Posts by marc!

    weisst du johan, mit dem system der primitiv-architektur in dresden verhaelt es sich so aehnlich wie mit der emanzipations diktatur in schweden. aus dem einstigen elb florenz wurde ein laecherlicher betonhaus-haufen mit rekokirche. alle findens normal.
    aus dem land der blonden recken und welteroberer wurde das langsamfahr- und super-emanzipationsland schweden.
    frueher hatten sie angst vor niemandem, heute fuerchten sie sich vor den eigenen frauen. 50% pflichtquoten? ja klar, auch normal.
    :gehtsnoch:
    und wie du schon festgestellt hast, vergiss es einfach.
    in diesem leben nicht mehr.
    auch dir kann ich nur osteuropa empfehlen.
    bevor, mit ein wenig pech, der schwachsinnige westgeist auch dort entgueltig einzug haelt.


    VG

    Ich finds schon lustig,
    jetzt sind wir nach der revolution der moderne, welche ja eigentlich die aufloesung der tradierten architektur-kultur, also der jahrtausende alten urbanistischen lernkurve forderte, tatsaechlich wieder beim absoluten anfaengerstadium angelangt.


    da baut der 'architekt' und sein bauherr voellig unbedarft jeglicher aesthetischer begabung und bar jeder darueber hinaus hilfreichen bildung eine kiste ungefaehr so, als wuerde der erste mensch sein erstes haus bauen.


    ergebnis: zwei dutzend baracken mit zufalls-aesthetik, gesamteindruck - praedikat: 'was'n hier los, alter..??!!'


    mal im ernst, so ein seich grenzt doch schon an geistige behinderung, kann man jenen hoechstens zu gute halten, dass es rein absichtlich so sinnlos aussehen soll.
    oh man... :ba:


    also der erste geschaeftsmann, der in D ein Architekturbuero eroeffnet in welchem moldavische gemuesepflueckerrinnen ihren gewaechshaustraum als townhous realisieren muessen, wird schnell beruehmt und schwer reich.


    also ich sollte das 'mal fuer die bebauung der schlossfreiheit andenken...

    howdy anti,


    das waren ja ganz fiese politisch total unkorrekte beschimpfungen der armen theresa (alias antifa-kampf-lesbe :ba: ).

    geht mir aber genau wie dir, eine mischung aus durchschnittsintelligenz und hoher schwachsinns-sendungsaktivität weckt auch bei mir die groesste agressivität.


    die sprechende 80er jahre klischeeschublade sozusagen.
    mach die lade zu und ruhe ist, sollte man meinen.


    aber tröste dich, der zeitgeist hat es lange den links-mainstreamlern sehr leicht gemacht, da wurden selbst geborene profi-wg-küchenpflanzengiesser auf einmal zu stararchitekten.


    das ist aber jetzt vorbei, und den seich hört sich tatsächlich selbst in der öff. verwaltung kaum jemand mehr an, so., weniger und weniger.


    leider ist aber die stoiber-spiesser-rechte auch nicht intelligenter, die bauen vielleicht mit viel glück etwas ästhetischer, aber nicht weil sie's blicken, sondern weil sie sich anderer klischees bedienen um ihre umwelt verstehen zu können.


    und da hat die gute theresa vermutlich gar nicht mal so unrecht.


    das projekt auf der plattformnachwuchsblinder beim friedrichswerder ist aber auch wieder so schlecht... ob es da vielleicht wirklich eine krankhafte visuelle-intelligenz-insuffizienz bei diesen kisten-klötze bauern gibt??

    warum sie das machen?
    weil man ihnen das genau so beigebracht hat!!
    kasten = neu = gut, seit 1930, mehr neuronen sind nicht vorhanden, bis zum naechsten generellen umschwung.


    so funktionieren menschen nun mal.
    manchmal aergere ich mich auch ueber diesen anscheinend fehlenden intellekt, die kraft zum selber denken ist schon sehr, sehr begrenzt...


    dann ist es aber auch wieder so, dass ohne die 85%-menschen die gesellschaften nicht so effizient existieren, produzieren, evoluieren wuerden.


    auf gut deutsch: es braucht naemlich ein funktionssystem der rasse, bei welchem einem fuehrer (..!) immer auch die mehrheit der dummen gefuehrten zur verfuegung steht, die bereitwillig jeden sch... machen, fliessbandarbeit, schuetzengraben oder flaechendeckend mit 30kmh durch stockholm 'fahren' :augenrollen:


    so profitieren nun'mal die kluegeren auf kosten der mehrheits-dummen.


    und das ist sogar politisch korrekt, da der 'normalo' ja aufgrund seiner beschraenktheit anscheinend nicht ungluecklich, vielleicht sogar gluecklicher ist!!!
    (ole, ole, ole, fahne schwenken, ball gucken, rumgroelen und gluecklich sein...
    oder den glaskasten anbeten)


    aber wie noch schwerer waere es, auf dieser welt zu existieren, wenn alle anderen intelligenter waeren...


    also, solange es noch misthaeuser und idiotenpolitik gibt, ist ja eigentlich alles im lot
    :idee: :boese: :gg:

    wie waere es denn, einen kompromiss zu finden, eine nutzungs-mischung aus privat/oeffentlich??


    immerhin hat das land auf absehbare zeit kein geld mehr und die 'boese' ece wuerde den leuten schliesslich das schloss finanzieren??
    und das waere doch ein beispielhafter kapitalistischer beitrag fuer die oeffentlichkeit..?!


    lieber ein teil-kommerzschloss als eine pleite-brache...
    und ein weiteres aus steuergeldern finanziertes kulturobjekt ist ja durchaus auch nicht zweifelsfrei...


    was ist denn eigentlich 'kommerz'? warum ist die oeffentliche steuergeld verwendung so moralisch 'besser'?
    was wir heute brauchen, ist eine undogmatische, flexible neubetrachtung der klischees...


    der beste allgemeine nutzen waere das ziel
    und punkt...
    selber denken!

    warum denn kein riesenrad?? ist doch ein plus fuer jede stadt, und auch nicht besonders haesslich??... neben den langweiligen bahnhof wuerde es doch toll passen, zur verdichtung perfekt...


    nur, wenn man da in berlin draufsitzt, sieht man eh nix besonderes,
    von oben ist die skyline nicht gerade aufregend...

    also jungens, abgesehen davon, dass der palast leider da steht, wo nunmal das schloss hingehoert, und heute auch eigentlich hauptsaechlich nur noch zur ensemble-komplettierung mitte...
    kann ich durchaus verstehen, dass der ein oder andere denn palast erhalten will, insgesamt ist auch der lampenladen ein geschichtszeugnis und historisch sehr interessant. ich zumindest wuerde gerne auch in 20 jahren noch einmal ddr geschichte sehen und greifen koennen.


    nur, leider, ausgerechnet da, wo er nunmal steht, steht er im weg.
    die fassade dann zu erhalten, wenn man schon die alexanderplatz-fassade umbedingt modern gestalten muss, wuerde evtl sinn machen.


    aber einige der ballast-innenraeume sollten unbedingt erhalten bzw. wieder im neuen schloss aufgebaut werden.


    immer schoen vielseitig und offen bleiben... 8)

    also jungs,


    ich finde, man sollte nicht alles negativ beurteilen, oder sogar gewisse formensprachen kategorisch ablehnen. punkt dieses forums sollte doch gerade eine gewisse offenheit und abwesenheit ideologischer vorbehalte sein. dann unterscheiden wir uns erst wirklich von den intellektuel eingeschraenkten germanischen bauhaus knechten.


    modernistische, bauhausderivative formensprache kann teilweise mE durchaus sehr aesthetische ergebnisse produzieren!!


    hauptproblem ist doch immer der gesamtkontext des jeweiligen bauwerkes, welcher erst ueber erfolg oder misserfolg der gestaltungsidee entscheidet.


    und der obige patschkeentwurf hat durchaus gewisse qualitaeten.
    vielleicht ist dem ein oder anderen der unterschied zu den arrogant-gesucht-minimalistisch-praepotenten chippiebaracken und diesem irgendwie comic-artigen patschke entwurf aufgefallen. farbgebung ist hier ein noch thema.
    gefaellt mir also eigentlich ganz gut, hat eine spur von klassischem bauhaus der 40er, was mir uebrigens ebenfalls gefaellt.


    und nochmal: je nachdem, wo das ding steht, kann es gelingen oder nicht.
    zugegenermassen sind diese orte jedoch schwierig zu waehlen.
    schaut mal in diese links zu bauhaus architektur der aus nazideutschland vertriebenen deutschen architekten.


    http://www.interart.co.il/bauhaus


    Old Gesher, Belvoir, Jesus around the Sea of Galilee, Israel Tours


    http://server.hagalil.com/haga…sen/tel-aviv/tel-aviv.htm


    art-edition.de - Informationen zum Thema arte fernsehprogramm.


    hier sieht man die kontextfrage ganz gut illustriert.
    wenn diese gebaeude zB in Californien, nizza oder tel aviv neben palmen unter blauem himmel, vielleicht sagar am strand stehen (zb. miami)
    so ist doch die aesthetische wirkung durchaus angenehm...


    vg!!

    hier wird an wichtigster zentraler lage mittelpraechtig gebaut,
    die unkultur loest sich nur gaaaanz langsam auf....


    aber eine gesellschaft, in der astrophysiker und biotechniker mit glueck 2300 euro im monat verdienen, durchschnittsbuchhalter architektur dahersophieren und halbdebile fussballspieler zu extremmillionaeren werden, hat wohl genau dies hier verdient, alles andere waere wohl tatsaechlich disneyland, danke herr professor kulka:


    http://www.alter-hof.de/html/projekt.php#

    ich finde die idee an sich ok, frankreich hat ja (fast) kein zersiedlungsproblem wie D,
    leider ist diese gewollt repetitiv-steife formensprache fosters eine praepotente beleidigung fuer das sensible auge.
    hier sieht man wieder das provokante sendungsbewusstsein der arrivierten durchschnitssbegabten modernisten
    ausserdem sollte man leute aus dem norden ohne restriktiven IQ-test nichts gestalten lassen, sonst kommt immer irgendein radikaler kraftakt dabei heraus, denen fehlt halt die sonne als lebenserfahrung...


    die 7 tannenbaum bruecke
    na frohe weihnachten.
    in hellgrau.

    siehste, so ist dass mit den meinungen, ich zB finde diese 2, 3 Retro-Projekte, 'zuckerbaeckerhochhaus' usw ziemlich passend und ergaenzend fuer moskau


    ich haette auch in berlin nichts gegen das ein oder andere speer projekt einzuzwenden


    allerdings sollte ab und an trotzdem ein architektonisches augenzwinkern erkennbar sein, zum mitdenken fuer die 1.grades intellos :zwinkern:

    also sie werden ausserlich richtig rekonstruiert, inwieweit die detailtreue stimmt, kann ich natuerlich nicht wissen, sichert ist nur, dass sie fuer den nicht-fachmann auch nicht als kopien erkennbar sind, der kontext gewahrt wurde und das stadtbild gewinnt.
    und zwar nicht schlecht, quasi keine BRUECHE im (recht grossen) innenstadtbereich!


    deutsche denkmalschuetzer jammern zwar ob der kopien, aber uns freut es. ich find es sogar sehr genial, sozusagen spaete rache an den modernistischen betonkoepfen in D, die jetzt alle weinen.
    aussen alt, innen neu, passt.


    (ANMERKUNG: gleiches phaenomen gilt uebrigens auch fuer andere gesellschaftsbereiche, siehe dicke deutsche kurzhaar-kampf-emanzen, NOCH VOR 5 JAHREN AUFSTREBENDES GESELLSCHAFTSELEMENT IN D,
    jetzt bald im globalisierungs-kultur-konkurrenzkampf mit wunderschoenen UND intelligenten osteuropaeerinnen :gg: )


    daher ist m.E auch der titel des threads hier ziemlich falsch, es gibt naemlich gar keine gefaehrdung, aus unserer sicht ist dort eher alles im lot, da ganz einfach mit gesundem menschenverstand pragmatisch gehandelt wird...


    ohne und im gegensatz zur deutsch-ideologischen architekturkatastrophe

    hallo jungs,


    war vor kurzem in moskau und habe mir wie immer einmal die neubauprojekte angesehen...


    tendenz: 50 -70% aller grossbauten (hochhausensembles etc) sind aesthetisch annehmbar gestaltet, mit ornamentik etc


    im zentrum wurden und werden die (wenigen) bausuenden abgerissen
    hotel intourist oder hotel sport etwa, beides 70er jahre raster riegel a la ernst reuter platz.
    abgerissen und durch kopien der ehemals dort stehenden palais ersetzt!


    das hotel rossia, ein bunker a la pdR direkt am kreml, nur 4mal so gross, wird abgerissen und durch ansehnlicheres ersetzt, sogar eine kirche wird an alter stelle dort wieder errichtet.


    was wuerden die deutschen wieder schreien: unser kultur-hotel blabla...


    folgendes geschieht dort:
    buergermeister und freunde verdienen millionen mit ihren beteiligungen an den lokalen baugesellschaften, es wird abgerissen und neues erbaut, und zwar ueberwiegend unorthodoxe! kopien mit sinn fuer aesthetik, die denkmalschuetzer in deutschland schreien wie ueblich, die haetten lieber ihre originale halbruinen a la museumsinsel.


    mich freuts, von aussen siehts authentisch aus, homogenes stadtzentrum, und innen funktionieren die geheizten, modernen aufzuege :lachen:


    bei meinem naechsten aufenthalt mache ich dazu mal eine fotoserie...
    lustig auch, das man sich mittlerweile in moskau heimeliger fuehlt als in der sogenannten HEIMAT selber...