Posts by Harmonica

    Gibt's zu dem "imposanten Neubau" schon Bilder? Irgendwie klingt das sogar nach Verschlechterung... Was uns heutzutage schon alles als "imposant" und "neu" verkauft wurde... :übelkeit:

    Oh Gott, ein erschreckendes Zwischenergebnis. Aber solch eine Abstimung ist eh sinnlos, da nicht repräsentativ. :augenrollengruen:


    Ich verstehe die ganze Debatte nicht. Ist das typisch Deutsch: erst Beschlüsse fassen und dann wenn es so weit ist rumjammern und alles rückgängig machen wollen (Hartz IV, Rechtschreibreform)? Wenn der PdR erstmal weg ist und mit dem Schloss angefangen wird zu bauen werden selbst die Abrissgegner merken, dass das olle Ding dort störte. :lehrer:

    Mir gefällt das Memorial auch sehr gut. Ich weiß nicht, warum wir uns hier in Deutschland so schwer mit Denkmälern tun. Gerade die Wiedervereinigung böte doch genug "Material" für ein vernünftiges Denkmal. Ich habe vorhin in der Zeitung gelesen, dass man auf der Prager Straße in DD einen Gedenkstein verlegt, an der Stelle, wo sich Polizei und Demonstranten gegenüber standen! Einen Stein! Das Ding wird sicher gar nicht wahr genommen und jeder läuft drüber!


    Warum darf Deutschland nicht stolz besonders auf seine jüngere Geschichte sein? Weil 12 Jahre deutscher Geschichte noch immer unser Handeln von heute bestimmen? Ich wünsche mir für Deutschland auch neue Denkmäler, die zu Nationalsymbolen werden können.


    Edit: hier nochmal das Bild aus dem alten Thread:



    Copyright http://www.uscg.mil/reserve/magazine


    weitere Bilder: http://www.wwiimemorial.com/de…ctures.asp&subpage=photos

    Ich habe vor wenigen Tagen auch ein Bericht in den Nachrichten zur Grundsteinlegung gesehen. Es wurde etwas der Pariser Platz gezeigt: kann es sein, dass dieses "tolle" Akademie der Künste Haus nun doch endlich fertig ist? Im Verhältnis dazu und zur Dresdner Bank nebenan gefällt mir die Botschaft doch ganz gut. Die Front zum Pariser Platz mit diesem schmalen Eingang (was will uns der Architekt damit sagen?) gefällt mir jedenfalls besser, als diese Ecke der Rückfront, die mich ständig an einen Bunker der Normandie erinnert...


    Wir hatten das Sicherheitsproblem ja schon im alten Thread angesprochen. Man kann nur hoffen, dass das BB Tor nicht geschlossen wird, falls sich Herr Bush jr. mal wieder entschließt ein fremdes Land auszubomben. :roll:

    Es gibt seit wenigen Jahren neben dem viel zu überlaufenen und von der Atmosphäre leider nicht sehr schönem Striezelmarkt* im Stallhof (quasi hinter dem Fürstenzug) auch einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Der ist wirklich zu empfehlen und man muss sich hier nicht von Bude zu Bude an Menschenmassen vorbeischieben.


    *wird dieses Jahr übrigens zum 570. Mal ausgetragen!!

    Christian, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen! Ich möchte mal wissen was Herr Tobse dazu zu sagen hat: es gibt einen Investor, der willig ist historisch zu Bauen (und das nicht nur 3 Häuser wie Prisco) und sogar mit dieser herrlichen Kuppel ein modernes Glanzstück in die Innenstadt integrieren würde, aber was macht die Stadt? NICHTS! Füsslein müsste man den roten Teppich ausrollen - natürlich unter Wahrung der eigenen finanziellen Interessen.

    Heute in den Dresdner Neuesten Nachrichten zu lesen:


    Drei Leitbauten sollen alles zum Guten wenden


    "Wir setzen jetzt stärker auf Kleinteiligkeit, ohne den großen Atem des Projektes aufzugeben. Beides miteinander zu verbinden, wird spannend." Dieter Füsslein, Geschäftsführer der Sachsenbau Chemnitz, ist hartnäckig. Nach heftiger Kritik an seinen von Stararchitekt Hans Kollhoff entworfenen Plänen für die Umbauung des Kulturpalastes ("Monstereingriff", "kulturelle Schande") meldet er sich nun mit einer modifizierten Variante zurück. Man müsse eben flexibel sein, so Füsslein gegenüber DNN. Mit seinem erneuten Vorstoß reagiert er sowohl auf die Vorwürfe als auch auf die Tatsache, dass die Stadt derzeit kein Geld für den Konzertsaal im Kulturpalast hat. "Wenn wir aufgeben, dreht sich um den ,Kulti' lange gar nichts mehr", glaubt der Sachsenbau-Chef.


    Also gibt er nicht auf. Die neue Richtung heißt: Hinwendung zur Historie. Damit kann man in Dresden kaum schief liegen. Im Mittelpunkt der Vermarktungsstrategien steht das kulturhistorische Dresdner Stadtzentrum, das künftig tausende Besucher anziehen soll und sich bei potenziellen Mietern besser verkauft. So nennt sich das Sachsenbau-Projekt jetzt "Schloss-Galerie Dresden". Die von historischen Leitfassaden flankierte Schloßstraße soll die Verbindung von der modernen Prager Straße, über den Altmarkt (Pendant: Altmarkt-Galerie) zum historischen Neumarkt herstellen. Der Akzent Kleinteiligkeit wird noch durch die drei auf separaten Grundstücken stehenden Leitbauten Cäsarsches Haus, Triersches Haus und Dinglingerhaus unterstrichen.


    Neu ist auch der vorgesehene Baubeginn in genau diesem Bereich in Richtung Neumarkt. Die Rekonstruktionen - gutgeheißen auch von der Gesellschaft Historischer Neumarkt - liefern offenbar die wenigsten Reibungspunkte. Damit überhaupt etwas passiert, soll die Kulti-Lösung erst zuletzt dran kommen, sagt Füsslein. Er bereite gerade eine virtuelle Darstellung mehrerer Varianten vor. Sie könnte Grundlage für weitere Gespräche sein. Überdachte Passagen und die umstrittene Glaskuppel gibt es auch im neuen Entwurf, den Kollhoff zusammen mit drei Dresdner Architekturbüros verantworte. Der "große Atem" ist nicht mehr ganz so gewaltig. Die Kuppel sei um 40 Prozent verkleinert und wirke jetzt viel bescheidener. Die Passage sei zurückgesetzt und verkürzt worden, verteidigt Füsslein sein Geschäftszentrum. Er nennt es "Galerie der kurzen Wege".


    Baubürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU) gibt sich gesprächsbereit, so lange kein anderer Interessent für die an den Kulturpalast grenzenden Grundstücke anklopft. Noch im Herbst sei ein weiterer Termin zwischen Sachsenbau, Stadt und unabhängigen Beratern geplant. "Über die schräge Passage und die Glaskuppel ist nicht das letzte Wort gesprochen", betont der Bauchef.


    Auch um die Tiefgarage unter dem Altmarkt wird weiter diskutiert. Die Sachsenbau hat sich auch von diesem Projekt nicht verabschiedet, allerdings sind noch weitere Interessenten im Rennen, so Feßenmayr. Geht es nach Füsslein, so soll 2005 mit dem Bau der Tiefgarage begonnen und zur Eröffnung der Frauenkirche im Oktober der Grundstein für die Leitbauten gelegt werden. In weiteren Etappen könnte dann bis 2008 das gesamte Areal fertig gestellt sein.


    [...]


    Genia Bleier



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    Ich finde es bemerkenswert, wie sehr sich Füsslein einsetzt. Bei ihm habe ich auch keine Bedenken, dass die Füllbauten wie bei Prisco ausarten.

    Okay, habe mal schnell die Städte (hoffentlich vollständig) rauskopiert - allerdings ohne den dazugehörigen Text:


    Alsfeld
    Altenburg / Thüringen
    Bamberg
    Bautzen
    Burghausen
    Celle
    Dinkelsbühl
    Einbeck
    Eisenach
    Erfurt
    Esslingen
    Freiberg
    Furth im Wald
    Görliz
    Güstrow
    Hameln
    Hannoversch Münden
    Heidelberg
    Kallmünz an der Naab
    Konstanz
    Landshut
    Lemgo
    Limburg an der Lahn
    Lindau
    Lüneburg
    Lutherstadt Wittenberg
    Marburg
    Meissen
    Mühlhausen / Thüringen
    Nabburg an der Nabburg
    Naumburg
    Passau
    Pirna
    Quedlinburg
    Regensburg
    Rothenburg ob der Tauber
    Schwäbisch Hall
    Schwerin
    Speyer
    Stade
    Stralsund
    Torgau
    Tübingen
    Wangen im Allgäu
    Weimar
    Weismain
    Wernigerode
    Wismar
    Wolfenbüttel
    Wunsiedel
    Zittau