor dem Krieg auch nicht sonderlich attraktiv. Wenn die Neubauten Mansarddächer erhalten, dann ist das durchaus akzeptabel (in der Visualisierung leider nicht zu erkennen). Viel interessanter sind die Neubauten, die in der Rampischen Straße entstehen sollen. Die sollten dann schon etwas attraktiver gestaltet werden. (Hoffentlich!)

    Quote from "Riegel"

    @ Kardinal ("Schon wieder die ganzen Leute, die da so rumflanieren...") und Heimdall:


    Eure Wünsche wurden bei einem Bamberger Projekt erhört!!
    Siehe http://www.stadt.bamberg.de/media/custom/332_4850_1.PPS?La=1&object=med\r
    http://www.stadt.bamberg.de/media/custo ... object=med
    Und dann Folie 26 von 34 (PowerPoint-Präsentation)


    Danke. Habe herzlich gelacht. Was für eine schwachsinnige Powerpoint-Präsentation mit absolut absurden Vergleichen und Gegenüberstellungen. Hat das ein Architekturstudent im 2. Semester erstellt?
    :gg: :kugelnlachen:

    Quote from "Heidelzwerg"

    Sehe ich das richtig, dass hier über ein dutzend historische Fassaden weichen müssten- mitsamt zwei weiterer Baudenkmäler (und durch unsensible langweilige Bauten ersetzt würden)?
    Und wenn der alte Speicher nicht gewesen wäre hätte das keinen gejuckt?


    Ein paar zusätzliche Billigjobs in dieser Scheußlichkeit sind das wohl alles wert.


    So sieht es aus. Zumindest läßt die von silesianospostato verlinkte Broschüre, diesen Schluss zu.

    Quote from "silesianospostato"

    Es scheint sich um ein Speichergebäude aus dem 19. Jahrhundert zu handeln, das derzeit auf einer Art Brache mit parkenden Autos steht. So wirklich toll ist die derzeitige Bebauung zur Straße hin ja auch nicht - selbst nach einer Renovierung wäre das nichts besonderes.


    Naja, ich weiss nicht wie intensiv du deine verlinkte Broschüre schon studiert hast, aber da sind einige Fotos der derzeitigen Bebauung abgebildet. Und es scheint sich um die typische kleinteilige Bebauung zu handeln, die man glücklicherweise noch vielerorts in Schwerin findet. Sicherlich sind die Bauten renovierungsbedürftig, aber auf jeden Fall erhaltenswert.

    Für dieses scheiss Zenter soll anscheinend ein ganzer Straßenzug abgerissen werden. Schweinerei sowas. Solche Center sind überflüssig. Zumal Schwerin schon eines hat. Lieber den alten Bestand sanieren, oder in ein Center integrieren. Durch den Abriss würde wieder ein Stück Stadtgeschichte sterben. Und dabei gibt es sicherlich noch genügend Freiflächen, wo sowas entstehen könnte. Zudem wirkt die Gestaltung der Fassaden zu billig und passt nicht in die Umgebung.