Posts by DD ORIGINAL

    ERINNERUNG!!!


    Das Entwicklungsforum Dresden und das Stadtplanungsamt Dresden laden ein für morgen Dienstag, den 27. 04. 2010, 19.00 Uhr, Clara-Schumann-Saal, Kulturrathaus, Königsstraße 15


    Thema: Weiterbauen in der Inneren Neustadt


    Veranstaltungsankündigung auf http://www.entwicklungsforum-dresden.de\r
    http://www.entwicklungsforum-dresden.de:


    Seit Wochen bietet das aktuelle Bauvorhaben der Florana KG auf der Westseite der Hauptstrasse in der Inneren Neustadt Anlass für Diskussionen. Anstelle der leer stehenden Plattenbausegmente plant der Investor zwei Wohn- und Geschäftshäuser an der Hauptstraße im Bereich Heinrichstraße / Obergraben.


    Mit diesem Vorhaben wird die Heinrichstrasse zur Hauptstrasse wieder geöffnet, wobei die sich anschließenden Baufluchten aufgenommen werden. Über die Entwürfe dieser Gebäude hinaus werfen die Diskussionen in der Öffentlichkeit grundsätzliche Fragen zur künftigen Entwicklung der Inneren Neustadt auf.


    Mit unserer Veranstaltung möchten wir über die Grundlagen und die langfristige Ziele der Planungen für die Innere Neustadt informieren und Gelegenheit bieten, die Erwartungen einzelner Akteure und der interessierten Dresdner Bürgerschaft zu diskutieren.


    Podiumsteilnehmer :


    Dr. Barbara Engel, Stadtplanungsamt, LHD
    Prof. Thomas Knerer, knerer und lang Architekten GmbH
    Torsten Kulke, Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden e.V.
    Dr. Christoph Möllers, Barockviertel Königstraße e.V.
    Dr. Eberhard Pfau, BDA
    Prof. Thomas Will, TU Dresden, Professur für Denkmalpflege und Entwerfen
    Begrüßung: Jörn Marx, Beigordneter für Stadtentwicklung
    Moderation: Andreas Friedrich, Entwicklungsforum Dresden e.V.


    Im Foyer vor dem Veranstaltungssaal können Sie sich ab 18 Uhr in einer Ausstellung über die Entwicklung der Rahmenplanung für die Innere Neustadt anhand von Ausstellungstafeln und einem Modell informieren.


    Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Entwicklungsforums Dresden und des Stadtplanungsamtes Dresden


    Eine rege Teilnahme der APH'ler vor Ort wäre wünschenswert :!::!::!:

    Quote

    Außerdem will Knerer mit den modernen Bauten eine Vermittlung zwischen den sanierten Plattenbauten zum Neustädter Markt hin und der historisierenden Bebauung im Norden schaffen. Dazu seien etwa Sockel ausgeformt und die Fassade in Putz gehalten. Dem Wohnkomfort sollten die als Loggien gestalteten Balkone dienen. Schließlich sei eine Tiefgarage mit 47 Stellplätzen geplant, die vom Obergraben her befahren wird.


    Nettekoven, Geschäftsführer der Florana KG, stellte klar, dass er schnellstmöglich – im März oder April – mit dem Bau beginnen und keine Änderungen an den Plänen vornehmen wolle. Auch Knerer betonte, dass Architektur keine Sache der Abstimmung sei, sondern eine geschlossene Gestaltung erfordere. Im Übrigen sei die Planung in der jetzigen Form mit dem Denkmalschutz abgestimmt.


    Quelle: Schsische Zeitung [online]

    Quote from "Hyade"

    Das Schlimme daran ist, dass die Häuser in echt noch blöder aussehen! Bei den Visualisierungen wird ja an jeder Ecke geschönt!


    Da gebe ich Dir absolut Recht! Man stelle sich einfach die noch in so erfrischenden Farben gehaltenen "modernen" Loggien, im Übrigen das typischste Gestaltungselement der WBS 70 Plattenbauten, im Einheitsgrau der dargestellten Fassadenfarbe bzw. der vom gleichen Architekturbüro "verschönerten" Nachbargebäude vor und fertig ist das neueste Dresdner Pendant des Rügener "Koloss von Prora" :peinlich:

    Es geht weiter mit den Leserbriefen in der SZ:


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    Entwurf entspricht dem Wunsch vieler Bürger


    Der vorgeschlagene Entwurf für eine Bebauung der Westseite des Platzes mit Gebäuden im historischen Stil entspricht zweifellos dem Wunsch der Mehrheit der Dresdner Bürger. Zu dem positiven Aspekt des Entwurfes gehören auch die vorgesehene Bepflanzung mit Bäumen und die Anordnung von Bänken in diesem Areal. Dadurch wird der bisherige Charakter des Platzes – Steinpflaster noch und noch – gemildert und deutlich verbessert. Ich unterstütze diesen Entwurf nachdrücklich und hoffe, dass bald mit dem Bau begonnen werden kann und dass nicht weiter unnötig diskutiert wird.


    Heinz Gebhardt, per E-Mail


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    Blockadehaltung endlich aufgegeben


    Damit beendet die Dresdner CDU-Stadtratsfraktion ihre engstirnige Blockadehaltung und ebnet den Weg für entsprechende zukunftsträchtige Stadtratsbeschlüsse, die eine baldige Fortführung des deutschlandweit beachteten historischen Wiederaufbaus des Neumarktgebietes ermöglichen. Meine Freude über diese Entscheidung verbinde ich auch mit der tiefen Hoffnung, dass nunmehr im Stadtrat parteiübergreifend Konsens darüber herrscht, dass Dresden für seine Identität und Unverwechselbarkeit diesen wundervollen Platz und seine historisch rekonstruierten Gebäude und Gassen braucht. Für Mittelmäßigkeit und globale Architekturbanalitäten ist hier definitiv kein Platz.


    Stefan Klunker, per E-Mail


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    Preiswürdiger Beitrag wird in die Tonne gesteckt


    Unverständlich für mich: Einen klugen und gelungenen Architekturbeitrag, der einen 1. Preis in einem öffentlichen Wettbewerb gewonnen hat, dessen Ausführung Dresden als Kulturstandort auch nach 2009 durchaus gut zu Gesicht gestanden hätte, in die Mülltonne zu stecken. Historisch lächerlich für mich: Man sollte doch diese herrlichen Investoren animieren, in „historische Architekten“ zu investieren. Dann wäre doch mit dieser seltsamen Gaudi auf dem „Historischen-Investorenwiesn-Neumarkt“ vielleicht nach dem Konsumzwang bis 21 Uhr historisch auch richtig was los.


    Isabella Wolf-Laustroeer, per E-Mail


    Quelle: sz-online vom 27.11.2009

    Hier noch etwas Bildmaterial zum Palais:


    Moderationshinweis (Philon):
    Bildmaterial wegen Urheberrechtsverletzung gelöscht. Leute, ihr könnt hier nicht einfach Bilder einstellen, die urheberrechtlich geschützt sind. Lest euch gefälligst die entsprechenden Hinweise durch! Wir waren kurz davor, Post vom Anwalt zu bekommen. Abgesehen von dem schon eingetretenen Rufschaden für das Forum wäre das diesmal vermutlich auch ziemlich teuer geworden und hätte das Forum finanziell ruinieren können. Denkt bitte mal nach, bevor ihr die Existenz des Forums auf's Spiel setzt!

    Ein neuer Musiksaal für den Neumarkt


    Die Gesellschaft Historischer Neumarkt schlägt am Neumarkt den Bau eines Kammermusiksaals vor.


    Die Gesellschaft Historischer Neumarkt schlägt den Bau eines Robert-Schumann-Kammermusiksaals am Neumarkt vor. Er sollte auf der Fläche hinter dem Polizeipräsidium entstehen. Der Freistaat bietet das Areal zum Kauf an.


    Das Wirken des Komponisten Robert Schumann ist eng mit Dresden verbunden. „Ein Drittel seines Gesamtwerkes ist hier entstanden und wurde vor allem in der Gesellschaft Harmonie uraufgeführt“, sagt Torsten Kulke, Vorstand der Gesellschaft Historischer Neumarkt. Doch bisher gebe es keine nennenswerte Ehrung für den Musiker, der den Namen Dresden in alle Welt hinausgetragen habe.


    Festsaal-Trakt entstand 1766


    „Wir schlagen deshalb vor, in unmittelbarer Nähe seiner ehemaligen Wirkungsstätte im Palais Hoym, in dem auch die Gesellschaft Harmonie ihren Sitz hatte, den Musiksaal zu errichten“, sagt Kulke. Der moderne Neubau könnte gewissermaßen im Innenhof neben dem rekonstruierten Palais Hoym entstehen. Der Konzertsaal sollte über rund 450 Sitzplätze verfügen. „Wir rechnen mit Baukosten von etwa 20Millionen Euro“, sagt Kulke. Da das Grundstück dem Freistaat gehört, stellt er sich eine öffentlich-private Finanzierung einschließlich Spenden vor. Er habe bereits mit der Dresdner Philharmonie, der Singakademie und der Hochschule für Musik gesprochen und überall positive Reaktionen erhalten. Einige hätten bereits Benefizkonzerte angeboten, sagt Kulke. Der Bau des Kammermusiksaals könnte eine Initialzündung für die gesamte Bebauung des Quartiers werden. Ein wichtiger Teil davon ist das Palais Hoym. Es war bis zu seiner Zerstörung 1945 das größte Adelspalais am Neumarkt.


    Es erstreckte sich zwischen Landhausstraße und Rampischer Straße. Das Hauptgebäude an der Landhausstraße hatte Johann Christoph Knöffel 1739 bis 1742 für den Reichsgrafen von Brühl errichtet. Nach den Beschädigungen im Siebenjährigen Krieg setzte Reichsgraf von Hoym das Gebäude wieder instand. 1766 erwarb die Familie von Riesch das Anwesen und ließ es durch Friedrich August Krubsacius umfangreich erweitern. Der Bau erhielt neue Nebengebäude und wurde zu einer Vierflügelanlage mit einem Festsaal-Trakt.


    „Von 1830 bis 1945 hatte die Dresdner Gesellschaft Harmonie ihren Sitz in dem Palais“, erläutert Kulke. Aus ihr seien die Dresdner Musikhochschule, Teile der Dresdner Philharmonie und der Singakademie hervorgegangen. Hier trafen sich bedeutende Persönlichkeiten wie Robert und Clara Schumann, Richard Wagner, Carl Maria von Weber, Carl-Gustav Carus, Ernst Rietschel und Gottfried Semper.


    Kulkes Verein stellt sich vor, dass die Räume der Gesellschaft Harmonie im ersten Obergeschoss des Palais Hoym als Vorbereitungs- und Proberäume zur Verfügung stehen könnten.


    Quelle: sz-online.de vom 27.11.2009

    Ich glaub, ich spinne :!:


    Hier der Originaltext aus der morgigen SZ (www. sz-online.de):


    Aus fürs Gewandhaus am Neumarkt


    Der Stillstand auf dem Gewandhausareal am Neumarkt soll ein Ende haben: „Wir wollen, dass die Westseite historisch wie vor der Zerstörung aufgebaut wird. Auf einen Gewandhaus-Neubau soll endgültig verzichtet werden“, sagt CDU-Stadtrat Hans-Joachim Brauns. Seine Fraktion hat eine entsprechenden Vorlage für den Stadtrat vorbereitet. Zur gestrigen Ratssitzung versuchte Brauns die Vertreter anderer Fraktionen dafür zu gewinnen, um möglichst einen gemeinsamen Antrag zu stellen.


    Baurecht wird geschaffen


    Stimmt der Stadtrat zu, würde er seinen Beschluss vom April 2008 korrigieren. Der Siegerentwurf der Stuttgarter Architekten Cheret & Bozic für ein modernes Gewandhaus führte zu Aufruhr und heftigem Streit im Stadtrat und unter den Dresdnern. Damit das Thema den Oberbürgermeister-Wahlkampf nicht überschattet, hatte der Stadtrat einen Kompromiss gefunden: Die Gewandhausfläche soll in den nächsten zehn Jahren unbebaut bleiben.


    Doch das blockierte alles. Denn damit war unklar, ob die Gebäude zur Neumarktseite eine historische Fassade oder eine Brandwand erhalten sollten. Investoren benötigen eine langfristige Sicherheit.


    Investoren stehen bereit


    Die holländische Investorengruppe Kondor Wessels will das Grundstück erwerben und bebauen. Sie hat bereits die Kosten für die archäologischen Grabungen übernommen. „Selbstverständlich sind wir weiterhin interessiert“, sagt Manager Jost Hegeman von Kondor Wessels. Wie auch schon beim Quartier QF arbeitet er mit Arturo Prisco zusammen. Dieser hält schon seit einem Jahr künftige Mieter bei Laune. „Auch für den gesamten Neumarkt ist es enorm wichtig, wenn diese Fläche endlich bebaut wird“, sagt Prisco.


    Regimenthaus kommt wieder


    In dem Gebiet gibt es gleich mehrere historisch besonders wertvolle Häuser. So sollen beispielsweise das Regimenthaus am Neumarkt15, das Dinglinger-Haus und das Chabonische Haus in der Frauenstraße 9 bzw. 7 möglichst originalgetreu wieder entstehen. Auch die von Gottfried Semper entworfene Ladenfront für das Geschäft des Juweliers Moritz Elimeyer an der Seite zum Jüdenhof soll rekonstruiert werden. „Ich bin sicher, dass beispielsweise auch Herr Blobel auf seinem Grundstück das Haus originalgetreu errichtet“, sagt Torsten Kulke von der Gesellschaft Historischer Neumarkt. Sein Verein kämpft seit seiner Gründung vor zehn Jahren für den Aufbau dieser Häuser ohne Gewandhaus.


    Bäume sollen Kontur zeigen


    Das historische Gewandhausareal sollte begrünt werden und Bänke erhalten. „Bäume könnten die Kontur der früheren Gebäude markieren“, schlägt Stadtrat Brauns vor. Zudem sollte geprüft werden, die Kellergewölbe auf der Fläche öffentlich zugänglich zu machen.

    Moderationshinweis (Schloßgespenst): Der Beitrag wurde aus dem Neumarkt-Strang hierher verschoben. Bitte nehmt möglichst den einschlägigen Strang zu dem jeweiligen Thema, wenn der Beitrag nur dieses spezielle Thema betrifft.


    Neumarkt-Edelhotel wird im Dezember fertig


    Investor Jürg E. Köllmann kennt die meisten Leute auf seiner Baustelle am Neumarkt. Er vergibt die Aufträge persönlich an die einzelnen Gewerke, ist drei Tage in der Woche auf der Baustelle, passt auf, dass ja auch alles qualitätsgerecht gefertigt wird. 33 Firmen mit rund 150 Bauleuten sind derzeit auf der Baustelle zwischen Rampischer Straße und Salzgasse beschäftigt. Die Fibona Beteiligungsgesellschaft investiert rund 38 Millionen Euro für den Hotelkomplex.


    Übergabe zum Jahresende


    „Zum 31. Dezember übergeben wir das Hotel“, kündigt Köllmann an. Dann übernimmt der Betreiber, die aus Spanien stammende Sol Melía Deutschland GmbH, das 180-Zimmer-Innside Premium Hotel. Ab 1.Juli soll das Vorverkaufsbüro in der Münzgasse eröffnet werden. Im Januar 2010 beginne die Voreröffnung, teilt eine Mitarbeiterin der Düsseldorfer Zentrale mit. Die Zimmerpreise sollen je nach Saison und Größe zwischen 125 und 325 Euro liegen, hatte Innside-Chef Bernhard Klein zum Richtfest im Februar angekündigt.


    Das Musterzimmer des Vier-Sterne Superior-Hauses ist mit edlen Tapeten, Kingsize-Betten, einem weißlackierten in den Raum gestellten Holztisch und bequemen Sesseln ausgestattet. Die Schiebeschranktüren können gleichzeitig genutzt werden, um das Bad zu verschließen. Alles wirkt sehr modern. Aber nicht fotografieren, bittet Köllmann, einige Farbnuancen müssten noch verändert werden.


    Die Zimmer sind fast quadratisch, die kleinsten Studios haben etwa 28, die Suiten bis zu 65 Quadratmeter. Im Musterzimmer hängt ein Bildnis von Erich Kästner. „Wir werden im gesamten Haus etwa tausend historische Fotos und Bilder von Dresden und Dresdner Persönlichkeiten aufhängen“, erläutert Köllmann. Zum Hotel gehöre auch eine mehrsprachige Bibliothek, die es den Gästen ermöglichen soll, sich mit der Stadt vertraut zu machen. Zu den Besonderheiten des Hauses soll die moderne Skybar im sechsten Geschoss gehören. Die Architekten vom Dresdner Büro Wörner und Partner haben deren Zimmerdecke extra gestuft, damit die Gäste nahezu von jedem Platz einen ungestörten Blick auf die Kuppel der Frauenkirche genießen können. Das einstige Gebäude Rampische Straße Nummer 9 erhält eine originalgetreue Fassade. Das Haus 19 von Zwingerbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann wird weitgehend originalgetreu errichtet. Die Kubatur dieses Hauses wird in den Neubaukomplex gesetzt. Auch zum überdachten Innenhof erhält es eine historisierende Fassade. Das Treppenhaus werde zwar modern, aber in der Art und Weise nach historischem Vorbild geschaffen, erläutert Architekt Martin Richter.


    Weitere Fassaden auf dieser Seite, sowie die an der Salzgasse werden angepasst modern errichtet. Das hat Protest bei den Mitgliedern der Gesellschaft Historischer Neumarkt hervorgerufen.


    Wohnhäuser neben dem Hotel


    Die anschließenden Gebäude bis zum Kurländer Palais sollen jedoch alle nach historischem Vorbild gebaut werden. :D Auf den drei schmalen Grundstücken neben dem Hotel graben bereits die Archäologen. „Wir haben auch schon die Baugenehmigung“, sagt Köllmann. Er geht von einem Baubeginn im Sommer und einer Bauzeit von 14 Monaten aus. In den Häusern sollen Wohnungen und in den Erdgeschossen bisher in Dresden noch nicht bekannte Läden entstehen.


    Quelle: sz-online


    Edit: Einige hier können anscheinend rote Schrift nicht entziffern... :augenrollen:

    Kaum verkündet man eine positive Nachricht aus dieser kranken Stadt, folgt auch schon die nächste Hiobsbotschaft :boese:


    Gericht: Baustopp beim British Hotel bleibt bestehen



    Das sächsische Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde der Stadt gegen den Baustopp für das British Hotel am Neumarkt abgelehnt, teilt Sprecher Peter Kober mit. Damit kann der Bauherr, die Schweizer Firma Hapimag, die Arbeiten an der geplanten Ferienresidenz nicht wieder aufnehmen.


    Die Stadt, so die Richter, habe wahrscheinlich eine rechtswidrige Baugenehmigung erteilt. Das Hotel halte die Abstandsflächen zum Nachbargrundstück nicht ein. Dagegen hatte das Wohnungsunternehmen Gagfah geklagt. Das British Hotel, ein Zeugnis barocker Neumarkt-Bebauung werde auf der Rückseite als moderner Zweckbau und zudem nicht in der ursprünglichen Kubatur errichtet.


    Die Hapimag will nun ihre Schadensersatzansprüche von der Stadt prüfen


    Quelle: sz-online vom 10.06.2009

    Ach Maddin, sei doch nicht immer so pessimistisch :augenrollen:


    Nachdem der Heilsbringer "Barock Öbämä" erst jüngst unsere Stadt missionierte und Dresden mit seinem "Wunder im Pullunder" noch einen Lokalmessias in Reserve hat, ist auch die nachfolgende Ansicht nur noch eine Frage der Zeit :zwinkern:


    Am Herzogin Garten soll die Orangerie wiederentstehen :banane: :banane: :banane:


    Für das Gebiet am Herzogin Garten gibt es einen neuen Investor, die Berliner Firma Intertec. Sie hat die Fläche von den Wettinern gekauft und will am Rand, etwa gegenüber vom Schießhaus, ein sechsstöckiges Hotel sowie Wohnungen errichten. Die Orangerie soll in alter Größe neu entstehen. Dabei wird jedoch der noch vorhandene historische Giebel einbezogen. Der Neubau könnte als Tagungszentrum, Restaurant, aber auch als Ballsaal genutzt werden. Der Investor plane, an der Ostra-Allee noch vorhandene historische Zäune aufzustellen. In der Mitte des 4300 Quadratmeter großen Grundstücks ist ein öffentlich zugängiger Barockgarten vorgesehen.


    Die Pläne wurden gestern Abend im Ortsbeirat Altstadt vorgestellt und fanden dort Zustimmung. Stimmt auch der Stadtrat zu, wird ein Bebauungsplan aufgestellt. Ein möglicher Baubeginn wurde gestern nicht genannt.


    Quelle: sz-online vom 09.06.2009

    Große Ballsaal kehrt ins Dresdner Schloss zurück
    Drei Repräsentationsräume Augusts des Starken: Großer Ballsaal, Propositionssaal und Turmzimmer kehren in das Dresdner Schloss zurück.


    Eine Kommission von Fachleuten aus Finanzministerium, Staatlichen Kunstsammlungen, Landesamt für Denkmalpflege und SIB hat aus mehreren Gestaltungsvorschlägen den des Architekturbüros Atelier Brückner GmbH aus Stuttgart ausgewählt.


    Für den Großen Ballsaal und den Propositionssaal ist eine Verbindung von Rekonstruktion (nach der Fassung des 19. Jahrhunderts) und moderner Ausstellungsgestaltung vorgesehen. Dabei sind sowohl die Belange der Denkmalpflege, wie auch die musealen Belange (Licht, Sicherheit, Konservierung) zu berücksichtigen. Das Turmzimmer soll nach dem historischem Vorbild von 1719 rekonstruiert werden. Die Präsentation der Rüstkammer zeigt zukünftig in dieser Raumfolge Exponate zu den Themen Jagd und höfische Feste sowie Maskeraden des 16.-18. Jahrhunderts.


    Zum Baubeginn und zu den Kosten können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, da die Planungen erst beginnen. Eine Fertigstellung der Räume ist für 2013 vorgesehen.


    Quelle: Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, 25.02.2009