Posts by Stadtmensch

    @Umlage der Dämmkosten auf die Miete:
    Das ist seit neuestem auf die Zeitdauer beschränkt, in der das investierte Geld tatsächlich zurückgezahlt worden ist. Und als Vermieter hat man auch noch das Risiko der Mieterwechsels. Dem aktuellen Mieter kann man die Modernisierungumlage einfach so auferlegen - falls er das nicht als Anlass nimmt, den Mietvertrag zu kündigen. Bei einem Mieterwechsel steht man in direkter Konkurrenz zum Markt und es ist ungewiss, ob sich für die erhöhte Miete ein neuer Mieter findet.


    Im Moment hat man als Vermieter gut lachen, die nächsten 3 bis 4 Jahre sehr wahrscheinlich auch. Aber bleibt die Lage für immer so wie heute? Modernisierungsumlagen sind auf 10 Jahre gerechnet und es ist nicht sicher, ob man da als Vermieter nicht am Ende ein Minus macht. Ich bin selber Vermieter und muss mir in regelmäßigen Abständen Beschwerden über hohe Heizkosten anhören. Das Haus ist Baujahr 1970, man könnte energetisch einiges verbessern. Wenn ich auf die Beschwerden dann mit Möglichkeiten zur Modernisierung und einer Modernisierungsumlage komme, finden die Mieter einen Pullover plötzlich doch ganz toll.

    ...wäre interessant zu wissen ob der horrende Mietpreis mit der Bauweise zusammenhängt oder ob das da in dem Viertel der übliche Mietpreis ist?...


    Ich wohne da in der Nähe (nicht die gleiche Straße). Die Wiesenstraße, Eichenstraße sind schon das teuerste Fleckchen in 2-3 Km Umkreis. Um diese Preise noch zu toppen, muss man schon nach Harvestehude oder in das Kerngebiet von Eppendorf schauen.

    Zu den beiden wärmegedämmten Häusern in Offenbach:
    Ich war nicht dabei, aber das könnten sehr wohl Gestaltungsvorschläge der Firma Sto sein. Die typische Handschrift, meine ich. Beim zweiten Haus wurde sogar das typische STO-Gelb eingesetzt. Das ist die Markenfarbe der Firma so wie Magenta für die Telekom.
    Die Fassade des zweiten Hauses scheint wohl eine Nordfassade zu sein? Dunkle Farben bei einem WDVS will man eher vermeiden, denn durch die Sonnenstrahlen und die damit zusammenhängende Erwärmung arbeitet die Putzschicht und es entstehen Schäden. Es werden eher helle Farben empfohlen.


    Die Firma STO hat eigens Berater angestellt, die die Bauherren bei der Auswahl der Dämmmaterialien unterstützen. Die arbeiten über ganz Deutschland verteilt.


    Hier der Link zur Designabteilung von STO:
    http://www.stodesign.de/


    Da ist dann der Unterbereich "Farbplanung" interessant.

    Ich sehe die Architektur vor 1918 und noch einge Jahrzehnte vorher nicht als aristokratisches Phänomen, sondern als bürgerliches.
    Aristokratie bedeutet für mich, eine winzige Oberschicht lebt in Palästen und der Rest in Lehmhütten und mehr oder weniger einfachen Fachwerkhäusern. Die Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist für mich das Ergebnis aus Aufklärung und industrieller Revolution. Da hatte plötzlich eine etwas größere Schicht von Menschen (leider nicht alle) die Möglichkeit, sich in seinen Bauten selbst zu verwirklichen und auch mal etwas unnötigen Aufwand zu treiben. Das Ergebnis bewundern wir heute noch!


    Irgendwo zwischen 1900 und heute hat sich die Architektur leider zu Schlechten gewandelt, aber das war nicht 1918. Danach kam ja noch z.B. Art Deco und Expressionismus.
    Ich meine, die moderne Architektur krankt als erstes am Maßstab. Sie richtet sich zu sehr aufs Auto aus; Herr Krause erlebt die schönen Seiten von Karlsruhe als Fußgänger.
    Und dann krankt die Architektur an einem Zwang zur Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Verteilung der Verantwortung auf zu viele Schultern. Heute kann sich bei großen Bauprojekten kaum einer erlauben, irgendwo extravagant zu sein, sonst wird er früher oder später gefeuert. Es gibt ja schließlich noch das controlling. Ohne Großprojekte, die eine Industrie für aufwändiges Bauen füttern, hat es der kleine Mann besonders schwer. Diese etwas kleineren Häuser, die Sean Apollo hier beschreibt hätte es ohne den Wiener Ring sicher nicht gegeben.


    Eine menschengerechtere Architektur könnte vielleicht mit einer Abkehr vom Auto als Maßstab der Architektur starten.
    Außerdem wäre ein Produktivitätsschub wünschenswert, der vergleichbar ist mit dem Wandel vom Handwerk zur Industrie. Ein paar dekorative Details mehr oder weniger sollten den Bauherrn kostenmäßig so unwichtig sein wie einem Großbürger im 19. Jahrhundert.
    Dazu mehr Bildung für Alle!


    In den typischen Gründerzeit-Vierteln sehe ich überhaupt nichts aristokratisches, sondern einen Wettbewerb von Bürgern, "die es könnnen", sich gegenseitig zu übertrumpfen und dabei ihre Individualität auszuleben. Diesen Wettstreit vieler Individuen um die beste Lösung ohne dabei zu sehr auf die Kosten achten zu müssen... So etwas brauchen wir wieder!


    Was der Mandy 2015 ihr Arschgeweih war dem Christoph Otto 1915 seine Stuckfassade. Dieser Drang zum ornamentalen ist eine Grundeigenschaft des Menschen.

    Mir gefällt moderne Architektur auch nicht, aber noch weniger gefällt mir dieser rückwärtsgewandte Unterton in dem Artikel. Als Wendepunkt nennt der Herr Krause ausgerechnet das Jahr 1918. Und zum Schluss lobt er noch die mit einem Tropfen aristokratischen Öls gesalbten Häupter. Der Demokratie und der Meinungsvielfalt haben wir es doch nur zu verdanken, dass heute noch Gründerzeitviertel in nennenswertem Umfang erhalten sind. Jeder heutige Bewohner der Altbauviertel in Hamburg und anderswo sollte die Hausbesetzerszene der 1970er und 1980er Jahre in sein abendliches Gebet mit aufnehmen.


    Als schlechtes Beispiel für Architektur in einer Monarchie schaue man auf alle modernen Bauten in Monaco. Der Unterschied zu Neuperlach oder Steilshoop liegt hauptsächlich in der Nähe zum Wasser. In Monaco sind die Wasserhähne gelegentlich aus Gold anstatt Ideal-Standard. Ein Plattenhochhaus sieht aber auch mit goldenen Wasserhähnen scheiße aus...


    Mit solchen Artikeln erweist Herr Krause der Idee einer menschengerechteren Architektur einen Bärendienst.

    Das l

    Gerade bei Mehrfamilienhäusern im Besitz der Stadt oder großer Wohnungsgesellschaften begegnet mir in den letzten Jahren das Phänomen der "Farbverschmutzung" des öffentlichen Raumes. Häuser der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit werden mit Styropor-Platten gedämmt, und danach entscheiden die Verantwortlichen, das banale Gebäude durch einen möglichst billig wirkenden bunten Anstrich ohne Konzept, Sinn und Verstand "freundlicher" zu machen. In Offenbach ist seit Jahrzehnten die SPD Entscheidungsträgerin in Sachen Stadtgestaltung. Beim diesjährigen Faschingszug, dem ich beiwohnte, weil ich einen Freund besuchte, der an der Zugstrecke wohnt, konnten es die Sozialdemokraten natürlich nicht unterlassen, die Veranstaltung mit Anti-Pegida-Transparenten politisch instrumentalisieren zu wollen. "Wir sind bunt" stand auf einem der Poster dieser feixenden Zugteilnehmer. Und sicherlich stellen sie sich das genau so vor wie das unten gezeigte Sanierungsbeispiel von Häusern an der Mühlheimer Straße. (Und es sei betont, dass das noch nicht mal die mieseste aktuelle Farborgie ist, die mir in der Stadt aufgefallen ist.) Einige kleine Wohnhochhäuser der Nachkriegszeit wurden dort gedämmt und mit einem "freundlichen" bunten Anstrich versehen. Ein sinnvolles Farbkonzept ist dabei nicht erkennbar, außer dass möglichst keine Symetrie und Harmonie geschaffen werden soll. Wir sind ja eben "bunt". Das zweite Bild zeigt noch ein Haus im (natürlich mittlerweile stark angegrauten) Originalzustand, das sicher auch bald dran glauben muss. Hier betont die Farbe immerhin noch die vorhandene architektonische Gliederung des Gebäudes. Zudem sind die Fenster noch dreifach geteilt.




    Die Buntheit soll hier sehr wahrscheinlich keine politischen Botschaften transportieren, sondern dahinter stecken Gestaltungsvorschläge der Firma STO AG. Die stellen Wärmedämmverbundsysteme her, sind aber ursprünglich und auch heute noch ein Farbenfabrikant. In deren Prospekten tauchen immer wieder bunte Fassaden als leuchtendes Beispiel auf. Diese Buntheit ist typische STO-Handschrift.

    Ich denk, die Sache mit der Hausgröße hängt auch mit der Familiengröße zusammen. Seit einigen Jahrzehnten hat die typische Durchschnittsfamilie so ca. 1-2 Kinder und dafür passen die Einfamilienhäuser, die wir kennen. Früher hatten die Eltern viel mehr Kinder als heute. Einfamilienhäuser heutiger Größe wären für Familien um 1900 viel zu klein. Jedenfalls für Familien, die sich Fassadenschmuck leisten konnten und Ansprüche an ihr Haus hatten.


    Man müsste herausfinden, was für Leute damals in diesen Stuck-Einfamilienhäusern gelebt haben. Das erklärt dann vielleicht, weshalb es so wenige davon gibt. Das war sicher eine ganz spezielle Schicht Menschen. Vielleicht irgendwas in Richtung Bürokraten oder Beamte?


    Edit:
    Ich könnte mir auch noch vorstellen, dass das ursprünglich Ferienhäuser für eine gewisse Schicht Stadtmenschen waren. Damals machten reiche Familien viele Wochen "Sommerfrische" in Häusern in einer landschaftlich attraktiven Gegend.

    Das Haus auf dem ersten Bild ist zwar nur eingeschossig, aber liegt schon in einer anderen Größenklasse als ein EFH. Das geht in Richtung Villa, Gutshaus. Gefällt mir!
    http://media.cylex.de/news/pic…-und-See_217425_large.jpg


    Die beiden anderen Häuser Bilder sind für meinen Geschmack zu klein für eine solch reich verzierte Stuckfassade.
    http://www.rauscher-architekt.…s/Erhaltungssatzung-3.jpg
    http://www.rauscher-architekt.…es/Gruenderzeithaus-1.jpg


    Darauf achten, wieviel Dekorationslärm da um eine Tür gemacht wird, durch die nicht mal 2 Menschen nebeneinander gehen können ohne sich anzurempeln. Viel Lärm um nichts. Da wäre weniger mehr gewesen.

    Grundsätzlich gefallen mir Stuckfassaden ja sehr gut. Aber ich finde, dass man die nicht in jede Größe beliebig skalieren kann. 2 Vollgeschosse sollte ein Haus mit einer solchen Fassade mindestens haben und auch nach oben hin gibt es Grenzen. Eine Stuckfassade mit Dutzenden Etagen sieht auch nicht mehr gut aus. Siehe Ceausescos Palast in Rumänien.


    Das Haus auf dem Foto ist ein Stilmix, Eklektizismus.
    Ich sehe Jugendstil - den unteren Bereich der Fenstereinfassungen mit diesen keulenartigen Verdickungen. Und das Oberlicht über der Tür.
    Neoklassizismus - Die Tür selber und die waagerechten Streifen in der Putzfassade.
    Der obere Bereich der Fenstereinfassungen geht in Richtung Neobarock.


    Da war der Erstbesitzer offensichtlich sehr beeindruckt vom Wiener Ring und wollte das auch für sein EFH haben. Hier in Hamburg sind an kleineren Gebäuden aus der Zeit des Historismus nur Villen und gutsituierte Bauernhöfe übrig geblieben. In der Größenklasse EFH gibts aus der Zeit vor dem 1. WK. (fast) nichts mehr.

    Wenn man mal nach Bildern aus der Zeit googelt: Der Feuersturm war auch rund ums Rathaus herum! Aber zum Glück waren die Gebäude in der Gegend überwiegend schon damals moderne Stahlbetonbauten. Die können auch einen kurzen Brand überstehen. Das berühmte Chilehaus ganz in der Nähe ist ein Stahlbetonbau und die Ziegel sind nur Fassade.


    http://www.hamburg-bildarchiv.de/XBA0929.jpg
    http://www.hamburg-bildarchiv.de/XBA0940.jpg
    http://www.hamburg-bildarchiv.de/XBA0932.jpg


    Die Nachkriegslage rund um den Rathausmarkt wäre sicher noch schlimmer gewesen, wenn da Fachwerkhäuser oder normale Gründerzeitler mit Holzbalkendecken in den Geschossen gestanden hätten. Die 3 Fotos zeigen gut, dass Stahlbeton nicht unbedingt eine einfallslose und triste Fassade haben muss.

    Ja, Hamburg hat schon ein schönes Rathaus! Ich würde mir noch wünschen, dass die Fenster gerne aus wärmedämmendem Glas sein dürfen, aber die einzelnen Scheiben nicht aus Floatglas, sondern nach älteren Methoden durch ziehen oder walzen hergestellt.


    Floatglas ist für Altbauten nach meinem Geschmack einfach schon zu perfekt.

    Ganz früher ging es doch auch irgendwie.
    Die Situation heute ist ja die, dass in jeder Innenstadt in der Erdgeschosszone zu 99% Ladenlokale sind. Zur Bauzeit waren die heutigen Ladenlokale nicht alle Gewerbeflächen, sondern es wurde die Erdgeschosszone nachträglich umgebaut in den Zustand, den wir heute kennen. Diese City-outlet-Idee kann ich mir flächendeckend, d.h. für alle Erdgeschosse, nur für heute schon besonders attraktive Städte vorstellen. Bei den mittelmäßigen Städten könnte man es so steuern, dass in den Eckhäusern die Erdgeschosszone Gewerbe bleibt, aber auf der Gerade zwischen den Kreuzungen ist dann im Erdgeschoss "nur" Wohnraum. So hätte man mit Glück auch in den mittelmäßigen Städten zumindestens belebte Plätze. Und die Geraden zwischen den Plätzen wären einigermaßen ruhig - was ja für Wohnraum nicht verkehrt ist!


    Das Argument mit den Gewerbesteuereinnahmen, die die Stadt braucht, ist richtig. Aber leerstehende Ladenlokale generieren keine Gewerbesteuereinnahmen. Das mehr an Kunden bei den city-outlets fehlt anderswo...


    Mich würden mal die Kontobücher einer Stadt interessieren aus der Zeit, als die Historismus-Bauten noch Neubau waren. Wie haben die damals ihre Infrastruktur finanziert?

    Von Fall zu Fall ist das eine gute Möglichkeit gegen leere Innenstädte.
    Es kann aber keine Universallösung sein, denn so ein outlet-center lockt mit den niedrigen Preisen ja Kunden an, die für den Preisvorteil auch eine längere Wegstrecke auf sich nehmen. Das sorgt vor Ort für eine belebte Innenstadt. Diese Kunden fehlen dann den Geschäften anderswo...


    Ich denke langfristig werden sich die wenig attraktiven Innenstädte in die Richtung wandeln (müssen), dass auch im Erdgeschoss Wohnungen sind anstatt Einzelhandel. Diese Erdgeschosswohnungen wären vielleicht für ältere Leute interessant, die nicht mehr gut zu Fuß sind.

    Ich verfolge die Geschichte auch schon seit längerer Zeit. Typisch Hamburger roter Filz!
    Es fügt sich sehr gut ins Gesamtbild, dass der Abriss nach der Wahl, aber vor der Unterschrift unter den Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen passiert.


    Wer hat uns verrraten? Sozialdemokraten!
    Wer war mit dabei? Die Grüne Partei!

    Ich bezweifle ja, dass im Falle einer Realisierung all dieser Hochhausprojekte genug Reiche da sind, um die Wohnungen zu kaufen. In Manhattan mag das funktionieren, weil New York eine Ausnahmemetropole ist. Aber schon London halte ich für zu gewagt für solche Projekte und Hamburg, Berlin, Köln oder andere deutsche Großstädte spielen in einer ganz anderen Liga.


    Viele der heute so begehrten Gründerzeit-Stuckaltbauten haben sich für ihren ersten Eigentümer nicht gerechnet! So ein Haus wird über 50 Jahre abgeschrieben, die Finanzierung läuft in der Regel auch mehrere Jahrzehnte. Wenn da irgendetwas dazwischenkommt, steht bzw. stand der Bauherr doof da...

    Im Abendblatt-Artikel wird ja unter anderem die Backstein-Elisa erwähnt, ein meiner Meinung nach absolut erhaltenswerter Bau: http://www.rettet-elisa.de/


    Der steht momentan zum großen Teil leer und die Genossenschaft plant den Abriss - entgegen dem Willen der bewohnenden Genossen und entgegen jeder Vernunft. Da soll dann ein anonymer Neubau-Kasten entstehen...


    Was ich nicht verstehe:
    Wieso ist die Elisa nicht schon längst besetzt? In Hamburg herrscht akute Wohnungsnot und da stehen Dutzende Wohnungen leer...


    Wenn sogar das Hamburger Abendblatt so positiv über den Bau berichtet, wird da eine Besetzung und Erhaltung der Elisa wohl hoffentlich von Erfolg gekrönt sein!


    Schließlich verdanken wir den Erhalt eines nicht geringen Anteils der Altbausubstanz in Hamburg aber auch anderswo der Hausbesetzer-Szene. Deren Rolle als Stimme der Vernunft muss man an dieser Stelle einfach mal lobend erwähnen.

    Friedensreich Hundertwasser hat auch ein paar Texte zum Thema Architektur und Mensch verfasst:
    http://www.hundertwasser.de/deutsch/texte/philosophie.php (Hundertwasser Manifeste und Texte)



    Hier zwei Hundertwasser-Zitate
    "...Es ist an der Zeit, daß die Leute selbst dagegen revoltieren, daß man sie in Schachtelkonstruktionen setzt, so wie die Hendeln und die Hasen in Käfigkonstruktionen, die ihnen wesensfremd sind..."



    "...Die verantwortungslose Zerstörungswut der konstruktiven funktionellen Architekten ist bekannt. Sie wollten die schönen Häuser mit Stuckfassaden der neunziger Jahre(*) und des Jugendstils einfach abreißen und ihre leeren Gebilde hinpflanzen. Ich weise auf Le Corbusier, der Paris dem Erdboden gleichmachen wollte, um geradlinige Monsterkonstruktionen hinzusetzen..."
    * = der 1890er Jahre