Posts by marc!

    Eben erst nach Hause gekommen...und was sehe ich da? Der grösste anzunehmende Glücksfall in der Schlossentscheidung,
    und das gleich mal aus Italien.


    Könnte man sicher auch noch besser machen, aber von den plazierten Entwürfen ist es ganz klar der Beste. Ja, Kollhoff hat vermeintlich die bessere Ostfassade (Detailansicht..?), dafür ist der Gesamteindruck und die Hofstruktur doch wesentlich schwächer.


    Und Mäckler? Empfinde ich wie so oft als hässlich, da kann ich die hier gezeigte Akzeptanz gar nicht nachvollziehen.


    Wissmut:

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    Das Land bringts ned sonderlich weit voran, hier wird die Frankfurt Altstadt wohl das zentrale und bessere Thema.


    => Also da möchte ich aber mal die Fernwirkung auf Potsdam nicht so unterschätzen..!!

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    wo man doch mit dem Geld so viel Angebrachtes und Gutes auch im eigenen Land auf der arabischen Halbinsel bewirken könnte


    klar, vulgäre halbkompetenz am werke... ist aber doch tendenziell überall so... wenn die europäische union mit 100mio euro steuergeldern strassenverkehrs-sicherheitsprojekte finanziert und damit 900 EU-menschenleben rettet, so wäre das geld in den hungerregionen der welt sicherlich 100.000 menschenleben-mal effizienter verwendet. oder man verbietet fensterputzen auf der leiter und alterssex, 2000 euro-tote weniger im jahr, kosten null, und in afrika gibts endlich wieder kostenloses milchpulver aus den freigewordenen EU-sinnlos-mitteln. ist eben alles relativ.


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    Sauvulgär, schweinehäßlich...aber traditionell im Sinne orientalischer Architektur. Und zweckmäßig: Die Form folgt der Funktion. Inmitten der 08-15 Phallusträume westlicher Architekten eine ziemliche Ausnahmeerscheinung (wenn auch in Wahrheit vollkommen überflüssig).


    naja, es mag zwar echtes disneyland sein, aber "sauvulgär, schweinehäßlich"...finde ich jetzt als Aussage etwas sehr übertrieben. kitschgefährdete ästhetik ja, aber doch nicht hässlich...


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    Was man wohl in 25 Jahren macht, wenn diese künstliche Insel verlandet, dort Algen wachsen oder sich sonstwas für eine Ökokatatastrophe breitmacht, und mangels Öl kein Geld mehr da ist, etwas dagegen zu tun? Ich könnte mir fast schon vorstellen, dass sowas im 22. Jahrhundert mal als mahnendes Beispiel für manche Hybris unserer Zeit betrachtet werden wird...


    das kann man vermutlich jahrzehnte vorher schon im ruhrgebiet erleben, wenn die ganze plattenbaumoderne in all ihrer "sauvulgären schweinehässlichkeit" und nach mehr als doppelter plan-standzeit in armut grau in grau verrotet. nachdem das nicht vorhandene öl sowie kapital, intelligenz und die komplette güterproduktion abgewandert sind und TOURISMUS MANGELS DISNEYLAND als einnahmequelle wohl auch ausfällt... naja vielleicht sind die produktionskosten in vietnam oder bangladesch bis dahin so angestiegen, dass wieder zurück verlagert wird, nach bochum oder krefeld. vielleicht gibt es dann ja auch mal wieder echte adidas turnschuhe aus deutschland :daumenoben:


    und was haben eigentlich immer alle gegen disneyland? selbst hier bei den vermeintlichen reko-freidenkern. bei onkel disney können vor allem familien ein paar entspannt-nette tage verbringen, ist das etwas schlimmes? oder anders herum gefragt: wieviel intellektuell anspruchsvoller ist denn alternativ der kurze familienaufenthalt in einer deutschen betonstadt, ohne nette unterwasserrutsche? oder sogar der lebenslange aufenthalt?
    also immer diese klischees...


    also dann, in 2 wochen flieg ich mal hin nach du-buy! und sag euch dann, wie schlimm es wirklich ist... im vergleich zu zürich, bin selber gespannt...

    aber selbstverständlich ist der mitteltransfer aus dem westen grundlage überhaupt der "existenz" der renaissance des deutschen ostens. ohne diesen mitteltransfer, dessen bestandteil gerade auch der "soli" ist, wäre die einzige möglichkeit zur belebung der östlichen landesteile eine getrennte wirtschafts und währungszone mit dualen standards gewesen, sprich eine strukturierung der kosten und lohnstrukturen entsprechend zBsp. der slowakei. dies ist jedoch kaum realistisch durchführbar.


    investitionen in urbansimus sind nur n-tes glied in der wertschöpfungskette.



    "stadthäuser" sind ein vor allem wirtschaftliches konzept und somit in ihrem erfolg in keinerlei fälschlichen zusammenhang mit der fassadengestaltung derselben zu stellen. würde man die alt-modernistische fassadeninkompetenz der architekten im germanischen kulturkreis in die moderne gegenwart überführen und endlich progressive neu-traditionelle zBsp. süd-französiche fassadengestaltungskompetenz lehren, würde das Konzept bei gleichen kosten noch wesentlich gestärkt.
    Also warten wir noch ein bischen ab...

    noch ein modernist schreibt sich seinen hass auf "romantische beiwerk" architektur von der seele, diesmal über us-amerika, das land der disneys und kulturbanausen, welches nur auf die rettung durch Deutsche, Schweizer und Skandinavische bautugenden wartet...


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    Wenn die US-Häuser nun deutsche Solardächer, skandinavische Schlichtheit und dicke Schweizer Wände erhalten, wenn sie zugunsten energieeffizienter, also kompakter Kubaturen auf ihr romantisches Beiwerk verzichten, dann wird dies das endgültige Aus für die Welt der Waltons bedeuten. Nimmermehr werden sich John-Boy und Mary Ellen so anheimelnd ins Zirpen der Nacht hinein "Gute Nacht" sagen. Auch wenn aus dieser Nacht möglicherweise eine bessere Zukunft erwacht.


    http://www.sueddeutsche.de/,ra…mobilien/590/331449/text/" onclick="window.open(this.href);return false;\r
    http://www.sueddeutsche.de/,ra20l1/immo ... 1449/text/


    "Wenn die US-Häuser nun deutsche Solardächer, skandinavische Schlichtheit und dicke Schweizer Wände erhalten, wenn sie zugunsten energieeffizienter, also kompakter Kubaturen auf ihr romantisches Beiwerk verzichten, dann" ist der bald ebenso arbeitslose sz schreiberling in seinem provinziellen hass auf alles andersartige unbekannte endlich zufrieden in "eine bessere Zukunft erwacht." :schnuller:

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    Am 11. Dezember wird das Plenum des Stadtparlaments endgültig entscheiden. mu


    Kannst Du uns da einen Emailverteiler des Stadtparlamentes/Plenums zukommen lassen, falls zufällig schon vorhanden, oder gibt es andere Möglichkeiten diesen zu bekommen?

    sueddeutsche:

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    Auch Städte bedienen sich der Signature-Buildings. Aber auch den Städten (wie den Bauherren großer Museen oder Opern) wird das Geld dafür in Zukunft fehlen. Ein Schaden muss das allerdings nicht in jedem Fall sein. Denn die extrem teuren Vorzeigebauwerke sind zumeist autistischer Natur, sie fühlen sich keiner Geschichte und keinem Ort verpflichtet. Sie können selten in Würde altern und sind wegen ihrer hochspezifischen, möglichst skulptural wirksamen Architektur auch nicht umnutzbar.


    Es sind Dinosaurier - vom Aussterben bedroht. Wenn das zugunsten eines alltagstauglicheren Bauens geschieht, vollzieht sich nichts anderes als die Evolution am Bau. Die Spektakel, Schauwerte und Superlative wären dann letztlich nur eines: zu schwach.

    :!:


    http://www.sueddeutsche.de/immobilien/977/316857/text/

    spacecowboy


    das spacecowboy hier seit ewigkeiten gegen aph wettert und das daf lobt ist erstens inhaltlich unsinn, zweitens nicht statthaft für ein forumsmitglied. wir haben dieses aph forum gerne und für viele sind andere foren mit anderer struktur kein ersatzt. wir alle versuchen, hier energie zu investieren um im Deutschen sprachraum das nummer eins forum für themen im bereich rekonstruktion und zeitgenössische traditionelle architektur nicht nur zu sein, sondern auch zu bleiben, bzw besser zu werden...


    Ich gehe davon aus, das DAf und APH friedlich koexistieren können und sollen, da unsere schwerpunkte sich im grunde nicht überschneiden. Ich persönlich war mehrere male im DAF und es hat mich nicht wirklich begeistern können, mich zwischen den guten beiträgen durch massen mich nicht betreffende posts von begeisterten greti und pleti über den bau eines neuen supermarktes in essen oder den tollen xy verwaltungsbau in Köln Deutz zu wälzen.


    im übrigen ist das hier nur ein kurzfristiger kommentar auf spacecowboys xten anti-aph-daf-reklame angriff. wir werden ab jetzt dafür sorgen, dass polemische stimmungsmache aufhört und ein informatives, positives freundliches Klima gewahrt bleibt, da beziehe ich mich übrigens selbst mit ein.


    Dieser post dient nur als info für die, die gerade im moment die diskussion hier mitverfolgen, wir werden die themenfremden posts dann verschieben, um zum thema zurückzukehren.


    weitere unerfreuliche themenfremde diskussionen werden im interesse aller nicht mehr akzeptiert.

    Danke für die umfassende Antwort, klingt sehr interessant, werde ich also auf meine Liste stellen und mir anschauen, klingt nach einer der besten Regionen in Deutschland?!

    Wie gross ist denn die Stadt, was gibt es im Umfeld zu sehen?
    Lohnt sich eine Fahrt speziell um einmal Görliz zu sehen, ist es evtl
    vom Interesse her mit Graz zu vergleichen?